Ölthermostat
Verfasst: 30.06.2008, 08:58
Hallo Leute!
Zum Public Viewing in Sachen Ölthermostat ist es auf der PEP nicht gekommen. Aber hier mal meinen Erfahrungsbericht.
Rainer war ja so freundlich gewesen hier eine Einbausanleitung des Thermostates reinzustellen. Das habe ich mal an meinem Bock überprüft.
Technik und Einbau:
Auf der Einbauanleitung war angegeben, dass der Thermostat bei 180 °Fahrenheit (was in etwas 83 °Celsius entspricht) geöffnet und bei 165 °F geschlossen ist. Im Temperaturbereich dazwischen scheint er zu öfnen bzw. zu schließen. Der Thermostat hat eine Motorseite und eine Kühlerseite. Es ist sehr wichtig darauf zu achten, wie rum der Thermostat eingebaut wird, da die Kühlerseite im Temperaturbereich bis 180 °F geschlossen ist, man also im Falle des verkehrten Einbaus den Motorkreislauf im niedrigen Temperaturbereich unterbricht! Die Motorseite lässt sich daran erkennen, dass die beiden Anschlüsse enger stehen als auf der Kühlerseite. Wie rum die Anschlüsse auf der jeweiligen Seite belegt werden scheint mir unwichtig zu sein, so habe ich die Motorseite immer andersrum angeschlossen gehabt, ohne Probleme.
Ausführung/Ausstattung:
Als Ölkühler habe ich bis letztes Jahr unter dem Lenkkopf einen Lockhart gefahren und ihn im Winter gegen einen anderen Kühler ausgetauscht, der auch unter dem Lenkkopf montiert ist. Dieser Kühler besteht aus zwei verrippten Rohren, die paralell zum Rahmen laufen, also ein auf dem Kopf stehendes "V" darstellen. Beide Kühler wurden mit Thermostat betrieben. Zusätzlich habe und hatte ich hinter dem Getriebe einen Ölfilter montiert. Der Lockhart erreichte Temperaturen bis 180, manchmal sogar 200 °F im Fahrbetrieb. Der neue Kühler ist noch nicht über 150°F gekommen. Als ich mein Mädchen 1991 gekauft habe war kein Kühler montiert und es waren im Sommer 220 °F im Bereich des Möglichen. Das machte sich dann durch höhere mechanische Geräusche bemerkbar, offenbar war das Öl an seine Belastungsgrenzen gestoßen. Pause machen war aber wenig beliebt, also musste ein Kühler her, zweckmäßigerweise mit Thermostat.
Funktionsbericht:
Der Thermostat öffnet bei mir ziemlich genau bei 150 °F, lt. Temperaturanzeige. Ob der Wert korrekt ist, kann ich nicht beurteilen, da ein Vergleich verschiedener Stäbe nicht möglich war. Die Temperatur steigt nicht weiter an, sondern bleibt bei geöffnetem Thermostat konstant. Sobald die Temperatur unter 145 °F fällt schließt der Thermostat. Der Temperaturbereich zwischen Öffnen und Schließen ist mit ca. 5 °F offenbar enger als die angegebenen 15 °F. Bislang wurden die 150 °F im Fahrtbetrieb nicht überschritten. Im Stau dürfte das bei laufendem Motor aber der Fall sein, da die Fahrtwindkühlung ausfällt.
Fazit:
Ich kann einen Ölkühler mit Thermostat nur empfehlen. Die Temperatur steigt weniger stark an, was die thermische Belastung des Öles reduziert und der Lebensdauer zugute kommt. Der Thermostat regelt in einem engen Bereich ab.
Gruß, Christian
Zum Public Viewing in Sachen Ölthermostat ist es auf der PEP nicht gekommen. Aber hier mal meinen Erfahrungsbericht.
Rainer war ja so freundlich gewesen hier eine Einbausanleitung des Thermostates reinzustellen. Das habe ich mal an meinem Bock überprüft.
Technik und Einbau:
Auf der Einbauanleitung war angegeben, dass der Thermostat bei 180 °Fahrenheit (was in etwas 83 °Celsius entspricht) geöffnet und bei 165 °F geschlossen ist. Im Temperaturbereich dazwischen scheint er zu öfnen bzw. zu schließen. Der Thermostat hat eine Motorseite und eine Kühlerseite. Es ist sehr wichtig darauf zu achten, wie rum der Thermostat eingebaut wird, da die Kühlerseite im Temperaturbereich bis 180 °F geschlossen ist, man also im Falle des verkehrten Einbaus den Motorkreislauf im niedrigen Temperaturbereich unterbricht! Die Motorseite lässt sich daran erkennen, dass die beiden Anschlüsse enger stehen als auf der Kühlerseite. Wie rum die Anschlüsse auf der jeweiligen Seite belegt werden scheint mir unwichtig zu sein, so habe ich die Motorseite immer andersrum angeschlossen gehabt, ohne Probleme.
Ausführung/Ausstattung:
Als Ölkühler habe ich bis letztes Jahr unter dem Lenkkopf einen Lockhart gefahren und ihn im Winter gegen einen anderen Kühler ausgetauscht, der auch unter dem Lenkkopf montiert ist. Dieser Kühler besteht aus zwei verrippten Rohren, die paralell zum Rahmen laufen, also ein auf dem Kopf stehendes "V" darstellen. Beide Kühler wurden mit Thermostat betrieben. Zusätzlich habe und hatte ich hinter dem Getriebe einen Ölfilter montiert. Der Lockhart erreichte Temperaturen bis 180, manchmal sogar 200 °F im Fahrbetrieb. Der neue Kühler ist noch nicht über 150°F gekommen. Als ich mein Mädchen 1991 gekauft habe war kein Kühler montiert und es waren im Sommer 220 °F im Bereich des Möglichen. Das machte sich dann durch höhere mechanische Geräusche bemerkbar, offenbar war das Öl an seine Belastungsgrenzen gestoßen. Pause machen war aber wenig beliebt, also musste ein Kühler her, zweckmäßigerweise mit Thermostat.
Funktionsbericht:
Der Thermostat öffnet bei mir ziemlich genau bei 150 °F, lt. Temperaturanzeige. Ob der Wert korrekt ist, kann ich nicht beurteilen, da ein Vergleich verschiedener Stäbe nicht möglich war. Die Temperatur steigt nicht weiter an, sondern bleibt bei geöffnetem Thermostat konstant. Sobald die Temperatur unter 145 °F fällt schließt der Thermostat. Der Temperaturbereich zwischen Öffnen und Schließen ist mit ca. 5 °F offenbar enger als die angegebenen 15 °F. Bislang wurden die 150 °F im Fahrtbetrieb nicht überschritten. Im Stau dürfte das bei laufendem Motor aber der Fall sein, da die Fahrtwindkühlung ausfällt.
Fazit:
Ich kann einen Ölkühler mit Thermostat nur empfehlen. Die Temperatur steigt weniger stark an, was die thermische Belastung des Öles reduziert und der Lebensdauer zugute kommt. Der Thermostat regelt in einem engen Bereich ab.
Gruß, Christian