Oelfrage Trockenkupplung

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ron
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von ron »

...
Zuletzt geändert von ron am 17.03.2018, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
Noch immer schwer erziehbar und unbeugsam.
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ron
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von ron »

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Zuletzt geändert von ron am 17.03.2018, 15:29, insgesamt 1-mal geändert.
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ron
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von ron »

trybear hat geschrieben:
Hypoidöl wird die Geschichte mit dem Buntmetall nachgesagt, wie Mike erwähnte.
Nachgesagt, eben. Bei einer wie hohen Laufleistung?

Ich fahre schon immer das 75W140 GL5 Vollsynthetisch in meinem Getriebe.

Nun ist es grad fertig geworden und hat die Carlos-Nadellager-Welle bekommen. Innen ansonsten alles ok, nix nix nix an den Buchsen gewesen.

Ich hätte gern mal soone vom Öl zerfressene Buchse gesehen :roll:

Oder steht das irgendwo im Netz? Dann muß es ja wahr sein...

Glaubenssache: entweder man glaubt dran oder nicht :wink:
Steht sicherlich auch im Netz (was für mich nix zu bedeuten hat), aber auch z.B. in einem alten (Pre Netz) Schmiermittel Leitfaden von Castrol (was für mich eher Bedeutung hat).
Auszug davon:
EP (Extreme Pressure) Additive.
Die Tragfähigkeit des Schmierfilms zwischen den Zahnflanken wird durch Ölzusätze verstärkt, die mit dem Metall chemisch reagieren, Schichten aufbauen u.ä. Diese Wirkungsweise muß so ablaufen, daß z.B. Buntmetalle oder Dichtungswerkstoffe nicht angegriffen werden. Je nach Einsatzzweck wird der EP Effekt unterschiedlich hoch dosiert....
...mitunter kann eine unrichtige Auswahl zum Fehlverhalten, ja sogar zur schnellen Zerstörung des Getriebes führen.


Für mich stellt sich jedoch eine ganz andere Frage. Hypoidöle und GL5 Öle sind sicherlich scherstabiler, aber neben den EP Zusätzen auch mit Reinigungsadditiven usw. versehen.
Unsere Getriebeöl wird aber nicht gefiltert. Ist es daher zweckmässig (wie bei ungefiltertem Motoröl) hochlegiertes Öl zu verwenden, anstatt mild legiertes GL3 oder 4, wo sich Partikel absetzen können und nicht dauernd mitgeführt werden?

An anderer Stelle steht:

Hochwertige Motorenöle sind heute bereits so druckbelastungsfähig, daß sie beispielsweise in Schaltgetrieben von Fahrzeugherstellern vereinzelt empfohlen werden.
Dies kennen wir von der MoCo, die ja dies ewig so vorschrieb und die Einbereichsöle waren ebenfalls unlegiert.

Tja, und sonst werden hier momentan Äpfel mit Orangen verglichen.
Mit Ölfilter schadet dem Motor (der Fredersteller fragte eigentlich nach Getriebe) auch (teil-)synthetisches nicht.
Synthetisch oder klassisch, auf die Viskosität kommts an, ob die erbärmlichen Hydros funktionieren - daher wird das lächerlich dicke Öl verwendet.

Gruß
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ron
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von ron »

wie bekomme ich die oberen 2 Beiträge weg?- hat das Orange geschriebene nicht genommen....
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von ron »

trybear hat geschrieben:
frauhansen hat geschrieben:
trybear hat geschrieben: 20W50 ist 20W50, oder? :wink:
Stimmt, hast Recht.. SAE50 ist 20W50... mein Denkfehler.
Naja, nicht so ganz, ich helfe Dir mal... :roll:

Ein 20W50er Öl verhält sich im betriebswarmen Zustand des Motors annähernd wie ein 50er Einbereichsöl. So ganz bekommen sie das mit der Chemie noch nicht dauerhaft hin. Die Molekülketten des Quellers sind auch wohl nicht dauerhaft scherstabil.
Ich dachte eigentlich der Dieter aus Paris würde was dazu schreiben... der ist vom Fach.. :roll: :wink:
Richtig. Und "kalt" (bei 40°C) ist es wie ein 20er bei -17,7°C.
Sorry, aber das wird gerne vergessen. Die Leute denken, es ist so dünn wie ein reines 20er bei 40°.

Gruß
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frauhansen
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von frauhansen »

ron hat geschrieben:wie bekomme ich die oberen 2 Beiträge weg?- hat das Orange geschriebene nicht genommen....
Wenn Du den Beitrag editierst, hast Du unten den Schalter "Beitrag löschen".
ron hat geschrieben: Mit Ölfilter schadet dem Motor (der Fredersteller fragte eigentlich nach Getriebe) auch (teil-)synthetisches nicht.
Gut... Filter kommt ein externer dran da mein neuer Tank keinen internen hat.
Da der Motor nicht neu aufgebaut wurde sind mir brak-in-funktionen auch wurscht. (Donny Peterson warnt explizit vor Teil-/Vollsythehtischen oelen in der break in Phase).

Gefragt habe ich nach Motor und Getriebe Was aber nicht heisst das ich für beide das gleiche oel nehmen will. Sind für mich zwei getrennte Anforderungsbereiche.

Ich bewerte das hier jetzt auch nicht über... kenne mich mit nem alten Mopped einfach nicht aus. Mein ältestes gFahrzeug im Stall ist ne '81er Katana.. und die ist mit ollem 10W40 sowas von zufrieden. Trotz Kupplung im selbem Oel.

Ich selber komme was solche Sachen betrifft eher aus der US-V8 Ecke, speziell MOPAR, und da spielt das Oel schon eine Rolle. Wenngleich weniger im Motor bei Standard-Hydros sondern eher im Getriebe. Aber das sind Automaten.
Und wenn ich den Motor aufbaue, ja dann gelten ehh ganz andere Regeln. Dann greife ich meisst ins Regal wo meine Alfa Oele stehen und lasse die dann thermisch hoch belasteten Motoren mit 10W60 laufen.
Aber das ja nun ne ganz ne andere Baustelle.

Gleichwohl hat es auch hier "Grabenkriege". Servolenkung NIE NIE NIE mit ATF laufen lassen, dafür gibt es speziell Steering Liquid (Oil)...
Ich habe lange beides gefahren, beides hat gehalten.

Denn über all den Fragen des richtigen Oels steht immer die Frage. Wie fahre ich das Oel.
Mit Vertrauen auf "das richtige Oel" im kalten den Hahn aufreissen oder eher ein nicht 200% richtiges Oel nehmen und dafür mit Gefühl für die Technik fahren?

Ein weiterer Gesuchtspunkt... modernes vs. klassisches Oel.
Unsere Technik ist alt. Oel nach altem Stand der Technik ist seinerzeit bei der entwicklung dieser Technik berücksichtig worden.
Das heisst aber nicht das moderne Oele hier bei alter Technik nicht auch sinnvoll sein können.
Wenngleich es zu bedenken gilt das eben diese modernen Oele auch klar mit dem Hinblick auf modernere Technik hin entwickelt wurden.
ron hat geschrieben: Synthetisch oder klassisch, auf die Viskosität kommts an, ob die erbärmlichen Hydros funktionieren - daher wird das lächerlich dicke Öl verwendet.
Die Frage der Viskosität stellt mich leider nach wie vor. Für Motor und ggf. auch noch Getriebe.
ron hat geschrieben: ob die erbärmlichen Hydros funktionieren - daher wird das lächerlich dicke Öl verwendet.
Der Zusammenhang ist mir klar.. steht doch aber im Zusammenhang mit der Viskosität.. und da habe ich das gefühl keinen Schritt weiter zu sein als "nimm 20W50" und gut iss.

Vielleicht ist die Antwort motorseitig ja auch genau so simpel..
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ron
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von ron »

...finde nix zum löschen...wo wär der Schalter?...

egal, da Du von der Mopar Ecke kommst, müsste Dich das auch interessieren - ne Menge übers Öl zu lesen und lernen und ein wenig V8 Flat Tappet Problembehandlung usw. Der Verfasser kommt ebenfalls aus der Szene...:
https://540ratblog.wordpress.com/2013/0 ... t-ranking/

Ich fahr jedenfalls (mit Filter) Aeroshell W 15W-50 (das ist extrem scherstabil und verträgt auch Hitzespitzen besser als viele andere Öle, außerdem noch ein tick dünner als 20W-50)
Ungefiltert SAE40 unlegiert oder, vorzugsweise, Aeroshell 80, nur bei extremer Hitze (also selten) Aeroshell 100 = SAE50.
Im Getriebe 80W-90 GL4.

Gruß
Zuletzt geändert von ron am 17.03.2018, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.
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frauhansen
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von frauhansen »

ron hat geschrieben:...finde nix zum löschen...wo wär der Schalter?...
Post editieren, dann in der Buttonleiste ganz unten
ron hat geschrieben: egal, da Du von der Mopar Ecke kommst, müsste Dich das auch interessieren - ne Menge übers Öl zu lesen und lernen und ein wenig V8 Flat Tappet Problembehandlung usw. Der Verfasser kommt ebenfalls aus der Szene...:
https://540ratblog.wordpress.com/2013/0 ... t-ranking/
Thx, lese ich mich mal ein. Hatte aber schon lang keinen Flat Tapped mehr von der Werkbank gelassen.
ron hat geschrieben: Ich fahr jedenfalls (mit Filter) Aeroshell W 15W-50.
Ungefiltert SAE40 unlegiert oder vorzugsweise Aeroshell 80, nur bei extremer Hitze (also selten) Aeroshell 100 = SAE50.
Im Getriebe 80W-90 GL4.

Gruß
thx
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Steiner
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von Steiner »

Ich habe keine Abneigung gegen vollsynthetisches Öl im Gegenteil super Öl aber halt für moderne Motoren.
Wie ich schon geschrieben habe damals gabs andere Fertigungstoleranzen als heute.
Wir füllen in den aktuellen V8 von AMG vollsynthetisches Öl von Petronas, der Motor hat Nanoslide Zylinderbuchsen die sehen aus wie ein Spiegel, bei dem Öl siehst du fast kein Unterschied zu Wasser.
Das Öl ist absolut spitze ich würds aber niemals in meine Shovel tun.
Wenn du tot bist, dann weisst du nicht, dass du tot bist. Es ist nur für die anderen schwer.
Genau so ist es, wenn du blöd bist.
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Bobber_Johnny
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von Bobber_Johnny »

trybear hat geschrieben:
Wer GL5 in seinem gerade verzahnten Getriebe fährt, riskiert schlechteres Schaltverhalten als mit GL4.
Auch selbst mit Google recherchiert und damit Fakt? :wink:
Echt jetzt???

Gruß Johnny
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trybear
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von trybear »

Steiner hat geschrieben:Ich habe keine Abneigung gegen vollsynthetisches Öl im Gegenteil super Öl aber halt für moderne Motoren.
Wie ich schon geschrieben habe damals gabs andere Fertigungstoleranzen als heute.
ich auch nicht :wink:

Aber welcher Motor aus der Szene fährt denn Heute schon noch im Auslieferungszustand rum? Ich behaupte mal : keiner!

Wäre dem so, so würde ich auch 50er Einbereichsöl in meinen Motor aus den 50ern kippen.

Warum sollte aber ein Spezialist wie z.B. der Wladarz die gleichen Fertigungstoleranzen bei einer Komplettüberholung anwenden, wie es vor 50 Jahren der Fall war. Die Werkzeuge, die Materialien und das Wissen ums Zusammenwirken hat sich weiterentwickelt. In einigen Bauteilen, die konstruktiv schwach sind und auch Heute nicht weiterentwickelt werden können, mag das notwendig sein, in anderen eben nicht.
Deswegen sehe ich weiterhin keine Probleme in einem überholten Motor auch ein modernes Öl einsetzen zu können.

Bei den Getrieben ist es ähnlich. es gab früher keine Radialwellendichtringe ( ja, die heißen so...) die hypoidölfest waren. Heute ist mir spontan kein käuflicher Dichtring bekannt der das nicht aushällt.

Auch die Zusammensetzung der Buchsenmetalle hat sich geändert und wenn ein Getrieb mal in naher Vergangenheit überholt wurde, dann sehe ich da auch keine Probleme mehr. Es sei denn er hat seine Buchsen nicht bei den übliche Verdächtigen sondern beim Boon gekauft... :roll: :wink:

Gruß
Zuletzt geändert von trybear am 17.03.2018, 18:36, insgesamt 1-mal geändert.
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ron
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von ron »

Steiner hat geschrieben:Ich habe keine Abneigung gegen vollsynthetisches Öl im Gegenteil super Öl aber halt für moderne Motoren.
Wie ich schon geschrieben habe damals gabs andere Fertigungstoleranzen als heute.
Wir füllen in den aktuellen V8 von AMG vollsynthetisches Öl von Petronas, der Motor hat Nanoslide Zylinderbuchsen die sehen aus wie ein Spiegel, bei dem Öl siehst du fast kein Unterschied zu Wasser.
Das Öl ist absolut spitze ich würds aber niemals in meine Shovel tun.
Keine Frage, gut seit der Jahrtausendwende ist 5W-30 normal, im professionellen Rennsport und in den neueren Autos ist 0W-20 usus. Und gute Schmierfähigkeit und Scherstabilität hängt nicht von der Dicke des Öls ab.
Bei unseren Motoren, als auch bei älteren Autos gehts weniger um die Lagertoleranzen usw. - soo schlecht sind die nicht, sondern
um die Ölpumpen, die zuwenig Volumen befördern können,
bei H.D. speziell dadurch um die bescheidenen Hydros,
und natürlich bei luftgekühlten Motoren muss man auch mal mit höheren Temperaturen rechnen, die das Öl noch dünner werden lassen.

Darum sind unseren H.D. Motoren leider Grenzen gesetzt, was die Verwendung von möglichst dünnem Öl betrifft.

Doch ich bin überzeugt, die Laufleistung welche Benziner (Autos) mittlerweile erreichen, die man früher nur Diesel zutraute (ich kenne einige Leute, die auf ihren Karren eine halbe Million km und mehr abspulten) hängt direkt mit 2 großen Veränderungen zusammen.
Einerseits eben das dünnere Öl - der höchste Verschleiß tritt beim Kaltstart auf, wo unnötig dickes Öl natürlich kontraproduktiv ist,
andrerseits durch die allgemeine Verwendung von Einspritzanlagen. Seitdem ist es für den Hinterhoftuner nicht mehr so leicht das Gemisch zu überfetten, noch kann die Omi den Choke vergessen ganz reinzuschieben.

Ich kenne Deine Nanozylinder nicht, doch in vielen Fällen hat sich das Material nicht geändert. Im Gegenteil, oft wurde zwecks Profitoptimierung am Material gespart. Dennoch halten die Motoren länger. Und ich sehe bloß die obengenannten 2 Punkte, welche allgemein zutreffen.
Da ich keine Einspritzung will, mein Gaser ist ziemlich optimal (manche würden mager befürchten) eingestellt, ist mein Weg möglichst dünnes Öl zu verwenden. Da ich außerdem keine Hydros habe, fuhr ich Herbst und zeitiges Frühjahr auch schon 30er ohne Probleme.
Ich hoffe, ich werde noch so alt Euch zu berichten ob der Motor dadurch nochmal 150 000 oder noch mehr km schafft.

Gruß
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von frauhansen »

trybear hat geschrieben: Aber welcher Motor aus der Szene fährt denn Heute schon noch im Auslieferungszustand rum? Ich behaupte mal : keiner!
Auslieferungszustand nicht, aber ausser einem neuen hinteren Zylinder plus Kolben hat mein Bock denke ich nichts neues mehr bekommen seit er Australien vor in ca. 1990 mit zwei verschiedenen Kolben verlassen hat.

Was mir jetzt nicht ganz klar ist, ist die Frage: "Was ist dünnes Oel?".
SAE50 was in etwa 20W50 entspricht wäre nach meinem leihenhaften Verständnis dicker (im kalten Zustand) als ein 5W50.

Aber dieser Zustand ist ja eher von kurzer Dauer.
Sprich im warmem sollten sich doch 5W50 und 20W50 identisch verhalten.
Oder ist dem nicht so?
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von Bobber_Johnny »

Dem ist so ;-)

Im Vergleich zum SAE50 ist das 20W50 im kalten Zustand flüssiger,
ein 5W50 NOCH flüssiger, kommt also nach dem Start schneller hin wo es soll, oder läuft im Stand auch besser aus dem Motor raus wo es NICHT soll...

Warm verhalten sich die Öle dann (Theoretisch) gleich.

ABER:
Im Gegenzug fließt ein 5W50 oder 20W50 kalt auch wieder schneller ab und haftet nicht so gut wie der "Honig" aus den 50ern.

Gruß Johnny
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Re: Oelfrage Trockenkupplung

Beitrag von frauhansen »

Gut, dann muss ich mich nicht soderlich in meinen Gewohnheiten umstellen.
Hatte/Habe einfach keine Ahnung von den klaischen Einbereichsoelen.

Habe jetzt, auch weils einfach toll ausschaut :P , von Millers Oel das 5l 20W50 Vollsythetik gelauft.
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