Ölkreislauf über Steuergehäuse
Moderator: Gerry
Ölkreislauf über Steuergehäuse
Hallo,
hab folgendes Problem:
das immer wieder angesprochene schon vielfach ausdiskutierte Ölversorgungsthema zu Köpfen (Manometer an Kopf zeigt zwar keinen Druck bzw. minimal an ,allerdings ist bei Demontage des Manometers eindeutig ein Ölzulauf erkennbar -ich denke das ist dann auch ausreichend)
Meine Frage:
Das Manometer fragt meines Erachtens auschliesslich den Öldruck über die Köpfe ab !?
Ist dem so?
Wird das Steuerhäuse inkl. der Zahnräder über anderweitigen Ölkreislauf gedeckt oder ebenfalls durch diesen minimalen Öldruck in Mitleidenschaft gezogen??
Der Druck scheint lt.Schalter ok (auch kein glimmen während Standgas)
Desweiteren ist Öl schäumend im Öltank erhitzt .
Zu als auch -Ablaufleitungen aktiv und bei öffnen während Motorlauf fliessend/rotierend.
Vielen dank für Eure Antworten im Voraus
Gruß
Thorsten
hab folgendes Problem:
das immer wieder angesprochene schon vielfach ausdiskutierte Ölversorgungsthema zu Köpfen (Manometer an Kopf zeigt zwar keinen Druck bzw. minimal an ,allerdings ist bei Demontage des Manometers eindeutig ein Ölzulauf erkennbar -ich denke das ist dann auch ausreichend)
Meine Frage:
Das Manometer fragt meines Erachtens auschliesslich den Öldruck über die Köpfe ab !?
Ist dem so?
Wird das Steuerhäuse inkl. der Zahnräder über anderweitigen Ölkreislauf gedeckt oder ebenfalls durch diesen minimalen Öldruck in Mitleidenschaft gezogen??
Der Druck scheint lt.Schalter ok (auch kein glimmen während Standgas)
Desweiteren ist Öl schäumend im Öltank erhitzt .
Zu als auch -Ablaufleitungen aktiv und bei öffnen während Motorlauf fliessend/rotierend.
Vielen dank für Eure Antworten im Voraus
Gruß
Thorsten
Zuletzt geändert von tedman am 16.09.2012, 13:22, insgesamt 2-mal geändert.
seit meiner Shovelzeit hat der Begriff"Hassliebe" für mich eine ganz neue Bedeutung
Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Hi Thorsten,
in der Tech-Base, ganz links dritter Punkt von oben, findest Du zwei Beträge
über Oeldruck und Oelkreislauf. Das hilft Dir bestimmt.
Die Zahnräder sind spritzoelgeschmiert und das kommt aus den benachbarten Lagern rausgespritzt und schmiert bis es vom rückfördernden Zahnrad der Oelpumpe weggeschlürft wird.
Das steht in der Tech-Base natürlich besser beschrieben !!!
Stephan
in der Tech-Base, ganz links dritter Punkt von oben, findest Du zwei Beträge
über Oeldruck und Oelkreislauf. Das hilft Dir bestimmt.
Die Zahnräder sind spritzoelgeschmiert und das kommt aus den benachbarten Lagern rausgespritzt und schmiert bis es vom rückfördernden Zahnrad der Oelpumpe weggeschlürft wird.
Das steht in der Tech-Base natürlich besser beschrieben !!!
Stephan
Ja - ist ja gut - 1 Nocke reicht doch !
- Don Rocket
- Beiträge: 1794
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Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Hallo Thorsten,
Eine Frage vorweg, benutzt du SAE 50 Einbereichs- oder ein Mehrbereichsöl wie SAE 20W50?
Ohne den Shovel-Head im Detail zu kennen, gibt es zwei Dinge, die grundsaetzlich in Ordnung sein müssen: Die Ölpumpe sowie der Pinionshaft und dessen Buchse. Ist Erstere im Eimer kriegt der ganze Motor nicht mehr genügend Öl, bei einem zu grossen Spiel des Pinionshafts sind die KW und die Pleuellagerungen in Gefahr.
Worst case scenario wäre hier ein komplett eingelaufenes Lager, dass das ganze Öl einfach nur ins Gehäuse laufen lässt, womit der Öldruck speziell bei warmem Öl komplett gegen Null geht.
Man kann jedoch sagen, dass ein Big-Twin Harley Motor nicht so sehr auf einen hohen Öldruck angewiesen ist, wie beispielsweise ein komplett gleitgelagerter Motor, der diesen dringend benötigt um eine hydrodynamische Schmierung der Lager aufzubauen .
Das Manometer am Zylinderkopf sagt in erster Linie aus, welcher Öldruck genau an dieser Stelle anliegt. In wie weit man daraus Rückschlüsse auf die Gesundheit der Gesamtölversorgung deines Motors ziehen kann, kann ich dir nicht genau sagen, weil ich nicht weiss, wo die Steigleitung an den Kreislauf angeschlossen ist.
Es sollte aber auch dort zumindest bei kalten Motor ein gewisser Öldruck vorhanden sein.
Schäumendes Öl im Öltank ist solange ok, wie es sich dort beruhigen kann und nicht von der Ölpumpe angesaugt wird. Moderne Öle sind mit Additiven legiert, die die Bildung von Ölschaum verhindern.
Cheerz
Dieter
Eine Frage vorweg, benutzt du SAE 50 Einbereichs- oder ein Mehrbereichsöl wie SAE 20W50?
Ohne den Shovel-Head im Detail zu kennen, gibt es zwei Dinge, die grundsaetzlich in Ordnung sein müssen: Die Ölpumpe sowie der Pinionshaft und dessen Buchse. Ist Erstere im Eimer kriegt der ganze Motor nicht mehr genügend Öl, bei einem zu grossen Spiel des Pinionshafts sind die KW und die Pleuellagerungen in Gefahr.
Worst case scenario wäre hier ein komplett eingelaufenes Lager, dass das ganze Öl einfach nur ins Gehäuse laufen lässt, womit der Öldruck speziell bei warmem Öl komplett gegen Null geht.
Man kann jedoch sagen, dass ein Big-Twin Harley Motor nicht so sehr auf einen hohen Öldruck angewiesen ist, wie beispielsweise ein komplett gleitgelagerter Motor, der diesen dringend benötigt um eine hydrodynamische Schmierung der Lager aufzubauen .
Das Manometer am Zylinderkopf sagt in erster Linie aus, welcher Öldruck genau an dieser Stelle anliegt. In wie weit man daraus Rückschlüsse auf die Gesundheit der Gesamtölversorgung deines Motors ziehen kann, kann ich dir nicht genau sagen, weil ich nicht weiss, wo die Steigleitung an den Kreislauf angeschlossen ist.
Es sollte aber auch dort zumindest bei kalten Motor ein gewisser Öldruck vorhanden sein.
Schäumendes Öl im Öltank ist solange ok, wie es sich dort beruhigen kann und nicht von der Ölpumpe angesaugt wird. Moderne Öle sind mit Additiven legiert, die die Bildung von Ölschaum verhindern.
Cheerz
Dieter
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- shovelfauli
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Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Hi,
zur Ergänzung. Es gibt das sogenannte Pressure Relief Valve in der Ölpumpe:
(ich zitiere mich mal selbst, spart Zeit
)
Man kann also über den Druckmesser am Kopf nicht auf die Druckverhältnisse am Pinionshaft und somit am Pleuellager schließen.
zu Frage 2:
Das Öl, welches die Stößel versorgt und ein Teil des Öls aus den Kipphebeln, (welches die Kontaktstellen zwischen Stößelstangen und Kipphebeln versorgt und dann die Stößelstangen hinabläuft), laufen durch Bohrungen in den Stößelblocks in das Steuergehäuse auf die Nockenwelle und wird umhegerschleudert.
Je weniger Öl in den Köpfen und an den Stößeln ankommt, umso weniger Öl wird umhergeschleudert.
Soweit ich mich erinnere steht das Öl im Steuergehäuse nicht hoch genug um durch das Zahnrad auf dem Pinionshaft umhergschleudert zu werden.
Grüße
Fauli
zur Ergänzung. Es gibt das sogenannte Pressure Relief Valve in der Ölpumpe:
(ich zitiere mich mal selbst, spart Zeit
zu Frage1:Das von mir angesprochene Pressure Relief Valve ist ein Kolben, der durch eine Feder nach unten gegen den Förderdruck der Pumpe gedrückt wird. Steigt der Druck, wird der Kolben gegen die Feder nach oben gedrückt und gibt erst eine und bei weiter steigendem Druck eine zweite Bohrung frei.
Warum der ganze Firlefanz:
Es geht darum kritische Komponenten zuerst mit Öl zu versorgen und dann erst nachrangig Komponenten, welche Drucköl nicht so dringend nötig haben.
Zu den ersteren zählen die Kipphebel und Wellen, sowie die Hydrostößel.
Deren Versorgungskanäle werden nicht durch besagtes Ventil verschlossen, sondern bekommen von Anfang an Drucköl.
Die besagte Bohrung, welche als erste durch das Ventil freigegeben wird, wenn genügend Druck auf dem System ist, versorgt den Pinionshaft (rechter Kurbelwellenstumpf) und über eine Bohrung in der rechten Kurbelwellenschwungscheibe den Hubzapfen.
Ist dann immer noch zuviel Druck auf dem System , wird die zweite Bohrung freigegeben, die das Öl einfach in das Steuergehäuse leitet. Sozusagen der Notausgang für den Überdruck.
Diese Bohrung kam erst 1981....
Man kann also über den Druckmesser am Kopf nicht auf die Druckverhältnisse am Pinionshaft und somit am Pleuellager schließen.
zu Frage 2:
Das Öl, welches die Stößel versorgt und ein Teil des Öls aus den Kipphebeln, (welches die Kontaktstellen zwischen Stößelstangen und Kipphebeln versorgt und dann die Stößelstangen hinabläuft), laufen durch Bohrungen in den Stößelblocks in das Steuergehäuse auf die Nockenwelle und wird umhegerschleudert.
Je weniger Öl in den Köpfen und an den Stößeln ankommt, umso weniger Öl wird umhergeschleudert.
Soweit ich mich erinnere steht das Öl im Steuergehäuse nicht hoch genug um durch das Zahnrad auf dem Pinionshaft umhergschleudert zu werden.
Grüße
Fauli
Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Hallo Kollegen,
Ich denke die Rückschlüsse daraus zu ziehen , daß der erste Ölkreis über relief valve die Hauptvedrsorgung inkl. der Steuergehäuseversorgung sicherstellt.
Hab gestern meine 120 km vollzogen ohne irgendwelche aussergwöhnlichen Geräusche vom Motor oder anderweitige Problems.
Deutet auf eine konstante Schmierung in diesem Bereich auf.
Desweiteren heute sicherheitshalber kpl.Öl abgelassen beide Ventile ausgeschraubt und alle Kanäle und Zuleitungen mittels Fussluftpumpe freigeblasen.(falls doch irgendwelche Fremdkörper im system sein sollten)
Da ich anfangs bei kaltem Öl auch über Manometeranzeige genügend Druck (ca. 40-60psi) hatte denke ich daß dieses Problem technisch kein Problem ist und nur über visuelle Anzeige beunruhigt.
Schaun mer ma wie sich das Verhalten weiter äussert.
Dank Kollegen
Klasse das es so ein Forum wie dieses gibt und einem schnell geholfen wird
Der Thorsten
Ich denke die Rückschlüsse daraus zu ziehen , daß der erste Ölkreis über relief valve die Hauptvedrsorgung inkl. der Steuergehäuseversorgung sicherstellt.
Hab gestern meine 120 km vollzogen ohne irgendwelche aussergwöhnlichen Geräusche vom Motor oder anderweitige Problems.
Deutet auf eine konstante Schmierung in diesem Bereich auf.
Desweiteren heute sicherheitshalber kpl.Öl abgelassen beide Ventile ausgeschraubt und alle Kanäle und Zuleitungen mittels Fussluftpumpe freigeblasen.(falls doch irgendwelche Fremdkörper im system sein sollten)
Da ich anfangs bei kaltem Öl auch über Manometeranzeige genügend Druck (ca. 40-60psi) hatte denke ich daß dieses Problem technisch kein Problem ist und nur über visuelle Anzeige beunruhigt.
Schaun mer ma wie sich das Verhalten weiter äussert.
Dank Kollegen
Klasse das es so ein Forum wie dieses gibt und einem schnell geholfen wird
Der Thorsten
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Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
moin zusammen!
wälzlager haben keinen öldruck, wie auch.
was diese uhren anzeigen ist der druck in der leitung vor irgendeiner engstelle, in diesem fall die kipphebel.
wichtig ist, das genügend schmiermittel in die köpfe kommt, erstens zum schmieren und zweitens, sehr wichtig : zum kühlen.
die einzig wichtigen stellen sind wie beschrieben pinionshaft und seine büchse und die lifter/ blöcke, wenn man hydros fährt.
ein ewiges thema hier und immer wieder gut für diskussionen.
gruss zottel
wälzlager haben keinen öldruck, wie auch.
was diese uhren anzeigen ist der druck in der leitung vor irgendeiner engstelle, in diesem fall die kipphebel.
wichtig ist, das genügend schmiermittel in die köpfe kommt, erstens zum schmieren und zweitens, sehr wichtig : zum kühlen.
die einzig wichtigen stellen sind wie beschrieben pinionshaft und seine büchse und die lifter/ blöcke, wenn man hydros fährt.
ein ewiges thema hier und immer wieder gut für diskussionen.
gruss zottel
Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Hallo Leute,
jetze die Folgen des beschriebenen zu geringem Öldruck an Rockerboxen:
Nach Ölwechsel ,durchblasen aller Leitungen und Reinigen beider Ventile an Ölpumpe steht an Rockerbox wieder "normaler" Druck von kalt ca.60 und warm dann 20psi an.(vorher null!)
Nach ca. 2km (wenn Öl an vorderer Rockerbox angekommen bzw. kpl. im Umlauf) räuchert der vordere Zylinder weiss. (verbranntes Öl)
Leistung bzw. Kompression des Motors dabei völig normal.
Fazit:
"wichtig ist, das genügend schmiermittel in die köpfe kommt, erstens zum schmieren und zweitens, sehr wichtig zum KÜHLEN!!!!!
scheint daß die Ventilschaftdichtungen infolge mangelnder Ölversorgung thermisch überhitzt wurden (verbrannt!?) und daher dann nicht mehr abdichten.
Also -kommendes WE Kopf runter Rokerbox demontieren Ventile demontieren -Dichtg. wechseln....
Die hintere Rockerbox scheint durch den minimal vorhanden Ölfluss nicht in Mitleidenschaft gezogen .
Wahrscheinlich kam allerdings durch diesen zu geringen Druck leider nichts mehr am vorderen Zylinder an.
Gelernt daraus:
Ein gewisser Öldruck an Rockerboxen ist zwingend erforderlich und sollte überwacht werden...
Gut daß ich für solche Fälle bei diesem Wetter noch ne 883er habe....
Gruß
Thorsten
jetze die Folgen des beschriebenen zu geringem Öldruck an Rockerboxen:
Nach Ölwechsel ,durchblasen aller Leitungen und Reinigen beider Ventile an Ölpumpe steht an Rockerbox wieder "normaler" Druck von kalt ca.60 und warm dann 20psi an.(vorher null!)
Nach ca. 2km (wenn Öl an vorderer Rockerbox angekommen bzw. kpl. im Umlauf) räuchert der vordere Zylinder weiss. (verbranntes Öl)
Leistung bzw. Kompression des Motors dabei völig normal.
Fazit:
"wichtig ist, das genügend schmiermittel in die köpfe kommt, erstens zum schmieren und zweitens, sehr wichtig zum KÜHLEN!!!!!
scheint daß die Ventilschaftdichtungen infolge mangelnder Ölversorgung thermisch überhitzt wurden (verbrannt!?) und daher dann nicht mehr abdichten.
Also -kommendes WE Kopf runter Rokerbox demontieren Ventile demontieren -Dichtg. wechseln....
Die hintere Rockerbox scheint durch den minimal vorhanden Ölfluss nicht in Mitleidenschaft gezogen .
Wahrscheinlich kam allerdings durch diesen zu geringen Druck leider nichts mehr am vorderen Zylinder an.
Gelernt daraus:
Ein gewisser Öldruck an Rockerboxen ist zwingend erforderlich und sollte überwacht werden...
Gut daß ich für solche Fälle bei diesem Wetter noch ne 883er habe....
Gruß
Thorsten
seit meiner Shovelzeit hat der Begriff"Hassliebe" für mich eine ganz neue Bedeutung
Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Moin Thorsten
Eigentlich bedeuten Rauchzeichen, nach alter Indianerregel, folgendes:
Blau: zu viel verbrannntes Öl
Schwarz: zu viel verbrannnter Kraftstoff
Weiß: Kondenswasser
Gruß
Norbert
Woher kommt denn diese Weisheit.tedman hat geschrieben:Hallo Leute,
....
Nach ca. 2km (wenn Öl an vorderer Rockerbox angekommen bzw. kpl. im Umlauf) räuchert der vordere Zylinder weiss. (verbranntes Öl)
...
Thorsten
Eigentlich bedeuten Rauchzeichen, nach alter Indianerregel, folgendes:
Blau: zu viel verbrannntes Öl
Schwarz: zu viel verbrannnter Kraftstoff
Weiß: Kondenswasser
Gruß
Norbert
Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Hey Norbert,
hast Recht ,ich meinte natürlich Blaurauch!
Gruß Thorsten
hast Recht ,ich meinte natürlich Blaurauch!
Gruß Thorsten
seit meiner Shovelzeit hat der Begriff"Hassliebe" für mich eine ganz neue Bedeutung
Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Zur Info: steht bei mir an der Stelle auch an....hatte aber auch schon mehrere Manometer, welche nach kurzem Betrieb absoluten Blödsinn anzeigten=defekt.tedman hat geschrieben:... steht an Rockerbox wieder "normaler" Druck von kalt ca.60 und warm dann 20psi an.(vorher null!)
Grüße Erich
Gruß, Erich
Kicker only
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-
shovelhubi
- Beiträge: 2
- Registriert: 14.11.2012, 21:06
- Wohnort: Berlin
Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Hi bin der shovelhubi aus berlin hab neulich so ein leitungsset gesehen wo das öl in jeden zylinder einzeln eingespritz wird .
Steigleitung wird praktisch geteilt und jeweils am zwischenstück beim v und h zylinder angeschlossen .
Wie wirkt sich das aus hat jemand erfahrungen ?
Mein motor hat 1600 kbcm und ich hab halt öfters Kopfdichtungsprobleme .
Nennt sich Rocker Box Öl-Leitungen "Loop" f. Shovelhead Edelstahl
Hab ne fxs 80 euer shovelhubi
Steigleitung wird praktisch geteilt und jeweils am zwischenstück beim v und h zylinder angeschlossen .
Wie wirkt sich das aus hat jemand erfahrungen ?
Mein motor hat 1600 kbcm und ich hab halt öfters Kopfdichtungsprobleme .
Nennt sich Rocker Box Öl-Leitungen "Loop" f. Shovelhead Edelstahl
Hab ne fxs 80 euer shovelhubi
- kickstartworks
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- Kontaktdaten:
Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
ach du lieber himmel......
sorry
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Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Servus Hubi und herzlich willkommen,
normalerweise kommt das Öl erst am Auslaß-Kipphebel des hinteren Zylinders an, läuft über den Kanal in der RoBo weiter zum Einlass-Kipphebel, dannn über die Verbindungsleitung zur vorderen RoBo (Einlass-KH) und dann zum Auslass-KH des vorderen Zylinders.
Auf dem Weg erwärmt es sich und kommt eben vorne heißer an.
Mit dem Knuckle-Style Leitungsset erreicht es beide Rockerboxen und damit auch Zyl-Kopf und Zylinder gleich warm.
Ist natürlich ein theoretischer Vorteil für den vorderen Zylinder, der ja sowieso heißer wird.
Hatte sowas mal in den 80ern bei meiner verbaut (homemade), spürbaren Unterschied konnte ich nicht feststellen.
Gemessen hab ich damals nicht, können aber nur ein paar Grad sein.
Für dein Dichtungsproblem also irrelevant.
Gruß, Erich
normalerweise kommt das Öl erst am Auslaß-Kipphebel des hinteren Zylinders an, läuft über den Kanal in der RoBo weiter zum Einlass-Kipphebel, dannn über die Verbindungsleitung zur vorderen RoBo (Einlass-KH) und dann zum Auslass-KH des vorderen Zylinders.
Auf dem Weg erwärmt es sich und kommt eben vorne heißer an.
Mit dem Knuckle-Style Leitungsset erreicht es beide Rockerboxen und damit auch Zyl-Kopf und Zylinder gleich warm.
Ist natürlich ein theoretischer Vorteil für den vorderen Zylinder, der ja sowieso heißer wird.
Hatte sowas mal in den 80ern bei meiner verbaut (homemade), spürbaren Unterschied konnte ich nicht feststellen.
Gemessen hab ich damals nicht, können aber nur ein paar Grad sein.
Für dein Dichtungsproblem also irrelevant.
Gruß, Erich
Gruß, Erich
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Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
Wieso? ....genervt Zottel?kickstartworks hat geschrieben:ach du lieber himmel......
sorry
Gruß, Erich
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Re: Ölkreislauf über Steuergehäuse
ach was
nur manchmal ist es dermaßen daneben
net böse sein !!
zottel
nur manchmal ist es dermaßen daneben
net böse sein !!
zottel