Moin - auch wenn das hier sehr weit vom Alteisen weggeht geht es doch offensichtlich sehr nahe an die Fahrer desselbigen.
VORSICHT: Wiedermal eine sehr lang gewordene Begründung, warum ich keine Scheusalbilder hier sehen möchte:
Read at own risk or "FUCK OFF" right here!
(Muss auf einen Rückruf + Rückmail warten und komme nicht vom Schreibtisch weg)
Was macht es mit einem Menschen, wenn er seine Umweltwahrnehmung auf das Böse und Schlechte in der Welt fokusiert, an dem er absolut nichts ändern kann, weil es ausserhalb der eigenen Macht liegt?
Japanische Baugenehmigungen für Kraftwerke auf dem pazifischen Feuerring, direkt am Wasser sind unbegreiflicher Schwachsinn und die Folgen für uns alle sehr schlecht.
Ölbohrplattformen die täglich 800.000 Tonnen Rohöl ins Meer sprudeln lassen und nicht abgestellt werden könen, sind ein ökologischer und ökonomischer Irrsinn.
Ein Gesellschaft, die sich in den nächsten 50 Jahren (einige hier werden das noch erleben) durch ihre Geld- und Bevölkerungspolitik in der jetzigen Form auflösen wird, ist Unverantwortlichkeit gegenüber den Kindern.
Eine Weltpolitik, die auf die Fragen der Kluft zwischen Arm und Reich keine, absolut keine Antwort hat und schon bei "kleinen" Unmenschlichkeiten wie Lampedusa in echte Thermik kommt ist gefährlich.
Und dazu all die großen und noch größeren Arschgesichter (auch wenn man damit eher den Arsch diskreditiert) der Weltgeschichte, die Menschen abschlachten, aus persönlichen Launen und von denen gar nicht erst berichtet wird.
Wer hat in den letzten Tagen denn vom Krieg in Mexiko gelesen?
Von den mindestens 10 Bürgerkriegen in Afrika, dem Hunger- und Menschenrechtselend auch in Teilen Chinas und Indiens?
Und dazu noch die Onkologien, Kinderheime und Altengettos, in den Industrieländern - in denen ein Mernsch mit seiner Würde gar nichts zählt, da Pflege und "Nächstenliebe" zum Geschäft geworden ist.
Was macht es also mit einem Menschen, wenn er sich tagaus, tagein mit diesen Bildern belastet - an denen man gar nichts ändern kann?
Und wer sich über die Behandlung von Hunden und anderen Tieren aufregt, soll doch bitte mal seinen nächsten "Urlaub" in Asien begehen und dort einfach nur über den örtlichen Wochenmarkt gehen.
Und sich dabei vor Augen halten, das das seit über 5000 Jahren die menschliche Normalität ist.
Wir sind so und vielleicht muss man sich einfach mal vor Augen halten, das Menschen nichts Nettes und Liebenwertes sind - sondern ganz fiese und durch ihre Intelligenz sehr gefährliche Raubtiere, die sich auf diesem Planeten einfach nur so verhalten, wie es ihre Natur es von ihnen verlangt, es in ihnen angelegt hat.
(Und hier mal nach dem Naturschutz für diese Menschen zu fragen wäre zugegeben sehr zynisch)
Woher kommt denn der Aberglaube, das wir eine freundliche, liebevolle und sanfte Spezies sind?
(DerWunsch danach hat zu unserer Zivilisation geführt - die dann aber nur diese Menschlichkeit potenzierte - WW I+II, Hutu/Tutzi, Khmer, endlose Liste... Zivilisation rechnet sich offensichtlich absolut nicht um unsere bestialische Natur zu befrieden)
Und da habe ich eine Antwort auf die obrige Frage nach dem "Was macht es mit uns solche Bilder zu gucken?"
Es macht uns Schuldgefühle auch ein Mensch zu sein, von der gleichen Art wie die, die diese Bilder bevölkern.
Und diese Schuldgefühle können so mächtig werden, das wir unseren Verstand verlieren und manipulierbar werden.
Dann ist der Seelenfrieden futsch und die Persönlichkeit verliert den festen Grund unter den Füßen und ist zu allen Untaten wieder mal bereit (im Sinne der "Guten Sache").
Angst davor auch nur ein Mensch (wie die da) zu sein frisst nachweilich Hirn und wem von Kind an eingetrichtert wurde, das er ein netter und lieber Genosse hier auf dem Planeten ist - der gerät in innere Unordnung, wenn die Bilder ihm dieses Selbstbild zerstören.
Mit solchen fiesen Bildern bewirken wir innere Unordnung und Manipulierbarkeit.
Wir sind nun mal nicht die Lieblinge der Götter und auch nicht die Freunde der Anderen hier (nicht mal von uns selber) - wir sind eine Phase des Lebens, die sich austobt und dann wieder vergeht (genau das zeigen uns die fiesen Bilder).
Kann sein, das das die Götter so gewollt haben - aber das ist Vermutung oder Hirngespinnst (durchaus im Einzelfall gerne im positiven Sinn zu sehen).
Trifft ein Planet einen anderen Planeten und fragt: " Na wie geht es dir?"
Sagt der andere Planet: "Nicht so gut, ich hab Menschen."
Sagt der erste: " Mach dir keinen Kopf, das vergeht schnell von selber."
Was ich in diesem Pessimismus nur raten kann, ist da wo man ist, so zu sein, wie man sein will und NICHT dorthin zu gucken, wo man nicht ist.
Sei mal nett zud r Oma nebenan und vergiss die Töhlen in China!
Freundlichkeit, Höfflichkeit und Gemeinsinn zahlt sich nur aus, wenn man ihn erlebt.
Und das ist ansteckend - da wir in all unserer Wildheit uns offesichtlich nach Frieden und Harmonie sehnen.
Aber die kommt nicht vom Guru oder Gott, sondern nur aus uns selber.
Ne kleine Schale Futter für meine gefiederten Freunde bei frostigem Boden freut im Frühjahr die Nachbarskatze, da an dem Piepmatz einfach mehr dran ist.
Und die hält mir dann vieleicht das Mauseviehzeug aus dem Garten.
Und so füttere ich auch mein Mauswiesel unterm Dach, hab nen total bescheuerten geretteten Hund, aus ner Hundefabrik und sehe zu das ich auch Menschen helfe, wo ich KANN, nicht wo andere es mir sagen.
Chinesische oder rumänische Hunde will ich aber nicht sehen (elendige Menschen von dort auch nicht) oder mich selber durch deren Bilder (die ich gar nicht verifizieren kann) beeiflussen lassen, da es meine kleine friedliche Welt, in der ich so lebe das ich zufrieden bin, unnötig und vor allem unsinnig beeinflusst.
Ich esse auch weiter Fleisch, fahre Motorrad und meine Kinder spielen mit chinesischem Mist aus bedenklichem Plasik, da alles dies zu meiner inneren Freude beiträgt, die mich hier in meiner Welt zu einem netteren Menschen macht (auch wenn ich weiß das ich für den Planeten ne Plage bin - das geht aber vorbei ;-))).
Und das nur, weil ich mir keinen Kopf um das dahinter woanders mache, an dem ich nichts ändern kann, aber sofort was hier ändere, wenn ich es kann, ohne meine innere Freude zu verlieren.
Und daher esse ich Fleisch von örtlichen Schlachtern (Luxus des Landlebens), fahre ein sehr altes Motorrad (was Ressourchen spart) gehe nicht mit irgendwelchen Moden (lasse meine Hosen in Hamburg Veddel handarbeiten) und ersteigere die übrige Kleidung und das Spielzeug in der Bucht (um den Müllberg nicht wachsen zu lassen).
Alles zuwenig (mag man schreien), aber eben genau das, was ich machen kann, ohne dabei bescheuert zu werden.
Dazu eine 2000 Jahre alte und bewährte Weisheit eines Herrn Epiktet, mit der sein Schüler eine Zusammenfassung seiner Ideen beginnt:
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1. Einige Dinge stehen in unserer Macht, andere hingegen nicht. In unserer Macht sind Urteil, Bestrebung, Begier und Abneigung, mit einem Wort alles das, was Produkt unseres Willens ist. Nicht in unserer Macht sind unser Leib, Besitz, Ehre, Amt, und alles was nicht unser Werk ist. Was in unserer Macht ist, ist seiner Natur gemäß frei, kann nicht verboten oder verhindert werden; was aber nicht in unserer Macht steht, ist knechtisch, kann verwehrt werden, gehört einem anderen zu.
Deshalb bedenke, daß du Hinderung erfahren in Trauer und Unruhe geraten, ja sogar Götter und Menschen anklagen wirst, wenn du das von Natur Dienstbare für frei und das Fremde für dein eigen ansiehst. Hältst du dagegen für dein Eigentum nur, was wirklich dein eigen ist, und betrachtest das Fremde als fremd, so wird dich niemand jemals zwingen oder hindern; du wirst niemanden anklagen oder beschimpfen, und nicht das geringste mit Widerwillen tun; niemand kann dir schaden; du wirst keinen Feind haben, und nichts, was dir nachteilig sein könnte, wird dir begegnen.
Willst du nun aber nach so großartigen Dingen trachten, so bedenke, daß du sie nicht bloß mit mittelmäßigen Ernste angreifen, sondern manches gänzlich aufgeben, anderes einstweilen hintansetzen mußt. Wenn du jene Dinge erstrebst, gleichzeitig aber in hohen Ämtern stehen oder reich sein willst, so wirst du wahrscheinlich diese letzteren Güter nur um so weniger erreichen, weil du eben zugleich nach den ersteren begehrst. Ganz sicher aber wirst du dasjenige ganz verfehlen, woraus allein Glück und Freiheit entsteht.
Bemühe dich daher, jedem unangenehmen Gedanken damit zu begegnen, daß du sagst: "Du bist nicht das, was du zu sein scheinst (etwas Reelles), sondern bloß ein Gedankending (eine Einbildung)." Alsdann prüfe nach den von dir angenommenen Grundregeln, besonders nach der ersten, ob es zu den in unserer Macht stehenden Dingen gehöre oder nicht. Gehört es zu den nicht in unserer Macht stehenden, so halte dies Wort bereit: Es berührt mich nicht.
http://volker-doormann.org/epiktet.htm
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Und als Konstruktivist und Systemiker bin ich mir sicher, das diese Systeme (die diese fiesen Bilder ermöglichen) entweder unserer Natur entsprechen und damit stabil sind (10.000 Jahre Menschengeschichte deuten schwer darauf hin, das wir nun mal unveränderlich so sind) oder aber nicht unserer Natur entsprechen und damit instabil und dadurch diese Widersprüche vergänglich sind.
All diese Missstände werden sich so verhalten wie sie es müssen, ob ich nun meinen Frieden verliere oder behalte.
Sie sind NICHT mein Ding!
Zweiteres verschafft mir aber einen schönen Tag, eine gute Woche und auch die Kraft dann den Preis mal zu zahlen, wenn alles kollabiert.
"Ass, Gas or Grass - Nobody rides for free!"
Also bitte lasst das Forum hier eine Flucht aus diesen unsinnigen und manipulativen Bildern bleiben.
Danke dafür!
Maruski
PS: Utopien sind einfach nicht mein Ding - es gibt oder gab für mich kein Paradies oder 6.8 Mrd. Freunde hier auf dem Planeten.
„lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit.“
(Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, nicht ein Mensch, wenn man sich nicht kennt.) Plautus (ca. 250 v. Chr. – ca. 184 v. Chr.).
Fazit --> Ich kümmere mich nur um meinen Bereich, den ich kenne und versuche da ein Mesnch zu sein (auch wenn ich mich natürlich hinterfrage, wie deises Menschenbild entstanden sein könnte - das aber ein ganz anderes Thema) - nicht woanders, wo ich nicht bin.