Wie Konserviere man(n) einen Shovelmotor

Moderator: Gerry

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soccerpeter
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Wie Konserviere man(n) einen Shovelmotor

Beitrag von soccerpeter »

Hallo Freunde des Alteisens,
ich habe mir in den USA einen OEM 74cui Motor für meine 1977er Eglide besorgt. Den Motor möchte ich erst später, so in 5 - 8 Jahren fahren.
Zur Zeit sorgt ein S&S Superstock für den nötigen Vortrieb. Wie gehe ich am besten bei der Restaurierung vor?
Variante 1) Motor so wie er jetzt ist in der Transportkiste lassen und wegstellen. Wenn's dann soweit ist rausholen und machen lassen.
Variante 2) Motor zum Spezialisten des Vertrauens bringen und in den Originalzustand bringen lassen. Dann ab in die Box, wenn's soweit ist rausholen und einbauen.
Variante 3) Motor zerlegen und vom Spezi alle Baugruppen in den Bestzustand bringen lassen. Baugruppen nicht zusammenbauen, sondern konserviert separat einlagern, ohne Lager und Dichtungen. Wenn's soweit ist alle Baugruppen fertig bestücken und das ganze mit neuen Dichtungen zu einem Motor zusammen bauen.
Freue mich auf EURE Meinung zum Thema.
Grüße
Peter
Tanx
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Ja-nee
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Re: Wie Konserviere man(n) einen Shovelmotor

Beitrag von Ja-nee »

Ich würde ihn komplett überholen, dann ordentlich mit Waffenöl einsprühen,auch im Brennraum usw (anschließend Kerzen rein..). Dann würde ich ihn weit gehenst luftdicht verschließen(Ein und Auslaß)....Dann schön in Stoff einwickeln,nochmals einsprühen, ab in einen Plastiksack und da käme dieses Wasser absorbierende Pulver(Tante Luise) rein.Ab damit in eine trockene Ecke, fertig.
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Partisan
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Re: Wie Konserviere man(n) einen Shovelmotor

Beitrag von Partisan »

Da hätte ich endlich mal einen vernünftigen Beitrag bringen können, aber andere sind halt schneller :oops: .

Das wasserabsorbierende Zeug heißt "Silikagel" und das bekommt man überall recht günstig, u.a. auch bei Verpackungsmaterialhändlern.
Allgemein harz- und säurefreies Pflegeöl reicht schon.
Ansonsten verwenden wir zur Metallkonservierung auch Microwachse. Wer was Genaueres wissen will soll ruhig mal konkret nachfragen. Das Gebiet gehört zu den wenigen, auf dem ich mir relativ sicher bin.

Gruß
Jens
So blöd wie ich bin kann mir gar keiner kommen ;-)
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Pandit
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Re: Wie Konserviere man(n) einen Shovelmotor

Beitrag von Pandit »

Variante 3: Finde ich keine gute Idee, Geld investiert und du hast doch nur Einzelteile.
Variante 1: Gute Sache, "wenig" Geld investiert und man weiss nie, was die nächsten 5-8 Jahre alles läuft. Aber eine Motorrevision wird nicht billiger.
Variante 2: Viel Geld investiert, verloren ist es aber nicht. Und wenn der Motor nicht gestartet wird, macht es auch nichts (hoffe ich mal), wenn er ein wenig konserviert (gegen Rost geschützt) rumsteht.


Gruss Roland
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detroitdiesel
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Re: Wie Konserviere man(n) einen Shovelmotor

Beitrag von detroitdiesel »

Ich fahr den Motor gerne die nächsten 5-8 Jahre für dich. Das spart dir auch jede Menge Platz und Arbeit. Natürlich schreibe ich dir dann auch nen Erfahrungsbericht. Mindestens ne halb DIN A4 Seite. :D
Elwood: Shit.
Jake: What?
Elwood: Rollers...
Jake: No.
Elwood: Yeah.
Jake: Shit.
soccerpeter
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Re: Wie Konserviere man(n) einen Shovelmotor

Beitrag von soccerpeter »

Das iss ne ganz neue, aber klasse Variante.
Rent a Shovelmotor, je Betriebsstunde 15 Teuronen.
Nehme an April gerne Bestellungen entgegen.
Vielen Dank.
Peter
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detroitdiesel
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Re: Wie Konserviere man(n) einen Shovelmotor

Beitrag von detroitdiesel »

15 € ? Ich dachte eigentlich daran das du noch drauflegst. Ist ja schließlich DEIN Motor der den Rest meiner Peripherie verschleißt. Darüber müssen wir noch sprechen... Zeitnahme ist kein Ding. Mit nem formschönen Betriebsstundenzähler aus nem 15er McCormick Trecker an der Rockerbox können wir dann jährlich abrechnen.
Elwood: Shit.
Jake: What?
Elwood: Rollers...
Jake: No.
Elwood: Yeah.
Jake: Shit.
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KalleM
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Re: Wie Konserviere man(n) einen Shovelmotor

Beitrag von KalleM »

Hi,
Bei Variante 2 darf die Gewährleistung nicht außer acht gelassen werden,
stell dir vor nach 5- 8 Jahren rumpelt der Motor :twisted:

Variante 1 erscheint mir sicherer.

Gruß Kalle
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