Mein Name ist Christian und ich komme aus Lienz /Österreich. Werde mich dann auch noch vorstellen
Ich habe zwar keine Shovel mehr sondern einen 47er Knucklehead Bobber.. Hoffe aber trotzdem das ihr mir bei meinem Problem helfen könnt.Ich habe nach einem Riss im vorderen Zylinderkopf(Moped ist mit den orig. Köpfen bei mir nie gelaufen) die Knuckle auf S&S Köpfe umgebaut.1000km ist sie auch sehr schön gelaufen bis sie dann angefangen hat zu zicken. Der Grund... Öl im Ansaugtrakt. Die S&S Köpfe werden wie auch die originalen OHNE Ventilschaftdichtungen betrieben. Sollte eigentlich so funzen. Bei mir nicht. Also die Köpfe zerlegt und mit Viton Schaftdichtungen nachgerüstet. 200km super gelaufen, dann wieder das selbe Problem. Jede Menge Öl im Brennraum.Das beste daran ist ja das in den Köpfen nur minimal Öl rumschwirrt... Die Motorentlüftung sollte auch funktionieren. Das Öl wird schön von der KW. Seite(kein Öl in der Kurbelwelle) durch das Brathergear in die Steuerseite gedrückt und dort wieder abgepumpt. Auch der Rücklauf von den Köpfen durch die Stösselführungen usw. ist frei... Ölpumpe ist eine originaler Nachbau von W&W wie sie damals verbaut wurden.. Mir fehlt der Plan..
Hat irgendjemand noch eine Idee warum Öl im Ansaugtrakt ist?
Wie gesagt.. Köpfe sind neuwertig.
Danke Christian
wenn neue und korrekt eingesetzte Ventilschaftdichtungen nicht abdichten, kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben, nämlich dass das Spiel zwischen Ventilschaft und -führung zu groß ist.
Das kann auch bei neuen Zubehörköpfen durchaus mal der Fall sein.
Hallo Dieter,
Genau das habe ich mir auch gedacht...Aufgrund der Tatsache dass die Köpfe aber neu sind eigentlich ausgeschlossen. Wenn ich die Ventile in den Schäften bewege kommt mir das Spiel in der Tat aber zu groß vor. Werde das mit meinem Zulieferer dann mal als erstes abklären.
Vielen Dank erstmal für deinen Tipp Dieter!
Christian
Servus,
Ohne die Dichtungen waren an allen Ventilen Ölspuren zu sehen. Nach dem Einbau der Schaftdichtungen nur noch an den Einlass.Wie schon geschrieben ist nur sehr wenig Öl in den Bechern.Habe auch mal die Stösselgehäuse abgeschraubt und in die Rücklauflöcher Öl gefüllt.. Beim Durchklicken per Hand wird selbiges schön nach unten gesogen. Man hört dann auch ein Unterdruckgeräusch bzw. Sauggeräusch. Das Öl von den Köpfen muss ja auch durch das Breathergear, richtig??
Danke Christian
Wenn Du an den Ventilen/Führungen Spiel fühlst - je nach Sensibilität - ist es meist zu viel. Die sollten nur auf- und abflutschen. Da gehts um hundertstel mm.
Ansonsten sollten die Dinger auch ohne zusätzliche Dichtungen kaum Öl verbrennen. Auch Shovels hatten bis ~78/79? keine.
Insofern hält die Kombi Gussführungen/OE bzw. Std. Manley Ventile sehr lang.
Die bekannten Ampco45 Führungen waren bei mir immer sehr kurzlebig.
Abgesehen, dass Knuckles quasi Unterdruck in den Stösselcovern brauchen, also gut dicht sein müssen, gabs doch auch die Geschichte mit den großen Rockerboxmuttern den Ölzufluß einzustellen. Denke, das war auch bei den späten Knuckles noch so. In OE Manuals, als auch im "Easyriders Tech Tips Vol. 1"m, ist das gut beschrieben.
Gruß
Noch immer schwer erziehbar und unbeugsam.
Ansonsten:
Mechaniker, der; Subst.;(me/cha/ni/ker): Jemand der auf Grundlage ungenauer und irreführender Angaben Präzisionsratearbeit leistet.
s.a.: Hexer, Zauberer
Hallo zusammen,
Habe im Palmer Buch eine Tabelle mit Bemaßungen gefunden... Unter anderem auch das Ventilspiel 0.004 bis 0.006 inch soll es haben. Das wären ca. 0.10 bis 0.15 Zehntel... das ist meiner Meinung nach viel. Ich dachte da eher an Hundertstel..
Werde das wie gesagt mal abklären..
Danke für eure Hilfe bis hierhin,
Christian
ron hat geschrieben:Wenn Du an den Ventilen/Führungen Spiel fühlst - je nach Sensibilität - ist es meist zu viel. Die sollten nur auf- und abflutschen. Da gehts um hundertstel mm.
Ansonsten sollten die Dinger auch ohne zusätzliche Dichtungen kaum Öl verbrennen. Auch Shovels hatten bis ~78/79? keine.
Insofern hält die Kombi Gussführungen/OE bzw. Std. Manley Ventile sehr lang.
Die bekannten Ampco45 Führungen waren bei mir immer sehr kurzlebig.
Abgesehen, dass Knuckles quasi Unterdruck in den Stösselcovern brauchen, also gut dicht sein müssen, gabs doch auch die Geschichte mit den großen Rockerboxmuttern den Ölzufluß einzustellen. Denke, das war auch bei den späten Knuckles noch so. In OE Manuals, als auch im "Easyriders Tech Tips Vol. 1"m, ist das gut beschrieben.
Gruß
Da ist nix an den Wellen einzustellen...schon gar nicht bei S+S Köppen
Krampal0650 hat geschrieben:... Unter anderem auch das Ventilspiel 0.004 bis 0.006 inch soll es haben. Das wären ca. 0.10 bis 0.15 Zehntel...
bauluemmel hat geschrieben:0,1 bzw 0,15 Zehntel sind ja 1 bzw. 1,5 Hundertstel....
0,004" = 0,1016 mm
0,006" = 0,1524 mm
Das kommt mir ehrlich gesagt auch etwas viel vor. Ein Drittel davon fürs Einlassventil und einen Tacken mehr für das Auslassventil würde ich spontan sagen.
OK.. Habe mich wohl falsch ausgedrückt bzw. wurde das falsch verstanden.. 0,15 sind schon 15 Hundertstel. Ich dachte aber eher das das Spiel unter einem Zehntel also ca. 0,06 bis 0,08 oder so sein sollte.Aber egal.. Wie geschrieben werde ich das mal abklären lassen.
Christian
ron hat geschrieben:Wenn Du an den Ventilen/Führungen Spiel fühlst - je nach Sensibilität - ist es meist zu viel. Die sollten nur auf- und abflutschen. Da gehts um hundertstel mm.
Ansonsten sollten die Dinger auch ohne zusätzliche Dichtungen kaum Öl verbrennen. Auch Shovels hatten bis ~78/79? keine.
Insofern hält die Kombi Gussführungen/OE bzw. Std. Manley Ventile sehr lang.
Die bekannten Ampco45 Führungen waren bei mir immer sehr kurzlebig.
Abgesehen, dass Knuckles quasi Unterdruck in den Stösselcovern brauchen, also gut dicht sein müssen, gabs doch auch die Geschichte mit den großen Rockerboxmuttern den Ölzufluß einzustellen. Denke, das war auch bei den späten Knuckles noch so. In OE Manuals, als auch im "Easyriders Tech Tips Vol. 1"m, ist das gut beschrieben.
Gruß
Da ist nix an den Wellen einzustellen...schon gar nicht bei S+S Köppen
Gruß
Das gabs scheinbar nur bis'39 wie ich gerade hier:
Noch immer schwer erziehbar und unbeugsam.
Ansonsten:
Mechaniker, der; Subst.;(me/cha/ni/ker): Jemand der auf Grundlage ungenauer und irreführender Angaben Präzisionsratearbeit leistet.
s.a.: Hexer, Zauberer