Hallo,
meine Federn im Ausrückmechanismus der Zündung haben sich verabschiedet. Leider haben sie die Schraube (OEM3570, bzw. W&W 12293) gleich mit abgerissen und zwar so, dass vom Gewinde noch ca 8mm tief und fest in der Nockenwelle verbleiben .
Hat jemand ne Idee wie ich diese wieder herausbekomme?
Hallo,
habs heut noch mit WD40 eingesprüht. Werd mir morgen nen kleinen Kreutzmeisel basteln. Vielleicht kann ich ne kleine Kerbe in die Schraube eindrücken so das ich mit nem Schraubenzieher drann kann.
Also ich würde da keine Kerbe reinhauen, bzw. es versuchen. Damit haust Du doch auf die Schraube von oben und stauchst eventuell die Gewindeflächen und ein Drehen wird dann noch schwieriger.
Wenn schon schlagen, dann würde ich versuchen, die Schraube durch schlagen in die Drehrichtung zu lösen.
Den Tipp von Holzlenker würde ich aber auch nicht außer Acht lassen....scheiß Schraubensicherungen in flüssiger Form.
Hy,
Wärme schaft schon viel, nur pass auf das der Simmerring nicht
durchgebraten wird(Rest schön kühlen). Mit ner Kerbe stauchst du die Schraube und Sie klemmt besser als vorher. Besser wäre mit einem Dremel und mini Trennscheibe (vorrausgesetzt du kommst dran) fals alles nicht hilft nimm dir viel Zeit zum ankörnen, schief gebohrt ist noch übler.
wenn ich FXSTC richtig verstanden habe so steckt der Rest der Schraube IN der Nockenwelle und schaut nicht raus.
Notfalls muss er es ausbohren und das Gewinde vorsichtig nachschneiden. Besondere Zentrierung bzw. Rundlauf braucht die Schraube ja nicht, da sie ja nur den Ausrückmechnismus auf die Nockenwelle drückt. Rundlauf des Ausrückmechanismus wird ja durch die Auflage auf der Nockenwelle gewährleistet. Ich hab auch mal (durch "Anfängerblödheit") dasselbe Maleur und auf diesen Weg gelöst. Die Ersatzschraube eierte viele Jahre vor sich hin ohne einen negativen Einfluss auf die Kontaktzündung zu haben.
Moin, das ist ein Shyce-Problem, das gerne auch beim kraftvollen Lösen der Schraube auftritt - der KOpf reißt ab wie nix.
Hab da mal mit dem kleinsten Dremel-Bohrer quasi ne Nut gefräst und das dann mit nem Schraubendreher raus bekommen.
Mann was war ich erleichtert.
Das Verhältnis vom Sechskannt-Kopf zur Schraube ist einfach nur bekloppt.
Die Ersatzschraube dann von Accel gekauft, mit Kupferpaste eingesetzt und seit dem keine Probleme mehr.
Versuchs mit dem kleinsten Bohrer/ Nut fräsen und viel Wärme, wenn der kleinste Linksausdreher nicht funktioniert.
Das ist eigentlich das richtige Werkzeug dafür, nur kommt man da nicht immer gut ran.
Viel Erfolg. Maruski
79er FX1200; SR500; RM-Z250; RM-Z 450
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Mahlzeit Männer,
Schraube ist drausen. Hab mir aus einem alten Bohrer einen Meisel (Spitzer Keilwinkel) geschliffen und durch leichtel schrägschlagen dat Teil gelöst. Ich bezweifle das dort Loctite oder ähnliches Klebemittel zum Einsatz gekommen ist.
Es war tatsächlich so, wie es Landmark geschrieben hat, dass der Schraubenrest in der Nockenwelle versenkt war.
@ Holzlenker
Wie das passiert ist kann ich mir nur so vorstellen, dass die Federn der Gewichte gerissen sind und diese dann wild und unkontroliert umhergeflogen sind, eventuell irgendwas blockiert hat und somit die Schraube abgerissen hat. Äußerlich ging der Karren mit einem lauten Knall (Fehlzündung) aus und war nicht mehr zu beleben.
Hab mir mal neue Teile bestellt und werde zum Einbau mit Sicherheit die eine oder andere Fragen haben. die erste mal vorab:
Muß der Ausrückmechanismus in irgendwelcher Art geschmiert werden?
ich dachte das die Schraube beim Ausbau abgerissen ist...sie wurde also vonm Fliehkraftregler terminiert...
Mach beim Einbau an die Bolzen Kupfer oder Anti-Seize Paste und achte beim Aufsetzen des Fliehkraftreglers auf die richtige Stellung...hinten ist ein kleiner Spannstift, der muß in die Nut der Nockenwelle und der Nocken gehört mit der abgeflachten Seite auf einen zweiten Spannstift...
Ciao Lutz
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)