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Re: Federglocke demontieren
Verfasst: 24.01.2015, 19:26
von v.
Dann aber bitte die Nuss abstützen, sonst geht zuviel Moment auf das Lager.
Re: Federglocke demontieren
Verfasst: 26.01.2015, 19:23
von wernerson
nix genutzt, hab die drecks Mutter nicht aufbekommen, ich denke mal, das ich ohne anständigen Brenner keine richtige Hitze in die Mutter bekomme, habe es nur mit einem Bunsenbrenner versuchen können, da es in meiner Bude auch etwas "frisch" ist, zieht es mir die Hitze gut weg.
cya Wernerson
Re: Federglocke demontieren
Verfasst: 27.01.2015, 21:26
von maruski
Hi Wernerson,
dein Problem ist eine wohl bekannte Misere.
Wir haben schon Hocker aus Verzweiflung auf den Hänger geschoben und sind zum Reifenladen gefahren, wo die richtig harte Luft haben.
Beim Zahnriemen kommt man da auch schlecht ran mit der Gewalt.
Da macht es einmal Brrrrrittttt und die Mutter, an der wir ohne Ende gezerrt haben, ist lose.
Du redest von der langen "Mutter" mit dem Loch drin, durch das die Kupplungsstange geht, beim Kettenprimär?
Da kannst du auch nicht soviel Feuer drauf machen, da da doch so ein Dichtungsring aus Gummi drin ist.
Oder erinnere ich das falsch?
Auf jeden fall ist die Dichtung vom Primärstützlager auch nicht wirklich weit weg für richtig weichglühend machen.
Ich habe für mich das Problem damals auf die gleiche Art gelöst wie an der verdammten Schraube des Ruckdämpfers vorne am Primär.
Selbst zwei Meter Hebelarm und ein über 100kg schwerer Kumpel an diesem haben das Mopped übers Vorderrad angehoben, aber die Schraube bleib fest.
Kurze kräftige Schläge mit dem großen Hammer und dem passenden hammerschlüssel - Metall direkt auf Metall und das Teil war ohne Aufwand wie durch Zauberei lose.
Für vorne hab ich mir damals dann so einen Ringschlüssel mit Hammeraufsatz besorgt (Gedore hat die) und hinten geht das ja nicht, da die Kupplungsfinger da im Weg sind und mit ner Nuss zuviel Hebelarm zum Lager entsteht.
Da möchte ich die Kraft nicht wissen die ins Lager haut, wenn ich da so richtig mit Wumms draufdotze.
Hab mir einen gekröpften Ringschlüssel so zurechtgeflext, dass er knapp zwischen die Finger passt und dem dann Saures mit dem Möker gegeben (hat allerdings beim ersten Mal auch nen Kupplungs-Finger verbogen).
Vorher schön aufgewärmt mit dem Werkstattfön (nicht dem für die Haare) und nach drei, viel Schlägen war die Mutter lose.
Danach hat die sich nie wieder so festgezogen das großer Zauber nötig war.
Mit der Knarre/Ratsche und ner Nuss ging es nicht (ich hatte die nach unten abgestützt), da in dem Hebelarmsystem wohl durch die vielen Übergänge soviel Spiel ist, dass da der Schlag nicht vom Hammer direkt ins Gewinde fährt.
Hab mir auch anderswo (am großen Dieselmotor) mal den kleinen Pin in der Ratsche (war zum Glück Craftsman und ich damals noch jedes Jahr in den Staaten = Umtausch ohne Fragen bei Sears ;-), gehimmelt bei so ner brutalen Aktion.
Ob das für dich ein Lösungsweg ist, oder du doch leiber zum Reifenfritzen fährst?
Wir hatten schon mal so ne Diskussion bei der es Für und Wider zu der Hammerschlagmethode gab.
Muss jeder selber wissen, aber ne feste Schraube bekommt man nur mit mehr Gewalt lose als deren Gegengewalt hat.
Fest braucht fester und dieses Power muss du irgendwie ins Gewinde reinbekommen, damit es aufgibt!
Gruß vom Wiesenrand.
Maruski
Re: Federglocke demontieren
Verfasst: 27.01.2015, 21:48
von Arthur
Hallo Maruski,
recht hast du. Ich habe einen professionellen Schlagschrauber, den ich mit einer Pressluftflasche versorge. Damit geht jede Mutter los. Und schonend für das Lager. Und wenn man eine falsche Drehrichtung wählt, geht sie auch ab. Dann hat sie aber kein Gewinde mehr.
Gruß Arthur
Re: Federglocke demontieren
Verfasst: 31.01.2015, 12:07
von wernerson
wir haben gestern wieder mit anwärmen punktuell mit dem Wig Brenner probiert, den Kompressor voll aufgedret und mit dem 3. Schlagschrauber, nichts.. wieder angeheizt und mit einer Mutter die an ein Stahlrohr geschweißt ist und mit 1,5 Meter langem Rohr, nix.. ausser das es beide Rohre verbogen hat. Mir hats dann endgültig gereicht, jetzt hab ich den drecks 6Kant, der eh schon arg deformiert war, weil wir auch einen Meißel angesezt haben zum aufschlagen mit der Eisensäge abgeschnitten, jetzt ist zuindest die Glocke ab, den Primärkasten kann ich auch wegbauen.
Jetzt muss ich dann noch den vorderen Teil der Mutter absägen das ich die Hlse mit der Verzahnung für das Ritzel abnehmen und den Rest von der Mutter mit dem Drehmel vorsichtig auftrennen.. Mann was für ein Scheiß auch...
Re: Federglocke demontieren
Verfasst: 31.01.2015, 14:39
von Panzer
Wow

.Ihr habt aber richtig rum zu lösen versucht?.
Re: Federglocke demontieren
Verfasst: 31.01.2015, 17:05
von wernerson
jo, wurde hier extra noch mal drauf eingegangen, vorne rechtsgewinde und hinten links, hinten ging es locker auf..
Cya Wernerson
Re: Federglocke demontieren
Verfasst: 31.01.2015, 18:12
von Thorsten D.
nabend,
versuch das ganze mal mit eisspray auf die welle und dann den schlagschrauber immer recht schnell von "auf" nach "zu" umschalten - so drei vier schläge "auf" umschalten und ein zwei schläge "zu"
früher haben wir so festgefressene radschrauben aufgemacht..........
Re: Federglocke demontieren
Verfasst: 01.02.2015, 09:10
von bernd
Hallo zusammen, wie hoch darf den die Temperatur auf der Federglocke werden? Bin auch gerade dabei den Primär zu demontieren. Sollte die Mutter auch wieder mit Flüssigsicherung verbaut werden? Ich habe den Primär vor ca. 10 Jahren ab gehabt und weis nicht mehr ob ich Schraubensicherung drann getan hab. Damals musste ich mit einem Brenner da ran, wobei mir nicht wohl war wegen der hohen Temperatur.