Ironhead - das 21-Jahre Projekt
Moderator: Gerry
Re: Ironhead - das 21-Jahre Projekt
Wenn ich mich nicht täusche, sind da original keine Kegelrollen-, sondern normale Kugellager drin. Und dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. Das linke Lager wird mit der Außenmutter stumpf festgezogen. Da muß man danach nicht mehr dran. Mit der rechten Außenmutter, an die man drankommt, werden die beiden Kugellager dann etwas vorgespannt.
- holzlenker
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Re: Ironhead - das 21-Jahre Projekt
Servus Alex,
da täuscht Du Dich leider.
Wenn es ein Kugellager wäre, würde ich mit der "Außengewinde-Mutter" das Lager bis an den Rahmen drücken,
gleichfalls den Innenring der dann auch noch mit der Achse festgezogen wird...da dreht sich dann nix mehr.
Iron & Shovel haben Kegelrollenlager und ist genau so, wie in meinem Schema, verbaut. (Shovel allerdings anders & einfacher)
Ciao Lutz
da täuscht Du Dich leider.
Wenn es ein Kugellager wäre, würde ich mit der "Außengewinde-Mutter" das Lager bis an den Rahmen drücken,
gleichfalls den Innenring der dann auch noch mit der Achse festgezogen wird...da dreht sich dann nix mehr.
Iron & Shovel haben Kegelrollenlager und ist genau so, wie in meinem Schema, verbaut. (Shovel allerdings anders & einfacher)
Ciao Lutz
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)
Re: Ironhead - das 21-Jahre Projekt
Ok.
Also nach Originalhandbuch wird vereinfacht die linke Seite (und auch die rechte) grob vormontiert und dann die linke Einstellmutter gesichert (eben weil man da später nicht mehr drankommt). Dann wird die Schwinge in den Rahmen eingeschoben, so daß der Motor die linke Schwingenachsenmutter festhält. Schwingenachse rein und festziehen. Danach wird nur noch über die rechte Einstellmutter die Vorspannung erzeugt. Heißt für mich: man zieht die gesamte Schwinge nach rechts, bis auf der linken Seite keine Luft mehr ist und dann noch ein bißchen mehr für die Vorspannung. Ob die Schwinge dann hundertprozentig mittig ist, scheint nicht so wichtig, denn das könnte man ja durch die relative Position der beiden Einstellmuttern zur Schwinge in geringem Maße beeinflussen
Also nach Originalhandbuch wird vereinfacht die linke Seite (und auch die rechte) grob vormontiert und dann die linke Einstellmutter gesichert (eben weil man da später nicht mehr drankommt). Dann wird die Schwinge in den Rahmen eingeschoben, so daß der Motor die linke Schwingenachsenmutter festhält. Schwingenachse rein und festziehen. Danach wird nur noch über die rechte Einstellmutter die Vorspannung erzeugt. Heißt für mich: man zieht die gesamte Schwinge nach rechts, bis auf der linken Seite keine Luft mehr ist und dann noch ein bißchen mehr für die Vorspannung. Ob die Schwinge dann hundertprozentig mittig ist, scheint nicht so wichtig, denn das könnte man ja durch die relative Position der beiden Einstellmuttern zur Schwinge in geringem Maße beeinflussen
- holzlenker
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Re: Ironhead - das 21-Jahre Projekt
Servus Alex,
dem ist leider nicht so. Habe auch das Manual da.
Die Schwinge geht schon recht streng über den Rahmen...also der Abstang der Augen zum Rahmen sind recht eng toleriert...mußte da auch etwas kannten, da beim Lacken die Stellen auch nicht abgeklebt waren.
Sieh dir bitte das Schema nochmal an. Wenn die linke EInstellmutter grob eingestellt ist, ziehe ich beim Anziehen der Achse über die Mutter,
die im Gehäuse "verriegelt" gegen mitdrehen ist, den Innenring vom linken Lager vom Außenring weg.
Da aber eine Vorspannung von ca. 4,5-5,5 pounds eingestellt werden soll, wird das nur über das verspannte rechte Schwingenlager erreicht, das lLinke "schlackert" - meine Meinung.
Die linke Seite richtig einstellen geht nur. wenn der Motor draußen ist.
Aber ich hätte da noch was Anderes auf'm Herzen, wenn Du schon mal hier unterwegs bist.
Ich habe für das Teil mal Köpfe geschossen, die waren umgebaut auf Ventilsitzringe und mit je 2 Kerzenlöchern.
Die Position der zusätzliche Kerzenbohrung, vom vorderen Kopf, ist nicht ideal getroffen.
Der Kolben berührt die Zündkerze. Ich würde den Kolben an der Stelle etwas dremeln, da die Kerzen eh das kurze Gewinde haben und ich ungern einen zusätzlichen Dichtring da einbauen möchte.
Die Frage ist, wieviel "Luft" sollte zwischen Kerze und kolben sein?
Der Massebügel wurde zwar an die Elektrode gedrückt beim Durchdrehen von Hand, aber Keramik sieht unbeschädigt aus...kann also nicht viel fehlen.
Verbauen möchte ich Kupferdichtungen.
Ciao Lutz
dem ist leider nicht so. Habe auch das Manual da.
Die Schwinge geht schon recht streng über den Rahmen...also der Abstang der Augen zum Rahmen sind recht eng toleriert...mußte da auch etwas kannten, da beim Lacken die Stellen auch nicht abgeklebt waren.
Sieh dir bitte das Schema nochmal an. Wenn die linke EInstellmutter grob eingestellt ist, ziehe ich beim Anziehen der Achse über die Mutter,
die im Gehäuse "verriegelt" gegen mitdrehen ist, den Innenring vom linken Lager vom Außenring weg.
Da aber eine Vorspannung von ca. 4,5-5,5 pounds eingestellt werden soll, wird das nur über das verspannte rechte Schwingenlager erreicht, das lLinke "schlackert" - meine Meinung.
Die linke Seite richtig einstellen geht nur. wenn der Motor draußen ist.
Aber ich hätte da noch was Anderes auf'm Herzen, wenn Du schon mal hier unterwegs bist.
Ich habe für das Teil mal Köpfe geschossen, die waren umgebaut auf Ventilsitzringe und mit je 2 Kerzenlöchern.
Die Position der zusätzliche Kerzenbohrung, vom vorderen Kopf, ist nicht ideal getroffen.
Der Kolben berührt die Zündkerze. Ich würde den Kolben an der Stelle etwas dremeln, da die Kerzen eh das kurze Gewinde haben und ich ungern einen zusätzlichen Dichtring da einbauen möchte.
Die Frage ist, wieviel "Luft" sollte zwischen Kerze und kolben sein?
Der Massebügel wurde zwar an die Elektrode gedrückt beim Durchdrehen von Hand, aber Keramik sieht unbeschädigt aus...kann also nicht viel fehlen.
Verbauen möchte ich Kupferdichtungen.
Ciao Lutz
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)
Re: Ironhead - das 21-Jahre Projekt
Tja,holzlenker hat geschrieben: 24.02.2026, 21:38
PS: Das hier ist nicht Facebook, wo jeder seine Einstellung kundtun muß![]()
ich dachte immer, ein Forum sei ein Ort, wo man sich austauscht.
Muss am Zeitenwandel liegen, dass es heute anders ist.
Denn jetzt haben wir sogar hier ein Ordnungsamt.
Lieber nen Shovel-Vibrator als nen TC-Staubsauger
Kicker rules!
Kicker rules!
Re: Ironhead - das 21-Jahre Projekt
Hallo Lutz,
ich sehe das etwas anders.
Man bringt die Lagerschilde (oder Abdeckbleche) in die beiden Schwingenaufnahmen/Ohren ein, bis sie mit den Innenflächen der Ohren bündig sind.
Dann steckt man die Innendistanzen rein. Jetzt drückt man die Lager rein (also genaugenommen die Außenringe, weil die Innenlaufringe mit den Kegelrollen da ja eigentlich reinfallen müßten), bis die Lagerinnenlaufringe an den Innendistanzen anliegen und zwar so, daß die Innendistanzen ebenfalls bündig mit den Innenflächen der Ohren sind (das ist wichtig). Jetzt sind die Kegelrollenlager praktisch gesehen "spielfrei" vormontiert.Das ist dann wohl schon ziemlich genau am späteren Einbauzustand dran.
Auf der linken Seite legt man nun die große runde Mutter an. Damit hat man den Zustand "linkes Lager spielfrei bei Innendistanz bündig mit Ohrinnenfläche" fixiert. Wenn man die Mutter weiter anzieht, dann würde man nach meinem Verständnis das gesamte Kegelrollenlager nach rechts aus dem linken Ohr rausdrücken. Macht man aber nicht.
Auf der rechten Seite macht man´s ähnlich. Man legt die rechte Mutter an, öffnet sie aber wieder eine Umdrehung.
Wenn Du die Schwinge jetzt in den Rahmen reinschiebst, die Steckachse reinsteckst und anziehst, dann legst Du den linken ebenso wie den rechten Innenlaufring über die linke/rechte Innendistanz an den Rahmen an. Solange die Schwinge selbst nicht links am Rahmen anstößt, ziehst Du aber nicht den Innenlaufring vom Außenlaufring weg (darum ist es wohl so wichtig, daß Ganze so voreinzubauen, daß die Innendistanzen über die Lager innenbündig mit den Ohren sind) . Das linke Lager bleibt wie voreingestellt "spielfrei". Jetzt kannst Du mit der rechten Einstellmutter Vorspannung aufbauen. Und fertig.
ich sehe das etwas anders.
Man bringt die Lagerschilde (oder Abdeckbleche) in die beiden Schwingenaufnahmen/Ohren ein, bis sie mit den Innenflächen der Ohren bündig sind.
Dann steckt man die Innendistanzen rein. Jetzt drückt man die Lager rein (also genaugenommen die Außenringe, weil die Innenlaufringe mit den Kegelrollen da ja eigentlich reinfallen müßten), bis die Lagerinnenlaufringe an den Innendistanzen anliegen und zwar so, daß die Innendistanzen ebenfalls bündig mit den Innenflächen der Ohren sind (das ist wichtig). Jetzt sind die Kegelrollenlager praktisch gesehen "spielfrei" vormontiert.Das ist dann wohl schon ziemlich genau am späteren Einbauzustand dran.
Auf der linken Seite legt man nun die große runde Mutter an. Damit hat man den Zustand "linkes Lager spielfrei bei Innendistanz bündig mit Ohrinnenfläche" fixiert. Wenn man die Mutter weiter anzieht, dann würde man nach meinem Verständnis das gesamte Kegelrollenlager nach rechts aus dem linken Ohr rausdrücken. Macht man aber nicht.
Auf der rechten Seite macht man´s ähnlich. Man legt die rechte Mutter an, öffnet sie aber wieder eine Umdrehung.
Wenn Du die Schwinge jetzt in den Rahmen reinschiebst, die Steckachse reinsteckst und anziehst, dann legst Du den linken ebenso wie den rechten Innenlaufring über die linke/rechte Innendistanz an den Rahmen an. Solange die Schwinge selbst nicht links am Rahmen anstößt, ziehst Du aber nicht den Innenlaufring vom Außenlaufring weg (darum ist es wohl so wichtig, daß Ganze so voreinzubauen, daß die Innendistanzen über die Lager innenbündig mit den Ohren sind) . Das linke Lager bleibt wie voreingestellt "spielfrei". Jetzt kannst Du mit der rechten Einstellmutter Vorspannung aufbauen. Und fertig.