Flatty-Pumpen und Öltemperatur
Verfasst: 30.10.2015, 13:48
Hallo Leute,
habe ja hier schon ein paar Mal meine Verwunderung darüber geäußert, warum bei Flattys das Öl erst nach langer Strecke anfängt, warm zu werden. So kann ich mit meinem Servicar bei sommerlichen Temperaturen eine halbe Stunde über die Landstraße fahren und das Öl wird handwarm. Meine Vermutung war, dass das Öl im Gegensatz zu den OHV-Motoren keine Kühlfunktion für die Ventilkammern und Zylinderköpfe hat.
Hab mich also mal mit einem Flatty-Motoren-Tuner unterhalten, weil ich das schon immer wissen wollte.
Antwort: Die Pumpe fördert in der Minute etwa 300 ml Öl, welches nicht in die Köpfe gepumpt wird und untenrum wird es eben erst langsam warm, sodass das Öl langsam heiß wird. Darum ist die Ölmenge im Öltank viel zu üppig bemessen. Da würde locker ein Liter reichen. So fährt er es im Rennsport mit 35 - 40 PS aus ner 750er Flatty.
Mein Umkehrschluss dazu: Das Öl hat bei den OHV-Motoren nicht nur die Schmierfunktion, sondern auch die wichtige Aufgabe, die Ventile und Köpfe zu kühlen. Darum würde ich an der Stelle nicht zu sparsam damit umgehen und den Durchfluss zu stark reduzieren.
Und: Ein Ölkühler (mit Thermostat) ist auch im Winter nicht schlecht, weil das Öl bei den OHV-Motoren in den Köpfen auch im Winter schnell heiß wird und der Thermostat die Kopf-Kühlfunktion des Öls unterstützt.
Gruß, Christian
habe ja hier schon ein paar Mal meine Verwunderung darüber geäußert, warum bei Flattys das Öl erst nach langer Strecke anfängt, warm zu werden. So kann ich mit meinem Servicar bei sommerlichen Temperaturen eine halbe Stunde über die Landstraße fahren und das Öl wird handwarm. Meine Vermutung war, dass das Öl im Gegensatz zu den OHV-Motoren keine Kühlfunktion für die Ventilkammern und Zylinderköpfe hat.
Hab mich also mal mit einem Flatty-Motoren-Tuner unterhalten, weil ich das schon immer wissen wollte.
Antwort: Die Pumpe fördert in der Minute etwa 300 ml Öl, welches nicht in die Köpfe gepumpt wird und untenrum wird es eben erst langsam warm, sodass das Öl langsam heiß wird. Darum ist die Ölmenge im Öltank viel zu üppig bemessen. Da würde locker ein Liter reichen. So fährt er es im Rennsport mit 35 - 40 PS aus ner 750er Flatty.
Mein Umkehrschluss dazu: Das Öl hat bei den OHV-Motoren nicht nur die Schmierfunktion, sondern auch die wichtige Aufgabe, die Ventile und Köpfe zu kühlen. Darum würde ich an der Stelle nicht zu sparsam damit umgehen und den Durchfluss zu stark reduzieren.
Und: Ein Ölkühler (mit Thermostat) ist auch im Winter nicht schlecht, weil das Öl bei den OHV-Motoren in den Köpfen auch im Winter schnell heiß wird und der Thermostat die Kopf-Kühlfunktion des Öls unterstützt.
Gruß, Christian