Moin, Norbert,
ich denke, auf Oltimermärkten sollte man das Fett noch bekommen.
Jaja, moderne Zeiten... In der Gewerbeschule für Kfz- und Flugzeugtechnik Hamburg (bin da abundzu als Gastdozent tätig) haben sie noch nicht einmal mehr Anschauungsmaterial.
Der seit einigen Jahren dort in Designerklamotten "wirkende" Rektor braucht helle, weite Räume........mir wäre einer mit schmutzigen Fingernägeln im Blaumann lieber!
Fast alle älteren Schnittmodelle und über 30 Jahre gesammelten Getriebe, Achsen und Motorenteile wurden an baltische Berusfsschulen verschenkt! Also können sich unsere Leerlinge (Auszubildende

) nicht mal mehr was ansehen. Es sei denn, sie gehen aufn Schrottplatz oder interessieren sich grundsätzlich für alte Technik.
Wie sollen Jugendliche z.B. eine Verteilereinspritzpumpe aus den 70er "begreifen", wenn nix mehr da ist? Für das Verständnis der Entwicklungsgeschichte des Automobils und der Motorrades wäre das aus meiner Sicht wirklich wichtig.
Da nicht alle Lehrlinge im Ausbildungsbetrieb übernommen werden, laden viele dann auch durch Fahrzeuggrundkenntnisse im Ersatzteilverkauf. Und auf solche "Fachleute" trifft man dann beim BOSCH-Dienst oder beim Fahrzeugteilehandel mit der Frage nach Kontaktfett...
Tschüss