Bearbeitung Zyl.-kopf Early Shovel f. Verwdg. Hochhubnocken
Verfasst: 03.02.2017, 10:47
Hallo zusammen,
es geht um die Bearbeitung des Zylinderkopfes speziell im Bereich der Ventilführung und des unteren Federtellers, um Platz für mehr Ventilhub und stärkere/längere Ventilfedern bei Verwendung einer hochhubigen Nockenwelle ab .480 Hub und gleichzeitiger Verwendung von Schaftdichtungen zu generieren.
Die Lage:
im Originalzustand stützt sich der untere Federteller auf der Ventilführung ab und liegt manchmal auch mehr oder weniger auf der Gußfläche auf. In einigen Fällen ist die Gußfläche einseitig unsauber oder gratig, so daß der untere Federteller schief zur Ventilachse steht. Das nur mal so nebenbei bemerkt. Für einen Standardmotor/-fahrer mag das ok sein. Mich stellt das nicht zufrieden!
Außerdem ist der maximale Ventilhub am EV in meinem Fall auf 12.6mm begrenzt, denn dann kollidiert der obere Federteller mit der Ventilführung.
Ventilschaftdichtungen sind original nicht vorgesehen. Eine Verwendung derselben würde den Hub nochmals um min. 1mm einschränken.
Da ich aktuell eine .450er Nockenwelle fahre, komme ich bisher mit Std.-federn und ohne Schaftdichtungen mit der vorhandenen Geometrie gerade so hin.
Ich möchte den Zylinderkopf inkl. Ventilfederpaket aber so vorbereiten, daß ich ggf. mitten in der Saison auf eine .500er- Nockenwelle wechseln könnte. In Verbindung mit z.B. Viton-Schaftdichtungen benötige ich dann etwa 3-4mm mehr Platz,
- erstens im Bereich Ventilführung/oberer Federteller für den höheren Ventilhub inkl. Schaftdichtungen
- zweitens für den Einbau von dafür geeigneten, längeren Federn (travel min .550), die im geschlossenen Zustand nicht gleich mit 160lbs oder mehr drücken und daher von vornherein mehr als 1.500" Einbaulänge benötigen.
Möglichkeiten für die Bearbeitung fallen mir folgende ein:
- Abfräsen der Auflagefläche von Ventilführung und unterem Federteller um x mm
- Einstechen der unteren Federteller am Innendurchmesser, um die Schaftdichtungen darin teilweise "versenken" zu können
- Abdrehen der unteren Federteller um 1mm
- Kürzen der Ventilführung oben und/oder unten
Meine Fragen dazu:
Hat schon mal jemand diese Arbeiten ausgeführt?
Wenn ja, wie?
Gibt es alternative Möglichkeiten für mehr Ventil-/Federweg (z.B. andere Federteller oben und unten)?
Worüber wir nicht reden müssen:
über die mechanischen Auswirkungen bin ich mir im Klaren! Das Thema Nockenwelle habe ich für mich schon geklärt; würde ein Extra-Thread werden (und zwar ein extrem langer).
Als Antwort(en) wünsche ich mir ausschließlich sachdienliche Hinweise.
Gruß aus dem Norden
Theo
es geht um die Bearbeitung des Zylinderkopfes speziell im Bereich der Ventilführung und des unteren Federtellers, um Platz für mehr Ventilhub und stärkere/längere Ventilfedern bei Verwendung einer hochhubigen Nockenwelle ab .480 Hub und gleichzeitiger Verwendung von Schaftdichtungen zu generieren.
Die Lage:
im Originalzustand stützt sich der untere Federteller auf der Ventilführung ab und liegt manchmal auch mehr oder weniger auf der Gußfläche auf. In einigen Fällen ist die Gußfläche einseitig unsauber oder gratig, so daß der untere Federteller schief zur Ventilachse steht. Das nur mal so nebenbei bemerkt. Für einen Standardmotor/-fahrer mag das ok sein. Mich stellt das nicht zufrieden!
Außerdem ist der maximale Ventilhub am EV in meinem Fall auf 12.6mm begrenzt, denn dann kollidiert der obere Federteller mit der Ventilführung.
Ventilschaftdichtungen sind original nicht vorgesehen. Eine Verwendung derselben würde den Hub nochmals um min. 1mm einschränken.
Da ich aktuell eine .450er Nockenwelle fahre, komme ich bisher mit Std.-federn und ohne Schaftdichtungen mit der vorhandenen Geometrie gerade so hin.
Ich möchte den Zylinderkopf inkl. Ventilfederpaket aber so vorbereiten, daß ich ggf. mitten in der Saison auf eine .500er- Nockenwelle wechseln könnte. In Verbindung mit z.B. Viton-Schaftdichtungen benötige ich dann etwa 3-4mm mehr Platz,
- erstens im Bereich Ventilführung/oberer Federteller für den höheren Ventilhub inkl. Schaftdichtungen
- zweitens für den Einbau von dafür geeigneten, längeren Federn (travel min .550), die im geschlossenen Zustand nicht gleich mit 160lbs oder mehr drücken und daher von vornherein mehr als 1.500" Einbaulänge benötigen.
Möglichkeiten für die Bearbeitung fallen mir folgende ein:
- Abfräsen der Auflagefläche von Ventilführung und unterem Federteller um x mm
- Einstechen der unteren Federteller am Innendurchmesser, um die Schaftdichtungen darin teilweise "versenken" zu können
- Abdrehen der unteren Federteller um 1mm
- Kürzen der Ventilführung oben und/oder unten
Meine Fragen dazu:
Hat schon mal jemand diese Arbeiten ausgeführt?
Wenn ja, wie?
Gibt es alternative Möglichkeiten für mehr Ventil-/Federweg (z.B. andere Federteller oben und unten)?
Worüber wir nicht reden müssen:
über die mechanischen Auswirkungen bin ich mir im Klaren! Das Thema Nockenwelle habe ich für mich schon geklärt; würde ein Extra-Thread werden (und zwar ein extrem langer).
Als Antwort(en) wünsche ich mir ausschließlich sachdienliche Hinweise.
Gruß aus dem Norden
Theo
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