hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Moderator: Gerry

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nobbe hell
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hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von nobbe hell »

hmmm

seit radlagerlagererneuerung meines softtail-scheibenrades löst sich die hinterachsschraube nach 20 km und versucht sich davonzumachen, ist keine gute idee,meine ich.

habe das radlager sauber eingebaut, die achsschraube mal von links,mal von rechts angebaut, noch keine besserung.

einzig allein tippe ich mal auf das distanzstück zwischen den lagern, das hat ca. weiß nicht, ich spürs mit den fingern,,,hmmm sicher 1mm spiel.

nach recherche sollte das distanzstück weinger spiel haben.

liegt da der hund begraben?

nobbe
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shovelfauli
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von shovelfauli »

nobbe hell hat geschrieben:einzig allein tippe ich mal auf das distanzstück zwischen den lagern, das hat ca. weiß nicht, ich spürs mit den fingern,,,hmmm sicher 1mm spiel.
Hi Nobbe,

hast du Kegelrollenlager oder Kugellager?
Das Distanzstück darf gar kein Spiel haben, sondern die Lager!

Bei Kegelrollenlagern würde ich erstmal folgendes machen:

Du ziehst die Lager mit 65Nm gegen die Distanzhülse fest. Das Rad würde ich dazu ausbauen, weil die Klemmung der Schwinge dabei stört und das Ganze ja noch nicht richtig ausdistanziert ist. Dazu brauchst du natürlich noch ein paar Spacer, oder eine kürzere Achse. Ich habe dazu meine Vorderachse benutzt.

Danach überprüfst du das Spiel der Lager: Sie dürfen weder Klemmen, noch spürbar Spiel haben. Die genauen Meßwerte habe ich jetzt nicht im Kopf - lass' erst mal dein Gefühl sprechen :P

Aber Achtung: ich habe Doppellippen-Dichtringe und die haben so stark geklemmt, daß ich mit dem "Ich fühle mal das Spiel und die Leichtläufigkeit der Lager" nicht weit gekommen wäre.

Bei Kugellagern dürfte es eigentlich nicht viel anders laufen.


Gruß
Fauli
Zuletzt geändert von shovelfauli am 06.06.2009, 10:23, insgesamt 1-mal geändert.
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shovelfauli
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von shovelfauli »

:roll:
nobbe hell
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von nobbe hell »

hi fauli,

habe kugellager, habe es auch so eingebaut wie von dir beschrieben,(schon vorher, aber danke nochmal für die bestätigung)
rad draussen, ordentlich mit unterlagscheiben und viel kraft angezogen,
hmmmmm und das mindestens dreimal--keine besserung hmmm

es gibt ja verschiedene Nabenhülsenlängen, so heißen die dinger glaube ich, da muß ich mal nachhaken.

da sich das alte kugellager richtig verabschiedet hat( kleine teile ) vielleicht hat diese nabenhülse auch etwas an länge verloren,sprich abgeschliffen?

danke für die antwort, maybe bis morgen

nobbe
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rainer_aus_ulm
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von rainer_aus_ulm »

nobbe hell hat geschrieben:hi fauli,
....habe kugellager....
nobbe
:shock:

Und ich dachte seit Einführung der Scheibenbremsen gibt es keine Kugellager als Radlager mehr ...

rainer
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shovelfauli
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von shovelfauli »

nochmal laut Gedacht:
Bei Kugellagern darf die Hülse laut meinem technischen Verständnis heraus eigentlich kein Spiel haben. Alles was du in Richtung Hülse drückst, ist kontraproduktiv, weil die Kugeln an den Rand der Laufrille gedrückt werden.
Aber mit Lagern kenne ich mich nicht so aus, vielleicht ist das ja in einem gewissen Rahmen ja auch gewollt, je nach Lagerluft.

Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, daß der Grund für die sich lockernde Mutter eine sich mitdrehende Achse ist, dann würde ich auch sagen, daß es eigentlich nur an den Lagern liegen kann, die sich nicht ordentlich frei drehen und die Achse mitnehmen - ODER: Klemmt die Mutter richtig, weil das Gewinde nicht lang genug ist?

Du sagst, du hast die Achse schon in der Richtung getauscht? Ich würde die Mutter bei Rechtsgewinde nur links fahren.


Problem lösen! Regen abbestellen! Morgen PES!
und los:!: :D


Gruß
Fauli
PS.: Der TÜV sieht bei Radachsenmuttern gern eine Sicherung. ? :wink:
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trybear
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von trybear »

Tach Fauli,

Mit den Lagern hast Du meiner Meinung nach völlig recht: Buchse zwischen den Lagern sollte leichten Schiebesitz haben, alles andere zerstört früher oder später, warscheinlich eher früher, jedes Rillenlager wieder.

In den Radnaben gibts normalerweise ein Festlager, dass gegen den Grund oder einen Absatz eingbaut wir und ein Lager, was sich je nach Länge der Distanzbuchse irgendwo auf der anderen Seite in der Passung seinen Platz sucht.

Ich könnte mir daher vorstellen, dass das eine Lager noch nicht richtig sitzt???
Oder mit der falschen Seite angefangen???

Mit der Achseneinbaurichtung und dem Muttergewinde dürfte es ziemlich eagl sein, wie rum das eingabut wird, da es keine mitdrehende Achse ist.

Bei drehenden Achsen wäre das natürlich zu beachten.

LG
Shovelpeter
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von Shovelpeter »

Hi zusammen,

die Achse wird über die Unterlegscheiben, Schwinge, Spacer, Lagerinnenringe und die Distanzhülse zwischen den Lagerinnenringen verspannt. Keinesfalls über die Lager selbst, das zerstört sie. Beim Kegelrollenlager wird das Spiel der kegeligen Lager über die Distanzhülse eingestellt, beim Rillenkugellager ergibt sich das Axialspiel durch das Lager selbst (vermutlich kann man da auch noch was mit der Hülse machen, aber das ist schwer zu realisieren). Wenn die Lagerinnenringe über die Kugeln mit dem Außenring verspannt werden (Hülse zu kurz), wird das das Lager in kurzer Zeit killen. (Wobei ich mich wie Rainer frage, wer heutzutage noch Rillenkugellager in Radachsen verbaut...).
Das die Mutter sich löst, liegt entweder an der zu geringen Vorspannung oder daran, das Teile sich mitdrehen und die Vorspannung aufheben.

Gruß, Peter
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trybear
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von trybear »

Tach, Peter,
(Wobei ich mich wie Rainer frage, wer heutzutage noch Rillenkugellager in Radachsen verbaut...).
alle Japaner bauen grundsätzlich Rillenlager als Radlager ein.
Auch BMW , die früher ja auch Kegelrollenlager eingebaut haben, bauen ab ca. Mitte der 80er wieder Rillenlager ein. Das muß so ab dem Modell R80/85 in Gussrädern gewesen sein.
HD übrigens bei vielen aktuellen Modellen auch.
LG
Shovelpeter
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von Shovelpeter »

Hi Trybear,

danke für die Aufklärung (muss mir wohl doch mal eine Twin Cam zum auseinandernehmen besorgen :-))

Gruß, Peter
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trybear
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von trybear »

naja, wenn Du Dir das unbedingt an tun willst....manchem graut ja vor garnix :wink:
nobbe hell
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von nobbe hell »

okay, okay,,, rainer aus ulm,,,sind kegelrollenlager,,,,habe mich wahrscheinlich im frust der 4 paulaner wegen dem pes in waldsee,
falsch ausgedrückt... :twisted:
ja die steckachse hat an irgendeiner buchse geschliffen,hat sich dadurch gedreht, nicht immer, und so hat sich die mutter gelöst.

so in etwa,,,wie das passieren konnte ,keine ahnung, vielleicht beim 3-maligen ein und ausbau irgendetwas verhunzt,,,shit happens-

:( n o b be :shock:
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rainer_aus_ulm
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Re: hinterradachse und eine wandernde mutter ?

Beitrag von rainer_aus_ulm »

Moin,

ich fragte damals weil mit Kegelrollenlagern wäre mir persönlich die Fehlerquelle sofort klar gewesen, siehe Trybear, Peter`s Antwort.

rainer
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