Halbelektonische Zündung?
Moderator: Gerry
- kickstartworks
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Re: Halbelektonische Zündung?
moin zusammen !
ich fahre die unilite schon seit ewigkeiten mit 3 oder 5 ohm und das stöhrt das ding üüüüüberhauptnicht. bei drei ist der funke satter, bei 5 normal ( nicht beim hinfassen sondern beim schauen !! )
das ding ist so wunderbar simpel und unempfindlich und für seriennahe oder leicht gepimpte motoren immernoch meine erste wahl. 1 mal draufbauen, einstellen, deckel druff und vergessen.
gruss zottel
ich fahre die unilite schon seit ewigkeiten mit 3 oder 5 ohm und das stöhrt das ding üüüüüberhauptnicht. bei drei ist der funke satter, bei 5 normal ( nicht beim hinfassen sondern beim schauen !! )
das ding ist so wunderbar simpel und unempfindlich und für seriennahe oder leicht gepimpte motoren immernoch meine erste wahl. 1 mal draufbauen, einstellen, deckel druff und vergessen.
gruss zottel
- rainer_aus_ulm
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Re: Halbelektonische Zündung?
Moin,
dat weiß ich doch daß ich dann weniger Zündenergie habe aber das alte Mädchen soll ich mich auch nur zum Kaffee nach Lissabon bringen oder zu einem gemütlichen Wochenendumtrunk nach Schweden begleiten.
Keine Eile. Ausserdem hat der LowRider einen E-Starter damit das Häschen auch gut gelaunt bleibt.
Das passt schon
Und ob ich deshalb mehr Last auf die Lager bringe ... ?
rainer
dat weiß ich doch daß ich dann weniger Zündenergie habe aber das alte Mädchen soll ich mich auch nur zum Kaffee nach Lissabon bringen oder zu einem gemütlichen Wochenendumtrunk nach Schweden begleiten.
Keine Eile. Ausserdem hat der LowRider einen E-Starter damit das Häschen auch gut gelaunt bleibt.
Das passt schon
Und ob ich deshalb mehr Last auf die Lager bringe ... ?
rainer
Absoluter Premium-Babbelkopp. Schwafelweltmeister.
Alter Furz der gerne und oft den Faden verliert.
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- shovelfauli
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Re: Halbelektonische Zündung?
ok, dann passt das ja!rainer_aus_ulm hat geschrieben:Moin,
dat weiß ich doch daß ich dann weniger Zündenergie habe aber das alte Mädchen soll ich mich auch nur zum Kaffee nach Lissabon bringen oder zu einem gemütlichen Wochenendumtrunk nach Schweden begleiten.
Keine Eile. Ausserdem hat der LowRider einen E-Starter damit das Häschen auch gut gelaunt bleibt.
Das passt schon
Und ob ich deshalb mehr Last auf die Lager bringe ... ?
rainer
Re: Halbelektonische Zündung?
Hi,
eindeutige Diagnose damals 3Ohm sei nur für Rennzwecke und daraus resultierend keinerlei Dauerbelastung geeignet , ansonsten werden die infolge der geringen Querschnitte ungeeigneten Leitungen durch erhöhte Ampereleistung heiss....
Danach abgeraucht
Gruß
Thorsten
eindeutige Diagnose damals 3Ohm sei nur für Rennzwecke und daraus resultierend keinerlei Dauerbelastung geeignet , ansonsten werden die infolge der geringen Querschnitte ungeeigneten Leitungen durch erhöhte Ampereleistung heiss....
Danach abgeraucht
Gruß
Thorsten
seit meiner Shovelzeit hat der Begriff"Hassliebe" für mich eine ganz neue Bedeutung
- shovelfauli
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Re: Halbelektonische Zündung?
Yepp, deswegen ist die DYNA S warscheinlich auch so beliebt.tedman hat geschrieben:Hi,
eindeutige Diagnose damals 3Ohm sei nur für Rennzwecke und daraus resultierend keinerlei Dauerbelastung geeignet , ansonsten werden die infolge der geringen Querschnitte ungeeigneten Leitungen durch erhöhte Ampereleistung heiss....
Danach abgeraucht
Gruß
Thorsten
Man wird erst garnicht dazu verleitet noch extra 'ne 3 Ohm Spule zu kaufen.
Re: Halbelektonische Zündung?
Hallo Thorsten,
da hat Dir aber jemand einen Bären aufgebunden.
Gruß Arthur
da hat Dir aber jemand einen Bären aufgebunden.
Gruß Arthur
Re: Halbelektonische Zündung?
Hallo Arthur,
Fakt ist das seit dem Austausch der baugleichen Zündung Dyna S mit 5 ohm Spule keinerlei thermische Problems seit >1 Jahr auftraten...
gruß
Thorsten
PS:
Wäre übrigens deinerseits fairer mit sachlichen und nicht tierischen Gegenargumenten aufzufahren die auch logisch nachvollziehbar sein "könnten"
Fakt ist das seit dem Austausch der baugleichen Zündung Dyna S mit 5 ohm Spule keinerlei thermische Problems seit >1 Jahr auftraten...
gruß
Thorsten
PS:
Wäre übrigens deinerseits fairer mit sachlichen und nicht tierischen Gegenargumenten aufzufahren die auch logisch nachvollziehbar sein "könnten"
seit meiner Shovelzeit hat der Begriff"Hassliebe" für mich eine ganz neue Bedeutung
Re: Halbelektonische Zündung?
Moin tedman!
Zu der Dyna S hat Arthur sich schon ausgelassen wie Butter in der Pfanne = komplett und flächendeckend.
Ich fahre meine Dyna S mit 4 Kerzen seit über 150.000km, die wird so heiß, das ich mir den Oberschenkel dran verbrennen kann (einbau der beiden Spuhlen hinterm 2. Zylinder quer), die beiden Gehäuse haben Risse und die Anker sind gerostet.
ABER! Laufen tut sie 1A und auch nach 500km am Stück, gibt das keine Probleme.
Die haben mir das gute Stück hier aber schon so madig gemacht, dass ich mir die wohl nicht wieder kaufen werde ;-) falls das mal ein Ende hat.
Da willst du nicht wirklich technische Argumente.
Gruß. Maruski
Zu der Dyna S hat Arthur sich schon ausgelassen wie Butter in der Pfanne = komplett und flächendeckend.
Ich fahre meine Dyna S mit 4 Kerzen seit über 150.000km, die wird so heiß, das ich mir den Oberschenkel dran verbrennen kann (einbau der beiden Spuhlen hinterm 2. Zylinder quer), die beiden Gehäuse haben Risse und die Anker sind gerostet.
ABER! Laufen tut sie 1A und auch nach 500km am Stück, gibt das keine Probleme.
Die haben mir das gute Stück hier aber schon so madig gemacht, dass ich mir die wohl nicht wieder kaufen werde ;-) falls das mal ein Ende hat.
Da willst du nicht wirklich technische Argumente.
Gruß. Maruski
79er FX1200; SR500; RM-Z250; RM-Z 450
Despite the high cost of living, it remains popular.
www.planetrock.com
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Re: Halbelektonische Zündung?
Hallo Thorsten,
sorry, aber ich hatte gestern nicht die Zeit ausführlicher zu antworten.
Zu der Dyna S wurde schon viel gesagt. Das Problem sind die viel zu langen Schließwinkel, die eine hohe Verlustleistung in Spule und Schalttransistor erzeugen. Das hat mit nichts mit Rennzwecken zu tun, sondern eher mit einem Konstruktionsmangel.
Das Tierische bezog sich auf die Aussage der geringen Querschnitte, der erhöhte Ampereleistung und das Heißwerden derselben. So etwas zeugt von völliger Ahnungslosigkeit (ist nicht gegen Dich gerichtet, sondern gegen den, der den Bären erfunden hat).
Mal angenommen, Du hast ein Kabel mit einem Querschnitt von 1 Quadratmillimeter und einer Länge von 1,5 m, dann ist die elektrische Verslustleistung im Kabel mit 3 Ohm Spule ca. 0,0031 W. Mit der 5 Ohm Spule sind es 0,0019 W. Die Verlustleistungen der Spulen sehen schon anders aus:
5 Ohm Spule: 33,8 W
3 Ohm Spule: 56,3 W
Ich habe mit Zahlen gerechnet, die die Dyna S ganz gut wegkommen lassen. In der Praxis kann es schon mal ungünstiger aussehen.
Gruß Arthur
sorry, aber ich hatte gestern nicht die Zeit ausführlicher zu antworten.
Zu der Dyna S wurde schon viel gesagt. Das Problem sind die viel zu langen Schließwinkel, die eine hohe Verlustleistung in Spule und Schalttransistor erzeugen. Das hat mit nichts mit Rennzwecken zu tun, sondern eher mit einem Konstruktionsmangel.
Das Tierische bezog sich auf die Aussage der geringen Querschnitte, der erhöhte Ampereleistung und das Heißwerden derselben. So etwas zeugt von völliger Ahnungslosigkeit (ist nicht gegen Dich gerichtet, sondern gegen den, der den Bären erfunden hat).
Mal angenommen, Du hast ein Kabel mit einem Querschnitt von 1 Quadratmillimeter und einer Länge von 1,5 m, dann ist die elektrische Verslustleistung im Kabel mit 3 Ohm Spule ca. 0,0031 W. Mit der 5 Ohm Spule sind es 0,0019 W. Die Verlustleistungen der Spulen sehen schon anders aus:
5 Ohm Spule: 33,8 W
3 Ohm Spule: 56,3 W
Ich habe mit Zahlen gerechnet, die die Dyna S ganz gut wegkommen lassen. In der Praxis kann es schon mal ungünstiger aussehen.
Gruß Arthur
Re: Halbelektonische Zündung?
Hallo Arthur,
das is ja mal ne Antwort die auch für mich eindeutig nachvollziehbar ist!
Übrigens haben sie mir diesen Bären bei W&W aufgebunden ,wahrscheinlich leider allerdings aus verkaufspolitischen Zwecken (oder eben vielleicht auch echter Unwissenheit!??)
Dank nochmal für deine Erklärung
Gruß
Thorsten
das is ja mal ne Antwort die auch für mich eindeutig nachvollziehbar ist!
Übrigens haben sie mir diesen Bären bei W&W aufgebunden ,wahrscheinlich leider allerdings aus verkaufspolitischen Zwecken (oder eben vielleicht auch echter Unwissenheit!??)
Dank nochmal für deine Erklärung
Gruß
Thorsten
seit meiner Shovelzeit hat der Begriff"Hassliebe" für mich eine ganz neue Bedeutung
-
eisenarsch
- Beiträge: 146
- Registriert: 05.01.2011, 20:14
Re: Halbelektonische Zündung?
Um das Thema nochmal hervorzukramen: ich baue programmierbare Zündanlagen (bisher aber noch nicht für V-Twins) und habe unter Anderem auch ein Zündschaltgerät mit Mosfet-Endstufe als Bausatz (für 6V und 12V verwendbar). Um eine elektronische Zündung zu schonen und damit man sie auch mit Zündspulen mit weniger Innenwiderstand fahren kann, kann man diese Endstufe problemlos hinter jede Art von elektronischer Zündung klemmen (außer CDI). Normaler Anwendungsbereich sind Kontaktzündanlagen. Auch Hallgeber oder Lichtschranken sind verwendbar.
Stromaufnahme (14 V Betriebsspannung):
5 Ohm-Spulen = 2,8 A (39,2 Watt)
3 Ohm Spulen = 4,7 A (65,3 Watt)
Ich habe nun noch keinen Überblick welche Zündanlagen-Typen es für Harleys gibt. Bei meinem Eisenkopf ist jedenfalls (noch) eine analoge elektronische Zündanlage mit Signalgeber, Fliehgewichten und Endstufe eingebaut. Diese funktionieren ja ähnlich wie die Kontaktzündanlagen, also mit großem und statischem Schließwinkel. Wenn man einer solchen Zündung eine Zündspule verpasst die für digitale Zündanlagen mit dynamischem Schließwinkel vorgesehen ist (3 Ohm), ist es plausibel das die Zündspule oder das Schaltgerät sterben, da hier die Leistung zu groß ist (die Zündspule ist zu lang eingeschaltet und der Strom den die Endstufe schalten muss ist fast doppelt so groß). Technisch ist es nicht empfehlenswert eine Hochleistungsspule an einer Zündung mit statischem Schließwinkel zu betreiben (das wäre mein Rat). Bei niedrigen Drehzahlen wird hier zwar ein wirklich kräftiger Funke erzeugt, aber diese Spulen überhitzen oder die Endstufe übersteuert/ist überlastet bei hohen Drehzahlen.
Grüße, Richard
Stromaufnahme (14 V Betriebsspannung):
5 Ohm-Spulen = 2,8 A (39,2 Watt)
3 Ohm Spulen = 4,7 A (65,3 Watt)
Ich habe nun noch keinen Überblick welche Zündanlagen-Typen es für Harleys gibt. Bei meinem Eisenkopf ist jedenfalls (noch) eine analoge elektronische Zündanlage mit Signalgeber, Fliehgewichten und Endstufe eingebaut. Diese funktionieren ja ähnlich wie die Kontaktzündanlagen, also mit großem und statischem Schließwinkel. Wenn man einer solchen Zündung eine Zündspule verpasst die für digitale Zündanlagen mit dynamischem Schließwinkel vorgesehen ist (3 Ohm), ist es plausibel das die Zündspule oder das Schaltgerät sterben, da hier die Leistung zu groß ist (die Zündspule ist zu lang eingeschaltet und der Strom den die Endstufe schalten muss ist fast doppelt so groß). Technisch ist es nicht empfehlenswert eine Hochleistungsspule an einer Zündung mit statischem Schließwinkel zu betreiben (das wäre mein Rat). Bei niedrigen Drehzahlen wird hier zwar ein wirklich kräftiger Funke erzeugt, aber diese Spulen überhitzen oder die Endstufe übersteuert/ist überlastet bei hohen Drehzahlen.
Grüße, Richard
Re: Halbelektonische Zündung?
Hallo Richard,
Harelyzündungen kann man durchaus mit 3 Ohm Spulen fahren. Die Dyna S unterscheidet sich aber von den übrigen Zündungen, weil sie größere und asymmetrische Schließwinkel hat:
Dyna_S.jpg (123 KB)
Deshalb funktioniert das in der Regel nicht lange.
Ich habe auf Deiner Seite gestöbert, gefällt mir. Warum hast Dich eigentlich für einen FET bei der fridaZSG entschieden?
Gruß Arthur
Harelyzündungen kann man durchaus mit 3 Ohm Spulen fahren. Die Dyna S unterscheidet sich aber von den übrigen Zündungen, weil sie größere und asymmetrische Schließwinkel hat:
Dyna_S.jpg (123 KB)Deshalb funktioniert das in der Regel nicht lange.
Ich habe auf Deiner Seite gestöbert, gefällt mir. Warum hast Dich eigentlich für einen FET bei der fridaZSG entschieden?
Gruß Arthur
- SuperGauzy
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eisenarsch
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Re: Halbelektonische Zündung?
Hallo Arthur,

Was unterscheidet denn die anderen Zündungen von der Dyna-S? Sind das allesamt CDI- oder Transformatorzündanlagen? Das sah nicht so aus, dafür waren die Steuergeräte in der Regel aus meiner Sicht etwas zu winzig. Insofern müsste doch jede Zündung asymetrische Schließwinkel haben beim V-Twin. Kannst du mir erläutern welcher Zusammenhang zum höheren Ausfall dadurch entsteht? Das erschließt sich mir nicht so ganz.. Die Leistungsaufnahme der Spule über Zeitraum t ist doch dieselbe wie bei symetrischem Schließwinkelversatz - z,Bsp. beim Boxer.
Ich habe mich für den Mosfet entschieden, weil hier die Endstufe nicht mehr stromgesteuert sondern spannungsgesteuert ist. Da zwei meiner Maschinen mit 6V-System ausgerüstet sind und viele Oldtimertreiber ebenso, ist man hier unabhängig. Die Zündungen funktionieren somit dann von 4-17 V, also für 6V und 12V Bordnetze gleichermaßen. Bei Darlington-Endstufen (stromgesteuert) hat man neben der höheren Stromaufnahme zudem eine nicht ganz so saubere Schaltphase. Die Endstufe ist zwar ein wenig teuerer, da ich den Mosfet mit einem eigenen Mosfet-Treiber beschalte, aber sehr sauber und recht robust. Die Zündenergie ist ebenfalls messbar größer, da hier weniger Verluste auftreten.
Gruß, Richard
Vorweg: Ich darf mich freuen mit einem weiteren "Zündungsenthusiasten" sprechen zu können?Arthur hat geschrieben:Hallo Richard,
Harelyzündungen kann man durchaus mit 3 Ohm Spulen fahren. Die Dyna S unterscheidet sich aber von den übrigen Zündungen, weil sie größere und asymmetrische Schließwinkel hat:
Dyna_S.jpg (123 KB)
Deshalb funktioniert das in der Regel nicht lange.
Ich habe auf Deiner Seite gestöbert, gefällt mir. Warum hast Dich eigentlich für einen FET bei der fridaZSG entschieden?
Gruß Arthur
Was unterscheidet denn die anderen Zündungen von der Dyna-S? Sind das allesamt CDI- oder Transformatorzündanlagen? Das sah nicht so aus, dafür waren die Steuergeräte in der Regel aus meiner Sicht etwas zu winzig. Insofern müsste doch jede Zündung asymetrische Schließwinkel haben beim V-Twin. Kannst du mir erläutern welcher Zusammenhang zum höheren Ausfall dadurch entsteht? Das erschließt sich mir nicht so ganz.. Die Leistungsaufnahme der Spule über Zeitraum t ist doch dieselbe wie bei symetrischem Schließwinkelversatz - z,Bsp. beim Boxer.
Ich habe mich für den Mosfet entschieden, weil hier die Endstufe nicht mehr stromgesteuert sondern spannungsgesteuert ist. Da zwei meiner Maschinen mit 6V-System ausgerüstet sind und viele Oldtimertreiber ebenso, ist man hier unabhängig. Die Zündungen funktionieren somit dann von 4-17 V, also für 6V und 12V Bordnetze gleichermaßen. Bei Darlington-Endstufen (stromgesteuert) hat man neben der höheren Stromaufnahme zudem eine nicht ganz so saubere Schaltphase. Die Endstufe ist zwar ein wenig teuerer, da ich den Mosfet mit einem eigenen Mosfet-Treiber beschalte, aber sehr sauber und recht robust. Die Zündenergie ist ebenfalls messbar größer, da hier weniger Verluste auftreten.
Gruß, Richard
Re: Halbelektonische Zündung?
Hallo Richard,
in der tat, Zündungen haben es mir auch angetan. Baue gerade mal wieder eine.
Ich kenne nur Transformatorzüngen bei der Harley. Abgesehen bei der Dyna S haben alle Harley-Zündungen symmetrische Schließwinkel und asymmetrische Öffnungswinkel. Schaue mal bei Gelegenheit nach Deiner Unterbrechernocke. Der Kontakt bleibt beim hinteren Zylinder länger auf.
Bei dem Oszillogramm entspricht der Low-Pegel dem Schließwinkel. Habe leider keins für eine Nocke. Da sind die Schließwinkel symmetrisch UND kürzer im Tastverhältnis Öffnungs-/Schließwinkel. Daraus resultiert ein kleinerer mittlerer Strom, nicht aus der Asymmetrie. Ich frage mich halt immer wieder, ob bei höheren Drehzahlen die unterschiedlichen Zündenergien für die Zylinder infolge der Asymmetrie Einfluss auf Leistung, Abstimmung etc. haben.
Bei der Endstufe bevorzuge ich IGBTs aus dem Automotiv-Bereich. Sind auch spannungsgesteuert aber robuster und einfacher in der Ansteuerung (VGE(th) 0.6 bis 2.2 V, somit direkt vom Prozessor ansteuerbar). Die Zündenergie ist auch nicht kleiner als beim FET (bei einem RDSon von 0.27 Ohm fallen auch 1.2V ab).
Gruß Arthur
in der tat, Zündungen haben es mir auch angetan. Baue gerade mal wieder eine.
Ich kenne nur Transformatorzüngen bei der Harley. Abgesehen bei der Dyna S haben alle Harley-Zündungen symmetrische Schließwinkel und asymmetrische Öffnungswinkel. Schaue mal bei Gelegenheit nach Deiner Unterbrechernocke. Der Kontakt bleibt beim hinteren Zylinder länger auf.
Bei dem Oszillogramm entspricht der Low-Pegel dem Schließwinkel. Habe leider keins für eine Nocke. Da sind die Schließwinkel symmetrisch UND kürzer im Tastverhältnis Öffnungs-/Schließwinkel. Daraus resultiert ein kleinerer mittlerer Strom, nicht aus der Asymmetrie. Ich frage mich halt immer wieder, ob bei höheren Drehzahlen die unterschiedlichen Zündenergien für die Zylinder infolge der Asymmetrie Einfluss auf Leistung, Abstimmung etc. haben.
Bei der Endstufe bevorzuge ich IGBTs aus dem Automotiv-Bereich. Sind auch spannungsgesteuert aber robuster und einfacher in der Ansteuerung (VGE(th) 0.6 bis 2.2 V, somit direkt vom Prozessor ansteuerbar). Die Zündenergie ist auch nicht kleiner als beim FET (bei einem RDSon von 0.27 Ohm fallen auch 1.2V ab).
Gruß Arthur