Re: Neuling mit Fragen...
Verfasst: 11.03.2009, 18:12
Moin
@rainer
Na das mit den zwei Fingern kenne ich. Als meine Kupplung extrem schwer ging (Seilzug hatte in der Mitte eine Litze gerissen) habe ich auch nur mit Zeige- und Mittelfinger gekuppelt.
Am äußersten Ende des Handhebels angesetzt, hatte ich so die meiste Kraft bei längstem Hebel.
Und das du mit zwei Fingern kuppeln kannst, sagt ja so erstmal auch nur wenig über deine Kupplungskräfte aus, da ja deine Handkräfte auch in der Gleichung eine Variable sind, die bei anderen eben schwächer sein kann.
Nun gut, die Aussage zur Problemlosigkeit beim Kuppeln durch deine Frau objektiviert das Gesagte zwar, aber da hier sehr viele im Forum Kupplungsprobleme haben, wäre eine Berechnung der objektiv geringstmöglichen Kupplungshandkräfte ja mal was für einen Ingenieur oder Rechenkünstler.
Die Kennzahl dann im Technikforum und jeder kann objektiv mit einer Zugwaage nachmessen ob seine Kupplung im Rahmen ist oder zu schwer geht.
Zehn Federn müssen nun mal zusammengedrückt werden und es gibt drei Hebelwege und zwei Winkel, die variabel, aber abhängig sind.
Die kleine Klaue im Kicker (Winkel zur Druckstange verstellbar, der Hebelarm am Getriebe (ebenfalls verstellbar, in Abhängigkeit aber zur kleinen Klaue) und der Handhebel. Dazu Reibungsverluste in den Lagern und im Seilzug.
Meine Kupplung kann ich mittlerweile mit einem Finger trennen und der muss nicht mal am Ende des Hebels ansetzten. Und als Wenigfahrer habe ich auch keine Terminatorfinger zur Verfügung ;-)
Die Diaphragmafeder braucht nicht zusammengedrückt werden, sondern wird quasi übern Punkt gespannt und danach sind die Kräfte wieder weniger bei gezogener Kupplung.
Man überwindet nur einen recht kleinen Widerstand bis die Feder "überspringt" und die Kupplung trennt - ihre innere "Formerinnerung" lässt sie beim Schließen wieder in die alte Stellung zurückgehen und schließt die Kupplung.
Wahrscheinlich alles in Wirklichkeit ganz anders, aber so erkläre ich mir das ;-) und freue mich über die Leichtgängigkeit.
Als ich noch über 25000km im Jahr gefahren bin, hatte ich auch keine Probleme mit der Kupplung, obwohl meine Kumpels die nicht 10 x am Stück ziehen konnten, so beinhart war die. Ich bin erst ab über einer Stunde Staufahrt ermüdet.
Ohne Berechnung ist das eben alles subjektiv und die Mehrzahl empfindet die Shovelkupplung als beinhart scheint mir einfach evident.
Anders würden die Anbieter von Hydraulik- und Tellerfederkupplungen ja kaum den chnitt schaffen.
"Tschuldigu!" an deine Frau wegen des Ausdrucks "Männerkupplung" - das ist nicht fair von mir gewesen, zumal ich einige sehr feminine Freundinnen in den Staaten habe, die seit den 70ern mit ihren Shovels unterwegs sind. Kernige Kupplung ist da ein besserer Ausdruck.
Gruß! Maruski
@rainer
Na das mit den zwei Fingern kenne ich. Als meine Kupplung extrem schwer ging (Seilzug hatte in der Mitte eine Litze gerissen) habe ich auch nur mit Zeige- und Mittelfinger gekuppelt.
Am äußersten Ende des Handhebels angesetzt, hatte ich so die meiste Kraft bei längstem Hebel.
Und das du mit zwei Fingern kuppeln kannst, sagt ja so erstmal auch nur wenig über deine Kupplungskräfte aus, da ja deine Handkräfte auch in der Gleichung eine Variable sind, die bei anderen eben schwächer sein kann.
Nun gut, die Aussage zur Problemlosigkeit beim Kuppeln durch deine Frau objektiviert das Gesagte zwar, aber da hier sehr viele im Forum Kupplungsprobleme haben, wäre eine Berechnung der objektiv geringstmöglichen Kupplungshandkräfte ja mal was für einen Ingenieur oder Rechenkünstler.
Die Kennzahl dann im Technikforum und jeder kann objektiv mit einer Zugwaage nachmessen ob seine Kupplung im Rahmen ist oder zu schwer geht.
Zehn Federn müssen nun mal zusammengedrückt werden und es gibt drei Hebelwege und zwei Winkel, die variabel, aber abhängig sind.
Die kleine Klaue im Kicker (Winkel zur Druckstange verstellbar, der Hebelarm am Getriebe (ebenfalls verstellbar, in Abhängigkeit aber zur kleinen Klaue) und der Handhebel. Dazu Reibungsverluste in den Lagern und im Seilzug.
Meine Kupplung kann ich mittlerweile mit einem Finger trennen und der muss nicht mal am Ende des Hebels ansetzten. Und als Wenigfahrer habe ich auch keine Terminatorfinger zur Verfügung ;-)
Die Diaphragmafeder braucht nicht zusammengedrückt werden, sondern wird quasi übern Punkt gespannt und danach sind die Kräfte wieder weniger bei gezogener Kupplung.
Man überwindet nur einen recht kleinen Widerstand bis die Feder "überspringt" und die Kupplung trennt - ihre innere "Formerinnerung" lässt sie beim Schließen wieder in die alte Stellung zurückgehen und schließt die Kupplung.
Wahrscheinlich alles in Wirklichkeit ganz anders, aber so erkläre ich mir das ;-) und freue mich über die Leichtgängigkeit.
Als ich noch über 25000km im Jahr gefahren bin, hatte ich auch keine Probleme mit der Kupplung, obwohl meine Kumpels die nicht 10 x am Stück ziehen konnten, so beinhart war die. Ich bin erst ab über einer Stunde Staufahrt ermüdet.
Ohne Berechnung ist das eben alles subjektiv und die Mehrzahl empfindet die Shovelkupplung als beinhart scheint mir einfach evident.
Anders würden die Anbieter von Hydraulik- und Tellerfederkupplungen ja kaum den chnitt schaffen.
"Tschuldigu!" an deine Frau wegen des Ausdrucks "Männerkupplung" - das ist nicht fair von mir gewesen, zumal ich einige sehr feminine Freundinnen in den Staaten habe, die seit den 70ern mit ihren Shovels unterwegs sind. Kernige Kupplung ist da ein besserer Ausdruck.
Gruß! Maruski