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Leuchtdiode-Batterielampe

Verfasst: 28.05.2009, 07:41
von Panhead-Peter
Hallo Jungs
Habe an meiner Pan eine Lima von Cycle Electric. Ziemlich neu das Ding. Habe nun das Batterielämpchen (Glühbirne) gegen eine Leuchtdiode gewechselt. Im Standgas flackert nun diese immer etwas. Zur Kontrolle habe ich das alte Lämpchen mal zusätzlich angeschlossen, und siehe da es leuchtet nicht. Kann es sein das das nur an der Leuchtdiode liegt da die schon bei kleinsten Strömen glimmt? Los Elektronikfraktion!!!!!! Könnt Ihr mir da mehr sagen?


Gruß

Panhead-Peter

Re: Leuchtdiode-Batterielampe

Verfasst: 28.05.2009, 08:55
von holzlenker
Servus,

ja, an dem bzw. sowas ähnlichem liegt das...ist LED-kontruktionsbedingt.
habe ich neulich erst irgendwo gelesen, weis nur nicht mehr wo...Bild


Ciao Lutz

Re: Leuchtdiode-Batterielampe

Verfasst: 28.05.2009, 16:42
von Jo
Hallo
Eine LED (Leutchdiode) braucht immer einen Vorwiderstand damit Sie
Ihre Spannung (meistens 0,7V) bekommt, ansosnsten hast Du nicht lange was davon, wegen der Überspannung.

Beispiel:

Betriebsspannung: 12V
Betriebsspannung der LED : 0,7V
dann müssten am Widerstand 11,3V abfallen.

Wenn Du jetzt den Strom ermittelt der maximal fließen kann, kannst Du
diesen errechnen.

R= Widerstand in Ohm (die Unbekannte)
U= Spannungsabfall Volt am Widerstand
I= Messen Ampere (Amperemeter in Reihe mit der alten Birne)

R= U durch I

Das ergibt dann Deinen Vorwiderstand. Im Zweifelsfalle immer eine nummer Größer wählen, falls einer mit genauem Wert nicht zur Hand.


Gruß
Jo

Re: Leuchtdiode-Batterielampe

Verfasst: 28.05.2009, 22:57
von q-michel
Hallo,
ursache des Phänomens könnte die schnellere Reaktion der LEDs sein. Sie sind nicht so "träge" wie Glühbirnen. Um bei einer Glühbirne ein leuchten zu erkennen. muss der Draht erst einmal auf weit über 1000°C erwärmt werden. Das dauert natürlich. LEDs funktionieren nach einem anderen Prinzip.
Anmerkung zur Vorwiderstandsberechnung:
Die Flussspannung der LEDs ist weit höher als 0,7V. Sie liegt meistens bei 1.6 bis über 3V. Am besten nimmt man da ein Datenblatt (kann man sich z. B. unter alldatasheets.com herunterladen). Danach wird der Vorwiderstand nach "Betriebsstrom", Flusspannung und maximal auftretender Spannung errechnet. Eine Strommessung der Glühbirne hilft da nicht weiter.
Ich hoffe, dass nach 3 Bier, die Erklärung doch noch einigermassen verständlich ist. Oder nicht?
Michael

Re: Leuchtdiode-Batterielampe

Verfasst: 28.05.2009, 23:23
von Arthur
Hallo Michael,

korrekt, was Du sagst.
Da ist noch ein anderer Aspekt. Die LED kommt je nach Typ mit 2 bis 20 mA aus. Die Birne verbraucht ca. 160 mA. Dieser Strom geht auch durch die Feldwinklung und unterstützt so die Bildung des Magnetfeldes beim Starten. Kann zuweilen eine zu geringe Remanenz überbrücken (das leidige Thema des Polarisierens...).

Gruß Arthur

Re: Leuchtdiode-Batterielampe

Verfasst: 29.05.2009, 08:44
von Panhead-Peter
Hallo
wow, da bin ich platt. Das beste Forum der Welt (Gauzy´s Spruch) hat mir mal wieder super geholfen.
Vielen Dank an Euch!!!!!!

Vorwiderstand habe ich natürlich eingebaut. Aber troztdem Danke für den Tip.

Gruß

Panhead-Peter