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Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 23.03.2020, 19:53
von Machlovio
Moin.
Ich wollte heut endlich mal meinen generalüberholten Keihin-Butterfly testen.Der Probelauf ist in einem Desaster geendet. Motordrehzahl schoss sofort nach oben, den Choke konnte ich im zweiten Anlauf trotz komplett geschlossener Drosselklappe nach 5s deaktivieren, Kerzen sind rabenschwarz.Ich hab da so einen Verdacht: Auf dem Vergaserflansch ist unter dem oberen Gewinde eine Bohrung, an deren Ende man die Leerlaufeinstellschraube sehen kann.Ich hatte wie folgt montiert: Manifold, mit Dirko dünn benetzte Flachdichtung, da der Pertinaxspacer nur an einer Seite einen O-Ring hat, dann den Spacer mit O-Ring Richtung Vergaser. Die Bohrung war nur halb verdeckt.Muss die offen oder verdeckt sein? Kann es sein, dass es nur eine Montagebohrung ist , um einen Kanal von der Schraube zu den Kleinstbohrungen oberhalb der Drosselklappe zu schaffen?Oder hat das Ding eine Funktion zur Spritversorgung Richtung Motor?
Ich könnte morgen dort die Dichtung plazieren, dann wär das Loch zu..
Danke, Gruss, Mac.
IMG_2115.jpg

Re: Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 23.03.2020, 20:10
von Vinny
Also wenn ich mich recht erinnere habe ich diese Bohrung gar nicht 1340 Bj 1982

Re: Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 23.03.2020, 20:28
von Machlovio
Meiner ist wohl von 89 oder 90..

Re: Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 23.03.2020, 22:18
von ron
Das ist nur eine Montagebohrung.
Wenn da aber durch den Motor angesaugt werden kann, stört es das Llsystem.
76/77 gabs einen Keihin mit O-Ring Nut am Flansch, da musste zusätzlich noch eine Dichtung zum Spacer (der hatte keinen O-ring).
Ab 78 gabs keinen O Ring mehr, nur noch die Dichtung.zum Spacer/Isolator.
Jedenfalls muss diese Bohrung dicht geschlossen sein. Verplomben oder gar irgendwie zukleben ist allerdings keine gute Idee, denn beim reinigen ist diese Bohrung wiederum hilfreich.
Gruß

Re: Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 23.03.2020, 23:56
von Arthur
Löcher gibt es oft, hat mich nie interessiert.
Links ein Kehin, rechts ein Bendix.
Vergaser
Vergaser
Grüße Arthur

Re: Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 24.03.2020, 00:56
von eL Bruno
Vielleicht ist die Feder der Choke-Klappe ausgehakt.
Hast du den Vergaser mal ohne Luftfilter beobachtet?

Re: Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 24.03.2020, 07:02
von kyra55
Die Bohrung sollte ja im Bereich der Dichtung liegen, also eigentlich verschlossen sein,wenn der Gaser montiert ist.

Re: Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 24.03.2020, 08:18
von Machlovio
eL Bruno hat geschrieben: 24.03.2020, 00:56 Vielleicht ist die Feder der Choke-Klappe ausgehakt.
Hast du den Vergaser mal ohne Luftfilter beobachtet?
Habe ohne Luftfilter getestet. Die Chokeklappe funzt einwandfrei.Der Vergaser ist auch wie neu.

Danke an alle. Werde noch mal mit einer passenden Dichtung probieren.

Re: Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 24.03.2020, 08:54
von liekoer
Moin,

....oder vielleicht auch ein ganz banaler Fehler, der Gaszug, bzw. die Tülle ist irgendwo verklemmt. Hast Du mal den Gaszug mal probehalber ausgehängt?

Auf das Kerzenbild würde ich jetzt nichts geben, es sei denn Du hast den Motor länger laufen lassen und er ist betriebswarm geworden, was ich mir wiederum auch nicht vorstellen kann :wink:

Wenn es an der Bohrung liegt, müssten das Problem doch alle Keihin-Nutzer haben. Dann muss es eine extra Flansch Dichtung oder so etwas in der Art nur für diesen Vergaser geben.

Gruß
Norbert

Re: Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 24.03.2020, 10:30
von patmen
Moin,
du sagst Vergaser ist general überholt. Ich würde die Schwimmerkammer runternehmen und schauen ob der Gummistopfen auf der Slowjet ist. Ist er nicht drauf steigt das Benzin hoch. Folge : fettes Gemisch und unmöglich vernünftig einzustellen.
Das gezeigte Loch hat keine Funktion , wird normaler Weise von der Dichtung verschlossen.
Gruss patmen

Re: Keihin Butterfly dubioses Loch

Verfasst: 24.03.2020, 12:29
von Machlovio
An dem Loch lag es nicht. Die vermeintliche Nadel war ein Messingverschlussstück.Mitlerweile habe ich noch mal den Schwimmer kontrolliert: Ist er im Einstellbereich der vorgeschriebenen 14-16mm habe ich das Gefühl, dass die obere Endlage nicht durch das Schliessen der Nadel, sondern das Gehäuse erfolgt. Auf 17mm gegangen..mal sehen.
Gummistopfen ist drin.EIn neuer. DIe Symptome zeigt das Teil auch mit ohne Gaszug-trotz fast ganz geschlossener Drosselklappe..seltsam..
Aber erst mal kommt wieder der CV dran zwecks HU-damit läuft`s ..