Yess, soo geht es mir auch kein problem, sind echt fast alle bikes cool.. da krieg ich noch mehr lust endlich wieder zu fahren und shinkos aufzuziehen X)
... hab mir gerade den Link zum wiederholten Male komplett reingezogen und sitze immer noch wild onanierend vorm Rechner.
Ich hab irgendwie den Eindruck, dass es in Japan eine schier unbegrenzte Anzahl an Knuckles, Pans und Shovels mit jede Menge zeitgenössichem Kram gibt, während bei uns deren Anzahl subjektiv wesentlich kleiner ist und ich frage mich, warum das so ist und wie es in anderen Ländern aussieht.
Eine Antwort ist sicherlich, dass es bei uns von den 30er bis in die 70er Jahre so gut wie keine Harleys gab. Zur Zeit der Knucklehead durfte sowas gar nicht importiert werden und nach dem Krieg waren amerikanische Produkt wegen dem fixen Dollarkurs von um die 1:4 bis 1969 schlicht unerschwinglich. Der feste Wechselkurs galt aber auch für Japan.
Weiterhin gab und gibt es bei uns ja den TÜV (auch unterstützt durch die Zeitschrift "das Motorrad" bzw. deren Chefredakteur Sigfried Rauch - in einer der letzten Custombike hat der Horst Heiler da einen sehr lesenswerten Artikel zu geschrieben), die solchen Chopperumbauten ganz klar und völlig voreingenommen einen Riegel vorgeschoben haben. Importe von Zubehörrahmen, Gabeln, Felgen und sonstigen Anbauteilen hat es also bei uns so gut wie gar nicht gegeben.
Allerdings gibt es ja in Ländern wie England, Frankreich, Holland, etc. keinen technsichen Überwachungsverein, zumindest nicht in der Form wie in Deutschland - warum also ausgerechnet Japan? Warum gibt's da noch so viele alte Karren?
mann glaubt es kaum aber in japan wurden in den 20/30er jahren harleys gebaut für die behörden usw bevor dieser unsägliche krieg losging. nachdem japan den natürlich auch verlohren hatte, waren viele gi`s dort stationiert und japan wandte sich ideologisch und wirtschaftlich richtung westen/usa. so war einiges eisen auf die insel gekommen und dort geblieben. heute arbeiten viele japaner oder abstämmige in usa und versorgen die insel nach wie vor mit material. so wurde die szene nach und nach zu dem was sie jetzt ist. ich beobachte das schon seit vielen jahren und bewundere die phantasie und akribie der leute. mittlerweile haben die sich auch schon mooneye usw an land gezogen und machen dort unglaubliche bikeshows. da leben wir hier wirklich hinter dem mond ( bis auf ein paar ausnamen).
gruss zottel
Ich weiß aus alten Yamaha SR-Kreisen, dass dort Motorräder mit mehr als 400 ccm wesentlich höher besteuert sein sollen, weswegen die SR dort nicht mit 499 ccm ausgeliefert wurde, sondern nur mit ca. 399 ccm.
Ist das immer noch so und wie hoch ist da die Besteuerung?
Hat da jemand eine Ahnung?
@ Zottel, das klingt schluessig, so wird's wohl sein.
@ Gauzzi: Der Knackpunkt ist der Führerschein, waehrend dieser bis 400ccm relativ einfach zu erlangen ist, beinhaltet die Prüfung für hubraumstärkere Motorräder einige Dinge, welche die Erlangung knifflig machen. So muss man z.B. ein Motorrad alleine aufheben und einen komplexen Parcours in einer bestimmten Reihenfolge abfahren, die einfach durch üben, üben, üben auswändig gelernt werden muss.
Die Regelung ist immer noch aktuell, haben mir zumindest meine japanischen Kollegen so erzaehlt.