Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Moderator: Gerry
Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Moin,
am Wochenende war ich viel unterwegs. Dabei viel mir folgendes auf:
Wenn ich längere Zeit (meist Bundesstrasse) gefahren bin gingen die Gänge zunehmend schwer rein. Sowohl beim Runter- als auch beim Hochschalten. In alle Gängen. Es fühlte sich so an als würde ich einen Widerstand überbrücken müssen bis der Gang reingerutscht ist. Schwer zu beschreiben. Ging aber grundsätzlich alles noch. Wenn der Gang dann drin war lief alles normal. Das Ganze ist geht schleichend los und der Widerstand wird immer stärker.
Aber ... wenn ich an einer roten Ampel kurz im Leerlauf stand gingen die Gänge danach alle wieder leicht wie immer rein. Bis sich nach mehreren Kilometern wieder langsam der Widerstand aufgebaut hat. Wenn ich dann während des Fahrens mal in den Leerlauf geschaltet habe, ein wenig gerollt bin, und anschließend wieder einen Gang eingelegt habe war das Problem auch weg.
Ratchet Top Getriebe, 2024 komplett überholt.
Was kann das sein???
Danke euch
Gruß Holger
am Wochenende war ich viel unterwegs. Dabei viel mir folgendes auf:
Wenn ich längere Zeit (meist Bundesstrasse) gefahren bin gingen die Gänge zunehmend schwer rein. Sowohl beim Runter- als auch beim Hochschalten. In alle Gängen. Es fühlte sich so an als würde ich einen Widerstand überbrücken müssen bis der Gang reingerutscht ist. Schwer zu beschreiben. Ging aber grundsätzlich alles noch. Wenn der Gang dann drin war lief alles normal. Das Ganze ist geht schleichend los und der Widerstand wird immer stärker.
Aber ... wenn ich an einer roten Ampel kurz im Leerlauf stand gingen die Gänge danach alle wieder leicht wie immer rein. Bis sich nach mehreren Kilometern wieder langsam der Widerstand aufgebaut hat. Wenn ich dann während des Fahrens mal in den Leerlauf geschaltet habe, ein wenig gerollt bin, und anschließend wieder einen Gang eingelegt habe war das Problem auch weg.
Ratchet Top Getriebe, 2024 komplett überholt.
Was kann das sein???
Danke euch
Gruß Holger
Late Shovel FXS, Baujahr 1977, 1340cc, MTZ 1, Mikuni HSR42, Kick- und Hebelstarter, Jockeyshift & Suicide-Clutch
Honda Shadow 600, Bj 1996
Simson S50B, Bj 1976
Brixton Cromwell
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Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Hi Holger,
ich würde eher auf die Kupplung tippen, dass die - warum auch immer - anfängt schlecht zu trennen.
Wie läuft die Kupplung? In Öl mit Kette? Oder Zahnriemen trocken?
Gruß, Christian
ich würde eher auf die Kupplung tippen, dass die - warum auch immer - anfängt schlecht zu trennen.
Wie läuft die Kupplung? In Öl mit Kette? Oder Zahnriemen trocken?
Gruß, Christian
Lieber nen Shovel-Vibrator als nen TC-Staubsauger
Kicker rules!
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Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Hallo Holger,
ich kann dir leider nicht weiter helfen. Habe aber ein ähnliches Verhalten bei den Schaltvorgängen wenn das Getriebe wärmer wird. Kalt ist alles soweit ok. Bei mir klemmt und hakelt es hauptsächlich im 3 und 4 Gang beim runter schalten. (Auch Ratchet Top)
Es fühlt sich an, als ob die beiden gebogenen Federn, die den Ratschenmechanismus in Mittelstellung bringen nicht mehr die richtige Spannung besitzen. Frage ist, was ändert sich bei Wärme, das das Schaltverhalten so beeinflusst.
Bin mal gespannt ob das Problem gelöst werden kann.
Gruß Bernd
ich kann dir leider nicht weiter helfen. Habe aber ein ähnliches Verhalten bei den Schaltvorgängen wenn das Getriebe wärmer wird. Kalt ist alles soweit ok. Bei mir klemmt und hakelt es hauptsächlich im 3 und 4 Gang beim runter schalten. (Auch Ratchet Top)
Es fühlt sich an, als ob die beiden gebogenen Federn, die den Ratschenmechanismus in Mittelstellung bringen nicht mehr die richtige Spannung besitzen. Frage ist, was ändert sich bei Wärme, das das Schaltverhalten so beeinflusst.
Bin mal gespannt ob das Problem gelöst werden kann.
Gruß Bernd
Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Moin Christian,Christian hat geschrieben: 07.07.2026, 18:59 Hi Holger,
ich würde eher auf die Kupplung tippen, dass die - warum auch immer - anfängt schlecht zu trennen.
Wie läuft die Kupplung? In Öl mit Kette? Oder Zahnriemen trocken?
Gruß, Christian
läuft in Öl mit Kette in geschlossenem Primärkasten. Mit der Kupplung hatte ich mich im Frühjahr schon mal beschäftigt und viel dran probiert, als ich auf Fusskupplung und Handschaltung umgebaut habe.
Das schwergängige Schalten war vor dem Umbau schon und ist unverändert noch da. Daher schließe ich die Kupplung mal aus.
Ist mir dies Wochenende aber besonders aufgefallen weil wir längere Distanzen über Bundesstrasse gefahren sind ohne anzuhalten und in den Leerlauf zu schalten.
Im letzten Jahr war das auch schon, aber so selten das ich mir nichts weiter dabei gedacht habe. Und es geht ja auch wieder weg sobald ich kurz in den Leerlauf schalte.
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Honda Shadow 600, Bj 1996
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Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Zur Diagnose: Ratchet Top vermutet,
aus aktuellem Anlass hatte ich vor 2 Monaten mein "R-T" inspiziert; mir war Spiel zum Schaltgestänge zu viel.
Ursache war das vordere Bronzelager; die Federn waren nach 20 Jahren ok, habe trotzdem getauscht mit dem Lager.
Schalten war nie ein Problem mit dem "R-T". Dieses hat M.E. ebenfalls kein Hitze- oder Belastunsproblem beim Schalten.
Wenn Du bei gezogener / getretener Kupplung im Ersten stehst, "rupft" da was?
Ansonsten würde ich Getriebe . . Lager ... in dieser Richtung auf Antworten lauern..
Gruß
aus aktuellem Anlass hatte ich vor 2 Monaten mein "R-T" inspiziert; mir war Spiel zum Schaltgestänge zu viel.
Ursache war das vordere Bronzelager; die Federn waren nach 20 Jahren ok, habe trotzdem getauscht mit dem Lager.
Schalten war nie ein Problem mit dem "R-T". Dieses hat M.E. ebenfalls kein Hitze- oder Belastunsproblem beim Schalten.
Wenn Du bei gezogener / getretener Kupplung im Ersten stehst, "rupft" da was?
Ansonsten würde ich Getriebe . . Lager ... in dieser Richtung auf Antworten lauern..
Gruß
Black bikes matter..
Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Moin Roller,Roller hat geschrieben: 08.07.2026, 16:27 Zur Diagnose: Ratchet Top vermutet,
aus aktuellem Anlass hatte ich vor 2 Monaten mein "R-T" inspiziert; mir war Spiel zum Schaltgestänge zu viel.
Ursache war das vordere Bronzelager; die Federn waren nach 20 Jahren ok, habe trotzdem getauscht mit dem Lager.
Schalten war nie ein Problem mit dem "R-T". Dieses hat M.E. ebenfalls kein Hitze- oder Belastunsproblem beim Schalten.
Wenn Du bei gezogener / getretener Kupplung im Ersten stehst, "rupft" da was?
Ansonsten würde ich Getriebe . . Lager ... in dieser Richtung auf Antworten lauern..
Gruß
Da rupft nix bei getretener Kupplung im 1. Gang - Moped steht ganz ruhig. Bin eben noch mal ne kleine Runde gefahren, da trat es nicht auf. Vermutlich weil die zurückgelegten Distanzen in welchen ich in den Leerlauf geschaltet habe nicht ausgereicht haben um dieses schwergängige Schalten zu reproduzieren ….
Late Shovel FXS, Baujahr 1977, 1340cc, MTZ 1, Mikuni HSR42, Kick- und Hebelstarter, Jockeyshift & Suicide-Clutch
Honda Shadow 600, Bj 1996
Simson S50B, Bj 1976
Brixton Cromwell
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Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Moin,
das ist echt seltsames Fehlerbild. Klingt ja so als würde sich irgendwas "verspannen" und dann wieder "entspannen" wenn Du den Neutral einlegst. Dazu nur unter Temperatur...das macht die Fehlersuche auf der Werkbank spannend.
Hast Du zwischen dem Schalthebel und dem Schaltautomaten ein Staubschild? Den runden (Chrom)-Deckel? Ich hatte mal den Fall das die äußere Dichtung den Chromdeckel gebremst hat weil sie minimal zu weit rausgeguckt hat. - Vielleicht ist es soetwas triviales. Falls vorhanden kannst Du das vielleicht einfach mal weglassen und probefahren.
Dann würden mir noch die Hütchen einfallen die auf den Schaltgabelfingern laufen. Vielleicht fängt von denen irgendwann eins an zu klemmen und bremst so die Schaltwalze aus. Dafür müsste man aber nochmal reingucken. - Nadel im Heuhaufen.
Gruß,
Gerry
das ist echt seltsames Fehlerbild. Klingt ja so als würde sich irgendwas "verspannen" und dann wieder "entspannen" wenn Du den Neutral einlegst. Dazu nur unter Temperatur...das macht die Fehlersuche auf der Werkbank spannend.
Hast Du zwischen dem Schalthebel und dem Schaltautomaten ein Staubschild? Den runden (Chrom)-Deckel? Ich hatte mal den Fall das die äußere Dichtung den Chromdeckel gebremst hat weil sie minimal zu weit rausgeguckt hat. - Vielleicht ist es soetwas triviales. Falls vorhanden kannst Du das vielleicht einfach mal weglassen und probefahren.
Dann würden mir noch die Hütchen einfallen die auf den Schaltgabelfingern laufen. Vielleicht fängt von denen irgendwann eins an zu klemmen und bremst so die Schaltwalze aus. Dafür müsste man aber nochmal reingucken. - Nadel im Heuhaufen.
Gruß,
Gerry
Shovel-Head.com - Teileshop:
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Gerry's BAKERy:
https://www.bakergetriebe.de
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Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Hi Leute,
zu den Hütchen fällt mir noch ein, dass die auch schon mal "vergessen" werden - jedenfalls bei meiner, als die frisch aus den USA kam.....
Das ergibt aber eigentlich nicht das von Honk beschriebene verhalten sondern eher ein hakeliges - weil zu viel Spiel - Schaltverhalten, gern auch mit heftigem Knirschen der Schaltzahnräder, weil die in den Gangrädern anschlagen ohne strikt eingelegt zu werden.
Etwa so: Krrrrrrr-Klonk.
Es bleibt spannend.
Gruß, Christian
zu den Hütchen fällt mir noch ein, dass die auch schon mal "vergessen" werden - jedenfalls bei meiner, als die frisch aus den USA kam.....
Das ergibt aber eigentlich nicht das von Honk beschriebene verhalten sondern eher ein hakeliges - weil zu viel Spiel - Schaltverhalten, gern auch mit heftigem Knirschen der Schaltzahnräder, weil die in den Gangrädern anschlagen ohne strikt eingelegt zu werden.
Etwa so: Krrrrrrr-Klonk.
Es bleibt spannend.
Gruß, Christian
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Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Moin Gerry,
Moin Christian,
so sieht der Schaltautomat, bzw. die Anbringung des Schalthebels aus.
Nach der Revision habe ich das Getriebe und auch den Schaltautomaten nicht mehr aufgehabt.
Auf dem Chromdeckel habe ich nur den Schalthebel für das Gestänge zum Pedal gegen einen passenden Handshifter getauscht.
Moin Christian,
so sieht der Schaltautomat, bzw. die Anbringung des Schalthebels aus.
Nach der Revision habe ich das Getriebe und auch den Schaltautomaten nicht mehr aufgehabt.
Auf dem Chromdeckel habe ich nur den Schalthebel für das Gestänge zum Pedal gegen einen passenden Handshifter getauscht.
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Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Ich hatte sich langsam steigendere Symptome. Erstens, bei "falscher" Drehzahl gingen v.a. 2ter und 4ter Gang beim raufschalten nicht rein.
Zweitens, wenn richtig warm gefahren, schaltete es sich insgesamt schwerer.
Physikalische Gründe (- Temperatur/Materialdehnung) konnte ich mir nicht vorstellen. Dennoch, mit halbwegs perfekt mittig ausgerichteten Schaltgabeln, neuen Lagern, Distanzen.... kurzum alles auf die vorgeschriebenen Toleranzen gebracht, schalte ich nahezu geräuschlos, egal bei welcher Temperatur, und alles geht leicht, bleibt sogar dicht. Der Ölaustritt an der Kickerwelle ist nicht schön, aber nicht messbar. Daher spare ich mir "Kickerwellentuning". Das obligatorische Kupplungsrasseln der Originalkupplung nehme ich hin - Ducatifahrer sind bei deren Mopeds sogar stolz darauf,
Kurzum: mit etwas Glück sollten die anderen Innereien (Zahnräder, Schaltmuffen und Gabeln) ok sein.
Gruß
Zweitens, wenn richtig warm gefahren, schaltete es sich insgesamt schwerer.
Physikalische Gründe (- Temperatur/Materialdehnung) konnte ich mir nicht vorstellen. Dennoch, mit halbwegs perfekt mittig ausgerichteten Schaltgabeln, neuen Lagern, Distanzen.... kurzum alles auf die vorgeschriebenen Toleranzen gebracht, schalte ich nahezu geräuschlos, egal bei welcher Temperatur, und alles geht leicht, bleibt sogar dicht. Der Ölaustritt an der Kickerwelle ist nicht schön, aber nicht messbar. Daher spare ich mir "Kickerwellentuning". Das obligatorische Kupplungsrasseln der Originalkupplung nehme ich hin - Ducatifahrer sind bei deren Mopeds sogar stolz darauf,
Kurzum: mit etwas Glück sollten die anderen Innereien (Zahnräder, Schaltmuffen und Gabeln) ok sein.
Gruß
Noch immer schwer erziehbar und unbeugsam.
Ansonsten:
Mechaniker, der; Subst.;(me/cha/ni/ker): Jemand der auf Grundlage ungenauer und irreführender Angaben Präzisionsratearbeit leistet.
s.a.: Hexer, Zauberer
Ansonsten:
Mechaniker, der; Subst.;(me/cha/ni/ker): Jemand der auf Grundlage ungenauer und irreführender Angaben Präzisionsratearbeit leistet.
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- holzlenker
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Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Servus ron,
phänomenal ist aber trotzdem, daß nach anhalten und wieder losfahren alles zu flutschen scheint, als wenn sich Verspannungen "abbauen".
Ciao Lutz
PS: In den tiefen meiner Erinnerungen sind noch neblige Schwaden einer Getriebeüberholung, glaube das war ein Bericht vom Wladarz. Da waren die beiden Wellenbohrungen des Gehäuses nicht fluchtend gefertigt. Normal prüft das ja niemand, aber da gab's vor der Überholung auch unerklärliche Probleme, welche genau
...diese Hirnzelle wurde wohl durch Meta überschrieben.
Waren diese Probleme schon immer?
Andere Sache: die Kupplung ist ja in erster Linie ein "Drehzahlvermittler".
Wer schon mal mit einem gerissenen Kupplungszug heimgeeiert ist,
wird auch, den Fuß auf dem Schalthebel verweilend, langssam beschleunigt bzw. entschleunigt (
) haben.
Bei Drehzahl "X" geht der Gang nahezu ruckfrei rein: probiere das mal!
Wenn das funzt, ist dann doch die Kupplung der Übertäter.
phänomenal ist aber trotzdem, daß nach anhalten und wieder losfahren alles zu flutschen scheint, als wenn sich Verspannungen "abbauen".
Ciao Lutz
PS: In den tiefen meiner Erinnerungen sind noch neblige Schwaden einer Getriebeüberholung, glaube das war ein Bericht vom Wladarz. Da waren die beiden Wellenbohrungen des Gehäuses nicht fluchtend gefertigt. Normal prüft das ja niemand, aber da gab's vor der Überholung auch unerklärliche Probleme, welche genau
Waren diese Probleme schon immer?
Andere Sache: die Kupplung ist ja in erster Linie ein "Drehzahlvermittler".
Wer schon mal mit einem gerissenen Kupplungszug heimgeeiert ist,
wird auch, den Fuß auf dem Schalthebel verweilend, langssam beschleunigt bzw. entschleunigt (
Bei Drehzahl "X" geht der Gang nahezu ruckfrei rein: probiere das mal!
Wenn das funzt, ist dann doch die Kupplung der Übertäter.
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)
Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Hallo alle miteinander,
also vorab - das war wie beschrieben schon etwas länger, also vor dem Umbau auf Handschaltung und Fusskupplung letzten Spätsommer. Trat aber so selten auf das ich dem keine Bedeutung beimaß. Auf besagter Tour vor einer Woche mit den längeren Abschnitten Fahrens ohne Anhalten/ Leerlauf viel das erstmals bewusst auf. Letztes Jahr im Frühjahr durch Dänemark und Schweden war das noch nicht.
Bei der Getrieberevision wurde auch gleich das komplette Gehäuse gegen ein neues getauscht.
Das Thema bei Drehzahl XX lässt es sich gut schalten kenne ich auch. Speziell beim runterschalten vom 4. in den 3. achte ich darauf niedrigtourig zu fahren, dann geht der Gangwechsel sehr leicht. Schalte ich hochtourig vom 4. in den 3. dann geht das nur unter lautem Knirschen. Alle anderen Gänge gehen super rein, rauf wie runter. Leerlauf ebenfalls.
Eins noch zu der von Gerry angesprochenen Temperatur. Das könnte tatsächlich in die richtige Richtung gehen. Denn während der Tour mit dem Symptom fuhren wir in einer kleinen Gruppe. Erstes Fahrzeug war ne 125er, die max. 100 km/h fuhr. Meist cruisten wir allerdings irgendwo bei 80-90 km/h was bei meiner Übersetzung immer im 3. sehr hochtourig oder im 4. sehr niedrigtouriges Fahren bedeutete. Ich bin dann viel im 3. bei 2500 Umdrehung gefahren, was für meinen Motor samt Getriebe nach meinem Gehör schon hochtourig und somit heiss ist.
Diesen Samstag zum Baden an die Ostsee - knapp 50 km eine Richtung mit anderen Strassenbedingungen trat das Problem nicht auf.
Rätselhaft, ich beobachte das weiter. Getriebe öffnen wegen der Schalgabeln und Hütchen würde ich erst zum Saisonende machen.
Danke und Gruß
Holger
also vorab - das war wie beschrieben schon etwas länger, also vor dem Umbau auf Handschaltung und Fusskupplung letzten Spätsommer. Trat aber so selten auf das ich dem keine Bedeutung beimaß. Auf besagter Tour vor einer Woche mit den längeren Abschnitten Fahrens ohne Anhalten/ Leerlauf viel das erstmals bewusst auf. Letztes Jahr im Frühjahr durch Dänemark und Schweden war das noch nicht.
Bei der Getrieberevision wurde auch gleich das komplette Gehäuse gegen ein neues getauscht.
Das Thema bei Drehzahl XX lässt es sich gut schalten kenne ich auch. Speziell beim runterschalten vom 4. in den 3. achte ich darauf niedrigtourig zu fahren, dann geht der Gangwechsel sehr leicht. Schalte ich hochtourig vom 4. in den 3. dann geht das nur unter lautem Knirschen. Alle anderen Gänge gehen super rein, rauf wie runter. Leerlauf ebenfalls.
Eins noch zu der von Gerry angesprochenen Temperatur. Das könnte tatsächlich in die richtige Richtung gehen. Denn während der Tour mit dem Symptom fuhren wir in einer kleinen Gruppe. Erstes Fahrzeug war ne 125er, die max. 100 km/h fuhr. Meist cruisten wir allerdings irgendwo bei 80-90 km/h was bei meiner Übersetzung immer im 3. sehr hochtourig oder im 4. sehr niedrigtouriges Fahren bedeutete. Ich bin dann viel im 3. bei 2500 Umdrehung gefahren, was für meinen Motor samt Getriebe nach meinem Gehör schon hochtourig und somit heiss ist.
Diesen Samstag zum Baden an die Ostsee - knapp 50 km eine Richtung mit anderen Strassenbedingungen trat das Problem nicht auf.
Rätselhaft, ich beobachte das weiter. Getriebe öffnen wegen der Schalgabeln und Hütchen würde ich erst zum Saisonende machen.
Danke und Gruß
Holger
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Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Servus,
wenn's was mit den Hütchen wäre, solltest Du eher größere Schaltwege haben.
Aber um das zu checken, kann das Getriebe drin bleiben und nur Öltank & eventuell noch Anlasser, glaube ich jedenfalls.
Ciao Lutz
wenn's was mit den Hütchen wäre, solltest Du eher größere Schaltwege haben.
Aber um das zu checken, kann das Getriebe drin bleiben und nur Öltank & eventuell noch Anlasser, glaube ich jedenfalls.
Ciao Lutz
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)
Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Servus,
ich hänge mich da auch mal mit rein. Hab exakt das Gleiche Problem wie Holger. Tritt erst auf, wenn ich mal mehr als 30 - 50km gefahren bin und legt sich nach ein- zwei Schaltvorgängen bzw. nach dem Stehen bleiben wieder. Auch wenn das Schalten schwer geht, bei meiner kracht da nix wenn ich den Gang wechsle. Es geht halt einfach schwer. Hab die Bitch letzte Woche knapp 800km durch die Dolomiten getrieben und da kam dieser Effekt schon recht häufig vor. Das Getriebe war vorletzten Winter beim Blues zum überholen, aber der Effekt trat vorher auch schon auf. Wie Gerry geschrieben hat, auf der Werkbank schwer zu finden..
Sers
Mane
ich hänge mich da auch mal mit rein. Hab exakt das Gleiche Problem wie Holger. Tritt erst auf, wenn ich mal mehr als 30 - 50km gefahren bin und legt sich nach ein- zwei Schaltvorgängen bzw. nach dem Stehen bleiben wieder. Auch wenn das Schalten schwer geht, bei meiner kracht da nix wenn ich den Gang wechsle. Es geht halt einfach schwer. Hab die Bitch letzte Woche knapp 800km durch die Dolomiten getrieben und da kam dieser Effekt schon recht häufig vor. Das Getriebe war vorletzten Winter beim Blues zum überholen, aber der Effekt trat vorher auch schon auf. Wie Gerry geschrieben hat, auf der Werkbank schwer zu finden..
Sers
Mane
Re: Getriebe nach längerer fahrt schwerer schaltbar
Man könnte es halt mal ausbauen und ein / zwei Stündchen bei bestimmter Temperatur in den Backofen stellen. In der Hoffnung das sich da was ergibt und der Fehler reproduzierbar wird.
Ist die Frage wie der hoch die Kummer / Aufwand Relation ist.
Gruß,
Gerry
Ist die Frage wie der hoch die Kummer / Aufwand Relation ist.
Gruß,
Gerry
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