Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

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Moderator: Gerry

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BenniGun
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von BenniGun »

gautzy, am ende fährt, schraubt macht un tut man nur für sich selbst, scheiß auf all den Hype, egal welches Moppet man fährt, man tut es nur für sich Egal wieviel Km im jahr wohin man fährt oder weiß der Geyer, es ist ein stück lebensgefühl für jeden von uns selbst, in wie weit das geht, bestimmt jeder für sich, ich fahre wenn es hoch kommt 1000km im jahr mit dem Moped, das hab ich schon immer so gemacht, ich schraube lieber, egal an was :D :D , Rasentraktor, Motorsäge, egal, alles was Benzin oder Diesle frisst, ich bau Motorräder um oder auf, egal was es ist und mit den Mitteln ( die meist sehr einfach sind) die ich zur verfügung hab, einfach allein weil es mir Spass macht, ich steh auf Ölpfoten und Benzingestank. Ich glaub das tun die meisten hier, und wer nicht, auch nicht schlimm, jeder wie er mag, aber kein Grund sein Bike zu verscherbeln :D :D , nicht wegen anderer
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Christian
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von Christian »

Hi Benny,

sehr gut - wahre Worte!

Wenn ich Individualist bin - und ich nehme das für mich in Anspruch - dann mache ich das, was, wie und warum ich es mache, nur darum, weil es MIR ALLEIN gefällt. Und mir ist völlig egal, was andere dazu sagen oder tun, oder wie sie aussehen.

Gruß, Christian
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BenniGun
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von BenniGun »

Christian hat geschrieben:Hi Benny,

sehr gut - wahre Worte!

Wenn ich Individualist bin - und ich nehme das für mich in Anspruch - dann mache ich das, was, wie und warum ich es mache, nur darum, weil es MIR ALLEIN gefällt. Und mir ist völlig egal, was andere dazu sagen oder tun, oder wie sie aussehen.

Gruß, Christian
Christian, wir müssen mal ein trinken :D :D :D , genau so ist es, ich schraube beruflich an 16 Zylinder Deutz rum und andere Schiffsmotoren für Biogas, ich find das geil, es macht Spass, jeder muss selber entscheiden warum er ein Bike fährt und welches, gibt ne Menge Poser die unbedingt ne Harley als Statussymbol haben wollen, ja und, lass sie doch, am ende haben die nie das Gefühl zum Bike , ich hab angefangen mit Simson S50, dann MZ ETZ 250, ne ganz zu Anfang war ne BK mit Seitenwagen :D , dann hab ich ne LS650 vom Schrott geholt, die fährt meine Frau heut noch, ich hatte dann ne VS 1400, auch vom Schrott, die hab ich aufgebaut und die war dann richtig gut, auch optisch Sahne, einige kennen die eventuell aus dem Chopperforum, als ich die Verkauft hab für ne Shovel haben viele gesagt, bist Du bekloppt, mach das nich, bist nur am schrauben, ja und? ich find es geil, Mopped mit Seele sag ich da :D :D :D :D , lieben und hassen, wie im Ehejoch :D :D :D und ich bin 26 Jahre verheiratet :D :D :D :D ,
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maruski
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von maruski »

@all who like to read.
Wieder mal etwas längerer Text mit meinen Gedanken zur Szene ;-)))

Hier in den Beiträgen taucht immer wieder das Wort "Freiheit" auf.
Um die Harley Davidsons wabbert unerklärlicher Weise auch dieses Wort.

Ich weiß gar nicht wieviele schwarze und auch schon ergraute, T-Shirts mit dem Slogan "Freedom" ich im Schrank habe.

Es gibt eine Magie um dieses Wort und kaum einer durchdenkt einmal was es überhaupt bedeutet.
Freiheit ist das Fehlen von etwas! Nicht das Haben von etwas! (z.B. Angstfrei, Virenfrei, Sorgenfrei)

Im Easy Rider erklärt der Nickolson dem Hopper eine Funktion des Wortes und die Probleme die Freiheit bringt, weil es auch andere Deutungen gibt, die Freiheit als etwas beschreiben das man haben kann:
https://www.youtube.com/watch?v=KGE1xrPteis

Freedom's just another word for nothin' left to lose
Nothin', it ain't nothin' honey, if it ain't free
And feelin' good was easy, ............
Jannis Joplin (Me and Bobby McGee)

Nichts, ist nicht Nichts, wenn es nicht frei (im Sinne von bedingungslos) ist.
Also wenn es um Freiheit geht, muss es eine (Lebens-)Einstellung sein, die a) Bedürfnislosigkeit (nothin´ left to lose) beinhaltet und b) Bedingungslosigkeit (it ain´t nothin, if it ain´t free).

Wer will, da wirklich frei sein von uns? Ich nicht!

Und diese Freiheit mit einem Motorrad - aus einer industriellen Produktion - also einem Produkt aus dem kapitalistischen System zu verbinden, ist ganz großes Tennis.
Bzw. wer das frisst ist Bekloppt.

Der MoCo ist das in den 70ern gelungen jede Menge Bekloppte zu finden und das hat sie zu einer sehr reichen (Aktien)Firma gemacht.

Sie haben das mit der Verbindung Freiheit-Motorrad aber nicht selber ausgeheckt, sondern sich in ihrer größten Kriese (als Motorräder noch für Sportlichkeit (die sich nicht mehr verkaufen lies) und nicht für Freiheit standen) in der Not angefangen die ekligen Fliegen zu fressen, die Freiheit ihrer Kunden bedeuten würde, wenn sie den Wirklichkeit werden könnte. (Konjunktivalarm)

Die Menschen, die damals in den USA, mitten in der absoluten Glanzzeit des Kapitalismus (die 50-60er), schon die Schatten ahnten, es irgendwie spührten, dass nicht alles Gold ist was glänzt, distanzierten sich auf viele Weisen vom Chrom- und Plastikwahn der Hauptkultur.

"Her rattlin' cough never shuts off
Is nothin' but a used machine
Her aluminum finish, slightly diminished
Is the best I ever have seen"
aus:
https://www.youtube.com/watch?v=kGE6YWVao0Y
Musik die den Geist eines Chopeprs viel besser beschreibt als das totgedudelte "Born to be wild"

Nachdem die Bürger nicht mehr mit Sportlichkeit zu ködern waren, weil da die Engländer und Japanesen einfach erfahrbar sportlichere Maschinen anboten, sah es für die MoCo sehr, sehr eng aus.
So ein Eisenschwein dann einfach Sportster zu nennen ist zwar rührend, aber eben auch brutal naiv.

Sportlichkeit ist ein objektiver Begriff, den man messen kann und kein Symbol, das manipuliert werden kann.
Freiheit ist ein subjektiver Begriff, den man nicht messen, sondern nur fühlen, kann.
Und Gefühle sind manipulierbar.
Beinahe beliebig, wenn sie durch Deutung von Symbolen und nicht aus Erfahrung entstehen.

Das mit der erlebten Freiheit haben die Freaks authentisch, lange vor der MoCo mit ihrer gefakten Freiheit, gemacht.
Und das zeigt der Easy Rider in einigen Szenen (Bauern/Hippys/Biker).

Sie haben sich alte Maschinen gekauft (na ja im Falle der vier Requsiten wohl eher besorgt) und sie mittels symbolischer Veränderungen als Transportmittel ihrer Gefühle/Hoffnungen, also als Botschaften genutzt.
Nach New Orleans kommt man auch anders bequemer/sicherer, als auf diesen Symbolen der Gefühle.

So kommt die lange Gabel der Chopper aus dem Drag-Race und ist durch den absolut unsinnigen Ape-Hanger adabsurdum geführt worden (Drag Racer liegen flach auf den Motorrädern und hängen nicht wie ein Bremsfallschirm im Winde).
Das offene Hinterrad kommt, wie auch die hochgezopgnen Auspüffe, ebenfalls aus dem Rennsport (Dirt-Tracker).
Alles maßlos überzeichnet und mit individuellem "Firlefanz" dekoriert, als Botschaft für einen eigenen Geschmack, eigene Gedanken, die frei sind von den (Konsum) Zwängen des Mainstream.
Chopper, die dieses Gefühl transportieren können, zu kaufen ist daher schlichtweg unmöglich - den muss man sich selber bauen.

Das war eine Art Freiheit sich von dem kapitalistischen Main-Stream zu lösen und dessen Werte zu karikieren, die voll funktionierte und daher dann auch zu einer großen Distanz von den Bedingungen und Sicherheiten der Gesellschaft führte.

So kann man Captain Amerikas und Billys Bikes deuten.
Und es erklärt auch Fondas tiefe Abneigung gegen das Bike (Symbol), da er ja ein reiches Kind des erfolgreichen kapitalen Systems war.
Aber er sollte ja einen Out-Law spielen, was durch die Anfangszene klar festgeschrieben wird.
Und er wollte es Papa (der gerne den Out-Law in Western spiele) eben auch zeigen.

Dieses Nichts (an Zwängen/Unfreiheiten und Sicherheiten), was man nur bedingungslos (also ohne eingegangene Verpflichtungen) hat, ist ein Traum, der eben nur eine Idee ist, die jeglicher Realtiät wiederspricht, da wir als Lebewesen natürlich angewiesen sind auf Bedingungen für das Überleben unseres Körpers, die stabil und verlässlich sind.
Im Easy Rider leben sie in der Natur, unsteht und gefährlich (für George Handson, der dort als Anwalt (!) nicht hingehört, tödlich).

Diese Stabilität und Verläßlichkeit unsere Umwelt- und damit Überlebensbedingungen, ist unabdingbar.

Aber wir können uns (nach Kant) frei entscheiden wieviel wir davon brauchen und ob wir den Preis der Bequemlichkeit/Sicherheit zahlen indem wir imemr weniger selber Denken.
Bescheidenheit und Genügsamkeit steigern die Freiheit, wussten schon die alten Griechen und predigten dieses u.a. in dem Lehrgebäude der Stoa.

Wir können als materielle Wesen aber niemals ganz frei von materiellen Bedingungen sein, da unser Körper eben Ansprüche hat.
Unfreiheiten müssen wir spätestens akzeptieren, wenn wir unfreiwillig hungrig werden oder frieren.

ABER wir sind auch geistige Wesen und die Gedanken können frei sein, keiner kann sie erschießen mit Pulver und Blei (Captain America und Billy wurden erschossen, aber nicht ihre Ideen/Gedanken).
Wenn wir es im Kopf wollen, kann hungern und frieren sogar richtig Spaß machen.

Aber je mehr der Körper (der nicht frei sein kann) nach stabilen Bedingungen/Sicherheit strebt (Man meint, dass es ohne XYZ nicht mehr geht), verliert der Geist eben leicht seine mögliche Freiheit.

Das ist die Situation die Nickolson dem Billy erklärt, das macht sichere, aber unfreie, Menschen so gefählich.

Und für diese unsichere Freiheit waren in den 60ern eben Chopper ein Symbol.
Und weil es in den USA eben jede Menge alte (unsichere) Harleys billig gab, wurden diese ideal zu Choppern.

Schlicht weil sie da waren, weil man sie sich selber dafür gebaut hat, nicht weil sie gekauft wurden.

UND weil sie sich dafür eigneten.
Jollen Kreuzer oder Golf-Carts hätten die Symbolik nicht tranportieren können.
Hot Rods konnten das auch nicht so gut, weil sie zu nache dran waren an dem Mainstream. Sie verkörperten immer noch die Sportlichkeit und den Leistungsgedanken des Systems.
Es wurde aber auch von Jugendlichen versucht sie ebenso zu funktionalisieren (sie James Dean).
Nur die Autokonzerne brauchten den Zug nicht zum draufspringen.
Na ja, heute gibt es auch da Hot Rods von der Stange (besonders von den fast pleite gegangenen Chrysler Jungs).

Was haben wir nun heute?
Sicherlich keine Chopper mehr, im Sinne des Ur-Choppers, der aus Wohlstandabfall als individuelles Symbol ersteht.
Aber absolut unechtes Plastikzeug, mit einer Symbolik, die von dafür ungeeigneten Typen genutzt wird

Und die Fahrer sind sicherlich auch keine psychisch traumatisierten Männer, die nach dem gewonnenen Krieg über die Übeltypen der Welt in ihrer Heimat neben der Gesellschaft standen, die ihnen den Heldenruhm mit dreckigen Jobs vergalt (da u.a. die, die nicht im Krieg waren, in der Zeit Karrieren im System gemacht haben).
Sie hatten die Siegessymbole (SS Runen und Hakenkreuze = Zeichen der Unfreiheit) für alle sichtbar auf den Lederjacken und keiner hat es ihnen vergolten,d ass sie ihren Arsch für die Freiheit riskiert haben.
Einer Freiheit, die für etwas stand, also dem kardinalen Denkfehler beid eisem Wort, das für das Fehlen von etwas steht.
Etwas das es nicht gibt, konnte man ihnen also nicht geben. Verarscht!

Das mit den Nazisymbolen der Unfreiheit als Trophäe der Freien war am Anfang keine Provokation, sondern ein Hilferuf, ein Schrei nach Anerkennung.
"Sieh her, ich habe ein Eisernes Kreuz erbeutet und du gibst mir nicht mal nen Job!".
Da ist es schlichtweg lächerlich, wenn heute Chopper mit EK-Ornamenten dekoriert werden, nur weil man das bei den "Orginalen" so gesehen hat.

Die heutigen Harleyfahrer sind das System und können maximal so dargestellt werden wie die beiden Honks in der Kneipe im Film "Flashback", den ich jedem Easy-Rider Liebhaber und Hasser warm empfehle.

Hier hat SuperGauzy absolut das echte Gefühl. Da stimmt nicht mehr viel heute in der "Szene".

Und warum sollten die heutigen Harleyfahrer denn von den Bürgern gehasst werden?
Es sind doch Menschen mit dem gleichem Wertesystem, die, bequem und fett, zu den gleichen Bedingungen (also Unfreiheiten) existieren.

Drei Wochen Urlaub, mit Lohnfortzahlung, Unfallversicherung, Altersrente, Lebensversicherung, Aktienkapital, etc. pp, nutzen um "frei" zu sein?
Lachhaft.
20-30 K auf den Tisch knallen um ein Motorrad zu kaufen das "Rebellisch" ist (mit TÜV und KAT).
Lachhaft.

Wir alle hier stecken in Bedingungen, die uns unfrei machen, weil wir meinen die Sicherheiten der Gesellschaft brauchen.

Wer schlägt denn noch sein Zelt auf einer Autobahnraste auf?
Ich habe das zum letzten Mal vor über 20 Jahren gemacht und will jetzt nicht mehr anecken und Diskussionen mit den Scheriffs, abbauen müssen (erlebter Zwang, der die eigene Meinung über die "Meanies" bestärkt) und (als moralischer Sieger) weiterfahren.
Das brauche ich sicherlich nicht mehr.
Und das wissen die Bürger und grinsen sich ins Hemd, wenn sie mich "Wild Hog" jetzt auf meinem Chopper sehen.

47 jährige Familienväter mit Ehering sind nicht mehr so gefährlich wie 25 jährige Rabauken.
Das weiß hier im Lande jeder!
Und daher sind wir überall so gern gesehen, jetzt.

In unserer Gesellschaft haben es die jungen Menschen exrem schwer sich abzugrenzen und Symbole zu erfinden, die dem Bürger zeigen, dass er nicht frei ist und sie wohl noch (zumindest im Glauben an die/ihre Zukunft).
Junge Menschen habe das Bedürfnis für sich am Anfang des Lebens ehrlich zu sein und dem Ideal von Freiheit nachzustreben.

Das macht sie unbequem und zu einer Gefahr für die Bequemlichkeit (die auch Sicherheit sein soll).
Diese Jugend ist aber der Motor für die Anpassung der Gesellschaft an die Herausforderungen der neuen Zeiten.
Können Jugendliche nicht mehr ehrlich von Freiheit träumen und uns alte Säcke nerven, verlieren wir die Dynamik der geselslchaftlichen Anpassung.
Mit der Zeit erkennen sie dann (so wie wir alle hier), dass auch sie Sicherheiten brauchen, die es nur für den Preis der Unfreiheiten gibt.
Also baut man sich den Zahnarztspiegel (der nur Ärger brachte) ab und den OEM wieder an.
Auch wenn darin die Dinge amtlich anderes aussehen, als sie sind (steht auf meinem sogar drauf).

Fonda schmeißt die Uhr weg (eine oft in den Kritiken angeführte Szene), um bildlich zu zeigen, dass er sich, auf dem allegorischen Weg zum Mardi Gras (fetter Dienstag - Tag bevor es knapp wird mit allem in der Fastenzeit - eines der zentralen Symbole des Films), von dem ganzen System der Gesellschaft lösen möchte.
Eine allgemein verbindliche Uhrzeit ist noch gar nicht so alt und eine Erfindung der Kapitalisten der Frühindustrialisierung. Erst mit der Eisenbahn und den Werkhallen wurde sowas wie gleiche Zeit für alle, an allen Orten nötig.

I may be going to hell in a bucket, babe
But at least I'm enjoying the ride, at least I'm enjoy the ride
Ride, ride, ride, ride

Grateful Dead - Hell In A Bucket
https://www.youtube.com/watch?v=kKR1-pgFxC4

Ich bin jetzt zu müde um weiterzumachen und ende daher hier aprupt und mitten drin mit den Dead.
Ich fahre solange es mir Spaß macht - und wenn es keinen Spaß mehr macht höre ich auf!
Scheiß auf die Freiheit, dass ist echte Freiheit - wer davon labert das er sie hat, hat sie nicht.
Soviel ist sicher.
Und ein Mopped braucht man dazu schon mal auf gar keinen Fall.
Mein alter Herr ist mit 77 Jahren drei Monate mit Zelt und nem alten Peugeot Fahrrad von San Francisco nach Baja California/Mexico getrampt und sagte mir danach, dass es unbeqem aber total frei war, er es ganossen hat, aber nicht nochmal machen wird.
Vielleicht geht es mir mit dem Shovel auch mal so? Aber bis dahin:
"At least I'm enjoying the ride!"

Gruß vom Wiesenrand.
Maruski
79er FX1200; SR500; RM-Z250; RM-Z 450
Despite the high cost of living, it remains popular.
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SuperGauzy
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von SuperGauzy »

Geisterbob hat geschrieben:
Mich kotzt fast die gesamte Mopedszene tierisch an. Bis auf ein paar nette Ausnahmen, geht mir der ganze Hype um Mopeds und Freiheitsgefühl mächtig auf den Sack. Mittlerweile schon so sehr, dass ich schon überlegt habe, meine Mopeds zu verscherbeln
Danke Gauzy :P
ich denke hier ticken wir beide gleich, das ganze Hippster getue geht mir auch gewaltig auf die Eier.
Früher war es doch besser, tolle Autos auf den Straßen, der Himmel war noch blau, die Mädels sind ohne Bh rumgelaufen und Dennis Hopper hatte Flames aufm Tank
:D (Depro Modus wieder aus)

wie war das Thema nochmal, Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern ?!?
Es sind nicht unbedingt die Hippster (die auch, aber nicht generell), aber es sind die, die sich ihr Freiheitsgefühl beim HD-Händler kaufen und/oder zusammenschrauben lassen, einen auf dicke Hose machen, wenn sie mit ihren verchromten Ei(m)ern durch die Gegend gondeln und am nächsten Eiscafé vorfahren, natürlich nicht ohne vorher nochmal amtlich am Gashahn zu drehen, damit auch alle hören, dass der Familienvater mit einer Harley vorfährt und die mir dann die Ohren vollheulen, daß sie auch mal eine größere bzw. längere Tour machen wollen würden, nachdem ich denen von einem verlängerten Wochenende in Schweden mit dem Moped und ca. 2700 zurückgelegten Kilometern erzählt habe.
"Dann fahr doch mal, du blödes Arschloch!", denk ich mir dann, aber die fahren ohne Werkzeug los, weil sie es nicht bedienen können, haben aber dann ihre ADAC-Gold-Member-Karte am Mann und können nicht wie ich, ihren Schlauch am Straßenrand flicken. Da ist's besser, daß die nur bis zum Eiscafé oder einmal im Jahr, mit dem Trailer, nach Fuck am See oder zu den Harley-Days fahren.
Genug aufgeregt, ich geh ins Bett und Träume von den guten, alten Zeiten, als ich mir noch nicht solche Gedanken machen musste.
SuperGauzy
:riding:
Christian
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von Christian »

SuperGauzy hat geschrieben: ... und Träume von den guten, alten Zeiten, als ich mir noch nicht solche Gedanken machen musste.
Moin Gauzy,

mach einfach so weiter, wie Du es bislang gemacht hast und ignorier die Typen!

Gruß, Christian
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trybear
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von trybear »

hallo geisterbob,
wie war das Thema nochmal, Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern ?!?
Ich finde das paßt schon :roll: :wink:

Wer von uns Ölfingern, Selbstschraubern und Trailerignonierern kann denn bei der Versteigerung der 32. wiederentdeckte originalen Fonda-Maschine mitsteigern?

Das sind doch genau diese verchromten-Eier-Typen, die entdeckt haben das auch olle Harleys hipp sind und ne gute Wertsteigerung haben.

Da gehts meist nicht um Kult sondern um Kohle.

Da muss schon mal ein kleiner Seitenhieb erlaubt sein. :wink:

gruß
Christian
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von Christian »

Hi Maruski,

gut geschrieben, da bin ich d'accord.

Freiheit von etwas, bedeutet frei von einengenden Zwängen zu sein, wobei manche Zwänge ja durchaus nötig/akzeptabel sind für mich und die meisten anderen auch, da nämlich, wo die Freiheit des anderen anfängt hört die eigene auf. Nur weil es mir gut tut, kann ich nicht einem anderen einen Schaden zufügen. Und so fängt an dieser Stelle meist der Staat an, sich einzumischen, als Vertreter des organisierten Interessensausgleichs, wobei ich nicht behaupten will, dass es dabei immer korrekt und fair zugeht und oft ist es nur Freiheitsstreben eines einzelnen, welches ihn gegen die Regeln des Staates/der Gesellschaft verstoßen heißt. Aber das ist eine andere Spielwiese und gehört nicht zum Thema hier, wie wohl wir ja schon etwas vom eigentlichen abgewichen sind.

Wie sehr die Company mit dem Freiheitstrip Geschäfte macht verdeutlicht der Slogan: Wir verkaufen Freiheit, das Mopped gibt es gratis dazu. Und ich denke, dies hat die Company vor dem Aus gerettet, als letzte einer großen Zahl von Motorradherstellern in Amerika.

Da konnten sich dann alle von Zwängen, und seien es die selbstverantworteten, beengten mit dem Griff in den Geldbeutel die Viertelstunde Freiheit am Wochenende kaufen und dazu - indem sie bloß bei den Zubehörhändlern in die zahlreich vorhandenen Regale griffen - die Imagination von noch mehr Freiheit und geborgter Identität, und doch bleibt es immer nur ein Griff in den Geldbeutel, die Zwänge bestanden weiter, wurden bloß kompensiert. Ich hab da lieber selber gebaut und geschraubt bis hin zu völligen Eigenkreationen am Mopped, obwohl auch da manchmal der Geldbeutel hilfreich war, wie wohl mit Zunahme der Kreativität der Geldbeutel immer unwichtiger wurde.
Wenn ich daran denke, dass mein Servicar 13 Jahre gebraucht hat, dann war es wohl eher Zeit als Geld, welche ich brauchte und ich kenne - ein unschätzbarer Vorteil - jede Schraube, jede Eigenart und weiß ganz genau, wo was, wie und warum es so ist, wie es ist. Ein symbiotisches Verhältnis kann man eben nicht mit dem Geldbeutel kaufen und das macht für mich den großen Unterschied zu Hipstern und Zahnwälten aus, von Freiheit ganz zu schweigen. Für mich ist es immer ein großer Verlust an Freiheit, nicht auf das Mopped steigen zu können, wenn ein Defekt oder Mangel an ihm besteht, darum habe ich auch zwei, ein jedes dem anderen als Ersatz. Ich muss nicht immer Mopped fahren, aber ich muss wissen, immer fahren zu können, dazu die Freiheit zu haben.

Und wenn dann jene mit dem Trailer im Wald und dem Mopped 1,2 Kilometer weiter mit kaltem Motor in Faak und sonst wo aufschlagen dann ist für die wenigstens an dem einen Wochenende die Welt heil und sie frei udn groß und stark, manchmal auch eine nachgeholte Pubertät will mir scheinen, wenn ich deren Habitus und breiten Gang mir anschaue. Und doch, das Buckeln geht am Montagmorgen weiter. Das einzige was zu deren Glück dann noch fehlt ist der Pott für die weiteste Anreise und sie bilden sich die Freiheit ein, die sie vielleicht mit 16, als das Leben noch leicht und Eltern, welche die Zwänge hatten und die Kohle ranschafften, hatten (wäre es da für die finanzielle Optimierung eigener Freiheit nicht besser, man zieht nie bei den Eltern aus?) und dann für 25 Jahren wegen des gleichen Knechtens, wie die Eltern für Haus, Frau und Kinder, Urlaub usw. (egal in welcher Reihenfolge) verloren hatten.
Kenn ich ja von mir selber und habe meine Scheidung als riesengroßen Gewinn von Freiheit (und Individualität) empfunden und anschließend zwecks Steigerung meiner Unabhängigkeit jahrelang auf die holde Weiblichkeit und ihre Ansprüche an meine Person, Zeit, Geldbeutel und der gleichen mehr verzichtet und würde trotz viel Platz äußerst ungern mit einer Frau zusammenziehen wollen, weil es eine meine Freiheit ist, die aufzugeben ich nicht mehr bereit bin. Dafür kann ich dann auch viel allein sein, etwas, was mir immer in einem solch hohem Maße gut gefallen hat, welches vielen anderen zu viel ist. Hier gehen das Streben nach Freiheit und Individualität Hand in Hand und ergänzen sich für mich auf wundervolle Weise. Nicht nur frei sein, sondern auch einzig, oder wie man anders sagen würde, der Mächtige ist am Stärksten allein.


Nur einen kleinen Widerspruch will ich machen:
Als die Sporty rauskam, war das - gemessen an den damiligen Leistungen eines Moppeds - ein Sportmotorad. Das erste Serien-Motorad mit einem PS pro Cubikinch. Chrysler hatte das damals mal zum Motorenprinzip erhoben. Sie hat damit der KR, die das Maximum der Seitenventilertechnik war, leider den Garaus gemacht, denn warum sollte man eine KR kaufen, wenn ein Mopped zum fast gleichen Preis mit bis zu 10 PS mehr gab?

Gruß, Christian
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von Hawkeye »

Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden
Hawkeye
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von Christian »

Hi Hawkeye,
Hawkeye hat geschrieben:Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden
Guter (politischer) Spruch von der roten Rosa Luxemburg, jedoch, ob sie selber viel von gehalten hat, wage ich zu bezweifeln, wenn man sich ihre politische Agenda so anschaut....

Meint aber auch nur, dass man frei sein sollte von Beschränkungen. Der andere nämlich von Deinen oder meinen.

Gruß, Christian
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von Hawkeye »

Eben nen guter und leider immer wieder ein passender Spruch wenn auch sicher von RL Anfang der zwanziger Jahre in nen andern Zusammenhang genannt ;-)

Ich denke immer leben und leben lassen.
Das was ich hier lese gibs bei uns in der Jeeper Gemeinde auch immer wieder.
Die einen verteufeln die neuen Modelle, vergessen aber dabei das der Hersteller von seinen vor 25 Jahren erworbenen Jeep und billig billig Teilen (aftermarket versteht sich) die man sich besorgt um die Fuhre auf der Strasse zu halten schon seit 15 Jahren nicht mehr existieren würde. Die andern sind die Hardcore Offroader wo man mindestes einmal die Woche die gesamte Bodengruppe geflutet haben muss um dazu zu gehören.
Eben meist alles schwarz weiss ;-)

Wenn einer die Kohle ausgeben will für so einen Hobel, oder sich bei Walz und co. was zusammen schrauben lässt, bitte sehr, warum nicht.

Muss ich mich ja bei Treffen nicht mit an Tisch setzten.
Und wenn ich mir das ein oder andere nicht zutraue und die Karre dann zum Händler bringe oder sie dank ADAC Karte wieder nach hause bekomme, warum nicht.

Bilde mir schon lange nicht mehr ein alles zu können und zu wissen.
Das hatte ich mal wie ich zwanzig war.
:wink:
Hawkeye
Kein Herr über mir, kein Knecht unter mir.

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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von Christian »

Hi Falkenauge,

die Company musste überleben udn als das Mopped keine Lebenshaltung mehr war (dazu waren es zuwenige) mussten man sich was anderes ausdenken, da kam die Lifestyle-Welle gerade recht und so wurde das Mopped Kult für die die nicht selber zum Kult gehörten.
Kult zum Kaufen.
Das ist ja auch das Schöne an Freiheit, nämlich dass es viele Freiheiten gibt und so schafft sich jeder seine eigene Freiheit, der eine mit Händen und Kreativität, der andere mit dem Geldbeutel, wobei meine Sympathien klar auf Seiten der Hände und Kreativität sind.
Also
Ich denke immer leben und leben lassen.
Das was ich hier lese gibs bei uns in der Jeeper Gemeinde auch immer wieder.
Die einen verteufeln die neuen Modelle, vergessen aber dabei das der Hersteller von seinen vor 25 Jahren erworbenen Jeep und billig billig Teilen (aftermarket versteht sich) die man sich besorgt um die Fuhre auf der Strasse zu halten schon seit 15 Jahren nicht mehr existieren würde. Die andern sind die Hardcore Offroader wo man mindestes einmal die Woche die gesamte Bodengruppe geflutet haben muss um dazu zu gehören.
Eben meist alles schwarz weiss ;-)
Und jede Szene hat seine Fanatiker, Mitläufer und Teilzeitmitspieler.
Wenn einer die Kohle ausgeben will für so einen Hobel, oder sich bei Walz und co. was zusammen schrauben lässt, bitte sehr, warum nicht.
Gauzy stört wahrscheinlich, dass es derer mit dem geldbeutel immer mehr werden und derer mit der Kreativität immer weniger und ich kann verstehen, wer da befürchtet, eine Szene stirbt aus, und das zum Teil am Blingbling.
Muss ich mich ja bei Treffen nicht mit an Tisch setzten.
Da dürften Dir und mir der Stallgeruch zu fehlen, als dass man uns an solchen Tischen dabei haben wollen täte, wer weiß?

Und wenn ich mir das ein oder andere nicht zutraue und die Karre dann zum Händler bringe oder sie dank ADAC Karte wieder nach hause bekomme, warum nicht.


Ich komme ursprünglich aus der deutschen Oldtimerszene, da ist es mein Ehrgeiz, dies alles selber zum Laufen zu bringen und am Laufen zu halten und jeder Einsatz eines Dritten erscheint mir als Ausdruck oder Ergebnis meiner eigenen Beschränktheit und kostet mehr Geld und weniger Kreativität als wenn ich es selber täte.
Bilde mir schon lange nicht mehr ein alles zu können und zu wissen.
Ich auch nicht, aber wollen tue ich immer noch.
Das hatte ich mal wie ich zwanzig war.


Zwanzig war aber auch ne tolle Zeit, jung, wild und unbeschwert - freier!

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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von Hawkeye »

wir verstehen uns :D
Hawkeye
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von Hawkeye »

wir verstehen uns :D
Hawkeye
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Re: Original "Easy Rider"-Chopper zu versteigern

Beitrag von maruski »

@all

Das Thema "Freiheit" ist brandaktuell und zur Zeit scheint das "Pendel" wieder mal in die Richtung zu gehen, dass es gar keine Freiheit/freien Willen gibt und es nur ein Trick der Biologie/Gehirn ist das Bewusstsein zu manipulieren.

Alle Freiheiten fangen aber notwendig mit der Freiheit des eigenen Willens an und die wird in der Forschung immer mehr als ein Mythos "entlarvt".

Wenn der freie Wille Entscheidungen so oder anders zu treffen in die Grütze geht, sind alle beobachtbaren Handlungen der Menschen aber ebenso determiniert und/oder manipuliert und damit nicht frei.

Auch nicht das was wir hier als unsere Freiheit erleben.

Die Unmöglichkeit der Freiheit von Zwängen, die immerhin noch die Willensfreiheit beinhaltet, geht dann noch einen Schritt zurück, auf das Niveau der Unmöglichkeit einer Freiheit von Determination.

"No Fate" ritzt die Connor im ersten Terminator-Film in den Tisch.
Kein Schicksal.

Ich glaube ja auch das wir einen freien Willen haben, der notwendig ist, um Verantwortung für Handlungen an der Personen mit freiem Willen festmachen zu können.

In meinem Berufsfeld (Sozialarbeit) geht seit den 70ern die Tendenz aber immer mehr zur Anerkennung von Schicksal und die Forschung findet da dann natürlich auch bannig "Beweise" für Determination/Schicksal.
Widdeewitt wie es gefällt.

Nature ore nurture?
Ist ein wenig schwierig ind Germanische zu übersetzen, meint aber in etwa; ob wir so sind wie wir sind, weil uns die Natur so gemacht/festgelegt hat (und damit nur handeln können nach diesen Vorgaben) oder ob wir so sind, wie wir sind, weil wir so geworden sind (was beinhaltet, dass wir das was wir wissen aktiv/frei aufgenommen haben).

In so einem Spannugnsfeld/Unsicherheit ist natürlich gut dran, wer den Leuten etwas verkaufen kann, dass sich wie Freiheit anfühlt und einem ein Trostpflaster über die Wunden der erlebten Unfreiheiten legt, die wir jeden Tag ertragen müssen, um zu überleben (und nur daran ist das Gehirn/Biologie interssseirt, nach der Deutung der Schicksalsfreunde).

Die MoCo hat es eben drauf.
Und nicht umsonst übt es so einen Reiz auf Ärzte und Anwälte (höhere Jobs) aus, die imemr am Rande des BurnOut leben.
Genau wie CocaCola, die einem Zuckerwasser als Freiheitstrank andrehen.
Und viele mehr.
Guckt euch mal Werbung an mit der Brille an, ob da Freiheit/Freiheitsgefühl verkauft wird.

Und Werbung funktioniert in dem es unsere Willensfreiheit (an die ich glaube), etwas zu kaufen oder nicht (z.B. neue Harley) manipuliert.

Und wer erstmal teuer gekauft hat, fühlt auch die versprochene Freiheit, da er sonst ja einsehen müsste, das er beschissen worden ist.

Also glaubt mal, all die HOGies schaffen sich ihre Freiheitserlebnisse, genau so wie alle Religiösen ihre Gotteserlebnisse.
Und keiner kann einem, der etwas (auch etwas Eingebildetes ist erlebt) erlebt hat, ausreden das es nicht so ist.

Catch 22 (auch ein geiler Film) eben! Das funktioniert.

Muss jetzt aber wieder zum Dienst für die Öffentlichkeit und dem Zwang zum Kohle machen nachgeben ;-)))
Aber ich habe den eingebildet freien Willen es gerne zu machen und daher ist es total OK.

Gruß vom freien Wiesenrand
Maruski
79er FX1200; SR500; RM-Z250; RM-Z 450
Despite the high cost of living, it remains popular.
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