Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Moderator: Gerry
Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Hallo,
kurzes update:
alle Stössel sind soweit ausgebaut, kann man in einem Satz sagen wie weit diese beim Einbau vorgespannt werden?
Danke und Grüße
kurzes update:
alle Stössel sind soweit ausgebaut, kann man in einem Satz sagen wie weit diese beim Einbau vorgespannt werden?
Danke und Grüße
- holzlenker
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Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Servus Lisa,
die werden nur in die Tappets eingesetzt, Stößelstange drauf und auseinandergedreht
bis Du sie gerade noch mit 2 Fingern drehen kannst.
In einem 2. bzw. 3.-4. Satz könnte man noch darauf eingehen ob Du starre oder
Hydros hast und diese wiederum naß oder trocken sind...
Ciao Lutz
die werden nur in die Tappets eingesetzt, Stößelstange drauf und auseinandergedreht
bis Du sie gerade noch mit 2 Fingern drehen kannst.
In einem 2. bzw. 3.-4. Satz könnte man noch darauf eingehen ob Du starre oder
Hydros hast und diese wiederum naß oder trocken sind...
Ciao Lutz
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)
Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Prima,
genau das wollte ich wissen.
Ich kann morgen mal ein Bild einstellen, heute komme ich nicht mehr dazu. Schade, jetzt bleibt erst einmal für einige Tage der zerlegte Zustand da erst Dichtungen bestellt werden müssen. Verbaut sind die Korkdichtungen, gibt es bessere Alternativen, obwohl, ich bleibe gerne bei den alten neuen Originalteilen, die Frage mal nur so aus Neugierde.
Grüße von
L.
genau das wollte ich wissen.
Ich kann morgen mal ein Bild einstellen, heute komme ich nicht mehr dazu. Schade, jetzt bleibt erst einmal für einige Tage der zerlegte Zustand da erst Dichtungen bestellt werden müssen. Verbaut sind die Korkdichtungen, gibt es bessere Alternativen, obwohl, ich bleibe gerne bei den alten neuen Originalteilen, die Frage mal nur so aus Neugierde.
Grüße von
L.
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Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Servus Lisa,
da gibt's irgendwo einen Beitrag zu...Fauli findet den bestimmt...ich bin zu alt geworden
Ich selbst schwör auf die blauen Silikondichtungen, aber die sollen aus irgend einem mir in Vergessenheit geratenem Grund nicht in alle Kombinationen Lifterblock/Stößelcover dicht halten.
Bei mir machen sie das seit min. 5 Jahren und waren schon paarmal draußen und mit Sicherheit vertauscht untereinander.
Ciao Lutz
da gibt's irgendwo einen Beitrag zu...Fauli findet den bestimmt...ich bin zu alt geworden
Ich selbst schwör auf die blauen Silikondichtungen, aber die sollen aus irgend einem mir in Vergessenheit geratenem Grund nicht in alle Kombinationen Lifterblock/Stößelcover dicht halten.
Bei mir machen sie das seit min. 5 Jahren und waren schon paarmal draußen und mit Sicherheit vertauscht untereinander.
Ciao Lutz
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- holzlenker
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Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Lisa,Lisa
Anmeldedatum: 25.01.2012
Beiträge: 85
BeitragVerfasst am: 21.05.2012, 20:10 Titel: Re: Getriebe schaltet schwer Antworten mit Zitat
Hallo Erich,
ja, die Kupplung sollte gut sein, der Leerlauf klappt immer, kalt wie warm.
Du bist im Mai schon gefahren und nu baust Du die Stößel ein??? Hmmm
Ciao Lutz
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)
Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Hallo Lutz,
sorry, in der Tat etwas verwirrend.
Am Sonntag morgen startete ich hier einen thread mit der Frage zum Ausbau der Stössel, es meldete sich niemand also habe ich kurzerhand einfach angefangen zu basteln. Danach editierte ich den thread da sich ersteres Problem mit dem Ausbau ja gelöst hattte, es kam nur noch ja die Frage zum Einstellen der Stössel und der Alternativen zu den Korkdichtungen.
Nochmals sorry für die kleine Verwirrung.
Danke für Deine Einschätzung zu den Silikondichtungen, ich habe sie mittlerweile auch schon entdeckt.
Viele Grüße
L.
sorry, in der Tat etwas verwirrend.
Am Sonntag morgen startete ich hier einen thread mit der Frage zum Ausbau der Stössel, es meldete sich niemand also habe ich kurzerhand einfach angefangen zu basteln. Danach editierte ich den thread da sich ersteres Problem mit dem Ausbau ja gelöst hattte, es kam nur noch ja die Frage zum Einstellen der Stössel und der Alternativen zu den Korkdichtungen.
Nochmals sorry für die kleine Verwirrung.
Danke für Deine Einschätzung zu den Silikondichtungen, ich habe sie mittlerweile auch schon entdeckt.
Viele Grüße
L.
Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Moin Lisa,
hab das Prozedere auch grad durch.
Hast du starre oder Hydros?
Bei Hydros sieht man unten normalerweise ne Feder.
Bei Hydros musst du nachm Einstellen z.B. ne Zeit warten, bis die sich setzen und die werden auch vorgespannt, starre nicht.
hier 2 klasse Anleitungen für beide Fälle:
http://shovelschuppen.de/navi_m/technik ... ntile.html
im Groben:
Motor dead cold (wobei hier auch einige bei warmem Motor einstellen?).
Man stellt immer am geschlossenen Ventil ein.
Motor soweit drehen,
dass das gegenüberliegende Ventil ganz geöffnet is.
Also:
ist das Einlassventil am hinteren Zylinder vollständig geöffnet (Lifter bringt Stößel ganz nach oben),
stellt man das Einlassventilspiel am vorderen Zylinder ein.
Wie lutz sagte, so dass sich die Stößelstange mit 2 Fingern grad noch drehen lässt.
Und das dann für alle Ventile durch.
Am besten ohne Zündung nochmals durchdrehen und kontrollieren, ob nicht doch zu fest gespannt.
Als Faustregel stellt man eher zu locker als zu stramm ein.
Wenn Ventile zu stramm eingestellt sind knallen die nicht sofort auf den Kolben sondern schließen nicht lange genug um die Hitze an die Ventilsitze
abgeben zu können und dann besteht die Gefahr daß diese "verbrennen".
Achja:
Ich hab die Korkdichtungen drin, halten auch dicht.
LG
hoffe du kannst bald rollen
hab das Prozedere auch grad durch.
Hast du starre oder Hydros?
Bei Hydros sieht man unten normalerweise ne Feder.
Bei Hydros musst du nachm Einstellen z.B. ne Zeit warten, bis die sich setzen und die werden auch vorgespannt, starre nicht.
hier 2 klasse Anleitungen für beide Fälle:
http://shovelschuppen.de/navi_m/technik ... ntile.html
im Groben:
Motor dead cold (wobei hier auch einige bei warmem Motor einstellen?).
Man stellt immer am geschlossenen Ventil ein.
Motor soweit drehen,
dass das gegenüberliegende Ventil ganz geöffnet is.
Also:
ist das Einlassventil am hinteren Zylinder vollständig geöffnet (Lifter bringt Stößel ganz nach oben),
stellt man das Einlassventilspiel am vorderen Zylinder ein.
Wie lutz sagte, so dass sich die Stößelstange mit 2 Fingern grad noch drehen lässt.
Und das dann für alle Ventile durch.
Am besten ohne Zündung nochmals durchdrehen und kontrollieren, ob nicht doch zu fest gespannt.
Als Faustregel stellt man eher zu locker als zu stramm ein.
Wenn Ventile zu stramm eingestellt sind knallen die nicht sofort auf den Kolben sondern schließen nicht lange genug um die Hitze an die Ventilsitze
abgeben zu können und dann besteht die Gefahr daß diese "verbrennen".
Achja:
Ich hab die Korkdichtungen drin, halten auch dicht.
LG
hoffe du kannst bald rollen
'79 FXEF
Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Super tausche,
genau solch Info habe ich gesucht, besonders auch den Hinweis zum shovelschuppen hilft sehr.
Damit sollte ich eigentlich nun bei den Bastelarbeiten gut zurecht kommen.
Mit der Auswahl der Dichtung überlege ich noch.
Nochmals Danke an Alle und Grüße von
L.
genau solch Info habe ich gesucht, besonders auch den Hinweis zum shovelschuppen hilft sehr.
Damit sollte ich eigentlich nun bei den Bastelarbeiten gut zurecht kommen.
Mit der Auswahl der Dichtung überlege ich noch.
Nochmals Danke an Alle und Grüße von
L.
-
Christian54
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- Registriert: 02.03.2007, 14:20
Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Hy,
Ich mach das mit der Expressmethode:
wenn der vordere Zylinder im Kompressionstakt ist, Einlass und Auslass
gleichzeitig einstellen.
Bei mir sind auch die Silikondichtungen verbaut.
Gruß Chris
Ich mach das mit der Expressmethode:
wenn der vordere Zylinder im Kompressionstakt ist, Einlass und Auslass
gleichzeitig einstellen.
Bei mir sind auch die Silikondichtungen verbaut.
Gruß Chris
Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Ich wollte auch die blauen einbauen. Ging aber nicht, weil ich starre Stößel habe. An den Tappets sind die Silikondinger immer nach innen geflutscht, weil mehr Spiel zwischen Tappets und Stange ist. Jetzt wieder Kork und alles ist dicht.
Grüße
Grüße
Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Hallo,
mittlerweile habe ich die Dichtungen hier liegen ich habe mich klassisch für die aus Kork entschieden.
Nun bin ich gerade etwas unsicher was den Einbau angeht:
Bei entleerten! Hydroeinheiten soll man die Stössel so einstellen dass sich die Stösselstange noch gerade so drehen lässt, danach an der Einstellschraube um 1,5 Umdrehungen wieder lockern? Sehe ich das richtig?
Grüße von
L.
mittlerweile habe ich die Dichtungen hier liegen ich habe mich klassisch für die aus Kork entschieden.
Nun bin ich gerade etwas unsicher was den Einbau angeht:
Bei entleerten! Hydroeinheiten soll man die Stössel so einstellen dass sich die Stösselstange noch gerade so drehen lässt, danach an der Einstellschraube um 1,5 Umdrehungen wieder lockern? Sehe ich das richtig?
Grüße von
L.
Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Das Ganze wurde neulich erst durchgekaut:Lisa hat geschrieben:Hallo,
mittlerweile habe ich die Dichtungen hier liegen ich habe mich klassisch für die aus Kork entschieden.
Nun bin ich gerade etwas unsicher was den Einbau angeht:
Bei entleerten! Hydroeinheiten soll man die Stössel so einstellen dass sich die Stösselstange noch gerade so drehen lässt, danach an der Einstellschraube um 1,5 Umdrehungen wieder lockern? Sehe ich das richtig?
Grüße von
L.
http://forum.shovel-head.com/viewtopic. ... 285&t=6833
- holzlenker
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Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Servus Lisa,
die Vorgehensweise ist sehr gut beschrieben:
Was Dir fehlt ist wohl die erklärung dazu?
Es ist so, dass ein Hydro ein Präzisionsteil ist: Gehäuse und Kolben.
Unterm Kolben befindet sich, bei korrekter Funktion des Ölkreislaufes und korrekter Einstellung ein Ölpolster:
dies ist die mechanische Metall-auf-Metall Entkopplung und der große Vorteil von Hydros.
Mit der Einstellung des Hydros gibst Du das Volumen des Polsters vor.
Der Öldruck schafft es zwar den Stößeltrieb durch dieses Ölpolster spielfrei zu halten,
aber nicht das Ventil zu öffnen.(im Normalfall)
Beim trockenem Einbau wird der Kolben durch das Auseinanderdrehen der Stößelstange
bis zum Grund des Gehäuses gedrückt.
Damit Du nicht zu weit drehst und damit das Ventil öffnest wird das mit den Fingern gemacht, bis es zwar schwer geht, aber sich eben mit 2 Fingern die Stößelstange noch drehen läßt.
Durch das darauf folgende Zusammendrehen ("kürzer machen") der Stößelstange,
gibst Du die Höhe des Volumens unter dem Kolben frei das sich mit Öl füllen kann.
Beim befüllten ("nassem"), entspannten Hydro drehst Du die Stößelstange mit den Fingern auseinander ("länger machen") bis sie sich auch nur noch mit 2 Fingern gerade noch so drehen läßt.
Jetzt wird sie mit 4 Umdrehungen weiter auseinander gedreht ("noch länger gemacht"): das geht nur noch mit Schlüsseln.
Jetzt hast Du die gleiche Position des Kolbens wie bei der trockenen Methode.
Ciao Lutz
PS: eigentlich wollte ich nur 2 Sätze schreiben.
die Vorgehensweise ist sehr gut beschrieben:
Was Dir fehlt ist wohl die erklärung dazu?
Es ist so, dass ein Hydro ein Präzisionsteil ist: Gehäuse und Kolben.
Unterm Kolben befindet sich, bei korrekter Funktion des Ölkreislaufes und korrekter Einstellung ein Ölpolster:
dies ist die mechanische Metall-auf-Metall Entkopplung und der große Vorteil von Hydros.
Mit der Einstellung des Hydros gibst Du das Volumen des Polsters vor.
Der Öldruck schafft es zwar den Stößeltrieb durch dieses Ölpolster spielfrei zu halten,
aber nicht das Ventil zu öffnen.(im Normalfall)
Beim trockenem Einbau wird der Kolben durch das Auseinanderdrehen der Stößelstange
bis zum Grund des Gehäuses gedrückt.
Damit Du nicht zu weit drehst und damit das Ventil öffnest wird das mit den Fingern gemacht, bis es zwar schwer geht, aber sich eben mit 2 Fingern die Stößelstange noch drehen läßt.
Durch das darauf folgende Zusammendrehen ("kürzer machen") der Stößelstange,
gibst Du die Höhe des Volumens unter dem Kolben frei das sich mit Öl füllen kann.
Beim befüllten ("nassem"), entspannten Hydro drehst Du die Stößelstange mit den Fingern auseinander ("länger machen") bis sie sich auch nur noch mit 2 Fingern gerade noch so drehen läßt.
Jetzt wird sie mit 4 Umdrehungen weiter auseinander gedreht ("noch länger gemacht"): das geht nur noch mit Schlüsseln.
Jetzt hast Du die gleiche Position des Kolbens wie bei der trockenen Methode.
Ciao Lutz
PS: eigentlich wollte ich nur 2 Sätze schreiben.
Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen. (Walter Röhrl)
Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Hallo,
vielen Dank an Alle, ich denke nun habe auch ich verstanden, ich wollte ja auch nur auf Nummer sicher gehen.
Danke Lutz für die gute Beschreibung. Da ich ja im trockenen Zustand zusammenbaue kommt diese 1. Variante in Frage, das mit dem "kürzer machen" ist mir jetzt einleuchtend.
Nochmals Dankeschön für die großartige Hilfe und
viele Grüße von
L.
vielen Dank an Alle, ich denke nun habe auch ich verstanden, ich wollte ja auch nur auf Nummer sicher gehen.
Danke Lutz für die gute Beschreibung. Da ich ja im trockenen Zustand zusammenbaue kommt diese 1. Variante in Frage, das mit dem "kürzer machen" ist mir jetzt einleuchtend.
Nochmals Dankeschön für die großartige Hilfe und
viele Grüße von
L.
Re: Abdichtung Stösselcover / Ausbau Stössel
Sorry, nur der Sicherheit wegen:
"Beim trockenem Einbau wird der Kolben durch das Auseinanderdrehen der Stößelstange bis zum Grund des Gehäuses gedrückt."
Frage: D.h. die kleine Feder am Kolben wird dabei komplett komprimiert?
Heute Abend wird dann endlich weitergebastelt.
Viele Grüße von
L.
"Beim trockenem Einbau wird der Kolben durch das Auseinanderdrehen der Stößelstange bis zum Grund des Gehäuses gedrückt."
Frage: D.h. die kleine Feder am Kolben wird dabei komplett komprimiert?
Heute Abend wird dann endlich weitergebastelt.
Viele Grüße von
L.