Re: Strafzölle
Verfasst: 26.06.2018, 12:20
Hey Compadres,
dass ist doch alles Hokuspokus, den wir einfachen Fuzzis im Detail gar nicht verstehen können.
Zölle sind Steuermodule im Welthandel und wenn man die richtigen Arschgeigen mal finden will, guckt man sich an wie mit Afrika von Seiten der EU und derem Primus Deutschland, umgegangen wird.
http://www.dw.com/de/eu-freihandel-mit- ... a-37073640
(man lese die letzten zwei Sätze!!!)
Und dann heulen wir rum, wenn die Opfer zu uns kommen wollen, anstatt unbemerkt zu verhungern.....Bingo!
Ist alles komplex, hyperkomplex und wer einfache Lösungen ala AfD liefert lügt.
Da hat keiner Recht oder Unrecht, Zölle sind schon immer ein Handelshinderniss, das den Anderen quälen, zwingen oder schädigen soll - siehe Merkantilismus in der Vorrevolutionszeit in Frankreich.
Ist aber nicht so einfach den Anderen zu treffen, wenn der nicht total abhängig ist.
Und da geht es sicherlich nicht um die Summen, die an der Grenze eingenommen werden, sondern, im transatlantischen Verkehr, um Symbolik.
Wir wissen ja nicht was dabei rauskommt. Und für die Politik sind diese Zusammenhänge auch schon immer zu komplex.
Es ruckelt sich halt so ein und da kommt dann sowas wie unterschiedliche Tarife für Autos beim Rein/Raus bei raus.
Sicherlich gibt es anderswohl das Gegengewicht, wo der Ami sich kompensiert.
Da so reinzugrappschen, wie der Trump es macht, wird nicht funktionieren.
Die US Hersteller von Zeug haben z.B. gar keine Wahl, sie müssen den hochbesteuerten Spezialstahl aus der EU kaufen, da sie sonst nur noch Fischbüchsen basteln könnten.
Und beim Alu reicht es mit deren Inlandproduktion gerade mal für Bierdosen, aber sicherlich nicht für Boing-Teile.
In den USA gibt es kaum noch eine vernünftige HighTech Infrastruktur. Die steht in China und der EU, God bless WalMart&Co.
Und dann, plus der Zölle, wird deren Zeug halt teurer und verkauft sich noch schlechter, in- und ausserhalb der USA.
Trump-Bingo!
Bei dem Ungleichgewicht in der Handelsbilanz gibt es auch kaum etwas wirklich Substantielles, dem Stahl vergleichbares, dass wir zur "Strafe" aus den USA besteuern könnten.
Reis und Mandeln oder Erdnüsse sind ja nicht so das wirklich kostenintensive Zeug.
Und selbst die US Filmindustrie ist in großen Teilen fremdfinanziert, auch von uns hier.
Ein echtes Dilema, da Trump ja nun wirklich ein echtes Problem der Amis benennt - die Abhängigkeit derer Wirtschaft von Zulieferung/Fremdfinazierung und deren strukturelle Rückständigkeit.
Bequemlichkeit, Schutzzölle sind bequem im ersten Moment, ist halt nicht so der Trainer für den harten Kampf am Markt.
(Ich will hier mal nicht von einer Tobin Steuer anfangen, die die riesigen Investmentfirmen der USA fett treffen würde)
Der GAU wäre, wenn der Trump den Dollar mal anhand der Wirtschaftskraft der USA international bewerten würde.
Dann hätten wir Probleme, aus denen uns selbst der für uns so bequeme Euro nicht retten könnte, da er schlagartig, selbst mit den PIIGS drin, sehr teuer werden würde, im Vergleich zum Dollar.
Die Habenichtse in Europa drücken den Eurokurs ja so gewaltig, dass wir reichen Industrieländer unseren Mist dennoch so fein billig weltweit verkaufen können.
Eine neue DM würde sofort so teuer werden, dass Trump gar keine Zölle bräuchte, wenn ein Golf dort doppelt soviel kosten würde wie ein Cadillac.
Der Euro ist unser echtes Risiko, fällt der weg oder treten die Armen aus, gehen hier auch die Lichter aus in vielen Bereichen, die vom Export leben. Und kurz danach im Rest, da unsere Wirtschaft eben auch abhängig ist und durch den getürkten Währungskurs auch bequem wurde.
Aber den deutschen Trick mit dem Euro will ja keiner verstehen, obwohl er so simpel ist.
Ich bin mal sowieso gespannt wie lange die Habenichtse in Europa das noch mitmachen?
Für sie ist der Euro nämlich viel zu hoch bewertet und hält ihre Wirtschaft komplett im Würgegriff, bzw. in Abhängigkeit von Almosen.
Und die Dummbürger, befeuert von der BLÖD-"Zeitung"& Co-TV, jaulen auch noch, wenn wir unser hocheffizientes Tricksystem Euro mit Kleingeld am laufen halten.
Die MoCo will ja schon lange international expandieren, in die aufstrebenden Märkte im Osten.
Nur dumm, dass sie mit etwas handeln, dass nun wirklich kein Mensch im Alltag nötig braucht.
Gruß vom Wiesenrande.
Maruski
dass ist doch alles Hokuspokus, den wir einfachen Fuzzis im Detail gar nicht verstehen können.
Zölle sind Steuermodule im Welthandel und wenn man die richtigen Arschgeigen mal finden will, guckt man sich an wie mit Afrika von Seiten der EU und derem Primus Deutschland, umgegangen wird.
http://www.dw.com/de/eu-freihandel-mit- ... a-37073640
(man lese die letzten zwei Sätze!!!)
Und dann heulen wir rum, wenn die Opfer zu uns kommen wollen, anstatt unbemerkt zu verhungern.....Bingo!
Ist alles komplex, hyperkomplex und wer einfache Lösungen ala AfD liefert lügt.
Da hat keiner Recht oder Unrecht, Zölle sind schon immer ein Handelshinderniss, das den Anderen quälen, zwingen oder schädigen soll - siehe Merkantilismus in der Vorrevolutionszeit in Frankreich.
Ist aber nicht so einfach den Anderen zu treffen, wenn der nicht total abhängig ist.
Und da geht es sicherlich nicht um die Summen, die an der Grenze eingenommen werden, sondern, im transatlantischen Verkehr, um Symbolik.
Wir wissen ja nicht was dabei rauskommt. Und für die Politik sind diese Zusammenhänge auch schon immer zu komplex.
Es ruckelt sich halt so ein und da kommt dann sowas wie unterschiedliche Tarife für Autos beim Rein/Raus bei raus.
Sicherlich gibt es anderswohl das Gegengewicht, wo der Ami sich kompensiert.
Da so reinzugrappschen, wie der Trump es macht, wird nicht funktionieren.
Die US Hersteller von Zeug haben z.B. gar keine Wahl, sie müssen den hochbesteuerten Spezialstahl aus der EU kaufen, da sie sonst nur noch Fischbüchsen basteln könnten.
Und beim Alu reicht es mit deren Inlandproduktion gerade mal für Bierdosen, aber sicherlich nicht für Boing-Teile.
In den USA gibt es kaum noch eine vernünftige HighTech Infrastruktur. Die steht in China und der EU, God bless WalMart&Co.
Und dann, plus der Zölle, wird deren Zeug halt teurer und verkauft sich noch schlechter, in- und ausserhalb der USA.
Trump-Bingo!
Bei dem Ungleichgewicht in der Handelsbilanz gibt es auch kaum etwas wirklich Substantielles, dem Stahl vergleichbares, dass wir zur "Strafe" aus den USA besteuern könnten.
Reis und Mandeln oder Erdnüsse sind ja nicht so das wirklich kostenintensive Zeug.
Und selbst die US Filmindustrie ist in großen Teilen fremdfinanziert, auch von uns hier.
Ein echtes Dilema, da Trump ja nun wirklich ein echtes Problem der Amis benennt - die Abhängigkeit derer Wirtschaft von Zulieferung/Fremdfinazierung und deren strukturelle Rückständigkeit.
Bequemlichkeit, Schutzzölle sind bequem im ersten Moment, ist halt nicht so der Trainer für den harten Kampf am Markt.
(Ich will hier mal nicht von einer Tobin Steuer anfangen, die die riesigen Investmentfirmen der USA fett treffen würde)
Der GAU wäre, wenn der Trump den Dollar mal anhand der Wirtschaftskraft der USA international bewerten würde.
Dann hätten wir Probleme, aus denen uns selbst der für uns so bequeme Euro nicht retten könnte, da er schlagartig, selbst mit den PIIGS drin, sehr teuer werden würde, im Vergleich zum Dollar.
Die Habenichtse in Europa drücken den Eurokurs ja so gewaltig, dass wir reichen Industrieländer unseren Mist dennoch so fein billig weltweit verkaufen können.
Eine neue DM würde sofort so teuer werden, dass Trump gar keine Zölle bräuchte, wenn ein Golf dort doppelt soviel kosten würde wie ein Cadillac.
Der Euro ist unser echtes Risiko, fällt der weg oder treten die Armen aus, gehen hier auch die Lichter aus in vielen Bereichen, die vom Export leben. Und kurz danach im Rest, da unsere Wirtschaft eben auch abhängig ist und durch den getürkten Währungskurs auch bequem wurde.
Aber den deutschen Trick mit dem Euro will ja keiner verstehen, obwohl er so simpel ist.
Ich bin mal sowieso gespannt wie lange die Habenichtse in Europa das noch mitmachen?
Für sie ist der Euro nämlich viel zu hoch bewertet und hält ihre Wirtschaft komplett im Würgegriff, bzw. in Abhängigkeit von Almosen.
Und die Dummbürger, befeuert von der BLÖD-"Zeitung"& Co-TV, jaulen auch noch, wenn wir unser hocheffizientes Tricksystem Euro mit Kleingeld am laufen halten.
Die MoCo will ja schon lange international expandieren, in die aufstrebenden Märkte im Osten.
Nur dumm, dass sie mit etwas handeln, dass nun wirklich kein Mensch im Alltag nötig braucht.
Gruß vom Wiesenrande.
Maruski