Mike_O hat geschrieben: 15.09.2019, 11:57
Unser Motoren haben eine "Offene Kurbelgehäuseentlüftung" ohne Ölabscheider oder sonstigen Schnickschnack. Da kommt bauartbedingt halt immer ne Restmenge Öl mit raus, auch bei nem richtig guten Motor.
Ist halt doch nicht mehr die aktuellste Motorentechnik.
Flasche dran lassen und beobachten, auch mal über ne ausgedehnte Tour.
Halt abundzu mal ausleeren und gut ist.
Gruß,
Michael
Seh' ich auch so. Finde die Unterlagen nicht, doch auch für "moderne" Motoren ist ein gewisser "Ausstoß" normal. Man sieht's bloß nicht, denn erst wurde "umweltfreundlich" die Entlüftung zum Lufi gelegt und mitverbrannt, heute gibts syphonartige Ölabscheiderkonstruktionen oder es wird in den Motor rückentlüftet usw.
Jedenfalls sind rd. 10ml/Stunde normal. Bei unseren Motoren kanns auch mehr sein, abgesehen von manchen "Startrülpsern" welche den Durchschnitt steigern.
Es kommt auch auf die Umstände an - oft ist auch Kondenswasser dabei.
Und irgendwo muss der normale Ölverbrauch - lt. MoCo 250-500 miles/quart, also bis rd. 2,5l/1000 km !!!! - auch hinkommen.
Ein kleiner Trick um den Ölverbrauch zu senken: verlege den Motorentlüftungsschlauch erst möglichst hoch nach oben, wie die MoCo es zum Lufi tat, und erst dann zurück. Z.B. am Sattelrohr entlang hoch und wieder retour zur Kette.
So kann Überdruck, Dämpfe etc. raus, doch ein merklicher Anteil Öl bleibt scheinbar zurück, kann rückfließen.
Ob das gut für den Motor ist? -Schätze, nicht schlimmer als die Ansauglösung in den Lufi.
Gruß
Noch immer schwer erziehbar und unbeugsam.
Ansonsten:
Mechaniker, der; Subst.;(me/cha/ni/ker): Jemand der auf Grundlage ungenauer und irreführender Angaben Präzisionsratearbeit leistet.
s.a.: Hexer, Zauberer