Ratchet Top Getriebe
Verfasst: 30.03.2026, 19:23
Moin zusammen .
Ich brauch mal ein paar Ansätze, Ideen zu einem Problem bei meinem Ratchet Top- Getriebe, aber nur von jemandem der sich mit dieser Materie auskennt. Brauche keinen der fragt: welches Öl fährst du denn, und trennt die Kupplung richtig, oder wie stramm ist dein Belt.
Hier geht’s in die Tiefe.
Zum Problem > Nach gut mehr als 15 Jahren musste mein Getriebe mal wieder überholt werden.
Alles soweit so gut, bis auf die Nebenwelle und zwar der erste Gang. Er geht schlecht rein, geschweige denn zurück in den Leerlauf. Alle anderen Gänge lassen sich Butterweich schalten.
Die Schaltklauen und Schaltgabeln lassen sich ganz locker verschieben. Axialspiel der Welle ist gut. Die Laufbüchsen im ersten und Zweiten Gang, alles gut, neu gemacht. Und die Schaltklauen vom ersten / zweiten und dritten / vierten Gang stehen Mittig.
Zur Kontrolle nehme ich die Passstifte raus, und heb den Deckel Senkrecht ab. Und so kann ich sehen ob die die Klauen Mittig stehen. Siehe Bild "1und 2". Bild "1" gleich Leerlauf 1ter und 2ter Gang". Bild 2" gleich 3ter und 4ter Gang. Beim Durchschalten drehe ich die Hauptwelle von der Kickerseite mit einer aufgesetzten Nuss.
Wenn ich den ersten Gang eingelegt habe, nehme ich auch die Passstifte raus, ziehe den Deckel ein halbes Schraubenloch nach vorne, und kipp in dann ganz leicht an. Nun kann ich den Deckel wieder abnehmen und habe wieder den Blick ins Getriebe. Der erste Gang ist gut eingerastet, siehe Bild "3". Und die Schaltklaue vom dritten und vierten Gang steht mittig zwischen dem dritten und vierten Gang. Wenn ich jetzt dabei die Klaue vom ersten Gang mit der Hand aus dem Eingriff in die Mitte vom ersten / zweiten schieben will, also den Leerlauf simulieren, ist der Eingriff so fest, das mir das nicht gelingt. Alles ist gut geölt, aber auch mit Öl im Getriebe und eingebaut, mit laufen lassen, sehr schwer bis gar nicht.
Ich hab auch die Schaltwalze kontrolliert, alles OK. Das Schaltzahnrad ( Timing Shifter Gear ) und Timing Shifter Notches
(Schaltzahnradmarkierungen) alles gut. Ich habe es mit allen Einstellungen der jeweiligen Gänge Probiert, um eventuell eine Verbesserung zu bekommen. Ich komm einfach schlecht in den ersten Gang, geschweige denn in den Leerlauf wie oben schon beschrieben. Nun stellt man sich die Frage: wenn's vorher doch ging wieso jetzt nicht mehr. Dazu muss ich sagen, dass ich seinerzeit vor den 15 Jahren von einem Motor und Getriebeüberholer das hab machen lassen, und selbst da war es an der Ampel immer mit Schweißperlen auf der Stirn verbunden, den Leerlauf rein zu bekommen. Das sollte sich ändern als ich dann selber eine längere Hauptwelle eingebaut habe, wegen Stützlager. Dabei habe ich dann die Laufbüchsen nicht lose im ersten und zweiten verbaut, sondern eingepresst. Sah da keinen Sinn drin das nicht zu machen. Dann habe ich beim zusammenbau einen Fehler gemacht, weil ich zu dem Zeitpunkt noch kein Handbuch hatte. Ich habe die Anlaufscheibe vom ersten Gang nicht nach innen gesetz, sondern nach außen, halt verwechselt. Passte halt so gut. Somit ist der erste Gang näher zur Schaltklaue gerückt. Hab das Getriebe so eingebaut, und siehe da. Der erste Gang ganz locker eingelegt, und genauso locker zurück in den Leerlauf. So bin ich nun mehr als 15 Jahre gefahren. Jetzt, wo ich es nach Handbuch gemacht habe, eine unbefriedigende Situation. Da hab ich mir gedacht, wenn's so nicht klappt, dann wieder so, wie ich es Seinerzeit mal falsch gemacht habe. Aber auch da, genau dasselbe, der erste Gang und Schaltklaue halten so gut, das ein verschieben (also lösen, um in den Leerlauf zu kommen oder hoch zu schalten) nicht klappt. Mittlerweile habe ich wieder alles gemacht wie im Handbuch. Da ja auch andere Ratches Top- Getriebe rum fahren, und die sich auch gut schalten lassen, frage ich mich jetzt ganz ratlos, wo ist das Problem was ich nicht sehe. Auf Bild "4" habe ich die Schaltgabel etwas frei gemach, damit die Laufbuchse besser aufsitzt.
Getriebeöl fahre ich SAE 75W90.
Grüße Locke
Ich brauch mal ein paar Ansätze, Ideen zu einem Problem bei meinem Ratchet Top- Getriebe, aber nur von jemandem der sich mit dieser Materie auskennt. Brauche keinen der fragt: welches Öl fährst du denn, und trennt die Kupplung richtig, oder wie stramm ist dein Belt.
Hier geht’s in die Tiefe.
Zum Problem > Nach gut mehr als 15 Jahren musste mein Getriebe mal wieder überholt werden.
Alles soweit so gut, bis auf die Nebenwelle und zwar der erste Gang. Er geht schlecht rein, geschweige denn zurück in den Leerlauf. Alle anderen Gänge lassen sich Butterweich schalten.
Die Schaltklauen und Schaltgabeln lassen sich ganz locker verschieben. Axialspiel der Welle ist gut. Die Laufbüchsen im ersten und Zweiten Gang, alles gut, neu gemacht. Und die Schaltklauen vom ersten / zweiten und dritten / vierten Gang stehen Mittig.
Zur Kontrolle nehme ich die Passstifte raus, und heb den Deckel Senkrecht ab. Und so kann ich sehen ob die die Klauen Mittig stehen. Siehe Bild "1und 2". Bild "1" gleich Leerlauf 1ter und 2ter Gang". Bild 2" gleich 3ter und 4ter Gang. Beim Durchschalten drehe ich die Hauptwelle von der Kickerseite mit einer aufgesetzten Nuss.
Wenn ich den ersten Gang eingelegt habe, nehme ich auch die Passstifte raus, ziehe den Deckel ein halbes Schraubenloch nach vorne, und kipp in dann ganz leicht an. Nun kann ich den Deckel wieder abnehmen und habe wieder den Blick ins Getriebe. Der erste Gang ist gut eingerastet, siehe Bild "3". Und die Schaltklaue vom dritten und vierten Gang steht mittig zwischen dem dritten und vierten Gang. Wenn ich jetzt dabei die Klaue vom ersten Gang mit der Hand aus dem Eingriff in die Mitte vom ersten / zweiten schieben will, also den Leerlauf simulieren, ist der Eingriff so fest, das mir das nicht gelingt. Alles ist gut geölt, aber auch mit Öl im Getriebe und eingebaut, mit laufen lassen, sehr schwer bis gar nicht.
Ich hab auch die Schaltwalze kontrolliert, alles OK. Das Schaltzahnrad ( Timing Shifter Gear ) und Timing Shifter Notches
(Schaltzahnradmarkierungen) alles gut. Ich habe es mit allen Einstellungen der jeweiligen Gänge Probiert, um eventuell eine Verbesserung zu bekommen. Ich komm einfach schlecht in den ersten Gang, geschweige denn in den Leerlauf wie oben schon beschrieben. Nun stellt man sich die Frage: wenn's vorher doch ging wieso jetzt nicht mehr. Dazu muss ich sagen, dass ich seinerzeit vor den 15 Jahren von einem Motor und Getriebeüberholer das hab machen lassen, und selbst da war es an der Ampel immer mit Schweißperlen auf der Stirn verbunden, den Leerlauf rein zu bekommen. Das sollte sich ändern als ich dann selber eine längere Hauptwelle eingebaut habe, wegen Stützlager. Dabei habe ich dann die Laufbüchsen nicht lose im ersten und zweiten verbaut, sondern eingepresst. Sah da keinen Sinn drin das nicht zu machen. Dann habe ich beim zusammenbau einen Fehler gemacht, weil ich zu dem Zeitpunkt noch kein Handbuch hatte. Ich habe die Anlaufscheibe vom ersten Gang nicht nach innen gesetz, sondern nach außen, halt verwechselt. Passte halt so gut. Somit ist der erste Gang näher zur Schaltklaue gerückt. Hab das Getriebe so eingebaut, und siehe da. Der erste Gang ganz locker eingelegt, und genauso locker zurück in den Leerlauf. So bin ich nun mehr als 15 Jahre gefahren. Jetzt, wo ich es nach Handbuch gemacht habe, eine unbefriedigende Situation. Da hab ich mir gedacht, wenn's so nicht klappt, dann wieder so, wie ich es Seinerzeit mal falsch gemacht habe. Aber auch da, genau dasselbe, der erste Gang und Schaltklaue halten so gut, das ein verschieben (also lösen, um in den Leerlauf zu kommen oder hoch zu schalten) nicht klappt. Mittlerweile habe ich wieder alles gemacht wie im Handbuch. Da ja auch andere Ratches Top- Getriebe rum fahren, und die sich auch gut schalten lassen, frage ich mich jetzt ganz ratlos, wo ist das Problem was ich nicht sehe. Auf Bild "4" habe ich die Schaltgabel etwas frei gemach, damit die Laufbuchse besser aufsitzt.
Getriebeöl fahre ich SAE 75W90.
Grüße Locke
