Re: Endgeschwindigkeiten Shovel (FX 1200)
Verfasst: 07.06.2011, 21:00
@kickstartworks
Klar Mann - das ist doch Kultur hier ;-)))
Aber jetzt ohne Flachs - was glaubst du was kommen würde, wenn ich hier die Behauptung aufstelle, das man den Shovel nicht mit zwei Leuten drauf fahren kann, weil das Fahrwerk das konstruktionsbedingt nicht schafft?
Und so richtig verstehe ich deinen letzten Beitrag daher nicht, da du ja vorher behauptet hast das es technische Gründe für den Cut bei 120km/h gibt.
Bist du nun der Meinung das bei 120km/h Schluß sein muss, oder hast du das nur mal einfach so vermutet, oder hast du das (gewürzt mit Polemik) aus Langeweile behauptet, um hier etwas Thermik zu produzieren (ich warte immer noch auf die jährliche DIXI-Diskussion und das Brötchen-Dilema am PEP-Grill).
Ich hätte nach deinem bestimmten Intro nun zumindest eine Antwort erwartet, die deine Position erläutert, so das man am Ende, wenn schon nicht zu einer Einigung, so doch zu zwei begründeten Argumenten kommen könnte.
Mir ist aber nach deinem letzten Beitrag immer noch nicht klar, warum du so felsenfest behauptest, das der Shovel nicht 130-150km/h fahren können sollte?
Ebenso finde ich es etwas fatalistisch sich damit abzufinden (oder es anderen zu raten), das ein 1200ccm/ 60PS Motor aus irgendwelchen (unbenannten) Gründen bei 110km/h so rappeln muss, das man sich Sorgen macht.
Vor Jahren hatten wir hier schon mal die Diskussion über Kolbengeschwindigkeiten - die beim Shovel sehr deutlich über der einer 1100 GSX/R liegen und durch die quadratischen Effekte der Physik unseren Langhubern einfach irgendwo nun mal mechanische Grenzen setzen.
Wenn man das im Kopf hat, wird einem klar warum 4500 U/min am Shovel nicht mit 10.000 U/min am Japanesen zu vergleichen sind, da die Belastungen durch Massenträgheit und Kolbenbeschleunigungen beim Shovel enorm über denen an der Schlitzifeile liegen.
Es ist also aus dieser Perspektive aktuell wenig sinnvoll über Geschwindigkeit am Shovel zu reden.
Nur in den 1950 - 60ern war das anders. Da waren unsere Böcke sehr schnelle Motoräder und die Jungs sind das auch gefahren.
Die Panheads hatten sehr wenig Konkurenten auf der Straße - weder auf zwei noch auf vier Rädern.
Ende der 50er schafften die schnellsten Porsches mal gerade die 200km/h Grenze!
Und die Verkaufszahel waren so gering, das man vermuten kann das noch nicht jeder Anwalt oder Zahnarzt nen 356 hatte.
Aber die Physik ist unbestechlich und bei 3500 U/min hat der Shovel genug Kraft für dauerhaft über 130 km/h.
Und da bei der Umdrehungszahl auch alles sauber durchkonstruiert ist (die Harleys fahren diese Drehzahl seit den 20ern in ähnlichen Motoren) würde mich deine Erklärung wirklich interessieren, warum man sich mit 110km/h und Rüttelplatte abfinden muss?
Ich meine übrigens wirklich ernsthaft, das man nen Shovel niemals mit zwei Leuten drauf bewegen sollte!
Aber das bestimmt nicht aus technischen Gründen.
Und ich vermute daher, das du die aufgerufene Geschwindigkeitsgrenze auch mehr emotional oder esoterisch ermittelt hast und daher jetzt auf eine technische Bergündung verzichtest.
Gruß. Maruski
Klar Mann - das ist doch Kultur hier ;-)))
Aber jetzt ohne Flachs - was glaubst du was kommen würde, wenn ich hier die Behauptung aufstelle, das man den Shovel nicht mit zwei Leuten drauf fahren kann, weil das Fahrwerk das konstruktionsbedingt nicht schafft?
Und so richtig verstehe ich deinen letzten Beitrag daher nicht, da du ja vorher behauptet hast das es technische Gründe für den Cut bei 120km/h gibt.
Bist du nun der Meinung das bei 120km/h Schluß sein muss, oder hast du das nur mal einfach so vermutet, oder hast du das (gewürzt mit Polemik) aus Langeweile behauptet, um hier etwas Thermik zu produzieren (ich warte immer noch auf die jährliche DIXI-Diskussion und das Brötchen-Dilema am PEP-Grill).
Ich hätte nach deinem bestimmten Intro nun zumindest eine Antwort erwartet, die deine Position erläutert, so das man am Ende, wenn schon nicht zu einer Einigung, so doch zu zwei begründeten Argumenten kommen könnte.
Mir ist aber nach deinem letzten Beitrag immer noch nicht klar, warum du so felsenfest behauptest, das der Shovel nicht 130-150km/h fahren können sollte?
Ebenso finde ich es etwas fatalistisch sich damit abzufinden (oder es anderen zu raten), das ein 1200ccm/ 60PS Motor aus irgendwelchen (unbenannten) Gründen bei 110km/h so rappeln muss, das man sich Sorgen macht.
Vor Jahren hatten wir hier schon mal die Diskussion über Kolbengeschwindigkeiten - die beim Shovel sehr deutlich über der einer 1100 GSX/R liegen und durch die quadratischen Effekte der Physik unseren Langhubern einfach irgendwo nun mal mechanische Grenzen setzen.
Wenn man das im Kopf hat, wird einem klar warum 4500 U/min am Shovel nicht mit 10.000 U/min am Japanesen zu vergleichen sind, da die Belastungen durch Massenträgheit und Kolbenbeschleunigungen beim Shovel enorm über denen an der Schlitzifeile liegen.
Es ist also aus dieser Perspektive aktuell wenig sinnvoll über Geschwindigkeit am Shovel zu reden.
Nur in den 1950 - 60ern war das anders. Da waren unsere Böcke sehr schnelle Motoräder und die Jungs sind das auch gefahren.
Die Panheads hatten sehr wenig Konkurenten auf der Straße - weder auf zwei noch auf vier Rädern.
Ende der 50er schafften die schnellsten Porsches mal gerade die 200km/h Grenze!
Und die Verkaufszahel waren so gering, das man vermuten kann das noch nicht jeder Anwalt oder Zahnarzt nen 356 hatte.
Aber die Physik ist unbestechlich und bei 3500 U/min hat der Shovel genug Kraft für dauerhaft über 130 km/h.
Und da bei der Umdrehungszahl auch alles sauber durchkonstruiert ist (die Harleys fahren diese Drehzahl seit den 20ern in ähnlichen Motoren) würde mich deine Erklärung wirklich interessieren, warum man sich mit 110km/h und Rüttelplatte abfinden muss?
Ich meine übrigens wirklich ernsthaft, das man nen Shovel niemals mit zwei Leuten drauf bewegen sollte!
Aber das bestimmt nicht aus technischen Gründen.
Und ich vermute daher, das du die aufgerufene Geschwindigkeitsgrenze auch mehr emotional oder esoterisch ermittelt hast und daher jetzt auf eine technische Bergündung verzichtest.
Gruß. Maruski
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