Ventiltrieb Panhead
Verfasst: 01.05.2012, 09:31
Hallo Zusammen,
Was bisher geschah….
Anfahrt zum PES ca. 130 km mit 4 kurzen Pausen an den Treffpunkten. Keine besonderen Vorkommnisse. Ankunft in Rottenacker – alles gut.
Nach vielleicht 2,5h Standzeit wieder angekickt - und da hört sich sofort was komisch an. KlockKlockKlock irgendwo aus dem Ventiltrieb. Nicht gleich verrückt machen, war ja vorher alles OK. Die Pan lief auch gut. Abgesehen vom Geräusch. Dann 10 km weiter beginnt sie merklich an Leistung zu verlieren.
Noch mal angehalten. Nichts gefunden außer: Am hinteren Kopf spürt man, dass irgendwas von innen an die Pfanne schlägt.
Augen zu und durch (mit Ohrenstöpsel, sonst kann ich das Geklopfe nicht ignorieren).
Leistung fällt langsam aber stetig immer weiter ab. Am Schluss ist es kaum noch möglich anzufahren. Leichte Steigungen im 2. Gang usw. (ungefähr so wie zwei 100kg Bärchen auf einem Mofa).
Setup: Standard Nocke, Starre Stößel, STD Köpfe.
Am nächsten Tag Stößel gecheckt. Aha! Einlass hinten hat jetzt um die 5 mm Spiel!
(Die Starren Stößeleinsätze haben Federn drunter, so dass die Stößelstange trotzdem nicht wild herumtanzt.)
Das ist der Leistungsverlust. Das Problem dabei ist nur, dass sich diesmal nicht die Stößelstange langsam zusammengeschraubt hat (so wie auf dem Weg zur PEP) sonder sich irgendwie die Entfernung zwischen Nockenwelle und Kipphebel verändert hat.
Ich kann die Stößelstange einstellen und habe auch sofort wieder volle Leistung.
Aber… An der hinteren Pfanne sieht man jetzt deutlich wo die Millimeter Spiel herkommen.
Der Kipphebel hebt das Blech bei jedem Öffnen des Einlassventils um ca. 2mm an!
Was geht hier vor? Kann es einen Kipphebel verbiegen? Doch wohl eher nicht. Ist doch spröder Grauguss?
Ich weiß nicht was für Kipphebel verbaut sind. Gibt es vielleicht Billigvarianten bei denen die Hebelzapfen irgendwie aufgepresst sind so, dass sie sich gegeneinander verdrehen können?
Mal angenommen der Kipphebel wäre in Ordnung, dann müsste ja das Ventil jetzt diese 5mm weiter in den Brennraum gedrückt werden. Ich glaube nicht, dass dort so viel Platz ist. Ich denke wenn das der Fall wäre, hätte es das Ventil verbogen. Dafür läuft sie aber zu Gut. Keine Fehlzündung oder patschen in den Vergaser. Astreines Standgas.
Ich werde es wohl erst erfahren wenn ich den Kopf gezogen habe. Da hab ich jetzt natürlich voll Bock drauf. 1. Mai, strahlend blauer Himmel, traumhafte Temperaturen und ich soll in der Garage die Karre zerlegen? Mal sehen ob ich mich motivieren kann…
Will eigentlich ab Wochenende wieder am Start sein. Man wird sehen, ich berichte..
Gruß Junior
Was bisher geschah….
Anfahrt zum PES ca. 130 km mit 4 kurzen Pausen an den Treffpunkten. Keine besonderen Vorkommnisse. Ankunft in Rottenacker – alles gut.
Nach vielleicht 2,5h Standzeit wieder angekickt - und da hört sich sofort was komisch an. KlockKlockKlock irgendwo aus dem Ventiltrieb. Nicht gleich verrückt machen, war ja vorher alles OK. Die Pan lief auch gut. Abgesehen vom Geräusch. Dann 10 km weiter beginnt sie merklich an Leistung zu verlieren.
Noch mal angehalten. Nichts gefunden außer: Am hinteren Kopf spürt man, dass irgendwas von innen an die Pfanne schlägt.
Augen zu und durch (mit Ohrenstöpsel, sonst kann ich das Geklopfe nicht ignorieren).
Leistung fällt langsam aber stetig immer weiter ab. Am Schluss ist es kaum noch möglich anzufahren. Leichte Steigungen im 2. Gang usw. (ungefähr so wie zwei 100kg Bärchen auf einem Mofa).
Setup: Standard Nocke, Starre Stößel, STD Köpfe.
Am nächsten Tag Stößel gecheckt. Aha! Einlass hinten hat jetzt um die 5 mm Spiel!
(Die Starren Stößeleinsätze haben Federn drunter, so dass die Stößelstange trotzdem nicht wild herumtanzt.)
Das ist der Leistungsverlust. Das Problem dabei ist nur, dass sich diesmal nicht die Stößelstange langsam zusammengeschraubt hat (so wie auf dem Weg zur PEP) sonder sich irgendwie die Entfernung zwischen Nockenwelle und Kipphebel verändert hat.
Ich kann die Stößelstange einstellen und habe auch sofort wieder volle Leistung.
Aber… An der hinteren Pfanne sieht man jetzt deutlich wo die Millimeter Spiel herkommen.
Der Kipphebel hebt das Blech bei jedem Öffnen des Einlassventils um ca. 2mm an!
Was geht hier vor? Kann es einen Kipphebel verbiegen? Doch wohl eher nicht. Ist doch spröder Grauguss?
Ich weiß nicht was für Kipphebel verbaut sind. Gibt es vielleicht Billigvarianten bei denen die Hebelzapfen irgendwie aufgepresst sind so, dass sie sich gegeneinander verdrehen können?
Mal angenommen der Kipphebel wäre in Ordnung, dann müsste ja das Ventil jetzt diese 5mm weiter in den Brennraum gedrückt werden. Ich glaube nicht, dass dort so viel Platz ist. Ich denke wenn das der Fall wäre, hätte es das Ventil verbogen. Dafür läuft sie aber zu Gut. Keine Fehlzündung oder patschen in den Vergaser. Astreines Standgas.
Ich werde es wohl erst erfahren wenn ich den Kopf gezogen habe. Da hab ich jetzt natürlich voll Bock drauf. 1. Mai, strahlend blauer Himmel, traumhafte Temperaturen und ich soll in der Garage die Karre zerlegen? Mal sehen ob ich mich motivieren kann…
Will eigentlich ab Wochenende wieder am Start sein. Man wird sehen, ich berichte..
Gruß Junior