Confederate Harleys?
Moderator: Gerry
Confederate Harleys?
Moin, beim surfen bin ich da auf etwas gestoßen, das ich noch nicht wusste, weil ich es in es noch in keinem HD Buch gelesen hatte.
http://www.caimag.com/wordpress/2009/01 ... otorcycle/
http://www.motorcycleclassics.com/motor ... idson.aspx
Der zweite Link erzählt auch ne ganze Menge sehr erlebt klingender Einschätzungen zu unseren Hockern aus der AMF Zeit.
Und irgendwie ist das ja ähnlich wie mit dem Auftritt von Elton John auf der 100th Anniversary Party - große Fehlgriffe schweigen die einfach tot.
Gruß Maruski
http://www.caimag.com/wordpress/2009/01 ... otorcycle/
http://www.motorcycleclassics.com/motor ... idson.aspx
Der zweite Link erzählt auch ne ganze Menge sehr erlebt klingender Einschätzungen zu unseren Hockern aus der AMF Zeit.
Und irgendwie ist das ja ähnlich wie mit dem Auftritt von Elton John auf der 100th Anniversary Party - große Fehlgriffe schweigen die einfach tot.
Gruß Maruski
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Re: Confederate Harleys?
moin maruski !
jez weiß ich endlich, wieso in den oem teilebüchern verschiedener modelle aus den 70er immer wieder diese südstaaten decals auftauchen.
nach vietnam hatten unsere brüder wohl ein echtes problem mit der selbstfindung und ihrer position im eigenen land. stolz waren sie ja schon immer aber stolz darauf zu sein, millionen sklaven unterdrückt zu haben und immernoch nach rassen zu trennen, ging wohl komplett in die hose.
was müssen sich die afro-amerikaner in der company gedacht haben, als sie die kisten bauen mussten ?.....
gruss zottel
jez weiß ich endlich, wieso in den oem teilebüchern verschiedener modelle aus den 70er immer wieder diese südstaaten decals auftauchen.
nach vietnam hatten unsere brüder wohl ein echtes problem mit der selbstfindung und ihrer position im eigenen land. stolz waren sie ja schon immer aber stolz darauf zu sein, millionen sklaven unterdrückt zu haben und immernoch nach rassen zu trennen, ging wohl komplett in die hose.
was müssen sich die afro-amerikaner in der company gedacht haben, als sie die kisten bauen mussten ?.....
gruss zottel
Re: Confederate Harleys?
Und schon sind wir wieder bei Symbolik und Deutung
Die "Confederate Flag" steht eben nicht für das politische und gesellschaftliche System in der Konföderation selbst, genauso wenig wie die "Fat Boy" Modelle für hunderttausende Tote in Japan stehen.
Dass die Corporation diese Modelle angesichts einer tollwütig um sich beissenden "political correctness"-Manie in den USA nicht gerade in den Vordergrund stellt ist tatsächlich wenig verwunderlich. Auch in den USA gibt es ausreichend viele Deppen, selbst darauf hat Deutschland kein Patent.
Gruß,
KayTee
Die "Confederate Flag" steht eben nicht für das politische und gesellschaftliche System in der Konföderation selbst, genauso wenig wie die "Fat Boy" Modelle für hunderttausende Tote in Japan stehen.
Dass die Corporation diese Modelle angesichts einer tollwütig um sich beissenden "political correctness"-Manie in den USA nicht gerade in den Vordergrund stellt ist tatsächlich wenig verwunderlich. Auch in den USA gibt es ausreichend viele Deppen, selbst darauf hat Deutschland kein Patent.
Gruß,
KayTee
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Re: Confederate Harleys?
Themawechsel
Sorry aber das interessiert mich jetzt
Beziehst du die frühen Fat-Boy Modelle (also die mit den gelben Streifen) auch mit ein ?
Ich muss gestehen daß ich nicht die offizielle Presseerklärung zu diesem Outfit kenne ... eben nur das Stammtischgelaber von wegen:
"... Jubiläumsmodell
... Zolltariffe ... blabla "
rainer
Sorry aber das interessiert mich jetzt
KayTee hat geschrieben:... genauso wenig wie die "Fat Boy" Modelle für hunderttausende Tote in Japan stehen.
KayTee
Beziehst du die frühen Fat-Boy Modelle (also die mit den gelben Streifen) auch mit ein ?
Ich muss gestehen daß ich nicht die offizielle Presseerklärung zu diesem Outfit kenne ... eben nur das Stammtischgelaber von wegen:
"... Jubiläumsmodell
rainer
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Re: Confederate Harleys?
Das interessiert mich jetzt aber auch.
Die Atombomben auf Japan hießen doch Little Boy und Fat Man.
Da muß man aber schon Verschwörungstheoretiker sein, um die Fat Boy damit in Verbindung zu bringen.
Kläre uns bitte auf!
Grüße
Fauli
Re: Confederate Harleys?
"FAT man" und "little BOY", genau. Da man nur ein Modell baute wurden diese Namen kombiniert. Dazu die Farbgebung grau/gelb. Das hat m.E. weniger mit Verschwörungstheorie als mit Historie zu tun 
Wikipedia greift diese Erklärung auf und verweist gleichzeitig auf die angebliche Entlarvung als "urban legend". Meiner Meinung nach sind die Parallelen bei Weitem zu eindeutig, als dass es sich dabei, selbst in den häufig etwas unbedarften USA, um "Zufälle" handeln kann.
Die "Entlarvung" auf Snopes jedenfalls ist m.E. eher "internettypisches" Dünnbrettgebohre.
Gruß,
KayTee
Wikipedia greift diese Erklärung auf und verweist gleichzeitig auf die angebliche Entlarvung als "urban legend". Meiner Meinung nach sind die Parallelen bei Weitem zu eindeutig, als dass es sich dabei, selbst in den häufig etwas unbedarften USA, um "Zufälle" handeln kann.
Die "Entlarvung" auf Snopes jedenfalls ist m.E. eher "internettypisches" Dünnbrettgebohre.
Gruß,
KayTee
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- shovelfauli
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Re: Confederate Harleys?
Also ich wüsste nicht, wo es mehr Verschwörungstheorien und Legendenbildung gäbe, als im Feld der Historie.
Ich höre mir auch immer gern die Geschichten zu den A9/A10 Raketen in Verbindung mit den Atomwaffentests der SS an, die in der Nähe meines Heimatdorfes durchgeführt wurden - aber scheinbar (wer kennt schon wirklich die Warheit) gehen die Phatasien dann doch mit den Schreiberlingen durch.
Das Thema verfolge ich nun seit 20 Jahren und die Geschichten werden immer wilder, je weniger Zeitzeugen es gibt.
Wenn die FatBoy wirklich ein Atombomben Tribute-Bike sein sollte - dann kotzt mich die MoCo heute mal so richtig an.
Die Harley-Jacke ziehe ich dann erst morgen wieder an. An die Confed-Flaggen gewöhnt man sich ja auch mit der Zeit.
Danke für den Link - und Grüße
Ich höre mir auch immer gern die Geschichten zu den A9/A10 Raketen in Verbindung mit den Atomwaffentests der SS an, die in der Nähe meines Heimatdorfes durchgeführt wurden - aber scheinbar (wer kennt schon wirklich die Warheit) gehen die Phatasien dann doch mit den Schreiberlingen durch.
Das Thema verfolge ich nun seit 20 Jahren und die Geschichten werden immer wilder, je weniger Zeitzeugen es gibt.
Wenn die FatBoy wirklich ein Atombomben Tribute-Bike sein sollte - dann kotzt mich die MoCo heute mal so richtig an.
Die Harley-Jacke ziehe ich dann erst morgen wieder an. An die Confed-Flaggen gewöhnt man sich ja auch mit der Zeit.
Danke für den Link - und Grüße
Re: Confederate Harleys?
Stimmt wohl, schließlich bestimmt der übrig gebliebene Sieger die Geschichtschreibung 
Ob die Referenz jetzt positiv oder negativ ist kann man diskutieren. Einerseits sind Hunderttausende gestorben, andererseits wurde so der Tod von Millionen vermieden. In Deutschland sind in den letzten neun Monaten genau so viele Menschen gestorben wie in den fünf Jahren zuvor, "wäre" man zwei Jahre schneller fertig geworden, und "hätte" man Hamburg bzw. Berlin nuklear geplättet, die zivile Opferzahl "wäre" trotz der Großereignisse geringer gewesen.
Was ist also "besser"?
Die technischen Errungenschaften unter widrigsten Bedingungen und suboptimaler Materialversorgung lassen heute staunen, sei es "die Bombe" (bei der anhand eindeutiger Strahlungsmessungen auf ehemaligem "Reichsboden" bewiesen Deutschland durchaus im Spiel war) oder die Me262. Die einen haben eigene Leute Strahlung ausgesetzt und gekillt, die anderen massenhaft KZ Insassen verheizt.
Meiner Meinung nach ist historisch wenig eindeutig zu bewerten, erst recht wenn man den Zeitkontext nicht unterschlägt.
Wie eben die "Konföderierten": natürlich waren sie mehrheitlich Sklavenhalter, auf der anderen Seite haben sie versucht, von ihrem verfassungsmäßigen Freiheitsrecht Gebrauch zu machen und aus der Union auszusteigen, da sie ihre Interessen durch die machthungrige Yankee-Zentralregierung nicht mehr gewahrt sahen. Dieses Freiheitsstreben wurde militärisch endgültig unterdrückt.
Wer ist "gut", wer ist "böse"?
Der Sieger bestimmt die Geschichtschreibung
Und: Wenn du nicht magst gehe halt ich heute mit meiner HD Jacke raus
Gruß,
KayTee
Ob die Referenz jetzt positiv oder negativ ist kann man diskutieren. Einerseits sind Hunderttausende gestorben, andererseits wurde so der Tod von Millionen vermieden. In Deutschland sind in den letzten neun Monaten genau so viele Menschen gestorben wie in den fünf Jahren zuvor, "wäre" man zwei Jahre schneller fertig geworden, und "hätte" man Hamburg bzw. Berlin nuklear geplättet, die zivile Opferzahl "wäre" trotz der Großereignisse geringer gewesen.
Was ist also "besser"?
Die technischen Errungenschaften unter widrigsten Bedingungen und suboptimaler Materialversorgung lassen heute staunen, sei es "die Bombe" (bei der anhand eindeutiger Strahlungsmessungen auf ehemaligem "Reichsboden" bewiesen Deutschland durchaus im Spiel war) oder die Me262. Die einen haben eigene Leute Strahlung ausgesetzt und gekillt, die anderen massenhaft KZ Insassen verheizt.
Meiner Meinung nach ist historisch wenig eindeutig zu bewerten, erst recht wenn man den Zeitkontext nicht unterschlägt.
Wie eben die "Konföderierten": natürlich waren sie mehrheitlich Sklavenhalter, auf der anderen Seite haben sie versucht, von ihrem verfassungsmäßigen Freiheitsrecht Gebrauch zu machen und aus der Union auszusteigen, da sie ihre Interessen durch die machthungrige Yankee-Zentralregierung nicht mehr gewahrt sahen. Dieses Freiheitsstreben wurde militärisch endgültig unterdrückt.
Wer ist "gut", wer ist "böse"?
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- rainer_aus_ulm
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Re: Confederate Harleys?
Neee, ich meine nur diesen Ofen. Und zwar nur dieses eine FatBoy-Modell:
http://www.harley-fatboys.com/1990_Fat_ ... Cycles.php
Den text dazu kann man lesen muss es aber nicht aber was mich interessiert:
Gibt es zu dieser Kiste eine öffentliche Presseerklärung seitens der MoCo ?
rainer
Übrigens: Eine geile Kiste.
Ich kenne persönlich einen Schwachkopf welcher genau diesen Ofen umlackiert/umgebaut hat und nach einigen Jahren verkaufen wollte und sich ein 2.Loch in den Arsch gebissen hat als er die Preise für ein OEM-Modell mitbekommen hat.
Das besonders ärgerliche daran ist daß der Lackierer es dem Besitzer noch vorher sagte, der Lackierer wollte also den Besitzer umstimmen, aber er nicht glauben wollte
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Re: Confederate Harleys?
Na-na -a KayTee, das ist doch wohl ein wenig pauschalisiert.
Beim Sezessionskrieg handelte es sich ja nicht um einen echten Krieg zweier Staaten, sondern um die Situation eines Bürgerkrieges, der ausbrach nachdem Abe Lincoln demokratisch gewählt wurde, der eben die demokratische Mehrheit in den noch jungen USA darstellte.
Die Südstaaten haben die Demokratie abgelehnt, nicht mehr und nicht weniger.
Das von rechtmäßigem Freiheitsdrang zu reden ist so als ob man dem KuKluxKlan eine Berechtigung als Traditions-Heimattrachtenverein zuspricht, nur weil die sich verkleiden.
Ich habe mir des öfteren die Schlachtfelder in Virginia, den Carolinas und auch bei DC angesehen und die Amerikaner stellen das in ihren Museen schon sehr pointiert da und nicht im Stil einer "Sigergeschichtsschreibung" - das ist Dixie-Wahn.
Stell dir mal vor bei der nächsten Wahl gewinnt die PDS ääääh "Die Linke" und Stoiber entschließt sich das das nicht mehr der Weg der Bayern sein kann, fängt an Frankfurt a.O. zu beschießen und reklamiert die Freiheit aller bayrischen Menschen von Gesamtdeutschland?
Der Norden war nachweislich überhaupt nicht auf einen derartig aggressiven Akt vorbereitet und nur so hatten die HillBillys überhaupt ne Chance auf Anfangssiege (die den Bayern wohl auch gelingen würden).
Bürgerkriege sind immer Traumata für Gesellschaften, die dann im Nachhinein verarbeitet werden müssen, was den USA bis heute nicht wirklich gelungen ist.
Wenn eine Firma aus Wisconsin die Battle Flag (es ist ja keine Südstaaten-Flagge mit Nationalcharakter) auf ein "Sondermodel" pinnt ist das schon seltsam genug, aber ich habe auch schon Werbung für Japanesische gesehen, die deren Kriegs- bzw. Terrorflagge zeigte.
Zum Thema der Aufrechung von Opfern will ich hier erst gar nicht detailiert anfangen, denn zumindest das Beispiel mit den A-Bomben ist da moralsich total bescheuert.
Ein Abwurf einer Bombe auf eine der unzähligen unbewohnten japanischen Inseln, mit vorheriger Ankündigung, damit auch alle hingucken, hätte allemale gereicht den Tenno zur Kapitulation zu treiben.
Die US Militärs haben diese Option aber vehement abgelehnt (die politisch durchaus gefordert war), weil sie wissen wollten wie die imensen Ausgaben für die Folgeprojekte auf weiche Ziele (Menschen in größeren Massen) wirken.
Auch sollte Joseph Stalin (der auf den Kapitulationsverhandlungend en dicken Mack gemacht hatte) gezeigt werden, was ihm in Moskau blüht, wenn er sich nicht artig verhält.
Was das letztlich gebracht hat sei mal dahingestellt (Stalin hat auf jeden fall alles getan um gleichzuziehen - das hatte nach Hiroshima Priorität 1 - kann antürlich auch sein das uns das den Russen erspart hat - wisse kann das keiner) - aber auf jeden Fall waren und sind die Russen was die A-Bombe angeht faktisch die Guten.
Und bei der Kuba Kriese konnte man klar sehen wer bei Verstand und wer Irre ist.
Die USA hätten gnadenlos die Welt verbrannt und nur der Vernunft von den russischen Diplomaten ist es letztlich zu verdanken das der Methadon-Junkie Kennedy (jaja der hatte eine schwere Rückenverletzung und brauchte das gegen die Schmerzen) nicht endgültig durchgedreht ist.
Und Ronnie Reagan spasste sogar in 1984 noch vor einer Weihnachtsansprache mit "My fellow Americans, I am pleased to tell you today that I've signed legislation that will outlaw Russia forever. We begin bombing in five minutes."
Hiroshima und Nagasaki waren genau so sinnlose Kriegsverbrechen wie My Lai oder Dresden, bei denen sich kein Befürworter aus der Verantwortung stehlen kann mit ".... aber so wurden doch ...."
"Constantly choosing the lesser of two evils is still choosing evil." (Garcia, Jerry)
- das ist fundamentale Logik- Schlechtes machen ist Schlechtes machen, egal wie man das begründet, so wie 1+1 = 2 ist.
Gruß aus der Vorweihnachtszeit. Maruski
Beim Sezessionskrieg handelte es sich ja nicht um einen echten Krieg zweier Staaten, sondern um die Situation eines Bürgerkrieges, der ausbrach nachdem Abe Lincoln demokratisch gewählt wurde, der eben die demokratische Mehrheit in den noch jungen USA darstellte.
Die Südstaaten haben die Demokratie abgelehnt, nicht mehr und nicht weniger.
Das von rechtmäßigem Freiheitsdrang zu reden ist so als ob man dem KuKluxKlan eine Berechtigung als Traditions-Heimattrachtenverein zuspricht, nur weil die sich verkleiden.
Ich habe mir des öfteren die Schlachtfelder in Virginia, den Carolinas und auch bei DC angesehen und die Amerikaner stellen das in ihren Museen schon sehr pointiert da und nicht im Stil einer "Sigergeschichtsschreibung" - das ist Dixie-Wahn.
Stell dir mal vor bei der nächsten Wahl gewinnt die PDS ääääh "Die Linke" und Stoiber entschließt sich das das nicht mehr der Weg der Bayern sein kann, fängt an Frankfurt a.O. zu beschießen und reklamiert die Freiheit aller bayrischen Menschen von Gesamtdeutschland?
Der Norden war nachweislich überhaupt nicht auf einen derartig aggressiven Akt vorbereitet und nur so hatten die HillBillys überhaupt ne Chance auf Anfangssiege (die den Bayern wohl auch gelingen würden).
Bürgerkriege sind immer Traumata für Gesellschaften, die dann im Nachhinein verarbeitet werden müssen, was den USA bis heute nicht wirklich gelungen ist.
Wenn eine Firma aus Wisconsin die Battle Flag (es ist ja keine Südstaaten-Flagge mit Nationalcharakter) auf ein "Sondermodel" pinnt ist das schon seltsam genug, aber ich habe auch schon Werbung für Japanesische gesehen, die deren Kriegs- bzw. Terrorflagge zeigte.
Zum Thema der Aufrechung von Opfern will ich hier erst gar nicht detailiert anfangen, denn zumindest das Beispiel mit den A-Bomben ist da moralsich total bescheuert.
Ein Abwurf einer Bombe auf eine der unzähligen unbewohnten japanischen Inseln, mit vorheriger Ankündigung, damit auch alle hingucken, hätte allemale gereicht den Tenno zur Kapitulation zu treiben.
Die US Militärs haben diese Option aber vehement abgelehnt (die politisch durchaus gefordert war), weil sie wissen wollten wie die imensen Ausgaben für die Folgeprojekte auf weiche Ziele (Menschen in größeren Massen) wirken.
Auch sollte Joseph Stalin (der auf den Kapitulationsverhandlungend en dicken Mack gemacht hatte) gezeigt werden, was ihm in Moskau blüht, wenn er sich nicht artig verhält.
Was das letztlich gebracht hat sei mal dahingestellt (Stalin hat auf jeden fall alles getan um gleichzuziehen - das hatte nach Hiroshima Priorität 1 - kann antürlich auch sein das uns das den Russen erspart hat - wisse kann das keiner) - aber auf jeden Fall waren und sind die Russen was die A-Bombe angeht faktisch die Guten.
Und bei der Kuba Kriese konnte man klar sehen wer bei Verstand und wer Irre ist.
Die USA hätten gnadenlos die Welt verbrannt und nur der Vernunft von den russischen Diplomaten ist es letztlich zu verdanken das der Methadon-Junkie Kennedy (jaja der hatte eine schwere Rückenverletzung und brauchte das gegen die Schmerzen) nicht endgültig durchgedreht ist.
Und Ronnie Reagan spasste sogar in 1984 noch vor einer Weihnachtsansprache mit "My fellow Americans, I am pleased to tell you today that I've signed legislation that will outlaw Russia forever. We begin bombing in five minutes."
Hiroshima und Nagasaki waren genau so sinnlose Kriegsverbrechen wie My Lai oder Dresden, bei denen sich kein Befürworter aus der Verantwortung stehlen kann mit ".... aber so wurden doch ...."
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Re: Confederate Harleys?
Vorwarung: könnte langweilen und länglich werden. Vor dem Weiterlesen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker 
Mehr zu politischen und wirtschaflichen Gründen in den Links, um das hier nicht noch mehr ausufern zu lassen.
Bestimmt
Hiroshima und Nagasaki haben selbst einem ausgewiesen rücksichtslosen Irren wie Stalin real existierende Grenzen bewiesen.
"Si vis pacem para bellum".
Es hat beiderseits funktioniert. Offenbar war auch in der zu der Zeit handelnden Führung der UDSSR ausreichend viel Verstand vorhanden, als dass man es darauf hätte ankommen lassen.
Zum Glück.
Bei Ahmadinedschad und anderen Irren wäre ich mir da nicht so sicher.
Einen der Auslöser, die Stationierung von Kernwaffen im NATO-Land Türkei haben die USA in der Folge klammheimlich aufgelöst, die DDR bleib dagegen bis 89 voll mit Kernwaffen der UDSSR.
Das hat enormes Argumentationsgewicht, in der Tat.
Zum Glück leben wir nicht in Systemen wie der DDR, der UDSSR, Kambodschas oder Vietnams, und dürfen durchaus unterschiedliche Meinungen äußern.
Gerade diese unterschiedlichen Deutungsmöglichkeiten, die Uneindeutigkeit derselben, habe ich zu vermitteln versucht. Das kann man verstehen, so man denn bereit ist, oder eben auf der eigenen Schwarz-Weiß-Malerei beharren.
Wie wir alle wissen ist real sehr wenig nur schwarz oder nur weiß.
Schwer zu sagen, nicht?
Mit dem Totschlagargument "politischer Korrektheit" jedenfalls wird mir niemand moralinsauer eine Meinung aufoktruieren.
Genau dafür steht zum Beispiel die "confederate flag".
Und bevor eine Replik ins Lachhafte abgleitet: ich habe hinreichend viele schwarze und türkische Freunde und Bekannte (Entschuldigung: natürlich sind Afro-Gemanen, Anatoli-Germanen und Afro-Amerikaner bzw. Afo-Briten gemeint
), als dass ich mir den Vorwurf des Rassismus' anzunehmen hätte.
Mit ebenso vorweihnachtlichen wie politisch unkorrekten Grüßen,
KayTee
Ich pauschalisiere, indem ich auf die verschiedenen Deutungsmöglichkeiten von Symbolen und historischen Ereignissen verweise? Ich muß doch sehr bitten.maruski hat geschrieben:Na-na -a KayTee, das ist doch wohl ein wenig pauschalisiert.
Auch da kann man durchaus berechtigt unterschiedlicher Meinung sein. Die "Konföderierten Staaten" hatten sich schließlich bereits eine Verfassung gegeben. Es ging mitnichten um die Ablehung von Demokratie sondern um die Einschränkung souveräner Rechte der Bundesstaaten im Verbund der USA.Beim Sezessionskrieg handelte es sich ja nicht um einen echten Krieg zweier Staaten, sondern um die Situation eines Bürgerkrieges, der ausbrach nachdem Abe Lincoln demokratisch gewählt wurde, der eben die demokratische Mehrheit in den noch jungen USA darstellte.
Die Südstaaten haben die Demokratie abgelehnt, nicht mehr und nicht weniger.
Mehr zu politischen und wirtschaflichen Gründen in den Links, um das hier nicht noch mehr ausufern zu lassen.
Das ist blanke Polemik und widerlegt. Es geht um Ambivalenz von Deutungsmöglichkeiten.Das von rechtmäßigem Freiheitsdrang zu reden ist so als ob man dem KuKluxKlan eine Berechtigung als Traditions-Heimattrachtenverein zuspricht, nur weil die sich verkleiden.
Noch mehr Polemik und ebenfalls widerlegt.das ist Dixie-Wahn.
Ich empfehle dir einen Blick in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere in den Artikel 20.Stell dir mal vor bei der nächsten Wahl gewinnt die PDS ääääh "Die Linke" und Stoiber entschließt sich das das nicht mehr der Weg der Bayern sein kann, fängt an Frankfurt a.O. zu beschießen und reklamiert die Freiheit aller bayrischen Menschen von Gesamtdeutschland?
Hat was mit dem Thema zu tun? Wir sind alle betroffen. Was hat das mit dem Thema zu tun?Bürgerkriege sind immer Traumata für Gesellschaften, die dann im Nachhinein verarbeitet werden müssen, was den USA bis heute nicht wirklich gelungen ist.
Definierst du abschließend, was "moralisch" ist und was nicht, oder hast du aus Gründen der Argumentation einfach nur dein eigenes Wissen über die Subjektivität und Situationsabhängigkeit des Konzeptes "Moral" ignoriert?Zum Thema der Aufrechung von Opfern will ich hier erst gar nicht detailiert anfangen, denn zumindest das Beispiel mit den A-Bomben ist da moralsich total bescheuert.
Millionen tatsächlich dahingemetzelter eigener Soldaten im Pazifik haben ihn faktisch nicht zur Kapitulation bewegt. Deine Einschätzung, eine zu Glas verwandelte unbewohnte Insel "hätte" das erledigen können ist, gelinde gesagt, "mutig". Hätte man Hitler mit der Verglasung Helgolands etwa auch zur Kapitulation gebacht?Ein Abwurf einer Bombe auf eine der unzähligen unbewohnten japanischen Inseln, mit vorheriger Ankündigung, damit auch alle hingucken, hätte allemale gereicht den Tenno zur Kapitulation zu treiben.
Bestimmt
Du bewertest einseitig, ex-post und ohne Kontextbezug. Natürlich wollten einige Militärs, jenseits der militärischen Notwendigkeiten, einen Realeinsatz erproben. Das ist verwerflich, im Kriegskontext schon wieder nicht ganz so verwerflich, ändert aber nichts an der durchaus argumentierbaren militärischen und strategischen Einschätzung. Faktisch haben die Abwürfe kurzfristig den 2. Weltkrieg beendet, ohne die Notwendigkeit einer erneuten Invasionsoperation mit zu erwartenden enormen beiderseitigen Opferzahlen.Die US Militärs haben diese Option aber vehement abgelehnt (die politisch durchaus gefordert war), weil sie wissen wollten wie die imensen Ausgaben für die Folgeprojekte auf weiche Ziele (Menschen in größeren Massen) wirken.
Es hat seitdem keinen Einsatz nuklearer Waffen mehr gegeben. Das ist schon mal nicht ganz so schlecht, oder? Und das angesichts der geringen Zurückhaltung beim Umgang mit der eigenen sowie fremder Bevölkerungen seitens der UDSSR wenn es um Expansion oder anderweitiges Durchsetzen der Interessen dieser Diktatur ging.Auch sollte Joseph Stalin (der auf den Kapitulationsverhandlungend en dicken Mack gemacht hatte) gezeigt werden, was ihm in Moskau blüht, wenn er sich nicht artig verhält.
Was das letztlich gebracht hat sei mal dahingestellt (Stalin hat auf jeden fall alles getan um gleichzuziehen - das hatte nach Hiroshima Priorität 1 - kann antürlich auch sein das uns das den Russen erspart hat - wisse kann das keiner) - aber auf jeden Fall waren und sind die Russen was die A-Bombe angeht faktisch die Guten.
Hiroshima und Nagasaki haben selbst einem ausgewiesen rücksichtslosen Irren wie Stalin real existierende Grenzen bewiesen.
Siehe oben. Die Konsequenzen des eigenen Handelns, nämlich der geheimen Stationierung von Kernwaffen auf Kuba als direkte Bedrohung der USA, waren für Chruschtschow als unüberschaubar und endgültig offenbar, die Abschreckung glaubwürdig.Und bei der Kuba Kriese konnte man klar sehen wer bei Verstand und wer Irre ist.
Die USA hätten gnadenlos die Welt verbrannt und nur der Vernunft von den russischen Diplomaten ist es letztlich zu verdanken das der Methadon-Junkie Kennedy (jaja der hatte eine schwere Rückenverletzung und brauchte das gegen die Schmerzen) nicht endgültig durchgedreht ist.
"Si vis pacem para bellum".
Es hat beiderseits funktioniert. Offenbar war auch in der zu der Zeit handelnden Führung der UDSSR ausreichend viel Verstand vorhanden, als dass man es darauf hätte ankommen lassen.
Zum Glück.
Bei Ahmadinedschad und anderen Irren wäre ich mir da nicht so sicher.
Einen der Auslöser, die Stationierung von Kernwaffen im NATO-Land Türkei haben die USA in der Folge klammheimlich aufgelöst, die DDR bleib dagegen bis 89 voll mit Kernwaffen der UDSSR.
Ein schlechter Scherz im Rahmen des Soundchecks, inmitten des kalten Krieges, richtigUnd Ronnie Reagan spasste sogar in 1984 noch vor einer Weihnachtsansprache mit "My fellow Americans, I am pleased to tell you today that I've signed legislation that will outlaw Russia forever. We begin bombing in five minutes."
Das ist wiederum deine Einzelmeinung. Die von dir angeführten Ereignisse könnten in ihrer Verschiedenartigkeit kaum ausgeprägter sein, in nahezu jeder Hinsicht.Hiroshima und Nagasaki waren genau so sinnlose Kriegsverbrechen wie My Lai oder Dresden, bei denen sich kein Befürworter aus der Verantwortung stehlen kann mit ".... aber so wurden doch ...."
Zum Glück leben wir nicht in Systemen wie der DDR, der UDSSR, Kambodschas oder Vietnams, und dürfen durchaus unterschiedliche Meinungen äußern.
Gerade diese unterschiedlichen Deutungsmöglichkeiten, die Uneindeutigkeit derselben, habe ich zu vermitteln versucht. Das kann man verstehen, so man denn bereit ist, oder eben auf der eigenen Schwarz-Weiß-Malerei beharren.
Wie wir alle wissen ist real sehr wenig nur schwarz oder nur weiß.
Lustiger Mensch mit diversen Drogenproblemen. Da keine Entscheidung ausschließlich "gut" oder "schlecht" ist, ist dieses Zitat Tautologie. Nett, gut gemeint, aber eben sinnlos."Constantly choosing the lesser of two evils is still choosing evil." (Garcia, Jerry)
Und noch einmal: was "gut" und was "schlecht" ist legt wer eindeutig fest? Du? Ich? Günter Grass? Stalin, Mao, Reagan oder McCarthy? Der Papst, der Dalai Lama?das ist fundamentale Logik- Schlechtes machen ist Schlechtes machen, egal wie man das begründet, so wie 1+1 = 2 ist.
Schwer zu sagen, nicht?
Mit dem Totschlagargument "politischer Korrektheit" jedenfalls wird mir niemand moralinsauer eine Meinung aufoktruieren.
Genau dafür steht zum Beispiel die "confederate flag".
Und bevor eine Replik ins Lachhafte abgleitet: ich habe hinreichend viele schwarze und türkische Freunde und Bekannte (Entschuldigung: natürlich sind Afro-Gemanen, Anatoli-Germanen und Afro-Amerikaner bzw. Afo-Briten gemeint
Mit ebenso vorweihnachtlichen wie politisch unkorrekten Grüßen,
KayTee
"Auf dass die Hand nur lenken möge, was der Fuß zum Leben erweckte!"
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Re: Confederate Harleys?
Ich dachte im Forum ist Politik unerwünscht
Die Südstaatenflagge bringe ich eigentlich nur mit Cajun , Southern Rock und guten Whisky in Verbindung.
Die Südstaatenflagge bringe ich eigentlich nur mit Cajun , Southern Rock und guten Whisky in Verbindung.
-
butcher
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Re: Confederate Harleys?
Hey, Skuppy, ICH AUCH !Shovel1978 hat geschrieben:Ich dachte im Forum ist Politik unerwünscht
Die Südstaatenflagge bringe ich eigentlich nur mit Cajun , Southern Rock und guten Whisky in Verbindung.
Long live Southern- Rock ! ( www.moderatepace.de )
Am kommenden Samstag, den 4.Dez. in der Harley- Garage in Wallau...würd mich freuen, wenn nen paar aus der Gegend Wiesbaden / Frankfurt da auflaufen würden....
Gruß
Butcher