Preisbildung, Kalkulation und der ganze Quark ist mir (DiplKfm) schon bekannt.
Nur.
Angebot & Nachfrage bei Gabeln für über 4Kilo? Angebot: sicher, ich würde sofort Springergabeln für 4000 verkaufen. Nachfrage? Eher wenig bis keine. Klar, so mancher ist hemmungslos bei Umbauteilen, aber das sind nur sehr wenige. In Zeiten des Internets ist die Informationsbeschaffung enorm vereinfacht, die Markttransparenz gleichzeitig deutlich verbessert worden. Jeder weiß, dass und wo man TÜV-begutachtete NachbauSpringer bekommen kann. Klar, die sind keine 100m lang und auf 90° gereckt
Horses for courses.
Natürlich kann man mit Kosten und "angemessenem" Aufschlag argumentieren. Nein, Maruski, keine Diskussion.
Wenn man "unerklärlicher Weise" nur eine Stück pro Jahr verkauft, aber dafür einen Schweißer in Festanstellung beschäftigt, muß das eine Ding eben mindestens 40 Riesen kosten. Dito Entwicklungskosten, die auf das erste Sereinprodukt umgelegt werden. Das nennt man dann "sich aus dem Markt herauskalkulieren".
So, als wenn du mit einem Sitz dein gesamte Jahreseinkommen sichern wolltest. Den, der das bezahlt, darfst du gerne bei mir vorbeischicken
Die werden sich etwas dabei gedacht haben, als sie den Preis gesetzt haben. Mir kann es egal sein, ich bin nicht einmal potentieller Kunde.
Amüsieren und/oder wundern darf man sich trotzdem, oder?
MuntÄr!
KayTee