Hallo
Kann mir einer erklären, warum eine Kupplung kreischt.
Zum Problem. Ich habe bei dem Shovel meiner Frau ein größeres Kettenrad verbaut. Jetzt zieht sie in allen Gängen gut hoch, jedoch kreischt die Kupplung am Beginn des "Einkuppelvorganges".
Ab dem zweiten Gang konnte ich dieses Verhalten nicht mehr feststellen. Ansonsten trennt alles super.
Hardware:
- Trockenkupplung im Aluprimär
- kein Primärspanner
- Belt mit 8mm Teilung
- Umbau auf festes Lager
- 1 Scheibe ist Stahlscheibe
- Diaphragma-Feder
Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Bei meinem Moped kreischt die Kupplung, obwohl die Ausstattung im Großen und Ganzen gleich ist, nicht. Kann es daran liegen, dass die Beläge zuvor im "Olbad/Ölnebel" gelaufen sind??
Gruß
Norbert
Kreischende Kupplung
Moderator: Gerry
Re: Kreischende Kupplung
Hi Liekoer,
rupft die Kupplung auch wie blöde?
Dann sind es in der Regel die Beläge, die kreischend zueinander finden und dann schlagartig packen.
Das Kreischen kann von der "Lauffläche" auf den hier so genannten "Gleitsteinen" im Kupplungskorb kommen.
Beim Einkuppeln kommen die, durch die Drehung, erst auf Last und bewegen sich dann eben "kreischend", Metall auf Metall, mit den Stahllamellen als Resonanzkörper.
Ab dem 2. Gang dreht sich das alles so schnell, dass die quasi springen, ohne Zeit zu haben die Reibungskräfte in Vibrationen und somit Schallenergie, umzuwandeln.
Ich habe die Lücken in den Stahlscheiben etwas aufgefeilt, und alle Kanten entgratet und habe seit dem Ruhe.
Das Kreischen mit Rucken kam bei mir von den Fingern, die derbe Kerben hatten und die Reibscheiben blockierten. Da Kreischten dann die Stahllamellen und es gab nen Knall/Ruck und der Hocker machte nen Satz.
Auch nur im 1. und 2. zum 3. hin war dann Ruhe.
Mein Tip, einfach mal die Auflagen der Stahllamellen auf den "Gleitsteinen" etwas abrunden, Kanten entgraten reicht, und das Kreischen sollte vorbei sein.
Gruß vom Wiesenrand und viel Erfolg.
Maruski
rupft die Kupplung auch wie blöde?
Dann sind es in der Regel die Beläge, die kreischend zueinander finden und dann schlagartig packen.
Das Kreischen kann von der "Lauffläche" auf den hier so genannten "Gleitsteinen" im Kupplungskorb kommen.
Beim Einkuppeln kommen die, durch die Drehung, erst auf Last und bewegen sich dann eben "kreischend", Metall auf Metall, mit den Stahllamellen als Resonanzkörper.
Ab dem 2. Gang dreht sich das alles so schnell, dass die quasi springen, ohne Zeit zu haben die Reibungskräfte in Vibrationen und somit Schallenergie, umzuwandeln.
Ich habe die Lücken in den Stahlscheiben etwas aufgefeilt, und alle Kanten entgratet und habe seit dem Ruhe.
Das Kreischen mit Rucken kam bei mir von den Fingern, die derbe Kerben hatten und die Reibscheiben blockierten. Da Kreischten dann die Stahllamellen und es gab nen Knall/Ruck und der Hocker machte nen Satz.
Auch nur im 1. und 2. zum 3. hin war dann Ruhe.
Mein Tip, einfach mal die Auflagen der Stahllamellen auf den "Gleitsteinen" etwas abrunden, Kanten entgraten reicht, und das Kreischen sollte vorbei sein.
Gruß vom Wiesenrand und viel Erfolg.
Maruski
79er FX1200; SR500; RM-Z250; RM-Z 450
Despite the high cost of living, it remains popular.
www.planetrock.com
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Re: Kreischende Kupplung
Hallo Markus
Nein, sie ruckt überhaupt nicht und die Gleitsteine sind glatt, aber durch Deinen zweiten Absatz, stellt sich für mich die Frage, ob es vielleicht Durch die erste Stahlscheibe kommen könnte.
Vielleicht liegt es ja auch an den Reibscheiben; mein Gedanke, sie sind nur für den "Ölnebelbetrieb" geeignet. Hab ja noch einen Satz von der letzten PEP rumliegen
Gruß
Norbert
Nein, sie ruckt überhaupt nicht und die Gleitsteine sind glatt, aber durch Deinen zweiten Absatz, stellt sich für mich die Frage, ob es vielleicht Durch die erste Stahlscheibe kommen könnte.
Vielleicht liegt es ja auch an den Reibscheiben; mein Gedanke, sie sind nur für den "Ölnebelbetrieb" geeignet. Hab ja noch einen Satz von der letzten PEP rumliegen
Gruß
Norbert