bei der Einstellung des Ausrücklagers hab ich einen Knoten
in den Gehirnwindungen.
Wenn die Einstellschraube an der Kupplung reingedreht wird, drückt die Ausrückstange auf das Ausrücklager und dadurch schwenkt der Ausrückhebel (wenn man vor der Kupplung sitzt) nach rechts und dadurch hebt sich (sofern man eine Suicide Kupplung hat) das Kupplungspedal. Ich drehe also die Einstellschraube an der Kupplung soweit rein bis der Pedalweg ausreicht, um gut auszukupplen und bei durchgetretener Kupplung der optimale Ausrückweg erreicht wird.
Ich hoffe ich hab das einigermassen erklärt.
Aber nun das Problem - so steht ja das gesamte System unter Druck (wenigstens mit dem Gewicht des Kupplungspedals) und dreht dann nicht das Ausrücklager ständig?
Wo mache ich einen Fehler oder ist das alles korrekt?
Mir ist innerhalb kurzer Zeit das 2te Ausrücklager eingelaufen
Eine weitere Frage: wieviel Ausrückweg braucht es, um gut auszukuppeln.
Pedal durchtreten, so zieht es den Ausrückhebel nach vorne. Der Ausrückhebel drückt mit dem Ausrückfinger auf die Ausrückstange und die auf die Druckplatte und die Federn, die die Kupplungsbeläge zusammendrücken, sodass diese gelöst werden und auskuppeln.
Mich interessiert der Pedalweg und den daraus resultierenden Ausrückweg, den die Ausrückstange macht, um die Kupplungsbeläge freizugeben.
Bei mir ist der eingestellte Pedalweg locker 6-7 cm und der Ausrückweg ist nicht mehr als ein paar Millimeter (ca. 5mm) und der reicht gerade so aus, um einigermassen auszukuppeln.
irgendwie ein schlechtes Verhältnis, oder?
Gruss
Claus