Ölpfütze unter Shovel

Moderator: Gerry

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billymartin
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Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von billymartin »

Hallo Bikers,
bin nach 10 Jahren wieder bei Harley FXS 1980 gelandet und habe ne Menge Fragen. Aber ich möchte mich als Neuling hier im Forum auch mal kurz vorstellen: Ich heiße Martin, wohen in Düsseldorf (mit Frau und Tochter) bin 46J. und habe mal G&W Installateur gelernt. der Shovel ist nach Triumph Harley Matchless Indian und Guzzi nun die Nr 8.
Hier nun meine Frage: ist es normal das nach ca 15 Jahren!!!!!!!!!!!!! Stehen eine riesen Ölpfütze unterm Bike zu finden ist, nachdem der Motor mittels Anlasser so ca 12-15 Umdrehungen gemacht hat?????????? :cry:
Aus früheren Tagen (bei fremden Bikes) weiss ich das das auch ne Shovel Krankheit ist hatte das Problem aber bis heute noch nicht.
Ich hoffe Jemand kennt sich da aus, aber das DomGetriebe muß auch noch raus, denn es lässt sich nicht schalten,außer vom 1ten in den Leerlauf[[/img]
affenschaukel
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von affenschaukel »

Hallo
Das mit der Pfütze mach meine schon nach wenigen Wochen Stillstand und ist völlig normal. Das mit dem Ölverlust, allerdings aus anderen Stellen als deiner Kurbelkammerentlüftung, kann dir aber trotzdem blühen nach so einer langen Standzeit. Bei Reanimation nach 15 Jahren Stillstand sind oft die Radialdichtringe und Gummidichtungen hart und leck.
Viel Spaß wünsche ich dir beim schrauben.
gruß
Frank
Christian
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von Christian »

Hallo Martin,

Das ist völlig normal, der Motor ist ja gut abgestanden, dürfte kaum noch was im Öltank sein. Das Öl läuft im Laufe der Zeit aus dem obengelegenden Tank in die Ölpunpe und von da in den Motor, da die Ölpumpe nie ganz abdichtet.

Gruß, Christian
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Panzer
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von Panzer »

da die Ölpumpe nie ganz abdichtet. ??????


Das mit der Pfütze mach meine schon nach wenigen Wochen Stillstand und ist völlig normal

Na Ja,"normal" ist das nicht. :roll:
Warum schreibt ihr ihn nicht einfach,das sein Öl aus dem Tank durch das undichte Kugelventil in den Motor gelaufen ist und das jetzt das Öl das nicht schnell genug in den Öltank gefördert wird aus der Entlüftung gedrückt wird?
Was mich eher verwirrt,das jemand nach so einen Fuhrpark nach so langer Standzeit einen Trockensumpfmotor anschmeissen will und sich darüber wundert,das da Öl unter dem Motor ist.....
billymartin
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von billymartin »

Hi Panzer, all You Bikers,
vielen Dank für die zahlreichen und guten Antworten, die helfen mir sehr wieder `reinzukommen`, und die logikmaschine wieder in die richtige Richtung zu bewegen.Eine Reparaturanleitung habe ich vor 6 Wochen bestellt (Bekannte beim Buchhandel) ist aber noch nicht da, dann gehts`wohl richtig los.
Also allen vielen Dank und bis bald.

Martin

PS Öltank war nach den Jahren noch voll!!!!!!!!!!
Maschine hat lt. Tacho 8000 Km!!!!!!!!!!!!!!!
Wie stellt man ein Bild ein????????
Panzer
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von Panzer »

PS Öltank war nach den Jahren noch voll!!!!!!!!!!

Wenn du die Kiste erst gekauft hast,wird der Vorbesitzer den Tank nochmal vollgekippt haben......Na ja,was auf irgendeinen Tacho steht,wenn es den der Originale ist und der Kahn nur 8000 Km gelaufen hat,gut.Dann hast du ebend nur die Standschäden von 15 Jahren.
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rainer_aus_ulm
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von rainer_aus_ulm »

affenschaukel hat geschrieben:Hallo
... und ist völlig normal.
Ist es nicht.
Man muss deshalb nun kein Faß aufmachen aber normal ist es nicht.

Billy sollte den Haufen erstmal vernünftig zum laufen bekommen und wenn das Problem weiter besteht kann er entsprechende Maßnahmen ergreifen.

rainer
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Christian
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von Christian »

da die Ölpumpe nie ganz abdichtet. ??????
Hallo Panzer,

zum Motor hin ja, das Kugelventil wurde bereits erwähnt.
Nach 15 Jahren Standzeit auch keine Frage.

Gruß, Christian
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Otter
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von Otter »

Was ich mir gerade so aus Langeweile überlege :kippe: :

Kann man den Motor, wenn beispielsweise 3,5 Liter Öl ins KW-Gehäuse gelaufen sind, einfach starten und hoffen das es die KW-Entlüftung schon ausspuckt???
Oder gibt das nen “Wasserschlag” von unten?
Wieviel Liter passen denn ins KW-Gehäuse?

Gruß Otter
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rainer_aus_ulm
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von rainer_aus_ulm »

Otter hat geschrieben:...
Wieviel Liter passen denn ins KW-Gehäuse?

Gruß Otter
So gut wie gar nix. da geht`s richtig eng zu.
Ist aber sowieso uninteresant da das Öl in die Vorkammer zur Ölpumpe läuft und nicht ins KW-Gehäuse.

rainer
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Otter
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von Otter »

Dachte immer, das läuft bis ins KW-Gehäuse.
Na wenigstens wieder was gelernt… :D

Gruß Otter
Christian
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Re: Ölpfütze unter Shovel

Beitrag von Christian »

Hallo Leute,

kommt immer drauf an, wie lange der Motor steht.
hatte mal einen Motor hier stehen, der hatte nach längerer Standzeit ca. 200 ml im Gesäuse und das sah nach viel aus - solange die KW, da noch drin ist.

Bei entsprechendem "Füllstand" im Zuckerhut sifft es langsam aber stetig von Nockenwellenlager und KW-Lager in das KW-Gehäuse. Sind bekanntermaßen Rollenlager ohne Simmeringe und die haben winzige Spalten zwischen den Rollen.

"Wasserschlag" nehme ich weniger an, das die KW ja aus zwei großen Schwungscheiben besteht und nicht wie bei manch anderen Motoren aus Gegengewichten, die ins Öl schlagen können. Die Trockensumpfschmierung sorgt außerdem dafür, dass das überschüssige Öl relativ schnell abgeführt wird, sodass es nur anfänglich zum "Überlaufen" kommt. Das KW-Gehäuse hat zudem eine Ablaufrinne hinter dem hinteren Zylinder, die das von den Scheiben hochgeschleuderte Öl aufnimmt und aus dem KW-Gehäuse abführen soll. Das Öl sollte also relativ schnell aus dem KW-Gehäuse raus sein.

Gruß, Christian
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