Re: P.E.P. sucht: Phonmessgerät
Verfasst: 18.06.2012, 20:48
Moin, dazu muss ich hier einfach in der vorPEPigen Zeitne Anekdote aus lang vergangenen Zeiten zum Besten geben ;-)))
In diesen alten Zeiten, als es noch keine Apps gab und für den "normalen" Motorradfahrer sowas wie ein digitales Prüfgerät besitzen undenkbar war, musste auch schon mal "genau" ermittelt werden wer da den den lautesten Hirsch unterm Arsch hat.
Den Zahlen im Zettel konnte man damals nicht glauben, da diese beim TÜV nicht ermittelt, sondern zugeteilt wurden.
Auch zu dieser Zeit gab es damals schon immer dieses Sache mit dem Fussball und auf nem Treffen in Assen (damals noch im rechtsfreien Raum hinterm See) hatten die ganz Verstahlten ein TV-Gerät mit terresstrischer Antenne am Start.
Wir hatten da andere Prioritäten und wollten sachkundig ermitteln wer denn nun objektiv der Lauteste ist (nachdem Nachts zwischen 3 und 5 Uhr alle im Chor der Kolben die Lautesten waren).
Unsere alkoholinduzierte Idee war es zwei 0,5er Beck´sdosen übereinander zu stellen und diese mittels Schalldruck umzupusten.
Die Entfernung vom Rohr war dann die zu ermittelnde offizielle Kennzahl.
Klar das da de Japanesen erstmal schlecht bei wegkamen, da die damals obligatorischen 4-1 ohne Dämpfer in den Himmel schreien.
Nun gut, auch diese Leute wissen sich zu helfen und graben das Hinterrad per Burn-out soweit in den Grund ein, das das sauber passt (die Mulde ist wiederverwertbar, aber auch ein gefahrenpunkt, der schon mal ne Felge kosten kann).
Wir nun also fertig wie die Flundern, einer nach dem anderen die Bierbüchsen umgepustet und erstaunliche Weiten erziehlt (ich erinnere die genauen Entfernungen nicht mehr aber es waren deutlich über 2m).
Was wir in der Euphorie nicht mitbekommen haben war, das der Krach (oder die hochdrehenden Motoren) recht analog zu der Schallentwicklung auch den TV-Empfang störten.
Diese Art der Schallmessung führte zu einer Beinahhauerei mit den Fussballfans, die nicht einsehen konnten, das auf einem Mororradtreffen die Prioritäten klar in einer hirachischen Rangfolge stehen und Fernsehen deutlich hinter Phon-Messung und Bull-shittin´mit Rumgejohle stehen.
Also wenn das mit den Apps und dem High-Tech Equippment nicht funzt, gibt es immer noch die old-schoolige Methode mit den Bierbüchsen (falls man die noch kennt und findet).
Gruß vom Wiesenrand.
Maruski
In diesen alten Zeiten, als es noch keine Apps gab und für den "normalen" Motorradfahrer sowas wie ein digitales Prüfgerät besitzen undenkbar war, musste auch schon mal "genau" ermittelt werden wer da den den lautesten Hirsch unterm Arsch hat.
Den Zahlen im Zettel konnte man damals nicht glauben, da diese beim TÜV nicht ermittelt, sondern zugeteilt wurden.
Auch zu dieser Zeit gab es damals schon immer dieses Sache mit dem Fussball und auf nem Treffen in Assen (damals noch im rechtsfreien Raum hinterm See) hatten die ganz Verstahlten ein TV-Gerät mit terresstrischer Antenne am Start.
Wir hatten da andere Prioritäten und wollten sachkundig ermitteln wer denn nun objektiv der Lauteste ist (nachdem Nachts zwischen 3 und 5 Uhr alle im Chor der Kolben die Lautesten waren).
Unsere alkoholinduzierte Idee war es zwei 0,5er Beck´sdosen übereinander zu stellen und diese mittels Schalldruck umzupusten.
Die Entfernung vom Rohr war dann die zu ermittelnde offizielle Kennzahl.
Klar das da de Japanesen erstmal schlecht bei wegkamen, da die damals obligatorischen 4-1 ohne Dämpfer in den Himmel schreien.
Nun gut, auch diese Leute wissen sich zu helfen und graben das Hinterrad per Burn-out soweit in den Grund ein, das das sauber passt (die Mulde ist wiederverwertbar, aber auch ein gefahrenpunkt, der schon mal ne Felge kosten kann).
Wir nun also fertig wie die Flundern, einer nach dem anderen die Bierbüchsen umgepustet und erstaunliche Weiten erziehlt (ich erinnere die genauen Entfernungen nicht mehr aber es waren deutlich über 2m).
Was wir in der Euphorie nicht mitbekommen haben war, das der Krach (oder die hochdrehenden Motoren) recht analog zu der Schallentwicklung auch den TV-Empfang störten.
Diese Art der Schallmessung führte zu einer Beinahhauerei mit den Fussballfans, die nicht einsehen konnten, das auf einem Mororradtreffen die Prioritäten klar in einer hirachischen Rangfolge stehen und Fernsehen deutlich hinter Phon-Messung und Bull-shittin´mit Rumgejohle stehen.
Also wenn das mit den Apps und dem High-Tech Equippment nicht funzt, gibt es immer noch die old-schoolige Methode mit den Bierbüchsen (falls man die noch kennt und findet).
Gruß vom Wiesenrand.
Maruski