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Orginalitässklaverei

Verfasst: 11.12.2008, 17:28
von maruski
Hi Gemeinde.
Im Technik-Forum geht ja mal wieder die klassische Kontroverse hoch über den Anbau von modelfremden Teilen an PreEvo Geraffel.
Da habe ich zwei Fragen und denke hier ist das bessere Forum dafür.

Gibt es dafür eine sinnvolle Erklärung, die über Gefühle, Provokation oder so hinausgeht?
Also ein echtes Gedankengebäude mit argumentativem Fundament, abgrenzenden, tragenden Wänden und einem Dach, das diese Argumente abdeckt?

Und zweite Frage ist die, ob das (falls es das Gedankengebäude gibt) nur für neuere Teile gilt, oder aber auch für ältere Teile?
Ist es z.B. ein (von einigen konstruierter) Stilbruch Pan-Teile an Shovels zu kloppen?

Ich freue mich über eine rege Diskussion, merke aber an, das meine Position die ist, das ich entscheide was an MEIN Mopped gehört und nicht so verquastete Designer aus den 70ern oder Museenbetreiber auf zwei Rädern mir da was vorschreiben können.

Guten Gruß aus Bremen. Maruski

Re: Orginalitässklaverei

Verfasst: 11.12.2008, 20:05
von Strokerholk
Hi Maruski!
Hab mich im Technik Forum bewußt zurückgehalten, denn diese ganzen Originalitätsdiskussionen gehen mir ziemlich auf den Senkel.
An meinem Mopped sind noch der Rahmen (wg. TÜV) und der Tank (wg. Optik) original. Mit dem Gedanken 'ne Rod Gabel einzubauen habe ich auch schon gespielt. Würde gut zu meinem Buell Vorderrad passen. Leider ist sie 6cm zu kurz.
Ansonsten ist der Neu- und Gebrauchtteilemarkt derartig voll, daß wirklich für jeden irgendwas Nützliches oder auch Unnützes dabei sein sollte.
Sollte mir allerdings jemand 'nen originalen '57er Panhead schenken, würde ich den original lassen. Nen '57er Basket Case würde ich hemmungslos zu einer Fahrmaschine umbauen, mit der man auch heute noch Gebückte erschrecken kann.
Das mit der Tauglichkeit für den heutigen Verkehr hatten wir ja letztens erst.
Grüße!

Re: Orginalitässklaverei

Verfasst: 11.12.2008, 20:16
von Christian
Hi Maruski!

Eine theoriefundiertes Gedankengebäude will ich hier gar nicht abliefern. Darum noch mal mein Statement aus dem anderen Forum. Ich schrieb:

"Klar ist es Jedermans eigene Sache was er fährt, und das ist auch gut so. Uniformität haben wir gerade unter den Bikern zu viel, man denke nur an die großen Clubs, aber auch außerhalb der Clubs wird ein gewisses Erscheinungsbild ausgiebig gepflegt.

Nun, ich bin eher puristisch was altes Eisen angeht und da ich gerade an etwas noch älterem rumbaue als ein Shovel, bin ich es momentan noch mehr. Ich habe mich bewusst für Pre-Evo entschieden, schon damals, als ich mir meinen Eisenhaufen gekauft habe. Und etwas modernes ranzuschrauben erscheint mir ein Verstoß gegen diesen Grundsatz.
Diese Meinung habe ich kundgetan, aber von mir aus darf natürlich jeder da seiner anderen Meinung sein, so wie ich meiner Meinung bleibe."

Ich weiß aber auch, dass beim Aufkommen der Shovels seinerzeit die Pan-Enthusiasten den Untergang des Abendlandes beschworen haben. Kann ich mit leben, unter anderem auch, weil ich denke, dass die Unterschiede zwischen PAN und Shovel weniger groß sind, als z.B. die zwischen Shovel und EVO, bzw. die zwischen Evo und TC.

Natürlich macht es Sinn, ein altes Motorrad mit neuen Teilen wieder aufzubauen, wer will schon nen ausgelutschten Zylinder oder die alten Lager von anno Tobak wieder einbauen, wenn es gute oder gar bessere Replikanten gibt. Aber ein komplettes Teil, wie Motor, Getriebe, Gabel oder Rahmen austauschen, bedeutet einen Sprung weg von der Originalität, den ich nicht nachvollziehen kann, auch wenn es sich dabei um Teile der Company handelt. Darum bin ich z. B. beim modifizierten Shovel-Motor geblieben und habe mir keinen S&S-Pseudo-Shovel eingebaut.

Bei Bremsen ist das schon wieder anders: Hier kommt es auf die Sicherheitsaspekte an, wobei ich keine Probleme habe, meine originalen Bremsen zur Vollblockade zu bringen. Sie sind eben gut gewartet und bestens eingestellt.

Was ich völlig ablehne sind die Teilewechsler, die nur ins Regal greifen (wollen). Harleys waren immer Objekte des Customizings - durch den Fahrer der Maschine, und so handhabe ich es auch. Selber ist der Mann. Kaufen kann jeder mit Geld. Und es macht auch viel mehr Spaß, wenn man etwas mit eigenen Händen wiedererschaffen und zum Leben erwecken kann. Natürlich verbesser ich auch en passant das eine oder andere wenn es sich anbietet, aber nicht durch Kauf moderner Teile sondern durch handwerkliches Geschick und Ausdauer.
Da beginnt bei mir die emotionale Beziehung zu meinem Mopped. Ich kenne meine Rosinante aus eigenem Erfahren, weiß um ihre Macken, was ihr guttut und was sie nicht leiden kann - wie bei meiner Frau.

Gruß, Christian

Re: Orginalitässklaverei

Verfasst: 11.12.2008, 20:16
von trybear
Moin,
Für mich ist es wichtig, das die Dinge funktionieren, soll heißen: was in den 70ern an an Murks serienmäßig an die Mopeds gebaut wurde, wird von mir nicht übernommen, sondern durch modernen Kram ersetzt.
Ich denke da zu allererst an die Bremsanlage unserer geliebten Teile. Das ist für mich in der heutigen Verkehrssdichte eine Überlebensfrage, die zu erneuern. Ich habe mich für HD-Teile der neuesten Generation entschieden: 4-Kolben-Festsättel. Die gibts teilw. günstig in der Bucht, weil die HOGies die in poliert oder verchromt wollen... sollen sie.
Das Gleiche gilt für die Bereifung (wurde schon ausf. besprochen, Stichwort K112), für die Beleuchtungsteile und die Telegabel (2000erFXST, auch Bucht).
Da geht Sicherheit vor Schönheit und Design.
Ansonsten lasse ich meinen langjährig durch Gummikuhfahren aufgestauten Kreativitätsdrang freien Lauf: mein Moped, meine Teilekombinationen, mein Farbwunsch...
Wems auch gefällt, gut, wem nicht, soll weggucken. Basta. So einfach kann das Leben sein.

Re: Orginalitässklaverei

Verfasst: 11.12.2008, 20:30
von FXB82
Hallo Jungs

Also für mich ist es voll ok wenns für mich voll ok ist.
Soll heißen,jeder wie er will.
Ich bau mir das an den Roller was für mich sinn macht und mir gefällt.
Moppeds die ganz orginal sind habe die selbe berechtigung wie die ganz umgestrickten.
Ich persönlich würde aber immer nen orginal Shovelmotor einem S&S Nachbau vorziehen,einfach nur weil er nun mal orginal ist.

Gruß Uwe

Warum immer die Bremsen

Verfasst: 11.12.2008, 21:12
von Christian
Hallo Leute!

Ich wunder mich immer Eure Bremsen.
Was bremsen die denn nicht richtig?

Ich habe nie - wirklich nie! - Probleme mit meiner originalen gehabt: Bananensattel hinten, Einkolbensättel mit Doppelscheibe vorne und natürlich die obligatorischen Gummileitungen.
Vollbremsung mit blockierendem Reifen hinten, kein Problem.
Vollbremsung mit blockierendem Reifen vorne, kein Problem.
Beknackt war das Bremspedal, war für ein Trittbrett, aber ich hatte Raasten dran, da die originale Rastenanlage einen Bruch hatte, habe ich sie gegen einen klassisch gehalteneen vorverlegten Eigenbau ausgetauscht, dabei wurde gleich ein passender Hebel hergestellt.

Die schönen dicken Gummileitungen mussten leider nach 15 Jahren raus, weil eine verstopft war und ich keinen Ersatz mehr bekommen habe. Jetzt fahr ich Godridge und trauer der Optik der dicken Leitungen nach. Bremsverhalten hat sich nur bezüglich des Druckpunktes verändert (etwas früher) und sie ist etwas rabiater, d.h. ich muss weniger kräftig zudrücken.

Die Buchsen des Bananensattels waren nach 15 Jahren etwas ausgeschlagen, habe sie auf 15mm aufgebohrt, passende Buchsen gedreht und auf Spannung eingesetzt, wunderbar.
Desgleichen die vorderen Sättel, hier habe ich billig baugleiche in der Bucht gezogen, eingebaut und fertig.

Gruß, Christian

Re: Warum immer die Bremsen

Verfasst: 12.12.2008, 08:41
von liekoer
Moin

Ob nun OEM oder nicht, Taiwan oder Russland. An unserem Mopeds findet man beim genauen Hinschauen eigentlich alles.

Das finde ich speziell nicht schlimm, denn wenn keiner etwas versuchen würde (Umbau, Modifizierung) dann würde es wohl auch keinen "Fortschritt" geben.

Nun gibt es natürlich diejenigen, die den Fortschritt gar nicht erleben möchten, kann man auch verstehen. "Das Alte" hat irgend etwas, was jeden faziniert. Ob es nun Häuser, Pkw´s, Motorräder oder ähnliches. sind, ist egal.
Deswegen verbindet uns (Forum) auch irgendwie die Pre-Evo-Geschichte.

Habe ich einen Pre-Evo-Motor usw. in einem neuen (z. B. Walz-)Rahmen, ist der für mich nicht so interessant, wie ein Pre-Evo-Motor im Nachbaustarrahmen.
Anders sieht es aber aus, wenn ich ein S&S od. STD Gehäuse mit einem OEM Gehäuse vergleiche. Es gibt unterschiede, die sind aber nicht für jeden sofort erkennbar und deshalb würde ich wahrscheinlich immer ein Neues vorziehen (mein Geschmack).

Und das ist der Punkt, wenn ich etwas gut finde, muss es ein anderer nicht auch gleich gut finden. Der eine legt Wert auf den funktionellen Aspekt, der andere auf Originalität und der nächste auf "coolness".

Und das macht die ganze Geschichte doch so einzigartig, z. B. auf der PEP. Man bekommt nicht nur einen Eindruck von 300 alten Dingern, sondern 300 verschiedene.

Was ich abspolut nicht verstehen kann ist aber, wenn einer hier eine Frage stellt und diese Frage in Frage gestellt wird (was für ein Wortspiel).
Das taucht bei dem Frontend-Beitrag nicht das erste mal auf. Wie oft treten hier Diskussionen über E-Starter und Konsorten auf?

Und nun zur Eingangsfrage:
Gibt es dafür eine sinnvolle Erklärung, die über Gefühle, Provokation oder so hinausgeht?
Wenn mir etwas nicht gefällt halte ich mich mit der Tastatur zurück, so einfach ist das. Deswegen gehen MEINE Ideale nicht verloren, denn ich kann Umbauten, die mir nicht gefallen, mit Mißachtung strafen 8)

Andere machen es nicht. Der Mensch ist halt verschieden.

Gruß
Norbert

Re: Warum immer die Bremsen

Verfasst: 12.12.2008, 10:37
von rainer_aus_ulm
Moin,

nun, ich bin einer der wahrscheinlich relativ viele OEM-Teile bewußt verbaut und das hat auch seinen Grund:
Das OEM-Zeugs passt und funktioniert.
Ich weiß das Holk und andere Pro`s jetzt grinsen müssen die
es bestimmt besser wissen aber meine Erfahrung mit Okinol-Teilen ist zum grössten Teil makellos.

Persönlich sehe ich es nicht einen Haufen Moos auf den Tresen zu legen und dann ein Ersatzteil (OEM-Ersatz ...) erst passend machen zu müssen.

Ein Problem dem ich gegenüberstehe ist das ich keinen Zugang zu einer "klassischen Werkstatt" habe.
Einer Werkstatt eben in die ich einfach reingehen kann und`n paar Mark in die Kaffeekasse werfe und mich austoben kann.
Ich hab` keinen Brenner, kein Schweißgerät (ganz abgesehen v. der entsprechenden Stromleitung in meiner Bude), keine Drehbank, keine Fräse etc ...
Die Jungs die ich kenne und bei denen ich reinlaufen kann sind mind. 100Km v. mir entfernt.
Und die Mädels die bei mir um die Ecke ihre Werkstatt haben bringens nicht.
Selbst einen idiotischen Ölfilterhalter konnte der Idiot nicht schweißen und prompt ist mir das Ding auch zweimal abgebrochen. Und wenn man einmal in den Vogesen steht oder beim 2.Male irgendwo im Allgäu
um mit Kabelbindern herumzufummeln nervt das !
Also bin ich in eine richtige Schlosserwerkstatt rein und der Meister hat mir das richtig gemacht. Das hat zwar auch nur einen 10er gekostet aber ich muss schon Glück haben den überhaupt anzutreffen !
Wenn der seinen Laden nicht schon um 16:00 Uhr zumachen würde ( !!! ) wäre ich da öfters.
Und wenn der neue Ersatz-Fussrastenhalter aus`m Taiwan-Katalog am Karfreitagabend bei Basel abbricht und du nur per Zufall
einen einheimischen Guzzifahrer mit Wigschweißgerät trifft achtest du bewußt darauf hochwertige Teile zu erwerben.

Weiterhin kann ich persönlich mit diesem Billet-Zeugs gar nix anfangen.
Einen Klumpen Alu, vom Hersteller nicht entgratet aber poliert, kommt mir nicht an meinen Ofen. Da bin schlichtweg zu geizig dafür.
Meine SCS-Schwinge hat keinen Schmiernippel und die Kettenspanner sind der letzte billige Dreck.
Wieviel gerissene gerekte Billet-Gabelbrücken habe ich schon gesehen ?
Meine Seitenwagenbrücke von 1951 ist immernoch 1A.

Für mich steht einfach der Qualitätsaspekt im Vordergrund.
Und da könnte ich jetzt noch lange Beispiele aufzählen die ich persönlich (mit-)erlebt habe.
Für mich ist H-D ein Qualitätsprodukt. Bestimmt lachen da jetzt viele aber bei durchschnittlich 15TKM im Jahr ohne nennenswerte Pannen denke ich daß ich das behaupten darf.
Der Mist der mir verreckt ist war Nachbau-Müll.
Selbst Felgennaben können die Ärsche in Fernost nicht richtig bohren !

Hab` jetzt wieder einen Umbau in der Mache (nach 3 Jahren wirds mal wieder Zeit oder ? ).
Ihr könnt sagen was ihr wollt aber diese Nachbaufelgen sind einfach Schrott. Natürlich kann auch ich fast alles nachbearbeiten aber Hallo?
Also extra Kohle auf`n Tisch und gebrauchte OEM-Felgen her.
Speichen aus`m Katalog ? Mann !
Wie oft habe ich alleine dieses Jahr gerissenen Speichen gesehen ?
Und ich glaube nicht das der Einspeicher Scheiße gebaut hat...

Stehe jetzt vor dem Problem einen Öltank, Primärkasten, Primärantrieb zu verbauen.
Zwei Männers die nicht erst seit gestern im Harley-Business sind und mich kennen, können es sowieso nicht fassen das ich mir einen Starrahmen geholt habe und beide raten mir dringenst davon ab einen Belt zu verbauen da beide wissen daß ich nur zum Kaffeschlürfen auch mal gern 600Km fahre.
Nachbau-Öltank ? "....oh Rainer ...lass die Finger davon ...".
Mit dem Thema werd´ich euch nochmal Im Technikforum nerven müssen.

Und diesen oldschool, oldstyle Scheiß kann ich nicht mehr hören.
Mir musses gefallen.
Das ich noch mit dem LKW-Bremspedal v. der Trittbrettanlage herumkurve hat auch seinen Grund:
Es funktioniert doch. Meine Armbanduhr ist jetzt 44 Jahre alt und das Design wird jetzt auch wieder als in bezeichnet ...
Sind es Gewalttouren mit fast 1400Km solo auf der Bahn am Tag oder 800Km mit Maus,Koffer,Schläfsäcke und Zelt auf der Landstrasse durch`s Burgund ?
Scheißegal ! Laufen muss der Ofen und da habe ich über null Toleranz gegenüber 0815 Teilen und das einzigste was Ärger machen darf ist der Hintern. Und wenn meine Maus nach 14 Stunden hinterdrauf anfängt zu maulen kann ich das auch akzeptieren. Bin ja nicht so lol

Ansonsten ist es mir relativ egal wie jemand seinen Ofen umbaut. Mir ist`s auch wurscht ob jemand Harley fährt oder nicht !
Komme auch mit BMW-Fahrern prima aus :mrgreen:
N´Kumpel hat mir einen netten Aufkleber in die Hand gedrückt:
Früher gings ums fahren. Heute ist alles nur noch Show

In diesem Sinne: Rauf auf`n Ofen und gebt Gas !

rainer

Re: Warum immer die Bremsen

Verfasst: 12.12.2008, 14:29
von flh75
Habe zwar nicht so viel Zeit wie Reiner :D , aber will mal bei ner Tasse Kaffee kurz mein Statement abgeben.

Entweder man betrachtet sein Motorrad als Oldtimer, dann versucht man sicherlich möglichst am Original zu bleiben, oder man spricht einfach von seiner Harley. Dann jeder wie er möchte...

Thomas

Re: Warum immer die Bremsen

Verfasst: 12.12.2008, 15:04
von holzlenker
rainer_aus_ulm hat geschrieben:...Weiterhin kann ich persönlich mit diesem Billet-Zeugs gar nix anfangen.
Einen Klumpen Alu, vom Hersteller nicht entgratet aber poliert, kommt mir nicht an meinen Ofen. Da bin schlichtweg zu geizig dafür....
Servus Rainer,

wenn Du mal wieder um Deinen Ofen schleichst, schau mal nach was da an der Gabel vorne rumbammelt: Billet-Scheiß. :shock: :lol: :lol: :lol:

Bis morgen!

Ciao Lutz

Bild

Re: Warum immer die Bremsen

Verfasst: 12.12.2008, 16:35
von rainer_aus_ulm
:shock:
Ich h-a-b-e es geahnt daß du mit der Bremse ankommst !
Ertappt. LOL. Lümmel.

Dafür ist der Billet-Sattel (so heißt die Firma) recht formschön und sehr sauber verarbeitet aber ISR, OMP oder Tolle können es noch weitaus besser.
Ich dachte eher an auswuchernde Gabelbrücken und son Krams.
Aber das ist ja Geschmackssache.

Bring den Tank (+ Bremse + Sattel) morgen mit, bitte !
Hab` hier gerade einen Nachbau-Tank per Post bekommen und der passt hinten und vorne nicht :evil: ... oder sind meine beiden Rahmen krumm und schepp ?

rainer

Re: Warum immer die Bremsen

Verfasst: 12.12.2008, 20:10
von Johnny
Hi die Herren,

ich bin der Meinung daß jeder einfach nach seinem Geschmack gehen soll und darf. Jede Vorschreiberei ist Mist. Passt was nicht wird es passend gemacht; gibt es was nicht wird es angefertigt, basta.

Ich bin doch hier nicht beim TÜV. Die schreiben uns doch schon viel zu viel vor....

Johnny

PS bei den ganzen Beweisfotos von Lutz muß man ganz vorsichtig sein was man sagt :oops:

Re: Warum immer die Bremsen

Verfasst: 12.12.2008, 20:11
von Strokerholk
Hi Rainer!
Ich stimme dir in fast allen Punkten zu. Ich weiß gar nicht, wie oft ich hier schon gegen Taiwan Plunder gewettert habe. Aber auch der OEM Kram aus der AMF Zeit kommt mir nicht an mein Mopped.
Man muß halt mit offenen Augen durch die Welt gehen. Es gibt auch im Aftermarket sehr gute Qualität. Allerdings nicht immer in den gro0en Katalogen. Und vor allen Dingen nicht im Sonderangebot. Qualität hat ihren Preis.
600km für 'nen Kaffee fahr ich zwar nicht, aber wenn's noch 'nen Cognac dazu gibt, dürfen es schon mal 500km werden.
Bin jetzt mit meinem Hocker ca. 400000km gefahren. Natürlich habe ich auch mein Lehrgeld bezahlt. Aber jetzt is er so gut, wie ich ihn mir vor 20 Jahren nicht mal erträumt hätte.
Gruß Holk!
P.S. Wenn mir jemand erzählen will, die alten Doppelscheiben sind ausreichend, dann hat er wahrscheinlich seinen Gasgriff versteckt. Wer kein Gas gibt, muß auch nicht bremsen.

Re: Warum immer die Bremsen

Verfasst: 12.12.2008, 20:27
von holzlenker
Strokerholk hat geschrieben:...P.S. Wenn mir jemand erzählen will, die alten Doppelscheiben sind ausreichend, dann hat er wahrscheinlich seinen Gasgriff versteckt. Wer kein Gas gibt, muß auch nicht bremsen...
mein Brüller des Tages :lol: :lol: :lol:

Re: Warum immer die Bremsen

Verfasst: 12.12.2008, 20:29
von holzlenker
Johnny hat geschrieben:...PS bei den ganzen Beweisfotos von Lutz muß man ganz vorsichtig sein was man sagt :oops:...

Vooorsicht ist die Mutter der Porzelankiste :roll: :P