Seite 2 von 3
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 10.10.2010, 16:07
von shovelfauli
Schaufel.Adi hat geschrieben:ich werds dann doch glaub ich mit den rst dingern probieren..
http://www.youtube.com/watch?v=gH7oEcpY1Uk
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 10.10.2010, 22:08
von trybear
moin,
@Fauli: soweit ich weiß und mich erinnern kann (was ja bei Kerlen in meinem Alter im Kurzzeitgedächtinsbereich manchmal nicht so einfach ist, dafür kann ich Dir sagen welche Farbe das Matchbox-Auto hatte was ich in der Sandkiste im Kindergarten vergraben und nicht wiedergefunden hab

) hat die Companie das mit den Bremsen mit festem Widerlager und der festen Befestigungsstange wohl auch gemerkt und ab (ich glaube 2008) die Sättel von vorn links auch für hinten rechts genommen, wie meiner einer

.
Spart natürlich auch Ersatzteilbeschaffung kosten : eine Position "Sattel" weniger, statt 3 verschiedene nur noch 2 Sättel!
@ Adi: Den Halterfräser muß ich fragen, ob er die Programmierung für seine CNC noch hat. Auf die Fertigstellung der Halter hab ich 9!! Monde gewartet... Ich hab 2 Versionen: für 13" und für 11,5"-Scheibe.
13" für hinten ist overdone, macht zuuuviele schwarze Streifen.... und sehr harter Druckpunkt. Entweder kleineren Zylinder vorn einbauen (gibts aber nicht), oder... die Scheibe verkleinern....
Die 13" bau ich deshalb grad wieder aus und bau ne gebrauchte Originol-Scheibe (ohne ChromBlingbling oder Waves oder so... ) mit 11,5" aus Iibää ein.
gruß
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 10.10.2010, 23:24
von shovelfauli
trybear hat geschrieben:@Fauli: soweit ich weiß und mich erinnern kann (was ja bei Kerlen in meinem Alter im Kurzzeitgedächtinsbereich manchmal nicht so einfach ist, dafür kann ich Dir sagen welche Farbe das Matchbox-Auto hatte was ich in der Sandkiste im Kindergarten vergraben und nicht wiedergefunden hab

) hat die Companie das mit den Bremsen mit festem Widerlager und der festen Befestigungsstange wohl auch gemerkt und ab (ich glaube 2008) die Sättel von vorn links auch für hinten rechts genommen, wie meiner einer

.
Spart natürlich auch Ersatzteilbeschaffung kosten : eine Position "Sattel" weniger, statt 3 verschiedene nur noch 2 Sättel!
Hi trybear,
hast recht, ich korrigiere meine Angabe bzgl. der Verwendung der Sättel mit intergriertem Halter von 2006 auf 2007. Die Sättel der Dynas sind wohl auch erst ab 2008 mehrteilig -> korrigiert.
So, und hier mal ein paar Bilder zur Verdeutlichung des Textes:
Sattel mit intergriertem Halter. Softail-Modelle von 2000-2007
Halter mit Sattel ab 2008
Grüße
Fauli
PS: Daß der Verlust des Matchbox-Autos im Sandkasten ein traumatisches Erlebnis ist, kann ich bestätigen. Es ist zwar schon fast 30 Jahre her, aber die Erinnerung an meinen metallicblauen 911 hat sich selbst durch den täglichen Genuß von Death Metal nicht aus dem Hirn blasen lassen.

Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 11.10.2010, 11:09
von rp
Hi,
"...und dem exakten Einstellen der Flucht der Scheibe
(Schlag weniger als 1 mm)..."
(Axial-)Schlag EIN Millimeter?! Die Scheibe ist Müll!
Besorge dir erstmal eine neue Scheibe und prüfe den Bremssattel, warum die alte so verzogen wurde, bevor Du dir TC-Teile an die Mühle hängst

.
Grüße
rp
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 11.10.2010, 13:38
von trybear
moin, rp,
bevor Du dir TC-Teile an die Mühle hängst
aber die TC-Teile funktionieren wenigstens sehr gut, was man von Zubehörteilen (oft) nur eingeschränkt behaupten kann.
Mike meint bestimmt 0,1 mm Schlag, denn bei 1mm würden ihm der Belag so weit von der Scheibe weggedrückt werden, das er beim ersten Bremsversuch jedesmal erstmal ins Leere tritt oder greift....
Vielleicht klärt er uns ja auf, obs wirklich 1mm war/ist oder obs eine Wechstabenverbuchselung ist
gruß
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 11.10.2010, 16:42
von mike70fl
Wie groß darf denn der Seitenschlag der Scheibe sein? Ich hatte mit RST telefoniert und der meinte, dass die Zange einen guten Millimeter Schlag abkann. Und bei mir ist es deutlich weniger als 1 mm. Ohne Messuhr läuft das ja nur auf eine Schätzung raus. Also schätze ich mal 0,4 - 0,6 mm.
Wenn aber nur nahezu 0 mm funktionieren, liegt hier der Hase im Pfeffer.
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 11.10.2010, 17:07
von tausche
Reden wir hier vom Verzug der Scheibe ("eiern", Radialschlag) oder vom Axial-Schlag?
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 11.10.2010, 17:40
von mike70fl
Axial = seitlicher Schlag
Radial = Höhenschlag
oder andersrum???
Jedenfalls eiert die Scheibe minimal nach rechts und links zu den Belägen.
Und nicht hoch und runter.
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 11.10.2010, 18:13
von trybear
starre Bremsscheiben dürfen max. n´ zehntel Seitenschlag haben. In der Höhe isses erstmal egal, das wird durch das Gehäuse der Bremszange begrenzt. Bei schwimmendgelagerten sollte es max. so um 15/100mm sein.
Aber ohne Messuhr ist das alles humbug, es sei denn Du siehst schon ohne Uhr einen Schlag, dann ist da echt was im Argen.
Muss aber nicht unbedingt nur die Scheibe sein, denn (nehmen wir mal an sie ist ok) sie gibt den ggf. vorhandenen Schlag an der Aufnahme /Nabe
auch nur weiter....
Also: wenn Du an der Nabe nur 3-4/100mm Schlag hast, hättest Du am äußeren Scheibenrand schon den max. Zehntel locker überschritten.
Nabe könnte man mit einem passenden Aufnahmedorn überdrehen und wieder mit einer passenden Beilagscheibe ausdistanzieren (Scheíben mit fünf Löchers und unterschiedlichen Dicken gibts fertich zu kaufen) , Scheibe könnte planparallel geschliffen werden= fertich.
gruß
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 11.10.2010, 19:26
von mike70fl
Ich hatte die Zange ausgebaut und einen dünnen Imbus an der Schwinge befestigt, so dass er im rechten Winkel auf die Scheibe stößt. Beim Raddrehen hat man gesehen, dass die Scheibe ca 0,5 mm hin und her eiert.
Axialschlag
Verfasst: 12.10.2010, 09:41
von rp
Hi,
so um 1990 haben wir bei FAG Bremsscheiben auf Formmessmaschinen gemessen. Ziel war es möglichst plane Scheiben für Rennautos auszuwählen. Die Toleranzen weiß ich nicht mehr, aber die Formmessmaschinen maßen 0,0001 mm (= 1/10 mym).
Ergo: je planer, desto besser!
Die Frage ist noch, warum sich Mikes Scheibe überhaupt verzogen hat.
rp
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 12.10.2010, 13:41
von Klaus
Hi Mike,
das Problem hatte ich mit meinem RST Stattel auch. Alles geprüft, nichts festgestellt, aber lief immer fest.
Möglicherweise ist meine Lösung Pfusch, aber es funktioniert.
Ich habe stark gekürzte Schrauben von hinten in die Befestigunsbohrungen geschraubt, so das die Befestigungsschrauben selber den Sattel nicht fest an den Halter drücken können, sondern das dort noch geringfügig Spiel ist.
Sozusagen, ein "schwimmender" Sattel.
Seit dem ist Ruhe.
Wie gesagt; Ursache nicht behoben = Pfusch, aber wirkungsvoll
Gruß
Klaus
Re: Axialschlag
Verfasst: 12.10.2010, 16:19
von trybear
tach,
Die Frage ist noch, warum sich Mikes Scheibe überhaupt verzogen hat.
Erstmal hat Mike noch garnicht geprüft, obs die Nabe oder die Scheibe ist....jedenfalls schrubte ers noch nicht...
Zur Scheibe: Wenns keinen Umfall oder Unfall gegeben hat, kanns auch durch einen Wasserschlag passiert sein.
Scheibe rischtisch warm gebremst , dann durch eine Pfütze gefahren - einseitig schlagartig abgekühlt und fertig ist der Verzug. So einfach geht das!

.
Ich hab auch schon Hubezör-Scheiben gesehen (aus Schiienah???), die ware wohl in ihrer Gefügezusammensetzung so sch...ße, das sie sich schon durch starkes Bremsen verzogen haben...
tschüss
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 12.10.2010, 17:23
von mike70fl
Hi Männers,
leider weiss ich nicht, ob Scheibe oder Nabe schepp sind. Ich habe das Mopedd vor gut zwei Jahren gekauft und und seitdem alles mögliche mit der Bremse ausprobiert.
An der Kiste war ja einiges verbastelt und jetzt ist fast alles gut.
@Klaus: So etwa kann ich mir vorstellen, was Du meinst. Aber kannst Du evt mal ein Foto einstellen, wo Du da was "gekontert" hast. Klingt für mich allerdings so, als ob da auch schnell was abreissen/abscheren kann. Ich lasse mich aber gern eines Bessern belehren.
Re: Welche Hinterradbremse ist zu empfehlen?
Verfasst: 12.10.2010, 19:19
von Klaus
Tach Mike,
ein Foto auf dem man das vernüftig sieht, hab' ich leider gerade nicht und das Mopped seh' ich erst am Wochenend wieder.
Ich versuchs mal zu erklären:
Die Gewinde für die Befestigungsschrauben sind ja durchgehend ( durch den Sattel ).
Wenn Du jetzt von hinten eine ca. 15 mm ( Gewindelänge ) Schraube eindrehst und festziehst, dann können sich die Befestigungsschrauben dagegen abstützen und der Sattel klemmt nicht am Halter.
Ich hab' die Befestigungsschrauben soweit abgeschliffen, das ich ca: 0,7 mm Spiel habe ( laut Fühlerlehre ).
Das da was abscheren kann, denk ich eher weniger, hält jetzt den dritten Sommer. Ich hatte vorher die Banane dran, da hatten die Bolzen deutlich mehr Spiel.
Wie gesagt; nicht unbedinngt die besteLösung, aber Zielführend
Gruß
Klaus