Schon klar, so'n Scheißhaus würde ich auch nicht kaufen
50er Öl, im kalten Zustand reichlich Druck.
Nach 30-40 Kilometern und 70° Öl (Peilstab mit Thermometer) waren es noch 15psi bei, Standgas pulsierend, bei Drehzahl noch immer 15 aber Nadel stand still (meine ich).
Das Manometer ist nagelneu von Accell und am Tappet Sieb angeschraubt.
Die fehlende Ölung und Klapperei der Köpfe hat sicher eher nicht gut getan. Was außer Kipphebelbuchsen und Schäften geht dabei in die Wicken?
Gibt es außer Totaldemontage irgendeine Möglichkeit der Analyse, was den labberigen Öldruck hervorruft?
Bedeutet "so Fahren" = "Motor-ex" in naher Zukunft?
Die Motorgeschichte ist ja nicht der erste Punkt. "Freund Vorbesitzer" hat von vorne bis hinten gelogen daß sich die Balken biegen: "hab alles in Werkstatt machen lassen".
Lerneffekt: absolut nix glauben, nur das, wofür es eindeutige Belege gibt (mit Fahrgestell- und Motornummern). Alle anderen sind Arschlöcher, der Zyniker in mir gewinnt.
Im Moment halten sich Bock und Motivation bei mir ziemlich in Grenzen.
Wenn jetzt der Motor komplett dran ist, ist die Folge ein kompletter Neuaufbau. Der mehr verschlingt als so ein Mopped in der Summe dann wert sein kann, und der weit mehr verschlingt, als ich in absehbarer Zeit aufbringen kann und will.
Dann geht das Ding eher weg und ich suche mir einen anderen Weg.
Das ist noch lange nicht genug "meine", als dass ich da allzu sehr mit Sentimentalität dran hinge.
Also versuche ich eine technisch nüchterne Analyse und lote meine Optionen aus.
Ich weiß, scheiß BWLer
Gruß,
KayTee