Moin Jungs,
ich hatte im Mai 05 nen echten Bandscheibenvorfall und wollte eigentlich zur Super-Ralley. War ich aber nicht, da ich nicht mal sitzen konnte. Es ging nur Liegen mit vielen Schmerzmitteln. Sollte auch operiert werden, habe mich aber gewehrt und auf entzündungshemmenden Spritzen bestanden. Bei einem echten BSV ist das KO-kriterium, ob die Füße (bei Lendenwirbelsäule) oder Finger (bei Halswirbelsäule) längere Zeit taub bleiben. Dann OP!
Obwohl ich selbständig bin, konnte ich 3 Monate nicht arbeiten und dann 3 Monate stundenweise.
An Mopeddfahren war wegen der Vibrationen gar nicht zu denken.
Nach einem gezielten Aufbau der Rückenmuskulatur, vielen Weißkitteln und Heilpraktikern war ich nach einem Jahr wieder fast der alte.
Dann habe ich mich auch wieder an meine Mühle getraut.
Und da habe ich festgestellt, dass bei Verspannungen und evt blockierten Wirbelkörpern die Vibrationen sogar gut tun.
Allerdings sollte ein BSV ausgeschlossen sein. Der Unterschied zu einem eingeklemmten Nerv (Hexenschuß) ist allerdings nur mit einem CT oder MRT zu diagnostizieren, da die Symptome fast die gleichen sind.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Wenn das Mopeddfahren gut tut, dann mach´s!
Wenn´s bei jeder Bodenwelle aua macht, dann nicht.
Wobei heute alle mit Vorverlegten rumeiern. Das ist Gift für die Bandscheiben. Ich habe mir wieder die Soziusrasten rangeschraubt und wenn ich nicht schalten oder stärker bremsen muß, sind die Haxen hinten. Man fährt dann im leichten Hohlkreuz und alles ist bene.
Gruß an alle Rückengeschädigten,
Mike
