Hallo zusammen und Danke erstmal,
trybear hat geschrieben:... das kann eigentlich nur durch einen Unfall geschehen sein, das die Halter so verschoben sind. Vom normalen Betrieb passiert da nix.
Das denke ich auch, denn der Rahmen war krumm wie ne Banane als ich ihn bekommen habe. Ich habe den auch schon richten lassen, dummerweise aber ohne den Motor mitzugeben, dann hätte man diesen Fehler in einem Aufwasch gleich miterledigen könnnen.
trybear hat geschrieben:Der hintere Halter wird/kann verbogen sein, oder das ganze Sitzrohr ist krumm, oder der ganze Vorderrahmen.
Das Sitzrohr ist gerade, ich tippe auf den Vorderrahmen.
trybear hat geschrieben:Wie gehen denn die Motorbolzen in die Löcher? Sollte ohne große Kraft gehen. Oft sind auch schon die Löcher im Block oder in den Gussteilen größer gebohrt. Original ist 10,0mm
Och, die flutschen da schön rein, aber rund ist da nix mehr, vorne geht's ja noch, aber hinten sind es teilweise schon 11,5mm...
Piercing-Erich hat geschrieben:...Deswegen bin ich auch schon auf die Idee mit dem unterlegen gekommen: bei 2-3mm liegt allerdings das Gehäuse hinten sowie vorne nicht mehr plan auf.
Also müssten die "Beilagscheiben" keilförmig geschliffen werden und sowohl vorne als auch hinten untergelegt werden. Nur halt unterschiedlich dick.
Ich plane aber eine entsprechend dicke Aluplatte in der Form der Auflagefläche des Rahmens entsprechend zu schleifen.
Sieht dann keiner so leicht und mit Alu sitzt das Ganze satter als mit Stahl....
So sieht's aus Erich, ich hab mir heute solch eine keilförmige Unterlage aus 4mm Alu zurechtgefeilt und jetzt passt es eigentlich ganz gut. Oben am Sattelrohr hab ich ca. 2mm Luft (sieht auf dem Bild ärger aus als es ist) und vorne, besonders rechts musste ich mit Fühlerlehrenband bzw. Hasbergfolie unterlegen.
Die ganze Problematik setzt sich jedoch nach hinten fort, weil man ja immer noch nicht weiss, ob denn der Motor jetzt auch exakt parallel zum Getriebe ausgerichtet ist.
Aus diesem Grund habe ich mir vor längerer Zeit eine starre Verbindung zwischen Motor und Getriebe konstruiert, die sicherstellt, dass die beiden Baugruppen korrekt zueinander ausgerichtet sind.
Nachdem ich das alles montiert hatte, stellte sich heraus, dass auch die Getriebegrundplatte an einigen Stellen geringfügig (zwischen 0,1 und 0,2mm) unterlegt werden muss.
Strenggenommen muss man also an allen Motor-und Getriebeauflageflächen den Lack abschaben, weil dessen Dicke ja auch unterschiedlich ist.
Nun ja, alles viel Arbeit, aber, wenn man ein Mopped konsequent mit viel Liebe zum technischen Detail aufbaut, zahlt sich das hinterher (hoffentlich) in sauberer Funktion wieder aus.
Schönen Sonntag Abend noch,
Cheerz
Dieter