Kicker ballert voll zurück - Miststück! Wer weiß Rat?
Verfasst: 18.07.2010, 20:28
Hi Leute,
bin neu auf SH.com. Ich grüße alle Shovel-Fan´s und hoffe auf den einen oder anderen guten Rat von Euch.
Damit Ihr wisst wer hier einfach so das Wort an Euch richtet ein paar Sätze zu meiner Person:
Also ich habe inzwischen 45 Jahre auf dem Buckel. Fahre seit 20 Jahren Bike. Davon 10 Jahre HD. Erst Evo und jetzt einen alten "Stahlklumpen" namens Shovel-Head. Baujahr 7/78 übrigens.
Mein Geld verdiene ich als Werks-Schrauber in einem mittelständigen Industrie-Unternehmen und unter 75-80 Stunden die Woche geht es selten ab. Bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und habe eine Tochter die ihr gutes Aussehen zum Glück von ihrer Mutter geerbt hat.
Aber genug davon.
Zum eigentlichen Grund meines "Hierseins":
Seit neuestem keilt meine bis dato so zahme Shovel aus wie eine wild gewordene Giraffenkuh! Soll heißen wenn ich den Kicker trete dann knallt mir das Teil volle Kanne zurück in die Knochen das ich die Engel singen höre. Scheiß die Wand an. Aber diese neue Schrulle kommt sicher nicht von ungefähr. In der letzten Zeit mußte ich leider einiges am Bike austauschen bzw. ersetzen da hier und da die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat.
Als ich den siffenden Simmering im Cam Cover tauschen wollte stellte ich fest, daß die Nockenwellen-Buchse im Gehäuse einen weg hatte. Also habe ich alles kurzerhand demontiert. Dabei kam heraus, daß die Nockenwelle auch schon Einlaufspuren hatte. Hatte mir dann bei W&W ne "Milde Nocke" von Andrews (J-Grind) als Ersatzt für das OEM Teil besorgt. Desweiteren eine komplett neue Kontakt Zündung (Kontakte & Kondesator "Blue Streak") mit neuem Fliehkraftversteller und Nocke, neue Base Plate und neue Push Rod´s mit Solid Adaptern von Colony.
Nachdem ich alles soweit aufgearbeitet hatte (neue Buchsen für Nockenwelle und pinon shaft) machte ich mich wieder an die Montage der Neuteile. Nach dem Einstellen der Ventilstößel und der Zündung nahm ich mein "Goldstück" vom Haken und stellte es auf den Seitenständer.
Nach den üblichen Trockenübungen ( vorkicken ohne Zündung, am Hahn drehen zum Sprit einspritzen etc.) Legte ich den Schlüssel um und trat kräftig zu. Eimal, noch mal und noch mal. Und dann trat das Miststück zurück. Und zwar so daß ich beinahe im hohen Bogen aus der Garage gesegelt wäre.
Hatte eigentlich alles nach Handbuch bzw. den Tips von diesen Seiten eingestellt. Kann es vielleicht was mit der neuen "Milden Nocke" zu tun haben? Wenn ja wie kann ich dem Abhilfe schaffen? Wie entsteht überhaupt dieses Phänomen des Rückschlages? Wird der Kolben vor erreichen bzw. Überschreiten des OT von der Verbrennung zurück geballert oder habe ich da was in den falschen Hals gekriegt?
Wäre den Eingeweihten unter Euch echt ewig dankbar wenn ich das mit Eurer Unterstützung in den Griff bekäme!
Bis dahin, N-d-M
bin neu auf SH.com. Ich grüße alle Shovel-Fan´s und hoffe auf den einen oder anderen guten Rat von Euch.
Damit Ihr wisst wer hier einfach so das Wort an Euch richtet ein paar Sätze zu meiner Person:
Also ich habe inzwischen 45 Jahre auf dem Buckel. Fahre seit 20 Jahren Bike. Davon 10 Jahre HD. Erst Evo und jetzt einen alten "Stahlklumpen" namens Shovel-Head. Baujahr 7/78 übrigens.
Mein Geld verdiene ich als Werks-Schrauber in einem mittelständigen Industrie-Unternehmen und unter 75-80 Stunden die Woche geht es selten ab. Bin seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und habe eine Tochter die ihr gutes Aussehen zum Glück von ihrer Mutter geerbt hat.
Aber genug davon.
Zum eigentlichen Grund meines "Hierseins":
Seit neuestem keilt meine bis dato so zahme Shovel aus wie eine wild gewordene Giraffenkuh! Soll heißen wenn ich den Kicker trete dann knallt mir das Teil volle Kanne zurück in die Knochen das ich die Engel singen höre. Scheiß die Wand an. Aber diese neue Schrulle kommt sicher nicht von ungefähr. In der letzten Zeit mußte ich leider einiges am Bike austauschen bzw. ersetzen da hier und da die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat.
Als ich den siffenden Simmering im Cam Cover tauschen wollte stellte ich fest, daß die Nockenwellen-Buchse im Gehäuse einen weg hatte. Also habe ich alles kurzerhand demontiert. Dabei kam heraus, daß die Nockenwelle auch schon Einlaufspuren hatte. Hatte mir dann bei W&W ne "Milde Nocke" von Andrews (J-Grind) als Ersatzt für das OEM Teil besorgt. Desweiteren eine komplett neue Kontakt Zündung (Kontakte & Kondesator "Blue Streak") mit neuem Fliehkraftversteller und Nocke, neue Base Plate und neue Push Rod´s mit Solid Adaptern von Colony.
Nachdem ich alles soweit aufgearbeitet hatte (neue Buchsen für Nockenwelle und pinon shaft) machte ich mich wieder an die Montage der Neuteile. Nach dem Einstellen der Ventilstößel und der Zündung nahm ich mein "Goldstück" vom Haken und stellte es auf den Seitenständer.
Nach den üblichen Trockenübungen ( vorkicken ohne Zündung, am Hahn drehen zum Sprit einspritzen etc.) Legte ich den Schlüssel um und trat kräftig zu. Eimal, noch mal und noch mal. Und dann trat das Miststück zurück. Und zwar so daß ich beinahe im hohen Bogen aus der Garage gesegelt wäre.
Hatte eigentlich alles nach Handbuch bzw. den Tips von diesen Seiten eingestellt. Kann es vielleicht was mit der neuen "Milden Nocke" zu tun haben? Wenn ja wie kann ich dem Abhilfe schaffen? Wie entsteht überhaupt dieses Phänomen des Rückschlages? Wird der Kolben vor erreichen bzw. Überschreiten des OT von der Verbrennung zurück geballert oder habe ich da was in den falschen Hals gekriegt?
Wäre den Eingeweihten unter Euch echt ewig dankbar wenn ich das mit Eurer Unterstützung in den Griff bekäme!
Bis dahin, N-d-M