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Re: Starre Benzinleitung

Verfasst: 26.01.2011, 08:39
von knuckuwe
Reiner62 hat geschrieben:Hey Möge,
ich hatte bei mir 1/4" Kuniferrohr verbaut. Nachbautank aber Linkert Vergaser. Du mußt beim Verlegen der Leitungen sehr auf thermische Belastung achten. Bei meinem ersten Versuch: Leitung vom Tank über den Manifold und dann im eleganten Bogen nach unten zum Orginalfilter.
Der Sprit kochte in der Leitung. Hab dann noch einige Zeit rumexperimentiert, gebogen gemacht und getan und bestimmt 1,2 m Rohr verballert. Letztendlich hab ich dann doch Schlauch genommen. In den amerikanischen Harleyforen scheint das Problem auch bekannt zu sein, da man häufig die Empfehlung liest das Kraftstoffrohr zu isolieren.
Wie gesagt, nur meine eigene Erfahrung.
Gruß Reiner
meine Leitung geht (wie original) sehr nah am vorderen Zylinder im Bogen zwischen den Zylindern durch. Berührt sie fasst. Da hat noch nie was gekocht und ne Entlastungsschlaufe is auch nich drin. Da ja alles starr verschraubt ist, vibriert wohl alles gleich :lol:

Wie auch immer - ich hatte noch nie Probs damit...15.000 km +

Gruß Uwe

Re: Starre Benzinleitung

Verfasst: 26.01.2011, 10:02
von SuperGauzy
Ich habe zwar keine starren Leitungen, aber vielleicht hilft´s ja dem ein oder anderen.
Ich hatte kochenden Sprit in der Leitung, als ich den Tank gewechselt hatte und der Benzinhahn eine etwas andere Stellung im neuen Tank hatte. Ich bin immer ein paar Kilometer gefahren, bis der Ofen schön warm war und irgendwann kochte der Sprit und der Vergaser bekam nix mehr ab. Bis ich das Problem gefunden hatte, verging einige Zeit, weil ich nicht an den Benzinhahn und seine andere Stellung im neuen Tank gedacht habe. Habe dann immer wieder vollgetankt, weil ich dachte es liegt irgendwie an der Spritmenge und dem Druck im Tank. Wenn der Tank voll war, konnte ich auch immer ohne Probleme 50 km abspulen, dann ging´s wieder los - Spritmangel. Also wieder zur nächsten Tanke, wieder vollgetankt, wieder 50 km, wieder Ende.
Irgendwann habe ich dann den Hanh so gedreht, dass der Benzinschlauch eine etwas andere Biegung machte und seit dem ist Ruhe. Nie wieder Stress mit kochendem Sprit und das bei gleicher Länge des Benzinschlauchs und der gleichen Führung durch die beiden Zylinder.

Re: Starre Benzinleitung

Verfasst: 26.01.2011, 16:44
von Pandit
Bei meinen starren Leitungen gab es bisher keine Probleme. Ich fahr aber nicht bei über 30°C, das ist mir dann zu heiss. :lol:

Re: Starre Benzinleitung

Verfasst: 26.01.2011, 16:50
von Pandit
Ach ja, wie lange hat Harley die starren Leitungen verbaut? Also... der Montagefinish macht es aus.
Und wegen dem Kochen: bei Linkert läuft so viel Benzin durch, das kühlt die Leitung... :)

Re: Starre Benzinleitung

Verfasst: 28.01.2011, 10:20
von benny
Hallo Rene,

wie verhinderst du dass deine Kupferleitungen anlaufen? Hast du die lackiert, und wenn ja mit was für einem Lack?

Grüße aus dem Schwarzwald
Benny

Re: Starre Benzinleitung

Verfasst: 28.01.2011, 11:16
von einpro
benny hat geschrieben:Hallo Rene,

wie verhinderst du dass deine Kupferleitungen anlaufen? Hast du die lackiert, und wenn ja mit was für einem Lack?

Grüße aus dem Schwarzwald
Benny
good point wüste ich auch gerne

Jo

Re: Starre Benzinleitung

Verfasst: 01.02.2011, 00:36
von Knöchelkopf
Hallo Benny, Hallo Jo,

ich habe die Kupferleitungen poliert, anschließend sehr gründlich (wichtig) mit Aceton entfettet und danach mit Zaponlack versiegelt. Zaponlack von der Fa. Clou gibt es im Baumarkt in Spraydosen.
Die genaue Dosierung ist etwas schwierig: zuviel Zaponlack heißt das Ergebnis wird milchig, zu wenig und nach ner Weile wird es fleckig. Man kann aber Zaponlack mit Aceton wieder entfernen und nochmal polieren. Jedenfalls habe ich meine Leitungen nach dem verlacken noch nie geputzt.

Gruß René

Re: Starre Benzinleitung

Verfasst: 01.02.2011, 05:36
von einpro
Knöchelkopf hat geschrieben:Hallo Benny, Hallo Jo,

ich habe die Kupferleitungen poliert, anschließend sehr gründlich (wichtig) mit Aceton entfettet und danach mit Zaponlack versiegelt. Zaponlack von der Fa. Clou gibt es im Baumarkt in Spraydosen.
Die genaue Dosierung ist etwas schwierig: zuviel Zaponlack heißt das Ergebnis wird milchig, zu wenig und nach ner Weile wird es fleckig. Man kann aber Zaponlack mit Aceton wieder entfernen und nochmal polieren. Jedenfalls habe ich meine Leitungen nach dem verlacken noch nie geputzt.

Gruß René
Danke , dann werde ich mal zum Sprayer

Jo