merkwürdiges Kupplungsphänomen
Moderator: Gerry
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Hi KayTee,
da ist ALLES endfertig geritten - die Kupplung hat es hinter sich - nach mitteleuropäischem Maßstab beurteilt.
Klar ist die nicht mechanisch "Totalschrott" und mit ein"wenig" Mühe kann man damit bestimmt noch 10.000 - 50.000km fahren.
Aber eben nur mit Mühe = häufiges Nachstellen und Nachfeilen.
Die Bolzen müssen glattgeschmirgelt werden (eine Mühsal), damit sich die Löcher in den Reibscheiben (Alu ist da totaler Unsinn, weil zu weich und zu leicht - wohl wegen dem vermuteten guten Wärmeleitwert gewählt oder aus anderen esotherischen Gründen) nicht verkannten.
Diese Löcher kann man mit einem Bohrer auch etwas erweitern und anphasen, damit die sich leichter auf den Bolzen bewegen.
Zu den Mitnehmern gilt das Selbe - die müssen so glatt sein, das die Stahlscheiben nicht verkannten.
Und deine Gummibänder verhindern genau das leichte Gleiten.
Gummi ist bekannt für seine hohe Reibwirkung (wir daher ja auch als Reifen benutzt).
Das das auch eine gute Federwirkung hat, ist an Reifen schön, aber in Kupplungen mechanischer Unsinn.
OEM sitzen da so kleine "Dämpfereinheiten" aus ner Stahlkugel mit ner Feder dahinter in nem Blechgehäuse - die ruck zuck (vor allem der Taiwan-Mist) flöten gehen und daher ebenso unsinnig sind.
Einfache Stahlscheiben mit etwas angephasten Kannten, die leicht über die Mitnehmer rutschen, und gut ist.
Was das für Sorgen mit den Geräuschen bei gezogener Kuplung sind, ist mir ein Rätsel.
Ist doch lange noch keine Duc - die rasselt wie eine Schraubendose.
Wichtig ist das beim Kupplungziehen die Stahlmitnehmerscheiben sich von den Reibscheiben lösen können und nicht aneinanderkleben oder eben verhaken (eine optimale Kupplungseinstellung, an allen drei Stellen, setze ich mal voraus - da sonst der Weg in der Kupplung fehlt damit die Scheiben sich überhaupt trennen können).
Und hier ist dann der Kevlar-Mist eben klebend, die Bolzen mit Miss Novemberkurven dito und die Mitnehmer ("Gleitsteine"), so wie bei deinen Fotos zu sehen, eher Festhalter zu nennen.
Zwischen Kapstadt und Timbuktu würde ich deine Kupplung als "reparierbar" bezeichnen - weil ja nichts gebrochen ist, aber in Mitteleuropa wird sowas vernünftigerweise eigentlich komplett ausgewechselt.
Ist wie bei den obrigen Reifen - da kann man technisch auch glatt oder mit Rissen noch was mit fahren (Luft ist ja drin) und für die Rennleitung sogar mal die Mittelrille nachschneiden - aber normal (im Sinne: kongruent zu unserem üblichen Lebenswandel) ist es eben nicht.
Wie das kommt?
So wie alles im Leben - Entrophie.
Du hast über 100 Nm die bei jeder Kupplung beschleunigt auf das Material knallen, bevor die Reibkräfte der Beläge sie weiterleiten können. Da ist es eigentlich ein Wunder wie lange das hält und wie wenig da verschleißt.
Gauzys EVO hat dieses Problem viel eleganter gelöst, indem der Verschleiß auf eine viel größter Zahl an Mitnehmern verteilt wird, die auch noch exakter führen.
BDL baut das auch für unsere Hocker und die Stahl- Reibscheiben sehen dann so aus.
http://www.ebay.de/itm/Kupplung-Kupplun ... 256ace49f4
Kannst dir ja vorstellen das das viel präzieser so ein Zahnkranz im Gegensatz zu 10 Bolzen führt und hält.
Aber unsere Kupplungen sind halt nicht nur in den Reibscheiben Verschleißartikel - sondern auch bei Kupplungsnabe und Korb.
Klar kann man die Bolzen auswechseln (ausbohren und einnieten, bzw. festschweißen) und die Mitnehmer vermutlich irgendwie (wurde ja beschreiben) auch - nur was für ein Aufwand.
Vernünftig, nach objektiven Kriterien, ist ein Überarbeiten der OEM Kuplung nicht.
Ich neige ja auch zum Ausreizen des mechanisch Möglichen und feile nahezu jedes Jahr, beim Frühjahres-Check-Up, an meiner Kupplung rum, damit die Saison sauber schaltet.
Mein Korb hat satt über 200.000km runter aber deine Kupplung sieht fieser aus.
Ich weiß aber, das ich da total bekloppt bin und werde mich nicht beschweren dürfen, wenn ich auf der Bahn mal wieder Nachstellen muss, weil das fiese Geräusche gibt.
Kommt regelmäßig vor - zur Freude meiner Mitfahrer.
Daher vielleicht das etwas "zickige" Monieren deines Thementitels.
Bei so einem Kupplungszustand ist kein Geräusch "merkwürdig" - die Kupplung ist endfertig mit dieser Welt und nur ein sehr individuell begründbares Verhalten kann da eine Reparatur als vernünftig rechfertigen.
Verstand und Kultur sagen --> muss NEU und nur wenn du beim Rumfrickeln immens gute Gefühle hast, lohnt das Reparieren.
Das kannst du aber nur selber wissen.
Vonn aussen betrachtet ist ein Überarbeiten schlichtweg "Unsinn".
Und bei unseren Hockern ist ein BigFix-Kit wirklich eine Wohltat.
Dazu eine Diphragma-Feder plus neuer Nabe sowei neuen Stahlscheiben (ohne Ruckdämpfung) und Sintermetalbeläge und du kannst m.M. nach den Kupplungskorb noch ne ganze Weile problemlos fahren.
Ein Bauteil an der Verschleißgrenze merkst du bei exakter Einstellung nicht (die Kupplungskonstruktion ist derartig genial, das selbst deine noch funktioniert - da hat Harley wirklich ein Meisterstück geliefert und es fast 60 Jahre auch gebaut - die OEM Kupplung ist m.M. nach wirklich ein Meisterstück - wenn auch etwas pflegeintensiv.
Aber deine Kupplung ist jetzt an allen Teilen (na ja wenigstens der RamJet ist schon mal die richtige Richtung) suboptimal.
Gruß vom Feldrand.
Maruski
da ist ALLES endfertig geritten - die Kupplung hat es hinter sich - nach mitteleuropäischem Maßstab beurteilt.
Klar ist die nicht mechanisch "Totalschrott" und mit ein"wenig" Mühe kann man damit bestimmt noch 10.000 - 50.000km fahren.
Aber eben nur mit Mühe = häufiges Nachstellen und Nachfeilen.
Die Bolzen müssen glattgeschmirgelt werden (eine Mühsal), damit sich die Löcher in den Reibscheiben (Alu ist da totaler Unsinn, weil zu weich und zu leicht - wohl wegen dem vermuteten guten Wärmeleitwert gewählt oder aus anderen esotherischen Gründen) nicht verkannten.
Diese Löcher kann man mit einem Bohrer auch etwas erweitern und anphasen, damit die sich leichter auf den Bolzen bewegen.
Zu den Mitnehmern gilt das Selbe - die müssen so glatt sein, das die Stahlscheiben nicht verkannten.
Und deine Gummibänder verhindern genau das leichte Gleiten.
Gummi ist bekannt für seine hohe Reibwirkung (wir daher ja auch als Reifen benutzt).
Das das auch eine gute Federwirkung hat, ist an Reifen schön, aber in Kupplungen mechanischer Unsinn.
OEM sitzen da so kleine "Dämpfereinheiten" aus ner Stahlkugel mit ner Feder dahinter in nem Blechgehäuse - die ruck zuck (vor allem der Taiwan-Mist) flöten gehen und daher ebenso unsinnig sind.
Einfache Stahlscheiben mit etwas angephasten Kannten, die leicht über die Mitnehmer rutschen, und gut ist.
Was das für Sorgen mit den Geräuschen bei gezogener Kuplung sind, ist mir ein Rätsel.
Ist doch lange noch keine Duc - die rasselt wie eine Schraubendose.
Wichtig ist das beim Kupplungziehen die Stahlmitnehmerscheiben sich von den Reibscheiben lösen können und nicht aneinanderkleben oder eben verhaken (eine optimale Kupplungseinstellung, an allen drei Stellen, setze ich mal voraus - da sonst der Weg in der Kupplung fehlt damit die Scheiben sich überhaupt trennen können).
Und hier ist dann der Kevlar-Mist eben klebend, die Bolzen mit Miss Novemberkurven dito und die Mitnehmer ("Gleitsteine"), so wie bei deinen Fotos zu sehen, eher Festhalter zu nennen.
Zwischen Kapstadt und Timbuktu würde ich deine Kupplung als "reparierbar" bezeichnen - weil ja nichts gebrochen ist, aber in Mitteleuropa wird sowas vernünftigerweise eigentlich komplett ausgewechselt.
Ist wie bei den obrigen Reifen - da kann man technisch auch glatt oder mit Rissen noch was mit fahren (Luft ist ja drin) und für die Rennleitung sogar mal die Mittelrille nachschneiden - aber normal (im Sinne: kongruent zu unserem üblichen Lebenswandel) ist es eben nicht.
Wie das kommt?
So wie alles im Leben - Entrophie.
Du hast über 100 Nm die bei jeder Kupplung beschleunigt auf das Material knallen, bevor die Reibkräfte der Beläge sie weiterleiten können. Da ist es eigentlich ein Wunder wie lange das hält und wie wenig da verschleißt.
Gauzys EVO hat dieses Problem viel eleganter gelöst, indem der Verschleiß auf eine viel größter Zahl an Mitnehmern verteilt wird, die auch noch exakter führen.
BDL baut das auch für unsere Hocker und die Stahl- Reibscheiben sehen dann so aus.
http://www.ebay.de/itm/Kupplung-Kupplun ... 256ace49f4
Kannst dir ja vorstellen das das viel präzieser so ein Zahnkranz im Gegensatz zu 10 Bolzen führt und hält.
Aber unsere Kupplungen sind halt nicht nur in den Reibscheiben Verschleißartikel - sondern auch bei Kupplungsnabe und Korb.
Klar kann man die Bolzen auswechseln (ausbohren und einnieten, bzw. festschweißen) und die Mitnehmer vermutlich irgendwie (wurde ja beschreiben) auch - nur was für ein Aufwand.
Vernünftig, nach objektiven Kriterien, ist ein Überarbeiten der OEM Kuplung nicht.
Ich neige ja auch zum Ausreizen des mechanisch Möglichen und feile nahezu jedes Jahr, beim Frühjahres-Check-Up, an meiner Kupplung rum, damit die Saison sauber schaltet.
Mein Korb hat satt über 200.000km runter aber deine Kupplung sieht fieser aus.
Ich weiß aber, das ich da total bekloppt bin und werde mich nicht beschweren dürfen, wenn ich auf der Bahn mal wieder Nachstellen muss, weil das fiese Geräusche gibt.
Kommt regelmäßig vor - zur Freude meiner Mitfahrer.
Daher vielleicht das etwas "zickige" Monieren deines Thementitels.
Bei so einem Kupplungszustand ist kein Geräusch "merkwürdig" - die Kupplung ist endfertig mit dieser Welt und nur ein sehr individuell begründbares Verhalten kann da eine Reparatur als vernünftig rechfertigen.
Verstand und Kultur sagen --> muss NEU und nur wenn du beim Rumfrickeln immens gute Gefühle hast, lohnt das Reparieren.
Das kannst du aber nur selber wissen.
Vonn aussen betrachtet ist ein Überarbeiten schlichtweg "Unsinn".
Und bei unseren Hockern ist ein BigFix-Kit wirklich eine Wohltat.
Dazu eine Diphragma-Feder plus neuer Nabe sowei neuen Stahlscheiben (ohne Ruckdämpfung) und Sintermetalbeläge und du kannst m.M. nach den Kupplungskorb noch ne ganze Weile problemlos fahren.
Ein Bauteil an der Verschleißgrenze merkst du bei exakter Einstellung nicht (die Kupplungskonstruktion ist derartig genial, das selbst deine noch funktioniert - da hat Harley wirklich ein Meisterstück geliefert und es fast 60 Jahre auch gebaut - die OEM Kupplung ist m.M. nach wirklich ein Meisterstück - wenn auch etwas pflegeintensiv.
Aber deine Kupplung ist jetzt an allen Teilen (na ja wenigstens der RamJet ist schon mal die richtige Richtung) suboptimal.
Gruß vom Feldrand.
Maruski
79er FX1200; SR500; RM-Z250; RM-Z 450
Despite the high cost of living, it remains popular.
www.planetrock.com
Despite the high cost of living, it remains popular.
www.planetrock.com
- SuperGauzy
- Beiträge: 3475
- Registriert: 30.01.2007, 14:27
- Wohnort: Bielefeld
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
TwinCam nicht Evo!maruski hat geschrieben:Gauzys EVO hat dieses Problem viel eleganter gelöst, indem der Verschleiß auf eine viel größter Zahl an Mitnehmern verteilt wird, die auch noch exakter führen.
Die Kupplung meiner Pan sah gegen diese hier aus wie neu und keiner weiß wie lang und wieviel Kilometer die schon gesehen hat.
SuperGauzy

Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
"Mea culpa" - trivial gemeint.
Klar ist dein Bock ein TC - aber die EVO-Kupplung ist doch auch schon so "modern" gebaut.
Oder ist die TC-Kupplung noch wieder anders gerbaut, so dass man nicht mehr sagen kann, dass im TC ne EVO-Kupplung sitzt?
Wer kann mir sagen in welchem Model/Baujahr die "Dreifingerkupplung" erstmals verbaut war, die bis zum Shovel verwendet wurde?
Gruß vom Feldrand.
Maruski
Klar ist dein Bock ein TC - aber die EVO-Kupplung ist doch auch schon so "modern" gebaut.
Oder ist die TC-Kupplung noch wieder anders gerbaut, so dass man nicht mehr sagen kann, dass im TC ne EVO-Kupplung sitzt?
Wer kann mir sagen in welchem Model/Baujahr die "Dreifingerkupplung" erstmals verbaut war, die bis zum Shovel verwendet wurde?
Gruß vom Feldrand.
Maruski
79er FX1200; SR500; RM-Z250; RM-Z 450
Despite the high cost of living, it remains popular.
www.planetrock.com
Despite the high cost of living, it remains popular.
www.planetrock.com
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Mir auch. Hat jemand was davon geschrieben? Ich jedenfalls nicht.Was das für Sorgen mit den Geräuschen bei gezogener Kuplung sind, ist mir ein Rätsel.
Die Kupplung trennt sauber, klütert "offen" nicht übermäßig und rutscht nicht. Beim *Einrücken* gibt es dieses wilde Verhalten.
Ich kenne diese Bauart Scheiben mit O-Ringen nicht, darum habe ich gefragt. Sinn macht das keinen, da gebe ich dir völlig recht.
Die Stehbolzen haben mitnichten "Miss November" Formen, auch die Reibscheiben schlabbern nicht unkontrolliert auf den Stehbolzen, das flutscht alles recht gut passend. Ob das nun Kevlar Scheiben sind oder nicht weiß ich nicht.
Der Satz einfacher Scheiben kostet nicht die Welt, in so fern. Dito die Nabe. Dito einfache Stahlscheiben.
Der Korb ist da schon eine andere Hausnummer. Ja, die Führungen sind fertig. Wie ich lange vor den Bildern und nach dem ersten Zerlegen beschrieben habe.
Bevor ich Teile wahllos austausche kenne ich gerne das "warum". Das mit dem Geldesel außen vor lassend. Wie du schreibst, deine 200k km Führungen sehen nicht so scheiße aus. Warum?
Gruß,
KayTee
"Auf dass die Hand nur lenken möge, was der Fuß zum Leben erweckte!"
- rainer_aus_ulm
- Beiträge: 2373
- Registriert: 04.02.2007, 09:01
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Moin,
uuuuuhhhhh ?
An meinen Möppies mache ich alles selbst aber es ist auch meine feste Überzeugung
daß man ab und zu ein paar Mark in die Hand nehmen muss um E-Teile
zu organisieren.
Improvisation am Straßenrand ist immer gut aber in der heimischen Garage ?
Obwohl ich meinen Karren vielleicht nur 2x im Jahr putze bin ich von
dessen reinigenden Wirkung einfach überzeugt und Rost hat an bewegenden Teilen nix verloren.
Das Lager sieht nach OEM aus aber da hilft nur ausbauen und nachschauen.
Das rötliche Fett sieht verdächtig nach Rost aus ...
Der mit Fett verrotzte Korb sollte mal gereinigt werden.
Die Gleitsteine sehen ungut aus und wie man das vernünftig richten soll weiß ich nicht.
Mit dem Arkansas-Stein der schon erwähnt wurde ?
Kann schon sein.
Diese Scheiben mit den aufgestülpten Parisern ?
Was soll der Scheiß ? Ist mir auch egal aber diese Gummis haben da nix verloren.
Die K-scheiben ? Keine Ahnung. Möglich daß die noch funktionieren.
Persönlich ziehe ich vor morgens den Ofen zu starten und zu wissen
die Kiste bringt mich abends wieder zurück.
Man munkelt es ist ein freies Land und jeder kann wie er will aber solange du das Zeugs nicht abbaust und reinigst bleibt das hier ein heiteres Robert-Lembke-Spiel.
rainer
uuuuuhhhhh ?
An meinen Möppies mache ich alles selbst aber es ist auch meine feste Überzeugung
daß man ab und zu ein paar Mark in die Hand nehmen muss um E-Teile
zu organisieren.
Improvisation am Straßenrand ist immer gut aber in der heimischen Garage ?
Obwohl ich meinen Karren vielleicht nur 2x im Jahr putze bin ich von
dessen reinigenden Wirkung einfach überzeugt und Rost hat an bewegenden Teilen nix verloren.
Das Lager sieht nach OEM aus aber da hilft nur ausbauen und nachschauen.
Das rötliche Fett sieht verdächtig nach Rost aus ...
Der mit Fett verrotzte Korb sollte mal gereinigt werden.
Die Gleitsteine sehen ungut aus und wie man das vernünftig richten soll weiß ich nicht.
Mit dem Arkansas-Stein der schon erwähnt wurde ?
Kann schon sein.
Diese Scheiben mit den aufgestülpten Parisern ?
Was soll der Scheiß ? Ist mir auch egal aber diese Gummis haben da nix verloren.
Die K-scheiben ? Keine Ahnung. Möglich daß die noch funktionieren.
Persönlich ziehe ich vor morgens den Ofen zu starten und zu wissen
die Kiste bringt mich abends wieder zurück.
Man munkelt es ist ein freies Land und jeder kann wie er will aber solange du das Zeugs nicht abbaust und reinigst bleibt das hier ein heiteres Robert-Lembke-Spiel.
rainer
Absoluter Premium-Babbelkopp. Schwafelweltmeister.
Alter Furz der gerne und oft den Faden verliert.
Alter Furz der gerne und oft den Faden verliert.
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Ich liebe dieses Forum
Hier mal ein Bild von einem Bigfix-Lager.
http://home.arcor.de/martinuwejaeger/P1050105.JPG
Gruß Martin
Je älter der Bock, desto härter das Horn!
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Moin
Ich auch noch etwas...
Dass eine trockene Kupplung beim Auskuppeln rasselt ist ja kein Geheimnis. In diesem Forum wurde mir zu diesem Thema mal von einem Vielschrauber geraten, Gummiringe an den Stahscheiben zu verbauen. Dadurch sollte sich das Rassel veringern; ich habe davon aber abgesehen.
Wahrscheinlich sind Deine Scheiben von irgend einem auch einmal bearbeitet worden. Original sind sie nicht, dass wurde ja schon erarbeitet.
Zeig uns doch mal ein Foto von der Lauffläche des Lagers oder des Lagers selbst. Vielleicht ist das die Ursache der Geräusche.
Gruß
Norbert
Ich auch noch etwas...
Dass eine trockene Kupplung beim Auskuppeln rasselt ist ja kein Geheimnis. In diesem Forum wurde mir zu diesem Thema mal von einem Vielschrauber geraten, Gummiringe an den Stahscheiben zu verbauen. Dadurch sollte sich das Rassel veringern; ich habe davon aber abgesehen.
Wahrscheinlich sind Deine Scheiben von irgend einem auch einmal bearbeitet worden. Original sind sie nicht, dass wurde ja schon erarbeitet.
Verschleiß, würd ich mal sagen, vielleicht auch Vernachlässigung der Pflege, wie Rainer schon erwähnte. Gerade ein offene Belt erfordert sehr viel mehr Hingabe, die dem Lager wahrscheinlich fehlte.Bevor ich Teile wahllos austausche kenne ich gerne das "warum". Das mit dem Geldesel außen vor lassend. Wie du schreibst, deine 200k km Führungen sehen nicht so scheiße aus. Warum?
Zeig uns doch mal ein Foto von der Lauffläche des Lagers oder des Lagers selbst. Vielleicht ist das die Ursache der Geräusche.
Gruß
Norbert
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Dito. Wie gesagt, ich halte es für hilfreich, zu wissen, wo eigentlich der Hase im Pfeffer liegt, als "MoCo-mäßig" auf Verdacht das halbe Moped zu ersetzen.rainer_aus_ulm hat geschrieben:An meinen Möppies mache ich alles selbst aber es ist auch meine feste Überzeugung
daß man ab und zu ein paar Mark in die Hand nehmen muss um E-Teile
zu organisieren.
Improvisation am Straßenrand ist immer gut aber in der heimischen Garage ?
Sehe ich genau so. Da kommt ein big fix rein. Dass da keines drin ist ,obwohl die bei den Belt Kits dabei sind, ist nur Dummfug.rainer_aus_ulm hat geschrieben:Das Lager sieht nach OEM aus aber da hilft nur ausbauen und nachschauen.
Oder gleich ein Umbau auf geschlossenes FAG? Wenn ich den Scheiß eh komplett auseinander reißen muss?
Dito. Angeblich 4 Monate Standzeit. Keine Ahnung, ob das reicht um so auszusehen. In der Glocke war noch wesentlich mehr Fett-Abrieb-Siff, den ich beim ersten Zerlegen entfernt hatte.rainer_aus_ulm hat geschrieben:Das rötliche Fett sieht verdächtig nach Rost aus ...
Ich sehe da auch das Problem, dass man die Dinger nur schwer exakt winkelig und auf das gleiche Maß geglättet bekommt. Wahrscheinlich kann die MaschBauBude die Dinger einfacher aus einem hochwertigen Stahl nachfertigen. Wenn das neu Vernieten klappt. Ansonsten 450€.rainer_aus_ulm hat geschrieben:Mit dem Arkansas-Stein der schon erwähnt wurde ?
Merkwürdige Dinger. Wurden wahrscheinlich als "total TOP Rennsportzubehör" an Unbedarfte vertickt.rainer_aus_ulm hat geschrieben:Diese Scheiben mit den aufgestülpten Parisern ?
Was soll der Scheiß ? Ist mir auch egal aber diese Gummis haben da nix verloren.
Mal sehen, wie die sich nach dem Ölbad benehmen. Auch egal wenn nicht.rainer_aus_ulm hat geschrieben:Die K-scheiben ? Keine Ahnung. Möglich, daß die noch funktionieren.
Darum habe ich es nach der Schilderung des Symptoms ("Die benimmt sich so, kennt jemand das?") erstmalig zerlegt, grob gereinigt, Gesehenes beschrieben, keine funktionale Besserung erfahren, dann wieder & etwas weiter zerlegt, auf Anraten die Scheiben mariniert und Fotos gemacht, die das zuvor Beschriebene darstellen.rainer_aus_ulm hat geschrieben:Man munkelt es ist ein freies Land und jeder kann wie er will aber solange du das Zeugs nicht abbaust und reinigst bleibt das hier ein heiteres Robert-Lembke-Spiel.
Das ist eigentlich der übliche Ablauf. Da es ein paar zu stören scheint ist das Thema dann hiermit auch beendet.
Vielen Dank und einen Schönen.
Gruß,
KayTee
"Auf dass die Hand nur lenken möge, was der Fuß zum Leben erweckte!"
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Genau so sah das bei meiner alten Karre aus.Jaggomo hat geschrieben:Hier mal ein Bild von einem Bigfix-Lager.
http://home.arcor.de/martinuwejaeger/P1050105.JPG
KayTee
"Auf dass die Hand nur lenken möge, was der Fuß zum Leben erweckte!"
- rainer_aus_ulm
- Beiträge: 2373
- Registriert: 04.02.2007, 09:01
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Malzeit,
rainer
Kein Ahnung. Ich habe 2, 3x was davon gelesen. Vielleicht melden sich die Jungs noch ?KayTee hat geschrieben: Oder gleich ein Umbau auf geschlossenes FAG?
Ich glaube daß die Genauigkeit und die Stärke dieser Mitnehmer zweitrangig ist. Schlußendlich müssen sich die Stahlscheiben lösen können um nicht die Kupplungsscheiben zu behindern. Diese Steine führen nur die Stahlscheiben Das muss m.E. nach nicht absolut rechtwinklig sein sondern nur relativ eben/glatt. Probier den Stein mal aus (sowat kostet 10-20 Taler).KayTee hat geschrieben: Ich sehe da auch das Problem, dass man die Dinger nur schwer exakt winkelig und auf das gleiche Maß geglättet bekommt.
rainer
Absoluter Premium-Babbelkopp. Schwafelweltmeister.
Alter Furz der gerne und oft den Faden verliert.
Alter Furz der gerne und oft den Faden verliert.
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Moin Norbert,
Du meinst das Lager zwischen Glocke und Korb?
Das macht keine Geräusche, mangelhafte Pflege hin oder her.
Gruß,
KayTee
Du meinst das Lager zwischen Glocke und Korb?
Das macht keine Geräusche, mangelhafte Pflege hin oder her.
Gruß,
KayTee
"Auf dass die Hand nur lenken möge, was der Fuß zum Leben erweckte!"
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Hallo Karsten
Ich meine das Lager, bzw. die Lauffläche zwischen Kupplungskorb und Kupplungsnabe.
War auch nur eine Idee.
Umbau auf geschlossenes Lager:
Habe ich machen lassen, weil auch im Blechprimär das Bigfix Lager nach einem Jahr eine Wartung hätte erfahren müssen. Ich habe mir dafür ein 6017 2RSR C3 Lager bei Ebay gekauft. Lässt sich schöner drehen als das C2, welches bei meiner Frau verbaut wurde.
Ja, es ist, ähnlich wie bei der Umstellung des vierten-Gangrades auf Evo-Lager nicht mehr viel Fleisch vorhanden. Aber ich habe noch von keinen gesprengten Kupplungskorb gehört.
Kosten:
100 Euro; der alte Lagerring wurde komplett ausgedreht => sehr mühselig. Ein Freidrehen von der Getriebeseite mit anschließendem Auspressen soll auch möglich sein. Ich hatte aber Angst dass die Kupplungsglocke platzt.
Erfahrungen:
20 Kilometer mit dem Bike miener Frau, scheinbar besser als vorher. Aber was sind schon 20 Kilometer. Meine fährt noch nicht.
Ich meine das Lager, bzw. die Lauffläche zwischen Kupplungskorb und Kupplungsnabe.
War auch nur eine Idee.
Umbau auf geschlossenes Lager:
Habe ich machen lassen, weil auch im Blechprimär das Bigfix Lager nach einem Jahr eine Wartung hätte erfahren müssen. Ich habe mir dafür ein 6017 2RSR C3 Lager bei Ebay gekauft. Lässt sich schöner drehen als das C2, welches bei meiner Frau verbaut wurde.
Ja, es ist, ähnlich wie bei der Umstellung des vierten-Gangrades auf Evo-Lager nicht mehr viel Fleisch vorhanden. Aber ich habe noch von keinen gesprengten Kupplungskorb gehört.
Kosten:
100 Euro; der alte Lagerring wurde komplett ausgedreht => sehr mühselig. Ein Freidrehen von der Getriebeseite mit anschließendem Auspressen soll auch möglich sein. Ich hatte aber Angst dass die Kupplungsglocke platzt.
Erfahrungen:
20 Kilometer mit dem Bike miener Frau, scheinbar besser als vorher. Aber was sind schon 20 Kilometer. Meine fährt noch nicht.
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Tach die Herrschaften und Damen,
Problem beseitigt per Komplettumbau auf Barnett Scorpion.
Falls jemand fragt: die Reibscheibe mit größerem Innendurchmesser kommt ganz nach innen, dann die flache kleine Scheibe, dann die winkelige Scheibe so, dass der kleinere Innendurchmesser Kontakt zur zuvor eingesetzten flachen Scheibe hat.
Zuerst eierte die Mimik etwas auf der Welle, wahrscheinlich ein Montagefehler, einen Versuch später läuft alles wie Zäpfchen, trennt und schließt butterweich, den Leerlauf findet man völlig problemlos auch im Stand.
So weit super. Warum das Ding eingekuppelt drehzahlabhängig knackt/klopft weiß hier nicht zufällig jemand? Das Lager läuft von Hand gedreht völlig spielfrei.
Die alte Kupplung. Die Stehbolzen waren schon mal angepunktet worden, hatten aber keine Riefen. Die Kerben in den Führungen in der Glocke sind geschätzt 1/2 mm tief. Da kann die willigste Stahlscheibe nicht sauber gleiten. Egal, Karl.
Danke an alle & Gruß,
KayTee
Problem beseitigt per Komplettumbau auf Barnett Scorpion.
Falls jemand fragt: die Reibscheibe mit größerem Innendurchmesser kommt ganz nach innen, dann die flache kleine Scheibe, dann die winkelige Scheibe so, dass der kleinere Innendurchmesser Kontakt zur zuvor eingesetzten flachen Scheibe hat.
Zuerst eierte die Mimik etwas auf der Welle, wahrscheinlich ein Montagefehler, einen Versuch später läuft alles wie Zäpfchen, trennt und schließt butterweich, den Leerlauf findet man völlig problemlos auch im Stand.
So weit super. Warum das Ding eingekuppelt drehzahlabhängig knackt/klopft weiß hier nicht zufällig jemand? Das Lager läuft von Hand gedreht völlig spielfrei.
Die alte Kupplung. Die Stehbolzen waren schon mal angepunktet worden, hatten aber keine Riefen. Die Kerben in den Führungen in der Glocke sind geschätzt 1/2 mm tief. Da kann die willigste Stahlscheibe nicht sauber gleiten. Egal, Karl.
Danke an alle & Gruß,
KayTee
"Auf dass die Hand nur lenken möge, was der Fuß zum Leben erweckte!"
- shovelchopper56
- Beiträge: 104
- Registriert: 28.04.2010, 23:44
- Wohnort: Sauerland
Re: merkwürdiges Kupplungsphänomen
Hallo,
ich habe eine Abdeckung für den offenen Primär und Kupplung gebaut.
alles pass genau.
Jetzt nach 3 Jahren schleifen und schlagen die Vorspannfedern an der Abdeckung? Wie kann das sein? Oder warum ist das so? Sollte nicht bei Verschleiß der Abstand nicht kleiner werden?
Ohne Abdeckung funktioniert auch alles trennt sauber, na zumindes rupft nicht stark im Stand.
Danke für einen Tipp...
ich habe eine Abdeckung für den offenen Primär und Kupplung gebaut.
alles pass genau.
Jetzt nach 3 Jahren schleifen und schlagen die Vorspannfedern an der Abdeckung? Wie kann das sein? Oder warum ist das so? Sollte nicht bei Verschleiß der Abstand nicht kleiner werden?
Ohne Abdeckung funktioniert auch alles trennt sauber, na zumindes rupft nicht stark im Stand.
Danke für einen Tipp...
1350 Late Shovel S&S Kolben Kicker im 56 Starrahmen.
Seit 1998 im Besitz Keine großen Pannen!!!
Fahrer Ü50, bastelt geren an Ami´s und Bike´s
Seit 1998 im Besitz Keine großen Pannen!!!
Fahrer Ü50, bastelt geren an Ami´s und Bike´s