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Privat-Harley eines Amerikaners als Deutscher in USA fahren?
Verfasst: 15.09.2014, 12:35
von rp
Hallo,
ich plane 2014 eine Tour durch mehrere Staaten (3 Wochen).
Erfahrungen mit Leih-Harley in USA habe ich (Eagle Rider, bei uns gebucht).
Mein amerikanischer Bekannter bietet mir (s)eine Harley an. Was ist dabei versicherungstechnisch zu beachten? (Darf ich als Ausländer damit überhaupt und in allen Staaten fahren? Muss/Kann man eine Zusatzversicherung abschließen - in USA oder in D?).
Sollte ich die Mühle "kaufen" und danach zurückverkaufen?
Jede hilfreiche Info willkommen!
rp
Re: Privat-Harley eines Amerikaners als Deutscher in USA fah
Verfasst: 15.09.2014, 19:15
von Gerry
Hi rp,
das ist eine gute Frage. - Hilft Dir zwar nicht wirklich weiter, aber wir haben uns da damals gar keinen Kopf drüber gemacht und sind einfach mit den Karren los, die uns mein guter alter Kumpel Knastbruder-Bob hingestellt hat. - Wäre die Frage ob die überhaupt versichert waren........
Wäre nicht eine Option das Dein Bekannter das mit seiner Versicherung klärt die er eh schon für das Fahrzeug hat? Vielleicht kann man dort eine Mitbenutzung einrichten lassen, ähnlich wie es hier auch der Fall ist falls neben dem Halter auch noch weitere Personen ein Fahrzeug nutzen.
Gruß,
Gerry
Re: Privat-Harley eines Amerikaners als Deutscher in USA fah
Verfasst: 15.09.2014, 22:28
von Christian
Hi rp,
würde ich auch so machen.
Die US-Versicherung müsste zumindest wissen, wie das nach amerikanischem Recht gehandhabt wird und weiterverbinden können.
Was soll man den von Deutschland aus verbindliches über us-amerikanische Versicherungsbestimmungen sagen können?
Eine gute Reise, ein super Wetter und tolle Strecken wünsche ich Dir!
Gruß, Christian
Re: Privat-Harley eines Amerikaners als Deutscher in USA fah
Verfasst: 16.09.2014, 22:42
von maruski
Moin,
meines Wissens darf der Verleiher nur keine Rabatte durch Fahrzeugführereinschränkungen bei seiner Versicherung gebucht haben und du musst einen gültigen internationalen Führerschein haben.
Warum sollte ein Ami einem Ami den registrierten und versicherten (Das ist wirklich sehr oft gar nicht der Fall bei Hockern. Da hat Gerry nicht so unrecht.) Bock leihen dürfen, aber einem Germanski nicht?
Wenn meine Kumpels aus USA hier sind, dürfen die doch auch meine Karren fahren, so wie ich sie jedem Deutschen auch leihen darf (eben nur gewerblich nicht).
Ich habe mir damals allerdings einen US Lappen besorgt, da ich eigene gekaufte Fahrzeuge versichern musste und das ohne US lappen extrem teuer ist.
Also Kaufen/verkaufen sehe ich nicht so als Hit an für drei Wochen.
Kann ich jedem bei einem längeren Urlaub auf der Bahn nur raten drüber nachzudenken.
Die Motor Vehicle Departments (gibt es in jeder kleineren Stadt) nehmen die Prüfungen so zu den Prüfungszeiten ab.
Fahrschulen, wie wir sie kennen, gibt es nicht und man macht in einigen Staaten sehr simple Tests zu den Verkehrsregeln + Augen- (wie beim Optiker) und Ohrenkontrolle (der spricht einfach etwas leiser) durch den Officer, dann ne Probefahrt um das Office und für wenige Dollares hat man bei jeder Kontrolle einen echten Trumpf in der Tasche.
Die Cops lieben Ausländer mit gültiger US Fahrerlaubnis.
Und ist ein schönes Souvenier.
Wichtig ist für uns übervorsichtigen Europäer auch zu klären was für eine Liabilitiy der Fahrzeugversicherer gekauft hat.
Unlimited Liability ist eher selten bei Moppeds und eine 10K/20K/10K Versicherung (wenn es die überhaupt heutzutage noch gibt) hilft wenig, wenn es dann zum Showdown kommt.
Die ist mehr was für Parkrempler.
Ich glaube das Du den Hocker einfach fahren kannst und es keinen interessiert wo du herkommst.
Nur eben einen internationalen Lappen, in dem Motorrad drin steht, musst du dabei haben für die Rennleitung.
Aktuelle und exakte juristische Beratung wird dir der ADAC sicherlich geben können. Im Zweifelsfall haben die auch gleich die passende Versicherung am Start ;-))))
Gute Fahrt und feines Wetter.
Gruß vom Wiesenrand.
Maruski (der auch mal wieder durch die Staaten fahren will)