Hallo,
ich habe das alles verstanden was ihr schreibt. Offensichtlich drücke ich mich aber falsch aus.
Keiner meiner Schrauber hat behauptet ich soll kürzere Stößel verbauen.
Die Köpfe sind Standard und die Maße kontrolliert.
Alles passend für die Nockenwelle, welche Andrews empfiehlt.
Genau so war es auch 20 Jahre verbaut und prima gelaufen.
Der Motor Üherholer, hat nur leider nicht die empfohlene Nockenwelle verbaut.
Andrews gibt an, dass diese Nockenwelle nur für Strockermotoren mit 84-95 cui geeignet ist. Auch gibt Andrews an, dass für den 74cui Motor mit Standard Ventile und Feder, halt nur die Andrews J geeignet ist. Warum sollte ich deren Vorgaben ignorieren?
Warum soll ich denn unbedingt die Köpfe umbauen, nur damit die falsche Nockenwelle gefahren werden kann?
Das macht doch keinen Sinn.
Ich habe heute die korrekte Nockenwelle verbaut. Damit wird sicher alles wieder 20 Jahre lang laufen.
Ich brauche keine Performance Nockenwelle, welche erfordert alles andere anzupassen. Ich war immer zufrieden mit dem Standard.
Nun zum Phänomen der Stößel längen.
Seid nunmehr 15 Jahren fahre ich die starren Alustößel, welche noch immer verbaut sind. Als ich sie neu gekauft hatte damals, bemerkte ich die unterschiedlichen Längen.
Auf der Verpackung vom Hersteller war beschrieben, welche Länge wohin gehört.
Beispiel zum vorderen Zylinder ist, dass die kurze Stange in den Einlass gehört und die längere in den Auslass.
Anders hätte es auch nicht gepasst, da der Abstand von den Tappets zu den Kipphebel jeweils unterschiedlich ist zwischen Einlass und Auslass.
Genau so habe ich es heute Abend auch wieder verbaut.
Ich hatte auch nie die Stößel im Verdacht, die Ursache für den Kippelbruch zu sein. Nur deren Einstellung, welche der Motor Überholer gemacht hatte zweifelte ich an.
Übrprüfbar war diese nicht mehr im nachinhein.
Morgen kommt der Krümmer und Auspuff drann, danach wird getestet.
Ich Danke euch für die Unterstützung und vielen Tips.
