Tja auch dies Jahr neigt sich dem Ende und da schadet etwas ausschweifende Jahresendzeitphilosophie nicht.
Also nur für "Gerneleser" weiterlesen - nix für Schlagzeilenfreaks!!!
Ich wünsche allen hier, das alle ihre Wünsche in Erfüllung gehen.
Obwohl oberflächlich bedacht "wunschlos glücklich" eigentlich kein guter Zustand auf dem Weg, sondern erst am Ziel, sein kann. Wer keine Wünsche mehr hat kann ja eigentlich auch nicht wirklich glücklich sein.
Aber auch 2012 wird der Weg wieder das Ziel sein.
Womit dann aber, rein logisch, auch "wunschlos glücklich" doch ein guter Zustand ist, da man ja auf dem Weg schon am Ziel ist und jeder neue Schritt neue Wünsche bringt und gleichzeitig erfüllt.
Schon die alten Griechen wussten das Wünsche immer auch ihre Erfüllung fordern weil unerfüllte Wünsche unglücklich machen undd amit Wünsche die gefahr der Entäuschuing bergen.
Daher ist das Bild vom Weg (wenn er das Ziel ist) auf dem Wünsche und Erfüllung Schritt für Schritt zusammenfallen, das Bild von anhaltendem Glück.
Also allen Shovelistas fette Beute und "wunschlos glücklich" bei jedem Schritt.
@ Christian:
Auch dies Jahr neigst du wieder pauschal und nebenbei zur Simplifizierung hochkomplexer kultureller Gegebenheiten.
Das "Fest der Liebe" einfach so einem Ungenannten, der eine mittelalte Religion repräsentiert, zuzuordnen, ist zwar deine persönliche Freiheit, aber unkorrekt, da es davor und danach ebensoviele Benutzer der Wintersonnenwende als Feiertag gab und gibt.
Ich sehe z.B. ja im rasanten Aufstieg der Piratenpartei ein deutliches Zeichen, das der Pastafarismus des "FSM" sich immer stärker ausbreitet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes ... ttimonster
Schon die Aktivitäten der somalischen Piraten deuteten das an.
Da ich ja als Agnostiker eher dem "Dudeismus" zugeneigt bin, sehe ich das alles sehr entspannt.
http://dudeism.com/
aber will dennoch einen "kleinen" (:-) Text zum Weihnachtsfest hier zum Besten geben, nachdem ich keine mechanischen Winterprojekte habe und auch nicht haben will.
Mein Shovel läuft gut (mit einem komischen geräusch aus den Hydros) und soll eigentlich auch 2012 genau so weitermachen (ichw erde da nicht reinschauen und viel Elend finden, was nach über 130.000km nachd er Letzten Totaslen klar ist).
Umbauen will ich einiges, aber nicht jetzt und nicht bald.
Alles soll genau so bleiben in 2012 wie in 2011 - alles ist gut.
aus:
http://www.geo.de/forum/showthread.html?t=22114
mit meinen Anmerkungen in ():
Die Wintersonnenwende und Weihnachten
Von: Von Michaela Essler
Die Zeit um die Wintersonnenwende, der kürzeste Tag im Jahr, wurde seit alters her in allen Kulturen mit Festen und Riten begangen. (und das meint die Zeit vor dem Aufschreiben von Zeugs)
............
Bereits der Mithraskult in Vorderasien feierte an diesem Tag die Geburt des Lichtgottes.
In Rom dauerte das Winterfest (Saturnalien) vom 17. Dezember bis zum Neujahrstag und wurde im 2. Jht. durch den Dichter Lukian als eine Zeit zum „Trinken und Betrunkensein, Lärmen, Spielen und Tanzen, der Ernennung von Königen und Bewirtung der Sklaven“ beschrieben (nix besinnlich aber dafür doppelt fröhlich).
Freunde, Kinder und die Armen wurden beschenkt; die Häuser wurden mit Efeu, Stechpalmen- und Mistelzweigen geschmückt, jegliche Arbeit wurde verboten (das zieht Fans an).
Im keltischen Kulturraum wurde zur Wintersonnenwende das Julfest gefeiert zu Ehren der Wiedergeburt der Sonne sowie der Tod des alten und die Geburt des neuen Jahres (nicht so kompliziert wie das mit der Jungfrauengeburt etc.).
Mit der Ausbreitung des christlichen Glaubens versuchte die katholische Kirche diese ausschweifenden und mit großem Pomp stattfindenden Feste bereits um 217 n. Chr. zu kanalisieren, in dem das Fest der Geburt Christi auf den 24. Dezember/25. Dezember verlegt (hey Christian, wir verdanken das Fest der Liebe also einem Verwaltingsakt der Kirche - willst du das sagen?) wurde.
Man verwies darauf, daß; die Geburt Jesu als Erlöser der Christen die Geburt des wahren Lichtes, von Gott, dem Schöpfer aller Dinge sei (nee schon klar mit Esel, Hirten und der ganzen Weihnachtsstorry).
381 n. Chr. wurde Weihnachten auf dem 2. Konzil von Konstantinopel zum Dogma (Glaubenssatz) erklärt.
(Sieh an ein Dogma!!!
http://de.wikipedia.org/wiki/Dogma das man einfach Politisch einsetzte!!!)
............
Erhalten haben sich jedoch die alten „heidnischen“ Bräuche (klar, weil dem Dogma die Fröhlichkeit mit Saufen und Tanzen - Synonym für XXX, fehlte und immer noch fehlt), die mit diesem Fest untrennbar verbunden sind: Weihnachtsbaum, Kerzen, Geschenke sind überbleibsel alter Kulturen – lange vor christlicher Zeit – ebenso wie die Bräuche in den Rauhnächten (die Bezeichnung „Rauhnächte“ leitet von dem traditionellen „Ausräuchern des Hauses“ ab), zwischen dem 24. Dezember (ursprünglich 21. Dezember: Thomastag) und dem 6. Jänner (bis wann übrigens hier in Niedersachsen die Schulferien gehen).
Nach altem Glauben sind während den Rauhnächten die jenseitigen Mächte besonders lebendig und geben uns Hinweise für das beginnende neue Jahr (wers glaubt....).
Jede Rauhnacht steht für einen Monat des kommenden Jahres und die Träume in diesen Nächten zeigen uns die Ereignisse für den betreffenden Monat.
Für die Bauern waren diese 12 Tage Lostage, die Auskünfte über zu erwartende Ernten, Wetter und Geschäfte gaben (aber keine bank gab ihre Kredite auf diese Träume....).
............
Die Tradition des Weihnachtsbaumes reicht weit in die Geschichte zurück: Bereits in Ägypten wurden Palmblätter zum Fest der Isis (späte Dezemberwochen) in die Häuser gebracht und die keltischen Druiden dekorierten Eichen mit Äpfel und zündeten Kerzen an.
An den Fürstenhöfen der Neuzeit hielt schließlich der geschmückte Tannenbaum seinen Einzug und wurde im Laufe der Zeit zum Mittelpunkt der Weihnachtsfeier (im vorderen Orient, dem Geburtsland des christlichen Weihnachtsmärchens gibt das sehr wenige Tannenbäume und es wird auch ncihts derartiges erwähnt).
Das Tannengrün des Weihnachtsbaums galt als Symbol für das Wiedererwachen der Natur und deutet damit auf alte Fruchtbarkeitsriten hin so wie auch die Kerzen als Symbol des Lichtes und des neuen Lebens zu sehen sind.
............
Quelle: [url]
http://www.dorfzeitung.com/dz/2001/1112/winter.htm[/url]
Julfest -
Quelle: [url]
http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/j/julfest/home.html[/url]
Das Julfest ist der Vorläufer des Weihnachtsfestes, das die heidnischen Germanen schon gefeiert haben.
Das Julfest wird auch oft Mittwinter oder Wintersonnenwende genannt.
Das Julfest fällt auf den kürzesten Tag des Jahres.
Mit dem Julfest feiern Hexen das Kommen des Sommers.
Nach verschiedenen Texten mittelalterlicher Schriftsteller, Juristen und Historiker, ist das Julfest eine Festperiode im vorchristlichen Scandinavien gewesen und ausserdem wohl auch ein Fruchtbarkeitsfest.
Jul“, dieser Name stammt aus vorchristlicher Zeit und heißt eigentlich „Rad“, das Symbol der Sonne. Zu früherer Zeit wurde es durch ein brennendes strohumwickeltes Wagenrad (ha!!! Hat was mit nem Rad zu tun = Shovel fahren zu Weihnacht) dargestellt, das man den Berg hinunterrollen ließ in dem Glauben, dass sie die Felder dadurch fruchtbar werden.
Soweit man aus allen Quellen nachlesen kann, wurde dabei Bier für ein fruchtbares Jahr geopfert. Bieropfer gab es jedoch das ganze Jahr über (nun denn das machen wir ja ausgiebig).
..................................................
Das mal nur zur historischen Korrektheit, für alle die es interessiert und Christian zur Bescheidenheit.
Das "Fest der Liebe" hat mit dem Christentum übrigens technisch (natürlich nicht inhaltlich, wo es diametraler nicht sein kann) soviel zu tun, wie mit dem Nationalsozialismus, der sich ebenfalls per Verwaltungsakt ebenfalls diese Tage angeeignet hat und mit Dogmen waren die Herren Nazis damals genauso wenig zimperlich, wie die Katholen in der Frühzeit ihrer Macht.
http://www.evangelisch.de/themen/kultur ... euten54879
Weihnachten soll man meiner persönlichen Meinung nach privat und entspannt feiern und NIEMANDEM gedenken, da dieses Gedenken immer nur, im besten Fall, Vermutung und Kinderglaube (wie an den Weihnachtsmann von Coca Cola, der den "guten" Bishof ersetzte, da die Power des Dollar stärker war) ist, aber leicht und immer wieder zu Humbug und Mummenschanz wird.
Besinnlichkeit UND Fröhlichkeit sind menschliche Züge, die am Ende eines Jahres (und das hat keiner für sich gepachtet, ausser man selber für sich) immer gut kommen.
Wie man das nun hinbekommt ist eine persönliche Kunst, zu der man auch das FSM oder Christuskind gebrauchen darf.
Ich, als Dudeistensympathisant, werde Bier durch "White Russian" ersetzen und mir beim Christkind vorstellen, wie die Million wohl verprasst wird, wenn Christian das Preisgeld einsackt (so könnte er zu all den Knuckles unterm Baum kommen).
„Wir sind bereit, jedem 1.000.000 US-Dollar zu zahlen, der empirische Beweise erbringen kann, dass Jesus nicht der Sohn des Fliegenden Spaghettimonsters ist.“
Boing Boing
In diesem Sinne ein besinnliches und fröhliches Fest wünsche ich allen Gernelesern hier vom jahresendlichen Feldrand.
Maruski