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NGK stellt mit knapp über 10.000 Mitarbeitern den Großteil der japanischen Zündkerzen her (wobei es sich um X100 Millionen Kerzen handeln müsste) und ist auch weltweit der Marktführer.
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Deren Fabriken sind ohne Menschen - da fliegen die Zündkerzen so schnell aus den Maschienen, das es wie ein Wasserstrahl aussieht.
Was alles aber nicht besser macht - da die professionell am absoluten Limit kalkulieren und den maximalen Profit zu machen. Da wird in 1/100 Cents gerechnet pro Kerze.
Klar ist das chinesische Schriftzeichen für Gabelstapler auch das Wort für 8 unterbezahlte Hungeleider, aber das hat nichts mit NGK zu tun.
Was mich mehr verwundert, ist hier der Maßstab für "gute Zündkerze".
Lese hier immer "läuft seit einem Jahr problemlos", "fahre seit zwei Jahren ohne Probleme" ... hä?
Gehts noch - das ist ne Zündkerze und keine Wunderkerze, die mit Funken fröhlich abbrennt.
Es gibt kaum einen Grund, in meiner physikalischen Weltsicht, aus dem eine Zündkerze (bei gutem Motor und guter Zündung) nicht 30-50 Tausend Kilometer funktionieren soll (~ 5-10 Jahre).
Und das ist das Minimum, ab dem ich von "guter Kerze" reden würde.
Das schaffen die NGK nicht (hab die am Anfang selber gefahren (in einigen Kawas, diversen Triumphs, Shovel, XT 500 und XS 400) und immer noch (weil ich nichts wegschmeiße) ne halbe Kiste davon tot rumliegen).
Dafür sind die so billich (und und ich meine nicht kostengünstig), das einem die paar Euronen nicht auffallen, wenn man die gleich im 10er Pack beim Großhändler kauft.
Und klar, wer ne schlechte Kerze alle Jahre beim Winterbasteln routinemäßig tauscht, kommt mit NGK klar (hab ich jahrelang so gemacht, Öl, Filter, Kerze wechseln alle 10.000km = 3x im Jahr) und merkt nicht was das für ein Beschiss ist.
Wer hier hat mit nem Satz NGK denn schon 40-50K Km gerissen?
Ich niemals und dennoch hat es häufig die Kerzen auch schon viel früher gefetzt - eben ne Neue rein (ach nee, besser gleich alle vier) und gut.
Die Jungs in Nagoya rechnen sich da nämlich genau aus, ab wann die Werbung und der Preis mehr zählen als Erfahrung und Realität.
Und genau an dem Punkt, wo man glaubt sie war gut, weil man vergessen hat, das sie eben erst 10-20.000km drin ist, geht die Kerze den Weg des magischen Rauches und man kauft sich wieder ne NGK.
Da wird ein Brimborium um einen schnöden Funken gemacht, als wenn dazu HighTech nötig wäre.
In Elektromotoren z.B. funkt das deutlich öffter, ohne das da so viel Hallo herrscht und alles hält x-mal länger, obwohl noch Reibung dazukommt.
Mal ne Frage an Arthur und die Stromweisen - wieviel Zündfunken kann eine Kerze überhaupt aushalten und wieviele könnte sie aushalten, wenn das Maximun rausgeholt werden müsste (wie bei der Glühbirne in der Feuerwache in Livermore
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/die- ... 89406.html die beweist, das Glühbiren keinen Verschleiß haben müssen und nur die Industrie da einen einbaut um das Geschäft zu puschen)?
Das Fachwort ist dazu übrigens für Interessierte: “geplante Obsoleszenz” und wird jedem Ingenieur als Kunstfertigkeit abverlangt.
Ich fahre 2 Kerzen pro Kopf, zwei große Splitfire und zwei kleine Motorlite, mit ner Dyna Single Fire und zwei Dyna Zünspuhlen grün, was noch nie kaputt war - das ganze Set up ist schon ewig drin, seit Mitte der 90er (und ich fahre im Schnitt, seit meine Tochter da ist, ca. 3-5 K Km mit dem Shovel pro Jahr, also ~ 60K km).
Ich empfinde Zündkerzen nicht als Verschleißteil.
Die Zündkabel habe ich dagegen schon zweimal getauscht, da die porös werden mit den Jahren.
Die gelben Accel-Kabel hielten keine fünf Jahre (es kamen Kriechströme an den roten Steckern durch) und die No-Name Meterware (mit ner Accel-Krimpzange sauber gekrimpt) nun scheint gut zu halten.
Woher all die ausgenudelten Zündkerzengewinde denn nun kommen, mag sich jeder selber ausdenken - den der MoCo nen Vorwurf zu machen, das man da dauernd rumfummeln muss, um japanischen Mist einzudaddeln, ist einfach unfair.
Zündkerzengewinde sind m.M. nicht zum Dauereinsatz gedacht.
Gruß. Maruski