hätt ich's nicht mit eigenen Augen gesehen, ich weiß nicht ob ich's geglaubt hätte... Komme Vorgestern in meine Werkstatt und wollte den Shovel ein bißchen zur Seite schieben. - Soweit der Plan...da ließ sich aber nix schieben.
Nach kurzer Überlegung "Irgendwo ein Schloss vergessen?!" erster Versuch - Bremse fest? Aufgebockt...Vorderrad dreht...Hinterrad nicht. Bremsleitung hinten mal abgeschraubt um zu testen ob vielleicht der Fußbremszylinder nicht freigibt. - Hinterrad dreht nicht.
Trennt die Kupplung? - Trennt. Lässt sich durchkicken, allerdings bei eingelegtem Gang und gezogener Kupplung nicht. Kerzen raus...keine Änderung.
Da kam dann schon der Verdacht das was eingefroren ist..."Tzz...aber was soll'n da einfrieren?!"
An der Kette entlang gesucht ob vielleicht irgendwas (ne Schraube oder weiß der Geier) draufgefallen ist und nun blockiert ... nix. Alles in Butter.
Getriebeölablassschraube raus....nix...null...nach einiger Zeit... Trrooooooopf.... ein Wassertropfen. Einfüllschraube auf...da suppte mir das Öl entgegen. Allerdings sah das aus wie brandneu...also nich die übliche alte Plörre.
Dann hab ich dem Getriebe mit Heizstrahler und Heißluftpistole eingeheizt und nach kurzer Zeit tröpfelte mir klares Wasser entgegen. Nach ner Weile dann schmodderiges Öl und ich konnte das Ritzel wieder frei drehen.
Da hat sich der Wasser/Öl Mix der sich die Saison über im Getriebe sammelt getrennt, und da Öl bekanntlich auf Wasser schwimmt, hat sich unten im meinem Getriebe ein schöner Eisklumpen gebildet der irgendwas blockiert/eingefroren hat.
Ist mir in all den Jahren noch nicht passiert. Immer mal wieder was Neues an den alten Eimern.
Gruß,
Gerry