Damit hier nicht der Eindruck entsteht ich schmücke mich mit Fremden Federn.... Das Moped haben Sasse und Van Essen fertig gemacht, das Grundgerüst bis auf die Drehteile, die Elektronik und diverse befestigungen hab ich mit Unterstützung von Indi aus dem schönen Baden zusammengestellt.
kam aus zeitlichen Gründen nicht mehr dazu (den skill zu erlernen
Sehr schöne Linie und sehr schöne Detaillösungen.
Für meinen Teil bevorzuge ich lieber die Sichtbarkeit der handwerklichen Arbeit. Das scheint gelungen, wenngleich mir das eine oder andere Detail „zu perfekt“ geworden scheint. Aber das ist ja reine Geschmackssache. Gleiches gilt für die Vintage-Keksdosenbemalung sowie den Sattel. Künstlerisch und handwerklich perfekt. Ich frage mich bei solchen Dingen jedoch immer, was so etwas an einem technischen Gegenstand mit überwiegendem Nutzwert soll. Ich hätte da immer Sorge, dass es beim Gebrauch beschädigt wird.
Trotzdem Glückwunsch! Ist schön geworden und allein Dir muss es gefallen. Gut, dass die Geschmäcker unterschiedlich sind und so entstehen immer wieder schöne Umbauten, die zum Fahrer, Erbauer oder zahlungskräftigen Kunden passen. Genau das macht es aus und da freue ich mich noch mehr auf die P.E.P. (falls ich auch endlich mal fertig werden würde ☹).
Aehm ueberwiegender nutzwert?? Ne kirche is auch nicht zur nutzung verziert... Ausserdem ist die gesamtzier sehr persoenlich gestaltet. Quasi ein fahrbares tattoo
Schönes Ding, schöne Arbeit!
Befürchte aber auch, dass du damit keine 8.000 km im Jahr abspulst.
Der Ölablass scheint mir sehr gewagt. Ich hätte Angst das Teil irgendwann, bei normaler Nutzung des Mofas, zu beschädigen.
Ansonsten: Viel Spaß damit!
Los huesos de Maria (?) ... na hoffentlich fehlt der Dame nun nicht der Femurkopf!
Schönes Bike! Es gefällt mir vom Thema & Stil (Trennung: Bildchen oben & 'pure' Technik unten), vom Aufbau, Lackierung und Leder sind sowieso vom Feinsten ... nur, faehrst du damit dann auch wirklich mal wohin (nein, zur Eisdiele zaehlt nicht!), oder kommt es gleich im Wohnzimmer an die Wand?
Steaks schmecken am besten, wenn man sie kurz vor dem Verzehr durch einen großen Fruchtsalat ersetzt
Lupo hat geschrieben:Los huesos de Maria (?) ... na hoffentlich fehlt der Dame nun nicht der Femurkopf!
Schönes Bike! Es gefällt mir vom Thema & Stil (Trennung: Bildchen oben & 'pure' Technik unten), vom Aufbau, Lackierung und Leder sind sowieso vom Feinsten ... nur, faehrst du damit dann auch wirklich mal wohin (nein, zur Eisdiele zaehlt nicht!), oder kommt es gleich im Wohnzimmer an die Wand?
wenn ichs an die wand stellen würd, hätt ich kein Baker und keinen ss93cui eingebaut....
ich denke 3000 - 5000 km / jahr sind realistisch....
@gauzi der öl-ablass ist original motoguzzi, bin gespannt wies sich alles bewährt.... is ja noch nicht 100% fertig, kz-halter, rücklicht, knöpfchen fehlt noch.....
@aghora
Da muss ich dir wiedersprechen.
Kirchen sind einzig und alleine zu einem Nutzzweck errichtet und verziert.
Alles an einer Kirche hat sakralen Nutzwert, nichts ist profan.
Jedes Detail an jeder Kirche ist sinnbesetzt und ein Marketing-Ding.
In den Zeiten als die "wunderschön" verzierten Kirchen gebaut wurden, war die Kundschaft in der Regel analphabetisch und es gab für sie keine Medien, ausser den Kirchen und Adelshäusern.
Die sind derartig prunkvoll ausgestattet worden um eine bestimmte Botschaft zu überbringen und andere Meinungen niederzumachen.
Es sind Kommunikationsmaschinen - mit deren Kontrolle die Kirche auch die Kontrolle über das Wissen hatte.
Habe mich mal etwas länger mit dem Wahnsinn des Kölner Doms befasst, in dem es kein einziges mir bekanntes Detail gibt, das nicht entweder Botschaft oder Geldquelle ist.
Es hatte mich interessiert woher die Motivation für diese (von mir laienhaft angenommene) irre Geldverschwendung kam - die sich dann aber als hochverzinliche Investition entpuppte.
Z.B. die (zugegeben sehr geil anzusehenden) Bodenlabyrinthe dienten als kostenpflichtige Ersatzmöglichkeit für Pilgerfahrten.
Der Gläubige musste ablatzen um das Labyrinth abzugehen und damit Vergebung wie mit einer Pilgerfahrt zu erlangen.
Die ganzen "schönen" Bilder und Figuren erzählen in Bildersprache "einzig so zu verstehende" Geschichten für das Volk.
Es gab Führer, die den Kunden erklärten wie sie diese Bilder zu verstehen haben.
Die größe und die Bauart diente zur Lobpreisung Gottes, aber auch als Raum für Handel und Wandel unter dem riesigen Dach (und für die genauso riesige Kasse) der Kirche.
In den Hallen wurden Markttage abgehalten und Kaufleute mussten Abgaben zahlen, wenn Geschäfte dort unter dem Kirchenrecht (als Alternative zum Landrecht) abgeschlossen wurden.
In Zeiten von Rechtstaatlichkeit, Multimedia und Lesefähigkeit kommt die Kirche dann aber in die Not, das sie nicht mehr Herr über das Wissen war und zeitgleich geht auch die "Verzierung" der Kirchen sofort zurück, da sie keine Funktion mehr hatte.
Die geben nur Geld aus,w enne s sich lohnt - nicht für schlichte Schönheit.
Heutige Kirchenneubauten sind wenig verziert, da es keine Notwendigkeit mehr dafür gibt.
Also dein Bike mit einer Kirch zu vergleichen führt unweigerlich zu der Frage: "Was ist die Botschaft?" oder "Was ist die Funktion?" des Designs?
Aber zu der Warumfrage: In Dieter Wedels "Schattenmann" antwortet Mario Adorf nach einer 'Warum-Frage': 'Warum warum warum ... warum leckt sich ein Rüde seine Eier? ... weil er es KANN!' ..."
Ich finde es gut was du da für ein Bike auf die Beine gestellt hast - als persönliches Statement.
Lass dir das nicht krumreden, Freiheit und Möglichkeiten müssen auch mal genutzt werden, um real zu bleiben.
Gruß vom Feldrand. Maruski
79er FX1200; SR500; RM-Z250; RM-Z 450
Despite the high cost of living, it remains popular. www.planetrock.com
Also auch heute gibt die kirche viel geld aus um die alte funktionszier zu erhalten. Ich weis es, denn ich lebe u.a. Davon....
Zum koelner dom wuerde ich sagen das gute 40% der zier ein spass an der freud ist, da sie auch da konsequent und hoechst kuenstlerisch dort fortgefuehrt wird wo kein dummer bauer jemals seinen fuss hinsetzen wuerde, und wo normalerweise hoechstens ein steinmetz mit geruest hinkommt. Warum? Weils kein blendwerk sondern werk ist, kompromisslos, nicht nur oekonomisch...
Sicherlich hast du das zunftzeichen der steinmetzen auf dem sitz erkannt, denn damit und mit dem shifter fing das thema an. Es geht schlicht um die kultur zum tod... Die ist hierzulande naemlich am arsch wenn man es z.b. Mit mexiko vergleicht, daher die dias del muertos thematik. Das pic aufm tank ist im original ein bild von sylvia ji, wer den stil mag soll mal googlen und staunen. Es gibt einen mexikanischen song " el hueso de maria" aus der zeit dieses motorrads und - der shifter hat am meisten. It jmd. Namens maria zu tun, das is aber nix fuers netz. In meinem job habe ich taeglich mit der thematik zu tun, toten ein wuerdiges denkmal mit individuellem und kuenstlerischem anspruch zu schaffen und die angehoerigen durch trauerarbeit zu begleiten. Wir haben ein limit von 10-12 steinen per anno... Der rest ist denkmalpflege profan und sakral.
Von der kohle und viel arbeit hab ich den bock konstruiert
Ahso maruski... Von deiner position aus muesste man eben nutzwert ma richtig definieren, den alles hat ja irgendwo einen. Das mit dem labyrinth beim dom wusst ich noch net... Is aber irgendwie wie softchopper fahren , oder?