trybear hat geschrieben:Und soweit ich weiß sind die Coil-Gewindebohrer der metrischen Einsätze dann auch nur metrische Bohrer der nächsten Größe, also sollten die auch so zu beschaffen sein.
... nee, leider nicht. Der Gewindebohrer für die M8 x 1,25 Spiralen hat z.B. 9,7mm Aussendurchmesser, wäre also M9,7 x 1,25...
Aber zurück zum Thema. Die Gewinde für die Zündspulenhalter habe ich wie vorher beschrieben mit selbstgedrehten Gewindeeinsätzen 7/16" UNF außen und 5/16" UNC innen repariert, außer, dass ich mit meinem Sacklockgewindebohrer so tief kam, dass ich mir den Aufwand mit dem selbstgebauten Gewindebohrer komplett sparen konnte. Da hab ich mal wieder zu kompliziert gedacht...
Keine Ahnung, warum der obere Einsatz auf dem Photo so vermurkst aussieht, in echt ist der genauso wie der untere...
Blieb noch die Reparatur der Gewinde der Öltankhalterung.
Zuerst dachte ich, ganz einfach, kann man ja aufbohren und einen Gewindeeinsatz reinmachen. Geht aber leider nicht, weil man an der Stelle einfach nicht bohren kann, zumindest nicht gerade, da der Abstand zum Sattelrohr viel zu klein ist und auf der linken Seite auch noch der Zündspulenhalter im Weg ist.
Man kann aber einen Gewindebohrer ansetzen und dessen Vierkant mit einem kleinen Gabelschlüssel drehen.
Da ich leider keine zöllige, sondern nur metrische Helicoils da habe, bin ich ich zuerst mit dem Helicoil-Gewindebohrer für M8 x 1,25 da durchgegangen. Das hat auch trotz der zu kleinen Kernlochbohrung recht gut funktioniert. Aber weil ich auch dort gerne wieder zölliges Gewinde haben wollte, bin ich, statt des metrischen Helicoils einzusetzen, noch mit einem M10 x 1,25 Gewindebohrer da durch und habe anschließend selbstgedrehte Gewindeinsätze mit M10 x 1,25 Außen- und 5/16“ UNC Innengewinde eingeklebt.
Auch, wenn es nicht so aussieht, die Einsätze schließen mit der Oberfläche bündig ab.
Jetzt noch beilackieren, dann kann der Tank endlich wieder montiert werden.
Gruß
Dieter