Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Moderator: Gerry
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uniquesolutions
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Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Hallo zusammen
Ich bin neu in diesem Forum, fahre aber schon seit 25 Jahren Motorrad wo von die letzten 10 auf einer Sportster respektive einer TwinCam Springer Classic. Nun habe ich Nachwuchs bekommen und wollte eigentlich an meine Springer ein Beiwagen anbauen. Da gibt es tolle Produkte von V-Triebwerke. Leider ist es so, dass wir in der Schweiz sehr restriktive Vorschriften haben und wenn eine Zulassung erteilt wird, dann über eine Einzelabnahme die mich bis zu € 10'000 kosten kann. Da kann und will ich nicht ausgeben.
Nun will sich ein Bekannter von mir von seinem in der Schweiz zugelassenen Oldie-Gespann trennen. Es ist eine 1970 FLH mit Beiboot. Der Motor und die Kupplung wurden vor rund 7 Jahren total revidiert. Ich frage mich nun wie alltagstauglich dieses Gefährt ist. Ich fahre im Jahr zwischen 10'000 und 15'000 Kilometer über Pässe oder auch mal lange Etappen von 1'000 km am Tag. Das Gespann würde mein einziges Motorrad sein mit dem ich mich dann bewege. Das Fahrzeug muss also für meine Bedürfnisse auch tauglich sein.
Man hört auch einiges Negatives über die Shovel-Motoren und Ihre Zuverlässigkeit. Manche behaupten beladen könne ich nicht mal von Chur nach Lenzerheide Fahren (1000 Höhenmeter auf 20 Kilometer) ohne, dass ich danach die Kopfdichtung machen müsste. Öl werde Literweise verbraucht usw.
Was ist Euer Ratschlag an mich?
Ich bin gespannt, von Euch erfahrenen „Alteisen-Fahrern“ zu lesen.
Herzliche Grüsse aus den Schweizer Bergen.
Roger
http://i21.photobucket.com/albums/b251/ ... son002.jpg
http://i21.photobucket.com/albums/b251/ ... son001.jpg
http://i21.photobucket.com/albums/b251/ ... son003.jpg
Ich bin neu in diesem Forum, fahre aber schon seit 25 Jahren Motorrad wo von die letzten 10 auf einer Sportster respektive einer TwinCam Springer Classic. Nun habe ich Nachwuchs bekommen und wollte eigentlich an meine Springer ein Beiwagen anbauen. Da gibt es tolle Produkte von V-Triebwerke. Leider ist es so, dass wir in der Schweiz sehr restriktive Vorschriften haben und wenn eine Zulassung erteilt wird, dann über eine Einzelabnahme die mich bis zu € 10'000 kosten kann. Da kann und will ich nicht ausgeben.
Nun will sich ein Bekannter von mir von seinem in der Schweiz zugelassenen Oldie-Gespann trennen. Es ist eine 1970 FLH mit Beiboot. Der Motor und die Kupplung wurden vor rund 7 Jahren total revidiert. Ich frage mich nun wie alltagstauglich dieses Gefährt ist. Ich fahre im Jahr zwischen 10'000 und 15'000 Kilometer über Pässe oder auch mal lange Etappen von 1'000 km am Tag. Das Gespann würde mein einziges Motorrad sein mit dem ich mich dann bewege. Das Fahrzeug muss also für meine Bedürfnisse auch tauglich sein.
Man hört auch einiges Negatives über die Shovel-Motoren und Ihre Zuverlässigkeit. Manche behaupten beladen könne ich nicht mal von Chur nach Lenzerheide Fahren (1000 Höhenmeter auf 20 Kilometer) ohne, dass ich danach die Kopfdichtung machen müsste. Öl werde Literweise verbraucht usw.
Was ist Euer Ratschlag an mich?
Ich bin gespannt, von Euch erfahrenen „Alteisen-Fahrern“ zu lesen.
Herzliche Grüsse aus den Schweizer Bergen.
Roger
http://i21.photobucket.com/albums/b251/ ... son002.jpg
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R.F.A.H.F
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
hallo roger !!
erstmal willkommen hier im shovel forum.
zum zweiten muss ich sagen, schöner gepflegter Shovel !!
ich muss aber gestehen dass ich kein gespannfan bin- aber die abgebildete kiste würde mir ja schon solo super gefallen !!
ein guter shovel macht alles mit !!
so ein käse, kopdichtung... ölverbrauch.... wieso denn ?
es wird vielleicht mit original leistung nicht so der hit sein in 20km auf 1000 höhenunterschied zu krabbeln, aber technisch ist das möglich und der motor wird auch im tal anschliessend genau so trocken und sauber sein wie vor der tour !!
lass dich von diesen meinungen nicht abschrecken- aber es muss grundsätzlich einer mitkommen der sich mit alten öfen auskennt und die schwachstellen kennt.
ein motoraufbau.. ist nicht gleich ein motoraufbau....
kommt drauf an WER es mit WELCHEN komponenten und mit WIEVIEL sachverstand das gemacht hat !!
ansonsten geb ich dir jetzt schon grünes Licht !!
was soll denn das gespann kosten ???
Gruss aus Bayern, Grame
erstmal willkommen hier im shovel forum.
zum zweiten muss ich sagen, schöner gepflegter Shovel !!
ich muss aber gestehen dass ich kein gespannfan bin- aber die abgebildete kiste würde mir ja schon solo super gefallen !!
ein guter shovel macht alles mit !!
so ein käse, kopdichtung... ölverbrauch.... wieso denn ?
es wird vielleicht mit original leistung nicht so der hit sein in 20km auf 1000 höhenunterschied zu krabbeln, aber technisch ist das möglich und der motor wird auch im tal anschliessend genau so trocken und sauber sein wie vor der tour !!
lass dich von diesen meinungen nicht abschrecken- aber es muss grundsätzlich einer mitkommen der sich mit alten öfen auskennt und die schwachstellen kennt.
ein motoraufbau.. ist nicht gleich ein motoraufbau....
kommt drauf an WER es mit WELCHEN komponenten und mit WIEVIEL sachverstand das gemacht hat !!
ansonsten geb ich dir jetzt schon grünes Licht !!
was soll denn das gespann kosten ???
Gruss aus Bayern, Grame
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Hallo Roger
Willkommen im Forum.
Habe vor 5 Jahren eine Dolomiten-Tour gemacht und 6 Pässe an
einem Tag gefahren.Letztes Jahr Großglockner rauf und runter alles
ohne Probleme und ohne Ölverlust.
Ok die Serpentienen strengen schon an aber eher den Fahrer nicht das Moped.
Gruß Martin
Hab gerade gesehen hat ja noch Original-Bremsen das kann Berg ab schon
schwierig werden.
Willkommen im Forum.
Habe vor 5 Jahren eine Dolomiten-Tour gemacht und 6 Pässe an
einem Tag gefahren.Letztes Jahr Großglockner rauf und runter alles
ohne Probleme und ohne Ölverlust.
Ok die Serpentienen strengen schon an aber eher den Fahrer nicht das Moped.
Gruß Martin
Hab gerade gesehen hat ja noch Original-Bremsen das kann Berg ab schon
schwierig werden.
Je älter der Bock, desto härter das Horn!
- holzlenker
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Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Jaggomo hat geschrieben: Hab gerade gesehen hat ja noch Original-Bremsen das kann Berg ab schon
schwierig werden.
schwierig...würde eher sagen: flott
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Hatte früher (vor Dolomiten-Tour)hinten auch den 1 Kolben-Bananensattel.
Nach jeder Bergabfahrt länger als 5Km war es mit der Hinterbremse vorbei.
Stimmt schon wird irgendwie flott.

Nach jeder Bergabfahrt länger als 5Km war es mit der Hinterbremse vorbei.
Stimmt schon wird irgendwie flott.
Je älter der Bock, desto härter das Horn!
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
ok... auf die bremsen habe ich nicht gedacht- aber der beiwagen verzögert ja auch noch mit und ausserdem: WER BREMST VERLIERT !!!
immer schön auch die nächsten bergab kurven überschauen !!
gute bremsen kosten kein vermögen ( muss ja nicht immer RST und PM sein- ne saugute bremsanlage von Nissin oder Brembo und du hast keine probleme mehr !!°
Gruss Grame
immer schön auch die nächsten bergab kurven überschauen !!
gute bremsen kosten kein vermögen ( muss ja nicht immer RST und PM sein- ne saugute bremsanlage von Nissin oder Brembo und du hast keine probleme mehr !!°
Gruss Grame
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Moin,
@Jaggomo: Neenee nix Originalbremse: bis 1971 -> Seilzugtrommel vorn!
Sieht allerdings aus wie eine späterer Originalbremssattel und das da durchaus Verbesserungspotential vorhanden ist stimme ich zu.
@Roger: Im Mai hab ich meine 71er FLH 19 Jahre und meine Erfahrung ist, das der Motor selbst wenig Ärger macht. Sofern du ihm etwas "Aufmerksamkeit" gibst. Z.B.: ordentliches Warmfahren, bei Kontaktzündung: Zündung einstellen, regelmäßiges Schmieren der Unterbrechernocke und der Fliehkraftgewichte (kannst natürlich auch eine elektronische Zündung einbauen und gut ist). Irgendwann, nach 80-120tsd km ist i.d.R. eine Motorüberholung fällig.
Bei der Kupplung ist das Originallager nicht optimal, lässt sich aber relativ kostengünstig auf das Big-Fix Lager umrüsten.
Das Originalgetriebe hielt bei mir ca. 80tsd. Km ab der letzten Überholung. Hab dann auf ein anderes Getriebe (war damals sehr günstig) umgerüstet. Vielleicht gibt ja noch Jemanden aus dem Forum der ein Statement zum Getriebe abgibt.
Was Ärger machen kann, ist eine (durch Vorbesitzer) "reparierte" Elektrik, da würde ich nachschauen, ob die Kabel ordentlich verlegt sind und nicht irgendwo durchscheuern können. Passiert gern nachts "in the middle of nowhere"
Falls noch der Originalkabelbaum drin ist, kann man mittelfristig auch über einen neuen Kabelbaum nachdenken.
Einen Kickstarter nachzurüsten (ist nicht zu erkennen ob einer dran ist) ist auch nicht das Dümmste. Falls der E-Starter mal nicht will bekommt man die Karre wenigstens wieder in Wallung.
Das so ein Shovel eine Ausgeburt der Unzuverlässigkeit ist kann ich nicht bestätigen. Es ist halt kein Neufahrzeug, die Konstruktion und der Bau liegen schon einige Jahrzehnte zurück. Wenn man das beachtet und verschlissene Teile rechtzeitig austauscht bzw. dem Motorrad etwas mehr Aufmerksamkeit zukommenlässt ist ein Shovel ein durchaus zuverlässiges Gefährt das richtig Spass macht.
Gruß!
Landmark
P.S.: Es kann auf jeden Fall nicht schaden die alten Beiträge des Technikforums mal "querzulesen". Ist hilfreich und schärft die Sesibilität in Sachen Shovel-Technik.
@Jaggomo: Neenee nix Originalbremse: bis 1971 -> Seilzugtrommel vorn!
Sieht allerdings aus wie eine späterer Originalbremssattel und das da durchaus Verbesserungspotential vorhanden ist stimme ich zu.
@Roger: Im Mai hab ich meine 71er FLH 19 Jahre und meine Erfahrung ist, das der Motor selbst wenig Ärger macht. Sofern du ihm etwas "Aufmerksamkeit" gibst. Z.B.: ordentliches Warmfahren, bei Kontaktzündung: Zündung einstellen, regelmäßiges Schmieren der Unterbrechernocke und der Fliehkraftgewichte (kannst natürlich auch eine elektronische Zündung einbauen und gut ist). Irgendwann, nach 80-120tsd km ist i.d.R. eine Motorüberholung fällig.
Bei der Kupplung ist das Originallager nicht optimal, lässt sich aber relativ kostengünstig auf das Big-Fix Lager umrüsten.
Das Originalgetriebe hielt bei mir ca. 80tsd. Km ab der letzten Überholung. Hab dann auf ein anderes Getriebe (war damals sehr günstig) umgerüstet. Vielleicht gibt ja noch Jemanden aus dem Forum der ein Statement zum Getriebe abgibt.
Was Ärger machen kann, ist eine (durch Vorbesitzer) "reparierte" Elektrik, da würde ich nachschauen, ob die Kabel ordentlich verlegt sind und nicht irgendwo durchscheuern können. Passiert gern nachts "in the middle of nowhere"
Einen Kickstarter nachzurüsten (ist nicht zu erkennen ob einer dran ist) ist auch nicht das Dümmste. Falls der E-Starter mal nicht will bekommt man die Karre wenigstens wieder in Wallung.
Das so ein Shovel eine Ausgeburt der Unzuverlässigkeit ist kann ich nicht bestätigen. Es ist halt kein Neufahrzeug, die Konstruktion und der Bau liegen schon einige Jahrzehnte zurück. Wenn man das beachtet und verschlissene Teile rechtzeitig austauscht bzw. dem Motorrad etwas mehr Aufmerksamkeit zukommenlässt ist ein Shovel ein durchaus zuverlässiges Gefährt das richtig Spass macht.
Gruß!
Landmark
P.S.: Es kann auf jeden Fall nicht schaden die alten Beiträge des Technikforums mal "querzulesen". Ist hilfreich und schärft die Sesibilität in Sachen Shovel-Technik.
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Hi Landmark
Hast recht mit der Trommel
Ist aber so wie es aussieht original HD-Bananen Teil.
Da gibts wirklich besseres.
Gruß Martin
Hast recht mit der Trommel
Ist aber so wie es aussieht original HD-Bananen Teil.
Da gibts wirklich besseres.
Gruß Martin
Je älter der Bock, desto härter das Horn!
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Moin,
speziell in den Bergen würd ich noch drauf achten, dass da die Gespannübersetzung dran ist, sonst muss die Maschine ganz schön ackern...
Gruß uwe
speziell in den Bergen würd ich noch drauf achten, dass da die Gespannübersetzung dran ist, sonst muss die Maschine ganz schön ackern...
Gruß uwe
handshifter forever
- rainer_aus_ulm
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- Registriert: 04.02.2007, 09:01
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Moin,
bin mit meinem Ofen jedes Jahr in den Gebirgen.
Bis zu 20.000 Km im Jahr. Selten die schweizer Alpen denn da ist es mir zu langsam und zu teuer.
1000 Höhenmeter auf 20Km ist ja wohl ein Witz das haben wir schon hier auf der Schwäbischen Alb überall. Ich denke du meinst eher 1000 Höhenmeter auf 2Km Strecke.
Das ist schon sehr mächtig bin ich aber schon in den Pyrenäen gefahren !
Das war die Ausfahrt aus einem Campingplatz
Bei mir ist Motor, Getriebe, Kupplung und Zündung quasi original.
Original ist gut.
rainer
Bis zu 20.000 Km im Jahr. Selten die schweizer Alpen denn da ist es mir zu langsam und zu teuer.
1000 Höhenmeter auf 20Km ist ja wohl ein Witz das haben wir schon hier auf der Schwäbischen Alb überall. Ich denke du meinst eher 1000 Höhenmeter auf 2Km Strecke.
Das ist schon sehr mächtig bin ich aber schon in den Pyrenäen gefahren !
Das war die Ausfahrt aus einem Campingplatz
Bei mir ist Motor, Getriebe, Kupplung und Zündung quasi original.
Original ist gut.
rainer
Absoluter Premium-Babbelkopp. Schwafelweltmeister.
Alter Furz der gerne und oft den Faden verliert.
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uniquesolutions
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Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Hallo zusammen
Ich bedanke mich für eure wertvollen Beiträge. Da weiss ich nun auf was ich achten und welche Frage ich noch vertieft abklären muss. Aber ich denke mal dass ich dieses Gespann ziemlich sicher kaufen werde und es dann kaum mehr erwarten kann, dass es Frühling ist und die Schneeschmelze eingesetzt hat
Herzliche Grüsse
Roger
Ich bedanke mich für eure wertvollen Beiträge. Da weiss ich nun auf was ich achten und welche Frage ich noch vertieft abklären muss. Aber ich denke mal dass ich dieses Gespann ziemlich sicher kaufen werde und es dann kaum mehr erwarten kann, dass es Frühling ist und die Schneeschmelze eingesetzt hat
Herzliche Grüsse
Roger
R.F.A.H.F
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Herzlich willkommen Roger!
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
Ein Shovel ist, wenn er gut in Schuss ist ein alltagstaugliches Motorrad. Du musst nur berücksichtigen, dass die Shoveltechnik keine Reparatur-, Wartungs- und Pflege-Intervalle heutiger Motoren hat, wo man sich lt. Herstellerangaben schon mal 15.000 Kilometer und mehr um nichts kümmern braucht (wer's glaubt ist selber schuld). Dann kannst Du eigentlich nichts falsch machen. Und Dauervollgas mag er auch nicht, dann wird er sauer. Die Bremsen sind gewöhnungsbedürftig, aber ich krieg meinen Bananensattel auch dazu umgehend das Hinterrad zu blockieren - und das ist bekanntermaßen zuviel zum guten Bremsen.
Für einen Kauf nimm jemand mit, der sich auskennt und dessen Leidenschaft sich nicht auf genau das zu kaufende Objekt bezieht. Es werden leider zuviele Blender und Grotten mit frischem Lack angeboten. daher auch der etwas malade Ruf der alten Harleys. Manch einer hat eben auch nicht Kohle / Verstand zur Pflege älterer Schätzchen. Das solltest Du auch für Dich überlegen. Kannst und willst Du das.
Nachtrag:
Wenn es sich um einen Bekannten handelt sollte man aber schon vermuten können, dass er Dich nicht linken wird. Fahr den Ofen mal ne halbe Stunde, dagegen wird er nichts haben wollen - er kann sich ja ins Boot setzen.
Bei Fragen fressen Sie die Packungsbeilage, erschlagen Ihren Vertragshändler oder Importeur oder lassen sich hier im Forum beraten.
Gruß, Christian
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
Ein Shovel ist, wenn er gut in Schuss ist ein alltagstaugliches Motorrad. Du musst nur berücksichtigen, dass die Shoveltechnik keine Reparatur-, Wartungs- und Pflege-Intervalle heutiger Motoren hat, wo man sich lt. Herstellerangaben schon mal 15.000 Kilometer und mehr um nichts kümmern braucht (wer's glaubt ist selber schuld). Dann kannst Du eigentlich nichts falsch machen. Und Dauervollgas mag er auch nicht, dann wird er sauer. Die Bremsen sind gewöhnungsbedürftig, aber ich krieg meinen Bananensattel auch dazu umgehend das Hinterrad zu blockieren - und das ist bekanntermaßen zuviel zum guten Bremsen.
Für einen Kauf nimm jemand mit, der sich auskennt und dessen Leidenschaft sich nicht auf genau das zu kaufende Objekt bezieht. Es werden leider zuviele Blender und Grotten mit frischem Lack angeboten. daher auch der etwas malade Ruf der alten Harleys. Manch einer hat eben auch nicht Kohle / Verstand zur Pflege älterer Schätzchen. Das solltest Du auch für Dich überlegen. Kannst und willst Du das.
Nachtrag:
Wenn es sich um einen Bekannten handelt sollte man aber schon vermuten können, dass er Dich nicht linken wird. Fahr den Ofen mal ne halbe Stunde, dagegen wird er nichts haben wollen - er kann sich ja ins Boot setzen.
Bei Fragen fressen Sie die Packungsbeilage, erschlagen Ihren Vertragshändler oder Importeur oder lassen sich hier im Forum beraten.
Gruß, Christian
Lieber nen Shovel-Vibrator als nen TC-Staubsauger
Kicker rules!
Kicker rules!
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
servus roger,
ich fahre seit 9 jahren ein 1969 shovel gespann mit late shovel motor, 4 kolbenbremsen vorne und hinten und würds nicht um alles in der welt wieder hergeben. absolut alltagstauglich. bin zwar nur ca 50tkm gefahren in der zeit weils die zweitharley ist der kinder wegen .
aber nur einmal zyl.kopfdichtung geblasen und einmal batteriekabel abgerissen .
ich komm aus münchen und wenn wir fahren dann gehts auch ab in die berge und da kann ich dir nix negatives berichten. absolut angenehm zu fahren. waren auch schon in schweden und finnland damit
(superrally) und da wurde sie als transportfahrzeug eingesetzt mit viel gepäck. aber alles easy.
also wenn du sie so behandelst wie man eine alte dame behandelt wird sie dich nicht enttäuschen, aber du hast auch kein renngespann und die fahrleistung mußt du auch relativieren, du hast ja fast eine halbe tonne am bewegen.
also ich kann dir nur den einen rat geben - m,ach es - ich fahr mittlerweile lieber gespann also meine solo FXR, weils mehr laune macht.
servus
Tom
ich fahre seit 9 jahren ein 1969 shovel gespann mit late shovel motor, 4 kolbenbremsen vorne und hinten und würds nicht um alles in der welt wieder hergeben. absolut alltagstauglich. bin zwar nur ca 50tkm gefahren in der zeit weils die zweitharley ist der kinder wegen .
aber nur einmal zyl.kopfdichtung geblasen und einmal batteriekabel abgerissen .
ich komm aus münchen und wenn wir fahren dann gehts auch ab in die berge und da kann ich dir nix negatives berichten. absolut angenehm zu fahren. waren auch schon in schweden und finnland damit
(superrally) und da wurde sie als transportfahrzeug eingesetzt mit viel gepäck. aber alles easy.
also wenn du sie so behandelst wie man eine alte dame behandelt wird sie dich nicht enttäuschen, aber du hast auch kein renngespann und die fahrleistung mußt du auch relativieren, du hast ja fast eine halbe tonne am bewegen.
also ich kann dir nur den einen rat geben - m,ach es - ich fahr mittlerweile lieber gespann also meine solo FXR, weils mehr laune macht.
servus
Tom
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
hallo
fahre auch gespann und bin voll auf zufrieden
1340 org mit uralbeiwagen
http://www.shovel-head.com/photos/bikes/140806/10gr.jpg
fahre auch gespann und bin voll auf zufrieden
1340 org mit uralbeiwagen
http://www.shovel-head.com/photos/bikes/140806/10gr.jpg
Gruss aus FRANKEN
Jürgen
http://www.bundesland-franken.de/
Die Zuverlässigkeit hängt nicht vom Fahrzeug ab, sondern vom Besitzer!!!
Jürgen
http://www.bundesland-franken.de/
Die Zuverlässigkeit hängt nicht vom Fahrzeug ab, sondern vom Besitzer!!!
Re: Ist ein Shovel-Gespann alltagstauglich?
Hallo Roger, zur Zuverlässigkeit einer Shovel wurde schon genug gesagt, zum Gespannbetrieb habe ich einiges zu erzählen. Ich fahre einen sehr niedrigen Eigenbau (kannste bei Bikefeatures anschauen).
Generell kann ich nur sagen Beiwagenmotorradfahren ist absolut geil, schönes gemütliches Prötteln auf Landstrassen, zwischendurch mal das Rädchen lüften, einfach eine neue andere Art Mororrad zufahren. Aber es ist definitiv anders, daher kann ich mir nicht vorstellen auf ein "normales" Motorrad zu verzichten. Gespannfahren ist einfach ein anstrengendes Geruder besonders in den Bergen, jede Kurve ist mit Kraft verbunden. Rushhours lernt man auch zu hassen, Staus alles eine Pein für einen alten Shovel, besonders im Sommer...Beschleunigung, na ja...
Mir ging es schon oft so, dass ich keine Lust auf grosses Geruder hatte und dann die Solomaschine aus der Garage gezogen habe. Andererseits wirft man das Gepäck einfach in die Kiste und setzt noch nen Kasten Bier drauf, auch schön beim Gespann, und man fällt nicht um, wenn man morgens verkatert vom Treffen fährt...
Ach übrigens, mein Beiwagen lässt sich zwar inerhalb von 10 min vom Mopett trennen, aber irgendwie macht man das doch nur sehr selten oder gar nicht. Aber vielleicht öfters, wenn man nur ein Mopett hat.
Gruss Deen[/url]
Generell kann ich nur sagen Beiwagenmotorradfahren ist absolut geil, schönes gemütliches Prötteln auf Landstrassen, zwischendurch mal das Rädchen lüften, einfach eine neue andere Art Mororrad zufahren. Aber es ist definitiv anders, daher kann ich mir nicht vorstellen auf ein "normales" Motorrad zu verzichten. Gespannfahren ist einfach ein anstrengendes Geruder besonders in den Bergen, jede Kurve ist mit Kraft verbunden. Rushhours lernt man auch zu hassen, Staus alles eine Pein für einen alten Shovel, besonders im Sommer...Beschleunigung, na ja...
Mir ging es schon oft so, dass ich keine Lust auf grosses Geruder hatte und dann die Solomaschine aus der Garage gezogen habe. Andererseits wirft man das Gepäck einfach in die Kiste und setzt noch nen Kasten Bier drauf, auch schön beim Gespann, und man fällt nicht um, wenn man morgens verkatert vom Treffen fährt...
Ach übrigens, mein Beiwagen lässt sich zwar inerhalb von 10 min vom Mopett trennen, aber irgendwie macht man das doch nur sehr selten oder gar nicht. Aber vielleicht öfters, wenn man nur ein Mopett hat.
Gruss Deen[/url]