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Re: Zu dick für den Lenz!
Verfasst: 30.03.2012, 16:03
von Lupo
ein schelm, wer boeses dabei denkt

!
Re: Zu dick für den Lenz!
Verfasst: 30.03.2012, 18:44
von KayTee
Na ja, Gemüse rennt halt nicht weg und geht auch roh
Carnivore Grüße,
KayTee
Re: Zu dick für den Lenz!
Verfasst: 30.03.2012, 20:30
von maruski
@ detroitdiesel
vom Jagen und Feuermachen ist wohl kaum einer dick geworden, das stimmt.
Und auch das Anbauen von Pflanzen, um den Widrigkeiten der Jagd aus dem Weg zu gehen und verläßliche Nahrungsquellen zu haben, hat die Menschen nicht dick gemacht.
Vielleicht dann mittelbar, da eine kontinuierlich wachsende Gesellschaft (was nur mit angebauter Nahrung (Feldfrüchte und Viehhaltung) geht) natürlich irgendwann einmal Arbeitsteilungen ermöglicht, in denen die Schlauen sich Nieschen suchen konnten, in denen der Säugetierdrang zur Energiesparung auslebbar war.
In diesen gesellschaftlichen Nieschen (Klöster und Burgen) gab es wohl auch die ersten Fettsäcke.
Heute leben wir durch die globale Verteilung der Arbeit und dem Einsatz von Technik bei der körperlichen Arbeit, alle in solchen Nieschen und können uns sogar auf ALG II (also auf der Solidararbeitsleistung) marzahnische Cindymaße anfuttern.
Wenn nun Individuen dieses luxeriösen Körperreserven als unschön oder gar störend empfinden, aber ihre gesellschaftliche (das meine ich global) Niesche nicht verlassen wollen/können, stecken sie in einem buchstäblichen Dilema - weiter faul andere körperlich arbeiten lassen (Mensch oder Maschine), aber dem Körper sein über 10.000 Jahre erfolgreiches Verhalten abgewöhnen wollen funktioniert nicht so einfach.
Das ist nicht natürlich - exssesiv konsumierende Industriemenschen werden nun mal dick oder sie klinken sich aus dem Konsum aus und erfinden alternative Wege, das Überangebot an Nahrung zu ignorieren und das Unterangebot an Arbeit zu kompensieren.
Nur das alles muss eben weiterhin in den Lebenslauf eines auf Konsum (Energiezufuhr/Konsum steigern wo es geht) dressierten Industriemenschen passen, der aber eben noch einen Arbeiterkörper (Energie sparen wo es geht) hat.
CUT
Ich würde niemals mit Pfefferminztee am Shovel schrauben ..... das ruft ja quasi die bösen Geister mit Gewalt heran.
Da muss ich dir dringend von abraten - lass das sein.
Das ist so wie ein Müsli-Frühstück auf der PEP.
Damit macht man sich letztlich alles kaputt (aber das führe ich hier jetzt nicht aus ;-))) was der Shovel einem geben will.
Allerdings nur, wenn man das so sieht wie ich - andere Leute sehen das sicher und zu Recht, anders und leben daher auch, zu Recht, dann anders.
Aber ich brauche Led Zep oder Ten Years After im Ohr, mit nem Beck´s in den Ölfingern, um meiner Arbeit am Shovel zu vertrauen.
Und irgendwie sieht das alles nach nem Six-Pack im Bauch auch viel besser aus ;-))) als mit nem Six-Pack vorm Bauch.
Als Jugendsozialarbeiter muss ich mich auch mit Bulimie und Anorexie professionell beschäftigen und glaube daher mitlerweile dass es gesünder ist, sich um ein Mehr an positiver Kontrolle in seinem sozialen Umfeld (Änderung der Lebensumstände) zu kümmern, als um eine negative Kontrolle des Körpers (Hungerkuren).
Aber wichtig ist wie immer - das es sich gut anfühlt, da nur das vernünftig ist, das den Einklang von Verstand (hier der Gesundheitsaspekt), Kultur (hier die Mode) und Gefühl (hier das Körpergefühl) ergibt.
Fühlst du dich scheiße mit der neuen Art zu essen (oder dann als Dünner), wird das nichts - 100% sicher und versprochen, da du nicht auf Dauer unvernünftig leben kannst, ohne Schaden zu nehmen.
Gruß vom Feldrand.
Maruski
Re: Zu dick für den Lenz!
Verfasst: 31.03.2012, 00:26
von detroitdiesel
Mann, maruski!!!
Ich bin weder komplexbehaftet noch suizidgefährdet.
Meine Jacke geht nur nicht mehr ohne Pauke einziehen zu....
Aber gut das du dieses Thema ansprichst, das grassiert ja gerade dank DSDS und Topmodelirrsinn im Kasten. Alles komische Wertvorstellungen, oder?
Und Pfefferminztee ist saugeil! So, da hast du es. Bier ist nur was für Stümper
