maruski hat geschrieben:@ Christian
Kannst ruhig nach der Triebfeder fragen.
Die ist nämlich das ewige unterschwellige Missionieren und auf Dauer nervige ungefragte Klopfen an der Tür mit der ewig selben Botschaft. "Wolle Rose kaufen?"
Und auch in der Zukunft werde ich deine Schleichwerbung hier nicht unkommentiert durchgehen lassen, weil ich es einfach unredlich finden würde in einer aufgeklärten Zeit so zu handeln und dein Tun so durchgehen zu lassen.
Das ist kein besonderer Knopf bei mir, sondern eben eine gesellschaftliche Einstellung zu so Leuten wir dir.
Wäre aber ebenso, wenn Du den Islam oder Buddismus hier feilhalten würdest.
"Freedom isn´t for free!" und ich weiß das ich für die Freiheit von mir und meinen Kindern etwas machen muss, gegen jede Form von Unsinn und Aberglaube, damit dieser nicht wieder gesellschaftsfähig wird.
Wieder hehe Maruski,
Bist kein Rosenverkäufer, gell?
Auch für die Ablehnung einer Dinglichkeit kann man missionieren, die Länge Deiner Texte beweist es - mehr als Dir vielleicht bewusst ist. Des Kaisers neue Kleider, da sind sie: Ein Rosenverkäufer, der sagt, ich hab nix außer leeren Händen (= einer Verneinung), aber bezahlen sollt ihr trotzdem.
Wie gut, dass wir nicht müssen.
Auch der Materialismus hat seine gläubigen Blutsäufer, gestern - heute - morgen, alter Wein in neuen Schläuchen, fröhliche Urständ mit Etikettenschwindel. Angefangen damit, die eigene persönliche Einstellung für eine gesellschaftliche Einstellung zu erklären. Und schwupdidupp sind wir im Gulag oder auf der Schädelstätte des Materialismus, Solschenizyn lässt grüßen.
Ne mein bester, immer da wo den Menschen das Korrektiv Gott verloren ging fingen die Schweinereien an.
Darum ist die Freiheit glauben zu wollen eben auch unabdinglich wie die Freiheit nicht glauben zu wollen, nur das die erste in Frage gestellt wird, die zweite dagegen nicht, was genug aussagt über die Apologeten des Nichtglaubens. Einäugigkeit?
Oder wie sagte mein alter Deutschlehrer: "Mir sind die Leute, die Toleranz mit zwei l schreiben suspekt."
Frohes Neues demnächst, Christian